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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geschrieben aber leider wenig Bilder
Ich will jetzt mal vor allem den Studenten bei der Entscheidung helfen:

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich meine Anthropologie Vorlesung bei Gisela Grupe habe und uns leider kein Skript oder ähnliches zur Verfügung gestellt wird. Daraufhin waren natürlich die Exemplare in der Uni-Bibliothek auch gleich vergriffen.Ist zwar ärgerlich...
Vor 8 Monaten von Bettina Jahn c/o Zahovic veröffentlicht

versus
10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwundstufe der Anthropologie
Um es gleich zusagen: Das Interessanteste an diesem Buch ist das, was nicht drin steht.

Gegenüber der 1. Auflage ist das Buch etwas umfangreicher geworden, es sind aber keine neuen Kapitel hinzugekommen. An den riesigen thematischen Lücken, die wohl konzeptionell beabsichtigt sind, hat sich nichts geändert. Es behandelt in leidlich brauchbaren...
Vor 12 Monaten von A. Vonderach veröffentlicht


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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwundstufe der Anthropologie, 13. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Anthropologie: Einführendes Lehrbuch (Springer-Lehrbuch) (Taschenbuch)
Um es gleich zusagen: Das Interessanteste an diesem Buch ist das, was nicht drin steht.

Gegenüber der 1. Auflage ist das Buch etwas umfangreicher geworden, es sind aber keine neuen Kapitel hinzugekommen. An den riesigen thematischen Lücken, die wohl konzeptionell beabsichtigt sind, hat sich nichts geändert. Es behandelt in leidlich brauchbaren Kapiten auf 130 Seiten die Stammesgeschichte des Menschen (Paläoanthropologie), auf knapp 40 Seiten die Populationsgenetik, auf 60 Seiten die Demographie, auf 110 Seiten Wachstum und Entwicklung einschließlich des Geschlechtsunterschiedes, auf jetzt 60 statt 30 Seiten die angewandte Anthropologie (Industrianthropologie, forensische Anthropologie) und auf lediglich 18 Seiten die Verhaltensbiologie des Menschen. Letztere beinhaltet unter anderem eine sehr knappe und vorsichtige Darstellung der Soziobiologie einschließlich einer Warnung vor deren "ideologischer Vereinnahmung". Wer von den vier AutorInnen die jeweiligen Kapitel verfaßt hat, ist nicht erkennbar.

Was vollständig fehlt in dieser "Anthropologie", ist die gesamte geographische Variabilität des Menschen. Stattdessen gibt es auf den Seiten 200 bis 202 eine verkrampfte Distanzierung vom Rassenbegriff. Rassen gäbe es nicht, nur Engzuchtstämme wie bei manchen Haustierrassen seien Rassen, der Rassenbegriff habe keinen Erklärungswert und leiste "Rassismus" Vorschub. Zu diesem gehöre auch die Behauptung, es gäbe IQ-Unterschiede zwischen menschlichen Populationen. Was fehlt ist weiterhin der gesamte Bereich der Sozialanthropologie (Unterschiede zwischen sozialen Gruppen, soziale Siebungsprozesse) und selbstverständlich der Bereich psychologischer Unterschiede. Selbst wenn man den Rassenbegriff für den Menschen ablehnt, gehört doch die geographische Variabilität zu den wichtigsten Themen der Anthropologie, die man nicht einfach so unterschlagen kann.

Auf Seite 254 wird behauptet, die "Rassenformel" Egon von Eickstedts (1892-1965) (mit ihr sollten die typlogischen Anteile in einer gemischten Population geschätzt werden), des Begründers der Mainzer Schule deutschen Anthropologie, habe zur Aussonderung "rassisch Unerwünschter" gedient. Jeder, der mit der Forschungsarbeit v. Eickstedts vertraut ist, weiß daß das Unsinn ist. Das ist eine Behauptung, die seit Jahren durch die linksradikale "antirassistische" Literatur (und Wikipedia) geistert und völlig ohne Grundlage ist. Die "Rassenformel" umfaßte überhaupt nur die sechs europäischen Grundrassen (nordid, fälisch, alpin, mediterran, dinarid, osteuropid), nicht etwa Juden oder Zigeuner (pardon, Sinti und Roma), und wurde in der Schlesien-Untersuchung zu rein deskriptiven Erhebungen mit bevölkerungsgeschichtlicher Fragestellung eingesetzt. (Siehe E.v.Eickstedt, I.Schwidezky: Die Rassenuntersuchung Schlesiens. Eine Einführung in ihre Aufgaben und Methoden, Breslau 1940). Offensichtlich haben die AutorInnen ihre Informationen aus der linken Tendenzliteratur bezogen, ohne sie nachzuprüfen oder über hinreichende eigene Kenntnisse zu verfügen.

Das Buch markiert eine politisch korrekte Schwundstufe des Faches Anthropologie. Alles, womit man anecken kann, ist ausgeblendet. Wer damit zufrieden ist, ist damit gut bedient. Wer aber mehr wissen will und auch etwas über die geographische Variabilität des Menschen erfahren will, ist nach wie vor mit Rainer Knussmanns Vergleichender Biologie in der zweiten Auflage von 1996 am besten beraten.

Eine umfassende Anthropologie sieht anders aus als das unter Kollegen berühmt-berüchtigte Vier-Frauen-Buch von Gisela Grupe, Kerrin Christiansen, Inge Schröder und Ursula Wittwer-Backofen!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geschrieben aber leider wenig Bilder, 7. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anthropologie: Einführendes Lehrbuch (Springer-Lehrbuch) (Taschenbuch)
Ich will jetzt mal vor allem den Studenten bei der Entscheidung helfen:

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich meine Anthropologie Vorlesung bei Gisela Grupe habe und uns leider kein Skript oder ähnliches zur Verfügung gestellt wird. Daraufhin waren natürlich die Exemplare in der Uni-Bibliothek auch gleich vergriffen.Ist zwar ärgerlich aber letzten Endes hilft mir dieses Buch doch sehr im Studium (teilweise 1 zu 1 der Wortlaut wie in den Vorlesungen).
Was ich wirklich schade finde, ist dass so wenig Bilder vorhanden sind und das Buch fast ein reines Lesebuch ist.Es ist aber einfach und verständlich geschrieben, sodass man es auch einfach lesen kann und nicht wie in anderen wissenschaftlichen Büchern jeden Satz mindestens zweimal lesen muss. Ich empfehle dieses Buch also vor allem denjenigen, die Begleitlektüre zur Anthropologie-Vorlesung haben wollen. Für "einfach mal nur einen Überblick bekommen" ist es zwar auch geeignet, aber doch etwas zu umfangreich.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut, 14. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anthropologie: Einführendes Lehrbuch (Springer-Lehrbuch) (Taschenbuch)
gut und sehr hilfreich.
Was Studenten halt so brauchen!

Besser als ausleihen, denn man braucht es meist über einen längeren Zeitraum
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Politisch vielleicht überkorrekt, 26. Juni 2013
Von 
Ingo Bild (Aalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Anthropologie: Einführendes Lehrbuch (Springer-Lehrbuch) (Taschenbuch)
Das Lehrbuch ist fraglos gut und für seine Zwecke sehr geeignet. Über die Inhalte kann sich der potenzielle Leser leicht mittels "Blick ins Buch" informieren.

Ich möchte deswegen nur kurz dazu Stellung beziehen, dass es laut diesem Buch keine "Menschenrassen" geben soll. Wie aber kann es dann sein, dass ein Gerichtsmediziner nur an Hand eines Skelettes erkennen kann, ob es sich bei einem Leichenfund um einen Europäer, einen Schwarzafrikaner oder um einen Ostasiaten handelt. Muss es da nicht doch so etwas wie Menschenrassen geben, oder wie auch immer man die verschiedenen morphologisch-genetischen Typen bezeichnen möchte?

Ob diese "Menschenrassen" dann eine große "praktische Bedeutung" haben, ist natürlich wieder eine andere Frage, die hier zu weit führen würde.
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Anthropologie: Einführendes Lehrbuch (Springer-Lehrbuch)
Anthropologie: Einführendes Lehrbuch (Springer-Lehrbuch) von Ursula Wittwer-Backofen (Taschenbuch - 5. April 2012)
EUR 39,95
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