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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fundierter Überblick
Das Buch "Gentechnik bei Pflanzen" von Frank und Renate Kempken bietet einen umfassenden Überblick über die pflanzliche Gen- und Biotechnik. Es richtet sich an Lehrer, Schüler und Studenten der Naturwissenschaften, gibt aber auch dem interessierten Laien einen sehr guten Einblick über ein Thema, das in der Öffentlichkeit so kontrovers...
Am 13. November 2000 veröffentlicht

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12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Besser: nur Chancen und nicht die geringsten Risiken
Das Lehrbuch zeigt eindrucksvoll, wie verhärtet die Fronten von Gentechnikbefürwortern und Gentechnikgegnern sind. Seit Jahren tobt ein von beiden Seiten extrem emotional geführter Kampf, der jede Objektivität verloren hat. Renate und Frank Kempken sind ganz klar den Befürwortern zuzurechnen. (Das merkt man auch an den verwendeten Fotos und...
Veröffentlicht am 12. August 2010 von Wiens Thrillerautor Albert Knorr


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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fundierter Überblick, 13. November 2000
Von Ein Kunde
Das Buch "Gentechnik bei Pflanzen" von Frank und Renate Kempken bietet einen umfassenden Überblick über die pflanzliche Gen- und Biotechnik. Es richtet sich an Lehrer, Schüler und Studenten der Naturwissenschaften, gibt aber auch dem interessierten Laien einen sehr guten Einblick über ein Thema, das in der Öffentlichkeit so kontrovers diskutiert wird. Die Autoren erklären verständlich die grundlegenden Methoden der Gentechnik und gehen dann insbesondere auf die Herstellung transgener Pflanzen ein. Viele Anwendungsbeispiele machen den Nutzen der pflanzlichen Gentechnik deutlich. Kompetent setzen sich die Autoren aber auch mit den Risiken dieser neuen Technologie auseinander. Insgesamt vermittelt das Buch die notwendigen Grundlagen für all diejenigen, die sich über diese neue Technologie eine fundierte eigene Meinung bilden wollen.
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegen die Unwissenheit über Gentechnik, 17. November 2000
Von Ein Kunde
Solange manche Menschen glauben, daß "normale Tomaten keine Gene haben", ist eine Akzeptanz von Gentechnik bei Pflanzen wohl nicht zu erwarten. Leider werden diese Technologien infolge von Unkenntnis intuitiv als schlecht und gefährlich beurteilt. Deshalb sollte es das Anliegen eines jeden Pflanzenforschers sein, die Allgemeinheit über diese Wissenschaft aufzuklären, was von Kempken/Kempken sicherlich sehr gut umgesetzt wurde. Das vorliegende Buch erfüllt nicht nur das Ziel, den etwas vorgebildeten Leser, sondern auch den interessierten Laien in diese Thematik einzuführen. Für all diejenigen, die verstehen wollen, was es mit der Gentechnik bei Pflanzen auf sich hat und die sich nicht länger von dubiosen Berichten in den Medien verunsichern lassen wollen, sei dieses Buch sehr zu empfehlen. Aber auch dem erfahreneren Leser bietet das Buch sicherlich noch Interessantes und gute Argumente für fundiertere Diskussionen über Gentechnik.
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12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Besser: nur Chancen und nicht die geringsten Risiken, 12. August 2010
Von 
Das Lehrbuch zeigt eindrucksvoll, wie verhärtet die Fronten von Gentechnikbefürwortern und Gentechnikgegnern sind. Seit Jahren tobt ein von beiden Seiten extrem emotional geführter Kampf, der jede Objektivität verloren hat. Renate und Frank Kempken sind ganz klar den Befürwortern zuzurechnen. (Das merkt man auch an den verwendeten Fotos und Bildern: Ein Teil stammt direkt von Monsanto = DER Gentechnikriese und Albtraum aller Umweltaktivisten schlechthin.)

Sprachlich und technisch hat das Werk alles, was man von einem interessanten Lehrbuch erwarten darf. Auch die Gliederung ist vorbildlich.
Die beiden Autoren verstehen es, die Grundlagen der Gentechnik sehr übersichtlich zusammenzufassen. Da Laien mit manchen Fachbegriffen (finden sich reichlich) wenig anfangen dürften, gibt es ein umfangreiches Glossar.

Extrem problematisch wird es leider bei der Wissenschaftlichkeit. Hier verfallen Renate und Frank den branchentypischen Bissmustern: Im Vordergrund steht nicht die Objektivität, sondern Lobbyismus in seiner schlimmsten Form. Gnadenlos wird jede Gefahr der Gentechnik schlichtweg geleugnet. Schlimmer noch, die Autoren schrecken nicht einmal davor zurück, ökologischen Anbau zu verteufeln, den sie mit erhöhtem Krebsrisiko in Verbindung bringen, weil auf chemische Behandlung gegen Pilzbefall verzichtet wird. Immer wieder springt dem Leser dieser Hass entgegen, den die beiden Autoren offenbar für ihre Gegner empfinden. Leider ist diese Einseitigkeit typisch für das Lagerdenken im Gentechnikbereich: Schwarz oder weiß - dazwischen will offenbar niemand Position beziehen.

Eigentlich müsste der Buchtitel lauten: "Gentechnik bei Pflanzen - nur Chancen und nicht die geringsten Risiken"
Die Gentechnik als risikolose Anwendung zu betrachten ist ebenso falsch, wie ihre Erfolge (z.B. Insulin) zu leugnen. Es braucht eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema und lückenlose Information - genau die kommen in dem Buch aber viel zu kurz.

Ich finde es beschämend, wenn ein Lehrbuch missbraucht wird, um die Propaganda von Gentechnikmultis zu verbreiten, statt sich sachlich mit der spannenden Thematik auseinanderzusetzen. Von einem Professor am Botanischen Institut der Universität Kiel dürfte man weit mehr erwarten, gerade weil die Diskussion seit Jahren so aufgeheizt geführt wird. Statt Vor- und Nachteile der Gentechnik objektiv gegeneinander abzuwiegen, schütten die Autoren kräftig Öl ins Feuer.

Scheinheilig wird am Ende des Buchs (quasi zur Versöhnung) noch erklärt, dass der Schutz des Regenwaldes höchste Priorität genießt - auf den Seiten davor wurden allerdings die Monokulturen befürwortet, für die der Regenwald abgeholzt wird.

Fazit: Es bleibt zu hoffen, dass die Studenten intelligent genug sind, die Wahrheit nicht in diesem Buch zu suchen, sondern dort, wo sie liegt: in der Mitte zwischen zwei völlig verhärteten Fronten.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sinnvolle Rezension statt politischer Positionierung!, 2. November 2011
Kempken & Kempken sind das Standardwerk eines jeden Pflanzenbiotechnologen. Es werden sehr anschaulich und praxisnah alle relevanten Grundlagen zum Thema "Gentechnik bei Pflanzen" beschrieben. Zahlreiche Abbildungen unterstützen die Beschreibungen und sind für das allgemeine Verständnis dieser komplexen Materie sehr hilfreich.

Es werden folgende übergeordnete Kapitel behandelt:
1. Einleitung
2. Grundlagen und Methoden der Gentechnik
3. Herstellung, Nachweis und Stabilität von transgenen Pflanzen
4. Neue Eigenschaften transgener Pflanzen
5. Freisetzung und kommerzielle Nutzung transgener Pflanzen
6. Risiken der pflanzlichen Gentechnik
7. Zukunftsperspektiven

Insgesamt sollte dieses Buch bei jedem (angehenden) Pflanzenbiotechnologen, Biologen und anderen interessierten Naturwissenschaftlern im Regal stehen!
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8 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen politische Positionierung statt objektiver Überblick, 7. April 2009
Mit 'Gentechnik bei Pflanzen' haben die Biologen Frank und Renate Kempken ein Buch auf den Markt gebracht, welches beabsichtigt, die Wissensgrundlagen zu vermitteln, welche für eine sachliche Diskussion zum Thema 'grüne Gentechnik' unerlässlich sind. Das Buch versteht sich gemäß den Autoren als Versuch, dem 'Mangel abzuhelfen, dass Ablehnung und Furcht vor bestimmten Technologien [wie der Gentechnik] aus Mangel an Information' (S. IX) entstehen. Es ist mithin die Absicht, eine 'besser informierte Öffentlichkeit' zu fördern, die 'nicht nur auf die eventuellen Risiken der pflanzlichen Gentechnik abhebt, sondern auch die tatsächlich vorhandenen Chancen einer wirklichen Zukunftstechnologie zu nutzen bereit ist.'

Grundsätzlich lässt sich das Buch in drei Teile fassen: der erste schildert die naturwissenschaftlichen Grundlagen und die verwendeten Verfahren, die zur Veränderung von Pflanzen dienen. Wie diese praktisch zur Anwendung kommen und welche gesetzlichen Bestimmungen genetische Eingriffe in Deutschland und der EU regulieren, ist ebenso Bestandteil dieses Teils. Zum zweiten setzen sich die Autoren mit dem Chancenpotential der Gentechnik auseinander, was gegen mögliche Risiken abgewogen wird.

Doch unglücklicherweise übersehen die Autoren eine ganze Reihe von Risiken. Das Risikopotential der grünen Gentechnik lässt sich m. E. In drei Risikokategorien aufteilen: Erstens sind es ökologische Risiken, d.h. schädliche Einflüsse auf das Ökosystem, zweitens gesundheitliche Risiken und dritten sozio-ökonomische Risiken. Die Autoren konzentrieren sich in ihrer Darstellung ausschließlich auf die ersten beiden, freilich ständig in einem nahezu naiven Vertrauen in naturwissenschaftliche Forschung und Methoden.

Das naturwissenschaftliche Know-How ist aber nur eine Seite; die gesellschaftliche Bedeutung eine andere. Die tatsächlichen sozioökonomischen Auswirkungen der modernen Biotechnologie lassen sich nicht hinreichend erfassen, indem man den Leser über gesetzliche Eckpunkte in der BRD aufklärt. Biopiratie wäre ein Stichwort, welches von F. und R. Kempken überhaupt nicht erwähnt wird. Vielleicht wäre den Autoren eine objektivere Sichtweise auf den Gegenstandbereich gelungen, wenn es nicht von vornherein unter der suggestiven Absicht der Befürwortung gentechnologischer Methoden geschrieben worden wäre. So aber liest sich dieses Werk als Ausdruck politischer Positionierung, in der Gegner der grünen Gentechnologie als inkompetent deklassiert und artikulierte Risiken als unwahrscheinlich relativiert werden.Deshalb läuft das Buch gefahr, selbst nicht viel mehr als 'Akzeptanz und Befürwortung bestimmter Technologien wie der Gentechnik aus Mangel an Information' zu demonstrieren.
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Gentechnik bei Pflanzen: Chancen und Risiken (Springer-Lehrbuch)
Gentechnik bei Pflanzen: Chancen und Risiken (Springer-Lehrbuch) von Renate Kempken (Taschenbuch - 8. März 2012)
EUR 29,95
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