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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Seit über 20 Jahren arbeite ich in der Pflege. Durch dieses Buch erhielt ich den Anstoß, langjährige Routinen durch einen anderen Blickwinkel zu betrachten und meine eigene Arbeit zu hinterfragen. Ich habe es jetzt zum zweiten Mal gelesen (es liest sich sehr angenehm) und viele Übungen ausprobiert. Einige Übungen haben wir bei einer Teamsitzung...
Vor 21 Monaten von Querleser veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Titel leider irreführend und inhaltlich zu sehr an der Oberfläche
Simone Schmidt (Gutachterin, Qualitätsmanagerin und -beraterin im Gesundheitswesen, Krankenschwester und Autorin mehrerer Pflegefachbücher) legt laut Klappentext ein "Übungsbuch zur Achtsamkeit" vor. Die Inhalte im Überblick:

1. Achtsamkeit im Alltag
1.1 (wurde beim Druck wohl vergessen)
1.2 Achtung in der Theologie
1.3...
Veröffentlicht am 6. Januar 2012 von NuffNuff


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Titel leider irreführend und inhaltlich zu sehr an der Oberfläche, 6. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Achtsamkeit und Wahrnehmung in Gesundheitsfachberufen (Taschenbuch)
Simone Schmidt (Gutachterin, Qualitätsmanagerin und -beraterin im Gesundheitswesen, Krankenschwester und Autorin mehrerer Pflegefachbücher) legt laut Klappentext ein "Übungsbuch zur Achtsamkeit" vor. Die Inhalte im Überblick:

1. Achtsamkeit im Alltag
1.1 (wurde beim Druck wohl vergessen)
1.2 Achtung in der Theologie
1.3 Achtsamkeit in der Psychologie
1.4 Achtung in der Philosophie
1.5 Mindfulness im Management
1.6 Situationen im Alltag

2. Soziale Wahrnehmung
2.1 Was bedeutet Wahrnehmung?
2.2 Wahrnehmung fördern
2.3 Soziale Wahrnehmung
2.4 Soziale Wahrnehmung im Gesundheitswesen
2.5 Einflüsse auf die soziale Wahrnehmung
2.6 Soziale Wahrnehmung fördern

3. Achtung in der Kommunikation
3.1 Wie wir kommunizieren
3.2 Formen der Kommunikation
3.3 Kommunikation im Gesundheitswesen
3.4 Typische Situationen

4. Achtung Körperkontakt
4.1 Soziale Distanz
4.2 Intimsphäre

5. Bewusste Ernährung
5.1 Ernährungszustand
5.2 Ernährungsgewohnheiten
5.3 Nahrungskarenz
5.4 Soziale Aspekte der Ernährung
5.5 Nahrungsverweigerung
5.6 Ethische Fallbesprechung

6. Angst
6.1 Angst und Verwirrung
6.2 Umgang mit Ängsten
6.3 Desorientiertheit
6.4 Umgang mit Orientierungsstörungen

7. Unachtsamkeit
7.1 Faktoren der Unachtsamkeit
7.2 Achtlosigkeit

8. Achtung Angehörige
8.1 Angehörige als Beobachter
8.2 Angehörige als Laienpflege
8.3 Angehörie als Partner
8.4 Angehörige als Hinterbliebene

9. Achtsamkeit im gesellschaftlichen Kontext
9.1 Hippokratischer Eid
9.2 Pflege-Charta
9.3 Der ICN-Kodex
9.4 Berufspolitik
9.5 Gesellschaftliches Umfeld

10. Achtsamkeit in der Kooperation
10.1 Kooperation im Team
10.2 Konflikte

11. Selbstachtung
11.1 Selbstachtung
11.2 Selbstmanagement
11.3 Selbstpflege
11.4 "Alltagsmanagement"

Literatur

Stichwortverzeichnis

Positiv ist, dass durch diese Themenvielfalt eine umfassender Überblick über wichtige (v.a. zwischenmenschliche) Facetten im Pflegealltag gegeben wird.

Es gibt allerdings auch eine Reihe von Punkten, die ich an diesem Buch als sehr nachteilig empfinde:

- Ich kann nicht sagen, ob es die Idee der Autorin oder des Verlags war, den Begriff "Achtsamkeit" in den Titel zu nehmen. Das Wort wird im Textteil des Buches ziemlich variabel verwendet und offenbar auch mit "Achtung", "Aufmerksamkeit", "Wahrnehmung" und "Mindfulness" gleichgesetzt. Für Leser - die wie ich - erwarten, dass es sich um das im Bereich der Psychologie und Psychotherapie weit verbreitete Konzept der Achtsamkeit/Mindfulness handelt (dessen Verwendung immer populärer wird - was die Titelwahl des Buches erklären könnte), werden jedoch leider enttäuscht.
- Das Buch bleibt meines Erachtens außerdem oftmals zu sehr an der Oberfläche, als dass es wirklich nützlich sein könnte. Um das auszugleichen wären weiterführende Literaturhinweise an den entsprechenden Stellen hilfreich gewesen, sind aber leider kaum vorhanden.
- Insgesamt wird mit Quellenangaben bedauerlicherweise ziemlich sparsam umgegangen. Das Literaturverzeichnis dieses über 200-seitigen Buches umfasst lediglich 15 (!) Quellennachweise im Anhang, obwohl es dem Inhalt nach eigentlich deutlich mehr sein müssten.
- Manche (nicht dort aufgeführten) Quellen werden zudem falsch oder ungenau zitiert. So wird beispielsweise erwähnt, dass das von Jon Kabat-Zinn konzipierte "Mindfulness Based Stress Reduction"-Programm (MBSR) für Mangager entwickelt wurde (Zitat (S. 10): "Dabei sollen Führungskräfte durch eine veränderte Wahrnehmung erlernen, Stress zu reduzieren und dadurch ihre Leistungsfähigkeit und Kreativität zu verbessern.") Diese Beschreibung ist falsch. Kabat-Zinn hat MBSR im verhaltensmedizinischen Kontext für Patienten mit chronischen und stressbedingten Erkrankungen entwickelt. Es mag sein, dass MBSR-Kurse mittlerweile auch für Manager angeboten werden, die Methode kommt aber definitiv aus dem klinischen Bereich. Ein weiteres Beispiel: Im Abschnitt "Achtsamkeit im Buddhismus" (S.3) beschreibt die Autorin die Komponenten der Achtsamkeit wie folgt: "Achtsamkeit ist ein bestimmter "Seins-Modus". Achtsamkeit erfordert eine bestimmte Haltung der eigenen Erfahrung gegenüber. Achtsamkeit verwendet bestimmte Techniken. Achtsamkeit erfordert Ziele und Wirkungen." Dreimal taucht das nichtssagende Wort "bestimmte" auf und nach dem Lesen dieses Abschnitts ist man daher leider nicht schlauer hinsichtlich der Frage, was im Buddhismus unter Achtsamkeit denn nun verstanden wird (Die einfache (an dieser Stelle notwendigerweise verkürzte) Antwort wäre beispielsweise gewesen: Eine absichtsvolle und nicht-wertende Lenkung der Aufmerksamkeit auf das Erleben im gegenwärtigen Augenblick - also ein bewusstes im Hier-und-Jetzt-Sein...) An solchen Stellen hätte ich mir von der Autorin eine bessere Recherche und mehr Genauigkeit gewünscht.
- Einige Ausführungen sind leider sehr oberflächlich und nichtssagend. So heißt es beispielsweise auf S. 83 im Abschnitt "Miteinander reden": "Miteinander reden ist gleichbedeutend mit einem Informationsaustausch im Dialog. Auch wenn ein Gesprächspartner einen deutlich höheren Anteil an der Kommunikation übernimmt, kann ein Informationsaustausch nur dann stattfinden, wenn der andere Gesprächspartner aktiv an der Kommunikation teilnimmt". Aha...
- Unter den auf dem Cover versprochenen "Übungen" habe ich mir ebenfalls etwas anderes vorgestellt als beispielsweise den "Ohrschlüssel" (S. 85), der für das Training des aktiven, empathischen Zuhörens empfohlen wird: "Sie können Ihre Ohren mit dem Ohrschlüssel aufschließen, um in einem Gespräch empathisch und aktiv zu Hören und die Inhalte "mit offenem Ohr" aufzunehmen. Sie stellen sich Ihren Ohrschlüssel in Gedanken vor, nehmen ihn zur Hand und schließen Ihre Ohren damit auf." Und danach folgt noch der Tipp: "Selbstverständlich dürfen Ihre Ohren bei Unwichtigem und Nebensächlichkeiten auch in Gedanken mit dem Ohrschlüssel wieder abgeschlossen werden". An dieser Stelle hätte ich mir einen "Augenschlüssel" zum Abschließen gewünscht... diesen auf die Übung folgenden Tipp in ein Buch zur "Achtsamkeit und Wahrnehmung in Gesundheitsfachberufen" zu packen, finde ich reichlich seltsam.

Fazit: Das Buch macht deutlich, wie groß und vielfältig die Anzahl zwischenmenschlicher Aspekte ist, die im Pflegealltag eine Rolle spielen. Es eignet sich für einen Überblick über dieses wichtige Themenfeld! Von einer uneingeschränkten Empfehlung muss ich leider trotzdem absehen, da die Autorin - meiner Meinung nach - dabei zu sehr an der Oberfläche bleibt und dieses Buch auch sonst bedauerlicherweise eine Reihe von Schwächen aufweist, was den Informationsgehalt, die Nützlichkeit und die Korrektheit der Angaben angeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 12. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Achtsamkeit und Wahrnehmung in Gesundheitsfachberufen (Taschenbuch)
Seit über 20 Jahren arbeite ich in der Pflege. Durch dieses Buch erhielt ich den Anstoß, langjährige Routinen durch einen anderen Blickwinkel zu betrachten und meine eigene Arbeit zu hinterfragen. Ich habe es jetzt zum zweiten Mal gelesen (es liest sich sehr angenehm) und viele Übungen ausprobiert. Einige Übungen haben wir bei einer Teamsitzung getestet und wir versuchen jetzt, regelmäßig unsere Achtsamkeit durch diese kleinen Übungen zu trainieren. Meine Kollegen fanden die ungewöhnlichen Ideen/Übungen besonders gut. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, vor allem die Kapitel 2 „Soziale Wahrnehmung“, Kapitel 3 „Kommunikation“, Kapitel 6 „Angst und Verwirrung“ und Kapitel 11 zur „Selbstachtung“. Alle Themen beinhalten viele praktische Tipps - für jede Pflegekraft ein Gewinn.
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Achtsamkeit und Wahrnehmung in Gesundheitsfachberufen
Achtsamkeit und Wahrnehmung in Gesundheitsfachberufen von Simone Schmidt (Taschenbuch - 19. Dezember 2011)
EUR 24,99
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