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am 6. Juni 2014
Ich nutze dieses Werk u.a. für die Bearbeitung meiner Bachelorarbeit und bin sehr zufrieden-

Was ich gut finde:

- sinnvolle und gute Gliederung des Buches, sowie aussagekräftige Kapitelüberschriften

- zu Beginn jedes Kapitels werden Lernziele formuliert, welche klarstellen, was genau im Kapitel vermittelt und wozu der Leser befähigt werden soll, z.B. "Verschiedene Facetten der sozialen Unterstützung unterscheiden und in ihrer Funktion einordnen können"

- zum Schluss jedes Kapitels werden Kontrollfragen gestellt, welche bei der Reflexion des Gelernten unterstützen und deutlich machen, ob der Leser die zentralen Inhalte des Kapitels verstanden hat. Beispiel: "Gibt es einen Zusammenhang zwischen bestimmten Formen der sozialen Unterstützung und dem Bindungsstil der unterstützten Person?"

- der Text ist durch eine gut verständliche Ausdrucksweise geprägt und wichtige Schlagworte sind fettgedruckt

- Fachbegriffe werden lückenlos definiert, von ähnlichen Fachbegriffen und Sachverhalten klar abgegrenzt und zum besseren Verständnis durch praxisbezogene Beispiele unterstützt

- die wichtigsten Inhalte werden an den Seitenrändern zusammengefasst. Dies erleichtert das Überfliegen und Wiederfinden bestimmter Inhalte im Text

- der Text wird durch kleine Karikaturen, Graphiken und Tabellen aufgelockert

- zusätzliche Online-Lernmaterialien sind nach Registrierung unter [...] verfügbar

Mein Fazit: Ein gelungenes Lehrwerk zum leichten Einstieg in die Persönlichkeitspsychologie, sowie in damit zusammenhängende statistische Begriffe und Forschungsmethoden
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am 15. Februar 2012
Da es für mich eins der wichtigsten Arbeitsmittel in der letzten Zeit war, habe ich eine eher ausführliche Rezension zu diesem Buch geschrieben. Diese möchte ich hiermit der Amazon-Kundschaft zur Verfügung stellen. Eiligen Lesern reicht vermutlich das kurze Fazit:

"Persönlichkeitspsychologie" (2. Aufl.) von Jens Asendorpf ist m.E. ein rundum gelungenes "kleines" Lehrbuch zur Persönlichkeitspsychologie. Es ist für (Bachelor-)Studierende der Psychologie ideal geeignet, und auch für psychologisch interessierte Laien und Praktiker empfehlenswert. Die wichtigsten Erkenntnisse der empirischen Persönlichkeitspsychologie werden gut strukturiert und verständlich dargestellt. Das Buch ist dank seiner durchdachten Didaktik eine hervorragende Stütze für Lehrende und Studierende bei der universitären Vermittlung der Inhalte des Fachs.
Trotz minimaler Kritikpunkte (s.u.) kann ich das Buch jedem/jeder Interessierten uneingeschränkt empfehlen. Wer noch mehr Persönlichkeitspsychologie möchte, als dieses Buch bietet (und das ist bereits viel!), dem empfehlen sich die großen Lehrbücher des Fachs.

Zum Autoren:
Jens Asendorpf ist seit 1994 Professor für Persönlichkeitspsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und gehört zweifelsohne zu den Kapazitäten seines Fachs.

Zum Inhalt:
Auf recht schmalem Raum (ca. 200 Seiten) bietet das Buch auf überzeugende Weise ein "Was weiß die Persönlichkeitspsychologie heute und warum ist sie wichtig?". Innerhalb der Grenzen der streng empirisch orientierten Psychologie wird das Fach vom Autoren weit gefasst, sinnvolle Überschneidungen mit der kulturvergleichenden und der Sozialpsychologie eingegliedert. Das Lehrbuch bietet inhaltlich sehr viel Stoff, wahrscheinlich mehr, als sich irgendein Leser in Gänze merken wird. Natürlich bleibt das Buch dennoch ein Einstieg ins Fach. Wer mehr über spezifische Themengebiete wissen möchte, braucht entsprechende Zusatzliteratur. Das Lehrbuch ist in folgende acht Kapitel gegliedert:
Kapitel 1 - Persönlichkeit in Alltag, Wissenschaft und Praxis (Einleitung, naive Persönlichkeitspsychologie, Notwendigkeit einer Wissenschaft, Anwendungsfelder).
Kapitel 2 - Kurze Geschichte der Persönlichkeitspsychologie (sechs Paradigmen der Persönlichkeitspsychologie, jeweils samt methodisch-theoretischer Grundlagen und exemplarischer Befunde).
Kapitel 3 - Persönlichkeitsvariation (methodisch-statistisches Rüstzeug für die inhaltliche Durchdringung der Folgekapitel; Entstehung, Zweck und Grenzen von Persönlichkeitsfaktoren und -typen).
Kapitel 4 - Persönlichkeitsbereiche (Definition, Bedeutung, Herleitung, Erfassungsmöglichkeiten, wichtige Studien und Ergebnisse sowie praktische Anwendungsmöglichkeiten für folgende Persönlichkeitsbereiche: Psychische Attraktivität, Temperament & interpersonelle Stile, Fähigkeiten, Handlungsdispositionen, Einstellungen, Selbstkonzept & Wohlbefinden).
Kapitel 5 - Persönliche Umwelt und Beziehungen (Person und Umwelt, persönliche Beziehungen, Bindungen und Bindungsstile, soziale Unterstützung, Partnerschaft und Partnerschaftsqualität).
Kapitel 6 - Persönlichkeitsentwicklung ((In-)Stabilität der Persönlichkeit über die Lebensspanne, genetische Einflüsse, Umwelteinflüsse sowie Einflüsse der Genom-Umwelt-Interaktion auf die Persönlichkeitsentwicklung).
Kapitel 7 - Geschlechtsunterschiede (Arten von Geschlechtsdefinition (genetisch, psychologisch usw.), Geschlechtsunterschiede und ihre Größe/Bedeutung, Erklärungsansätze).
Kapitel 8 - Kulturelle Unterschiede (Genetische und kulturelle Einflüsse auf Unterschiede zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen)

Zum Stil:
Den roten Faden des Buchs bildet durchgehend eine (chrono-)logische Darstellung wichtiger Studien und empirischer Befunde zu den jeweils besprochenen Inhalten. Bei vielen der Studien erfolgt eine ausführlichere Erläuterung und kritische Einschätzung des Erkenntnisgewinns sowie eine anschauliche Befunddarstellung durch Ergebnisdiagramme. Auf diese Weise lernt man nicht nur die Inhalte der Persönlichkeitspsychologie selbst kennen, sondern auch zentrale Forschungsaktivitäten, die den heutigen Wissensstand entscheidend beeinflusst haben. Die hohe Dichte an vorgestellten Studien führt dazu, dass das Buch aufwendiger zu lesen ist als andere, eher essayistische Lehrbücher. Dieser Aufwand wird durch einen erhöhten Wissenszuwachs jedoch entlohnt, gerade auch bezüglich der Entstehung und Entwicklung der empirischen Persönlichkeitspsychologie.
Ganz im Sinne seines Fachs lässt der Autor häufig auch eine persönliche Note einfließen. Diese persönliche Herangehensweise bewirkt, dass auch Inhalte wie etwa physische Attraktivität behandelt werden, die anderswo nicht zwingend zum persönlichkeitspsychologischen Curriculum zählen. Bei einem Autoren wie Jens Asendorpf ist diese persönliche Herangehensweise und inhaltliche Auswahl sicherlich gerechtfertigt. Man sollte als Leser denn aber auch akzeptieren können, persönliche Bemerkungen vorzufinden, die für ein Lehrbuch eher unüblich sind: Wenn etwa beim Stichwort 'individualisiertes Lehren' ein Seitenhieb auf die Unterfinanzierung des Bildungssystems erfolgt; oder wenn die statistische Gewalt von Ausreißern am fiktiven Beispiel des Sexualkontakts von Studentinnen nachvollzogen werden soll. Hier wurde definitiv mehr Wert auf Einprägsamkeit und auch Unterhaltsamkeit gelegt denn auf völlige politische Korrektheit.
Als uneingeschränkt lobenswert empfinde ich die undogmatische und differenzierte inhaltliche Darstellung. Ein Beispiel (von vielen) für diese Differenziertheit: Der Leser erfährt sowohl, welche historischen Entwicklungen zu heutigen Intelligenztests geführt haben und warum es sich bei dieser Klasse von Verfahren um die wohl besten diagnostischen Instrumente der Psychologie insgesamt handelt. Es wird jedoch auch nicht verschwiegen, warum allgemeine Intelligenztests für die Auswahl von Studienbewerbern als Zusatz zur Abiturnote wenig gewinnbringend sind.
Bei aller Differenziertheit bewahrt sich der Autor eine angenehm dezidierte Meinung zu vielen Sachverhalten und Moden seines Fachs.

Zur Didaktik:
Das Lehrbuch ist didaktisch stark durchgearbeitet. Eine Zwei-Spalten-Struktur setzt den eigentlichen Fließtext mittig, an den Seitenrändern sind jeweils die wichtigsten Inhalte kurz zusammengefasst (siehe "Blick ins Buch"). Mir persönlich hat diese Aufteilung keinen Vorteil bedeutet - sie stört jedoch auch nicht. Und für die gezielte Prüfungsvorbereitung ist das "schnelle Lesen" auf dieser reduzierten Spalte womöglich tatsächlich zielführend. In jedem Fall ist in dieser Randspalte Platz für eigenen Notizen.
Ich halte die didaktische Aufbereitung des Buchs insgesamt für gelungen, zuweilen jedoch für überstrapaziert. (Allerdings hat es gerade bezüglich der Schnell-Lese-Spalte deutliche Verbesserung zur ersten Auflage gegeben.) Vor allem wird der insgesamt gute Lesefluss des Fließtexts durch viele Layout-Kästen unterbrochen (Tabellen, Abbildungen, Beispiele, Definitionen, Studien, Exkurse usw.). Diese sind an sich zwar sinnvoll, wirken aber teilweise unübersichtlich, zumal wenn sie über beide der genannten Spalten reichen.
Der Sprachstil des Autors ist durchweg klar und anschaulich, die Erklärungen sind knapp aber eingängig, auf sprachliche Eindeutigkeit wird Wert gelegt. Man merkt dem Autoren seine didaktische Erfahrung an, wenn es ihm gelingt, auf nur einer Textseite ein Verfahren wie die Faktorenanalyse einerseits verständlich und andererseits doch ausreichend exakt zu beschreiben.
Lernziele, Kontrollfragen samt Lösungshinweisen, ein Stichwortverzeichnis und weiteres hilfreiches Online-Material runden den didaktisch hochwertigen Lehrbuchcharakter ab.

Kritikpunkte:
Die Darstellung der Inhalte muss - vor allem im Gegensatz zum großen Lehrbuch des Autors - zuweilen sehr konzentriert erfolgen. Wohl besonders mit wenig Vorwissen sind die Inhalte dann nicht immer auf Anhieb verständlich. "Bachelor-Lehrbuch" sollte hier also nicht mit "leichter Kost" verwechselt werden.
Wie bereits erwähnt ist das Layout teilweise überladen. Man gewöhnt sich zwar daran, insgesamt macht das Buch aber sowohl inhaltlich als auch layouttechnisch einen etwas "gedrängten" Eindruck.
Die vielen interessanten Studien im Buch können freilich nicht sämtlich mit Quellenhinweisen hinterlegt werden. Gerade weil das Buch jedoch so stark auf empirischen Studien aufbaut, vermisst man dennoch manchmal die genauen Quellenangaben, um gegebenenfalls in der Originalliteratur recherchieren zu können. Dieses Problem ist bei einem Bachelor-Lehrbuch aber vermutlich kaum lösbar und betrifft wohl vor allem Leser, die die Quellen letztlich auch alleine finden.

Da diese minimalen Kritikpunkte die Gesamtqualität des Buchs allenfalls unbedeutend schmälern, ist mein abschließendes Urteil eine Amazon-Bewertung von 5 Sternen. Ich werde auch in Zukunft gerne mit diesem Buch arbeiten und wieder darin nachsehen, wenn ich zu einem Themengebiet der Persönlichkeitspsychologie einen schnellen und doch fundierten Überblick bekommen möchte.
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am 20. Dezember 2011
Das Lehrbuch "Persönlichkeitspsychologie" von Asendorpf ist ein sehr übersichtliches und gut strukturiertes Buch, wenn es darum geht, sich einen Überblick über die Teilgebiete der Persönlichkeitspsychologie zu verschaffen. Es ist sehr verständlich geschrieben und lädt wirklich zum Schmökern ein und da es recht dünn und handlich ist, eignet es sich auch dafür, es unterwegs zu lesen. Auf jeder Seite werden die einzelnen Absätze kurz zusammengefasst, sodass man auch mal nur schnell ein paar Seiten überfliegen kann und trotzdem eine Menge Infos mitnimmt. Am Ende jedes Kapitels gibt es dann noch Kontrollfragen, mit denen man testen kann, ob man die Inhalte wirklich gut verstanden hat und ganz wichtig Verweise auf weiterführende Literatur. Denn das Lehrbuch ist zwar informativ und gut um einen Überblick zu bekommen und Themen zu wiederholen, für eine tiefergehende Beschäftigung mit den Themen ist es aber eher nicht geeignet.
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am 7. August 2014
Sehr gut finde ich die Randnotizen, die wichtige Dinge noch einmal zusammenfassen. Generell ist das Buch inhaltlich sehr zu empfehlen.
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