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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Praxis ok, Theorie und Sprache diffus, 17. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Interaction- und Interfacedesign: Web-, Game-, Produkt- und Servicedesign Usability und Interface als Corporate Identity (X.media.press) (Gebundene Ausgabe)
Für sehr pragmatisch orientierte Anfänger und Auzubildende der Mediengestaltung ist das Buch ganz in Ordnung. Leider ist die theoretische Fundierung und die sprachliche Präzision dagegen regelmäßig mangelhaft. Das Buch sollte man daher im Hochschulkontext (z.B. für eine Haus- oder Abchlussarbeit) besser nicht unkritisch zitieren, dazu sind hier zu oft schwammige und diffuse Definitionen zu finden. Selbst die beiden zentralen Begriffe, Interface und Interaktion, werden nicht klar definiert und unterschieden. Regelmäßig gehen Begriffe wie Methode, Methodik und Methodologie durcheinander. Viele Sätze muss man zweimal lesen, um dann festzustellen, dass sie nur einen ungefähren Sinn ergeben. Stapelkamps Sätze, wie z.B. "Interaktion ist die gefühlte Begeisterung zwischen Anwender und Produktaussage" sind nahezu sinnfrei: "Interaktion" ist sicher nicht gleich "Begeisterung", sie kann diese höchstens auslösen. Und was ist bitte "gefühlte" Begeisterung? Diese Interaktion findet dann nicht etwa zwischen dem Anwender und dem Produkt statt, sondern zwischen Anwender und einer "Produktaussage"! Seit wann kann man mit einer Aussage interagieren? Aber auch Begeisterung, ob gefühlte oder echte, findet nicht zwischen Benuter und irgendwas statt, sondern ist ein Zustand des Nutzers ... So viel Unschärfe muss man erstmal in einen Satz reinkriegen!
Für die handwerklich orientierten Designer, die sich über viele schlau klingende Fachbegriffe freuen und sich an ungenauen Formulierungen nicht stören, ist es aber wie gesagt in Ordnung.
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2.0 von 5 Sternen Viel Eigenwerbung, Meinung und Beispiele, 13. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Interaction- und Interfacedesign: Web-, Game-, Produkt- und Servicedesign Usability und Interface als Corporate Identity (X.media.press) (Gebundene Ausgabe)
Ich hätte mir bei dem Titel und der Seitenanzahl definitiv mehr erwartet.

Statt Tipps, klaren Regeln oder ähnlichem habe ich allerdings folgendes zur Genüge gefunden:
1. "Torsten Stapelkamp"
Würde man das Buch nach diesem Begriff durchsuchen, findet man sicherlich mehr als 50 Treffer.
Man kann auf "seine Werke" sicherlich stolz sein, etwas Zurückhaltung ist aber auch nicht verkehrt.
Ob man sich bei einem Screenshot oder Urlaubsfoto unbedingt als Autor nennen muss oder als Betreuer einer Diplomarbeit - ich glaube das rechtfertig dann die eigene Leistung nicht unbedingt (zu mindest würde ich das als Außenstehender vermuten).

2. Nebensächlichkeiten und ausschweifende eigene Meinung
Auch hier ist auch "in Maßen" besser als "in Massen". Wenn es das Thema betrifft darfs auch gerne etwas mehr sein,
aber warum man auf mehreren Seiten z.B. die Studieninhalte von Wirtschaftsstudiengängen (?) kommentieren muss, erschließt sich mir dann doch nicht.

3. Präsentation der Beispiele
Der Großteil des Buches besteht aus Beispielen - hauptsächlich aus dem Bereich "DVD-Produktionen" (-> Torsten Stapelkamp).
D.h. meist ein Screenshot und dazu ein paar wenige Zeilen Text. Was gerade dieses Beispiel so hervorhebenswert macht, hat sich mir in den meisten Fällen nicht erschlossen. Vielleicht muss man dazu aber gerade die DVDs selber erleben.
Auch die Beispiele aus dem Bereich "Spiele" sind mittlerweile eher mehr als "Klassiker" (2000) als "modern" zu bezeichnen. Wer Analysen zu UI-Perlen wie "Mass Effect", "Heavy Rain" oder ähnlichem erwartet, wird enttäuscht.
Stattdessen ein Screenshot von Myst (1999?) und der Hinweis, dass man sich durch vorgerenderte Bilder klickt und das auch mit einer DVD-Video möglich gewesen wäre.
Für ein 2010 veröffentlichtes Buch hätte ich mehr aktuelle Beispiele gewünscht. Vielleicht Schwerpunktmäßig 2008 oder so.
Das iPhone wird zwar als gutes Beispiel erwähnt, aber nicht nach eben den Themen analysiert.

4. Inhalt generell
Zu Service-Design habe ich überhaupt nichts gelesen. Was ist das überhaupt? Eine Dienstleistung? Eine API?
Und auch alle anderen Kapitel waren sehr abstrakt, allgemeingültig ("Das Produkt muss gut nutzbar sein" - sinngemäß) und meiner Meinung nach unnötig aufgeblasen und sprachlich kompliziert (stark geschachtelte Sätze, unnötige Fremdworte).

Fazit:
Der Titel passt Schwerpunktmäßig nicht zum Inhalt und die Beispiele nicht zum Veröffentlichungsdatum.
Besser wäre vielleicht gewesen:
"Interaction & Interface: Ein Diskurs anhand von Beispielen aus der Geschichte"
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