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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmal tief einatmen und durch. (Ergänzung 09-12-09)
Seit zwei Monaten wissen wir endlich, was unser 3,5 Jahre altes Kind zu Reaktionen treibt, die so stark aus dem Rahmen fallen, das das Alltagsleben zum Teil nicht zu bewältigen ist. Wir haben uns erkundigt und beraten lassen und sind dann per Recherche auf das Buch von Elaine Aaron gestoßen. Es erleichtert ungemein, unser Kind dort wiedergefunden zu haben,...
Veröffentlicht am 20. April 2009 von Patrick R.

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach ADS (ohne H) kommt HSK
Man muss Elaine N. Aron zugute halten, dass sie hier einen anderen Blickwinkel einbringt.

Anstatt der ewigen "gibt dem Kind ne Pille damit es in die Gruppe passt und sich anständig auf die gesetzten Aufgaben konzentriert", versucht sie sich an einem Erziehungsratgeber für ein Phänomen, dass weitestgehend aus ihrer eigenen Feder stammt und mit dem...
Vor 7 Monaten von Etheriel veröffentlicht


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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmal tief einatmen und durch. (Ergänzung 09-12-09), 20. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
Seit zwei Monaten wissen wir endlich, was unser 3,5 Jahre altes Kind zu Reaktionen treibt, die so stark aus dem Rahmen fallen, das das Alltagsleben zum Teil nicht zu bewältigen ist. Wir haben uns erkundigt und beraten lassen und sind dann per Recherche auf das Buch von Elaine Aaron gestoßen. Es erleichtert ungemein, unser Kind dort wiedergefunden zu haben, andererseits waren wir auch geschockt. Das Buch wartet mit soviel Informationen auf, das man nach dem ersten Durchlesen das Gefühl bekommt: Das schaffe ich nie.
Natürlich ist es keine Gebrauchsanweisung für Kindererziehung, das hatte ich auch nicht erwartet. Aber es zeigt tatsächlich einen Ausschnitt aus der Empfindungswelt unseres Sohnes, und damit umzugehen bedeutet für Eltern am Anfang Schwerstarbeit. Das Buch fängt nicht nur auf, es fordert zum Umdenken, und zwar in nicht unerheblichem Maße. Natürlich liegt es im Ermessen der betroffenen Eltern, sich darauf einzulassen, aber ohne dieses Buch würden wir noch sehr im Dunkeln tappen, und sehr vieles weiterhin falsch machen. Kleine Erfolge bemerken wir schon seit zwei Wochen, wir hatten unser ersten stressfreien Tag in diesem Jahr und haben es genossen. Das Buch ist sicher nicht das Evangelium der HSK, aber es bringt einen Ausblick, wie das Leben aller in ruhigere Bahnen gebracht werden könnte, auch wenn es bis dahin noch ein sehr, sehr langer Weg ist. Aber der ist bekanntlich das Ziel. :-)

Ergänzung
Wir haben mit einer Therapeutin zusammen mittlerweile ein gutes Konzept, womit wir als Familie das Miteinander bestreiten können, ohne jedesmal gegen die HS-typischen Klippen zu rauschen. Wer in ähnlicher Situation steckt, kann mich gerne über hochsensibel123@web.de kontaktieren. Wir können dann gerne Telefonnummern austauschen.
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79 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedienungsanleitung für das hochsensible Kind, 2. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
Als ein Mensch der den esotherischen Strömungen eher skeptisch gegenüber steht, habe ich auf DIESES Buch gewartet. Ich hatte mich bei Aaron schon eingelesen mit "Sind sie hochsensibel". Das ist aber für diese Lektüre nicht notwendig, da das Wesentliche noch einmal zusammen gefasst wird.

Das Buch begleitet durch das ganze Leben des HSK (hochsensibles Kind), ohne es zu mystifizieren oder weltfremd zu betrachten. Jedes Kind ist für seine Eltern einmalig und ein Wunder. Wer nun ein hochsensibles Kind hat, wird in diesem Buch viele nützliche und auch praktische Tipps zum Umgang mit so einem Kind finden. Auch gab es für mich, die das alles irgendwie zwar schon vermutet hat, den ein oder anderen "Aha-Effekt" zum Verhalten meines Kindes und zum besseren Verstehen.

Das Buch liest sich m.M. nach sehr gut. Man bekommt recht viel für den Preis (473 Seiten...) Ich finde es sehr praxisnah und hilfreich und würde es gerne als so eine Art "Bedienungsanleitung" für sensible Kinder betiteln. Es ist nicht dogmatisch und lässt Spielraum für die unterschiedlichen Eltern-Kind Konstellationen.

Mir hat es sehr geholfen mein Kind noch besser zu verstehen.
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75 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Segen für mich als Mutter, 7. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
Jahrelang war ich unsicher im Verhalten mit meinem Kind. Ich merkte zwar, dass irgendetwas bei ihm anders war, aber hatte keine Erklärung dafür. einige Verhaltensweisen ließen mich manchmal echt verzweifeln und ich wurde immer unsicherer in meiner Erziehung. Ich hatte schon an ADS gedacht.
Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet und ich konnte nun verstehen, was in meinem Kind vorgeht. Ich hatte beim ersten "Überfliegen" des Buches Tränen in den Augen weil ich erkannte, genau das ist es. Endlich sagt mir jemand, was mit meinem Kind "los ist".
Das Buch ist sehr verständlich geschrieben mit ganz vielen Praxisbeispielen. Jeder der eine HSK (hochsenbibles Kind) hat wird es wiedererkennen. Es gibt ganz viele Tipps für den Umgang mit solch sensiblen Kindern und stärkt auch die Eltern in ihrem Verhalten.
Ein kleiner Fragebogen ermöglicht es sehr einfach zu erkennen, ob das Kind diese Veranlagung hat.
Ich bin nun viel gelassener geworden in bisher schwierigen Situationen und weiß, dass auch mein Kind "normal" ist, nun eben halt anders.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach ADS (ohne H) kommt HSK, 27. Januar 2014
Von 
Etheriel "ART IS RESISTANCE" (Dinslaken) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
Man muss Elaine N. Aron zugute halten, dass sie hier einen anderen Blickwinkel einbringt.

Anstatt der ewigen "gibt dem Kind ne Pille damit es in die Gruppe passt und sich anständig auf die gesetzten Aufgaben konzentriert", versucht sie sich an einem Erziehungsratgeber für ein Phänomen, dass weitestgehend aus ihrer eigenen Feder stammt und mit dem der klinische und negativ besetze Begriff des Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom(ADS) positiv gewandelt wird, obwohl sie krampfhaft und fehlerhaft versucht sich davon abzugrenzen.
Andererseits steckt sie mit ihrem Begriff selbst noch massiv in den Kinderschuhen und das merkt man ihrem Buch an. Der Versuch 'Das hochsensible Kind' über einen Fragenkatalog zu klassifizieren ist so massiv allgemein gehalten, dass nicht die behaupteten 15 bis 20% Prozent aller Kinder sondern gut 95% aller Kinder in die Kategorie fallen.

Verhaltensweisen wie Geräusch-, Geruch- und Stoffempfindlichkeit, schnell Überforderung von neuen Eindrücken oder individuelles Zurückziehen kann man wohl bei allen Kindern feststellen. Gerade bei Kleinkindern ist das nicht ungewöhnlich. Übermüdung, Wachstum, Intellektuelle Entwicklung und Verfassung, Emotionale Entwicklung und Verfassung, Hunger, Durst... spielen ebenfalls eine Rolle. Eine typische standartisierte Definition nach ICD oder DSM würde wohl eher nicht auf 23 Gleichwertige Fragen die so allgemein sind zurückgreifen um ein Phänomen zu klassifizieren. Dazu kommt, dass ADS eigentlich alles abdeckt was HSK sein soll.

Ich habe mich mal selbst getestet in verschiedenen Varianten über diverse Fragenbögen aus diesem Buch, dem Internet und anderen Handreichungen zum Thema, und in allen Egebnissen bin ich wohl eine Vorzeige HSP(Hochsensible Person), super und nu?(Mal Nebenbei, ich kann mir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt die Lärm oder unangenehmen Geruch als etwas neutrales/nicht störendes Empfinden oder einen kratzigen Pullover einfach so hinnehmen, aber vielleicht bin ich einfach zu nah dran um das beurteilen zu können - mir fällt dazu jedoch ein, dass die Definition von z.B. Lärm oder Kratzig vielleicht vorher geklärt sein sollte, oder zumindest die Formulierung 'eher oder stärker als die meisten Mitmenschen' angefügt sein sollte).

Bevor ich via Definition eine HSP war hatte ich laut DSM-IV ADS:
Betroffene des unaufmerksamen Subtyps des ADHS fallen durch ihre geistige Abwesenheit und Zurückhaltung auf. Lange Zeit aus dem Fenster starren. Unterrichtseinheiten oder Vorträgen vermeintlich nicht folgen. Auf Unterlagen malen oder träumen. Das sind typsiche ADS Verhaltensweisen. Die oft beschriebene Hypoaktivität findet sich auch bei Simchens Beschreibung von ADS Die vielen Gesichter des ADS: Begleit- und Folgeerkrankungen richtig erkennen und behandeln. Mit dem fehlerhaften Negativbild, dass Aron von ADS Vertritt(Depression/generelle Konzentrationsschwäche - beides nicht korrekt) ist es nicht verwunderlich, dass sie sich davon abgrenzen will und ADS gegen HSK stellt. Dass HSK aber wohl eine Ausprägungsform des ADS sind, dürfte jedem ADS-Vertrauten Bewusst sein. Wer sich in diesem Fahrwasser noch nicht auskennt, sollte vielleicht mal mit diesem Buch beginnen: Langsam und verträumt: ADS bei nicht-hyperaktiven Kindern.

Was mir bei Aron ein wenig stinkt, ist die enthaltene Behauptung, jeder Wesenszug sei genetisch Bedingt. Das ist nicht nur Humbug, Mittlerweile ist Konsens dass die Gene Potentiale bilden und diese über Umweltfaktoren, Erziehung und Sozialisation gestärkt oder determiniert werden.
Diese Behauptung ist auch noch eine Verzichtserklärung an den eigentlichen Erziehungsauftrag und eine Entschuldigung für Erziehungsversäumnisse, gerade bei schwierigen und introvertierten Kindern.

Also zwei Punkte:
1. ADS und HSP bzw. HSK sind nahezu identisch, somit könnte man wenn man mal von dem bösen Stigma, dass man mit ADS verbindet, abkommt auch auf Bücher zum Thema ADS-Kinder(Ohne H das ist wichtig) zurückgreifen.
2. Aron unterscheidet zwar in Erziehung/Sozialisation und Gene, schreibt den Genen jedoch eine Menge Macht zu, die so nicht haltbar ist. Daraus ergiebt sich, dass auch introvertiertes sensibles Verhalten auch das Ergebnis von Außeneinflüssen, von Erlebnissen und Erfahrungen sein kann. Diese Sichweise ändert den Blick auf die eigene Person und nimmt besonders Eltern stärker in Pflicht, dem eigenen Kind zu entsprechen.

Die Ratschläge und Hinweise sind durchaus gut, aber können etwas heruntergebrochen so auch verdammt vielen Erziehungsratgeber ohne konkreten Aufhänger gefunden werden:

* Man soll sein Kind Kind sein lassen.
* Es annehmen wie es ist.
* Ihm nachvollziehbare, gerechte und konsequente Grenzen setzen.
* Ihm Freiräume und Ruhe verschaffen und zusprechen.
* Es nicht überfordern oder überladen.
* Es auch davor schützen sich selbst zu überfordern, sowie sich gänzlich in Einsamkeit zurückzuziehen.
* Es liebevoll und wertschätzend behandeln.
* Neue Eindrücke gezielt und kontrolliert setzen.
* Neue Reize kontrolliert und reflektierend bieten.
* Kinder nicht ungewünschten oder unangenehmen Erlebnissen aussetzen.
* Entsprechen Sie ihren Kindern in deren jeweiligen Lebensphasen.
* Sprechen Sie mit ihrem Kind und binden es ein, soweit das Kind intellektuell und emotional dazu in der Lage ist.
* Sich stetig in der eigenen Rolle hinterfragen.

Das ganze wird, wie in Erziehungsratgebern üblich, garniert mit einigen Beispielen und Ideen, welche mal mehr mal weniger Gelungen erscheinen, vor allem dass Aron das eigene Kind hier pausenlos anführt, und das auch mal mit einem überzogenen Blick nervt zwischenzeitlich.
Ein kleiner Mangel des Buches ist die unklare Struktur, es versucht sich am Alter des Kindes und am Beispiel des eigenen Kindes entlanghangelnd, als Erziehungsratgeber, springt jedoch und führt Ansätze und Ideen nicht vollends aus. Das macht den Lesefluss etwas schwierig.

Fazit:
Das Buch ist nicht schlecht. Es ist ein durchaus ansprechender Erziehungsratgeber der einen neuen Blickwinkel auf eben zurückhaltende und träumerische Kinder eröffnet ohne direkt mit der klinischen Keule ADS zu kommen. Dabei springt einem das Thema ADS an sich auf jeder Seite entgegen. Es ist schon gut, dass hier jemand sagt das ist nicht UNANGEPASST, das ist WERTVOLL und eben diesen Unterschied vollzieht die Wandlung vom ADS zu HSK.
Die Undifferenziertheit und Offenheit des Buches lädt allerdings auch dazu ein alles und jeden in die Kategorie Hochsensibel zu stopfen. Jede Form der Empfinsamkeit kann hier schnell mal in diese Richtung gedeutet werden und das ist einfach zu einfach.
Die Ratschläge sind nichts neues, aber durchaus Annehmbar.
Am meisten stört mich der Versuch einen neuen klinischen Begriff zu setzen, indem Aron hier Tests einfügt, statistische Werte benennt etc., da wäre mir lieber gewesen, dass ganze ohne diesen Firlefanz darzustellen.
Neben den bereits angemerkten Büchern kann auch ADS. Unkonzentriert, verträumt, zu langsam und viele Fehler im Diktat: Diagnostik, Therapie und Hilfen für das hypoaktive Kind einen guten Einstieg in die Thematik ADS liefern, nur die Vorstellung von ADS = GESTÖRTSEIN sollte man vorher aus dem Kopf nehmen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hilfreiche Tipps - aber sehr unwissenschaftlich, 13. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch nun schon mindestens ein Jahr. Anfangs war ich total begeistert, da ich das Gefühl hatte, unser Kind zu 100% darin zu erkennen. Im Nachhinein weiß ich, dass ich mir die passendsten Dinge ausgesucht hatte, da ich endlich eine Erklärung für das Verhalten unseres Kindes wollte.

Inzwischen sind wir um einiges klarer und wissen, dass er neben seiner Hochsensibilität auch ein ADS hat. Und genau hier setzt meine Kritik an Frau Aron an:
Erstens unterscheidet sie zwischen diesen beiden Syndromen, und zweitens derart, dass man das Gefühl hat, ADS = die schlechte Variante und HSK = die gute Variante.

Daneben verbreitet sie falsche Erkenntnisse über ADS. Zitat (Aron 2011: 371): ".. aus diesem Grund diagnostiziert man vielleicht ADS/ADHS und behandelt mit Blick auf dieses Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivitätsstörung. Doch wie bereits erwähnt, können sich HSK in einer ablenkungsarmen Umgebung gut konzentrieren, was für Kinder mit einer solchen Störung untypisch ist". Diese Behauptung stimmt leider gar nicht. Für Kinder mit ADS ist es eben sehr typisch, dass sie sich auf bestimmte Tätitgkeiten außerordentlich gut konzentrieren können. Daneben behauptet sie, man könne ADS mit einem "kurzen Fragebogen" feststellen und verbindet ADS mit einer manisch-depressiven Erkrankung, Depressionen etc. (S. 372). Eine nicht nur falsche, sondern auch gefährliche Behauptung und für eine Wissenschaftlerin ein echter Fehltritt.

Um es abzukürzen: meiner Meinung nach geht ADS immer mit einer Hochsensibilität einher. Die beiden Syndrome lassen sich gar nicht auseinandernehmen. Ob es HSK ohne ADS gibt, wage ich nicht zu beurteilen. Es wäre aber ein interessanter Ansatz.

Ich gebe dem Buch denoch 3 Sterne, da es durchaus hilfreiche Tipps beinhaltet, die sowohl für HSK, als auch für Kinder mit ADS/ADHS und daraus resultierender Hochsensibilität sehr nützlich sind.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz interessant zu lesen, 30. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
"das hochsensible Kind" von E.N. Aron ist sehr gut zu lesen wie viele wissenschaftliche Bücher aus den USA.
Tatsächlich setzt immer mal wieder der Aha-Effekt ein und man stellt fest: ja, so ist es bei mir oder so ist es bei jemandem anderen, zum Beispiel meinem Kind. Kurzum: so sind eben empfindliche Kinder mit ihren Schwierigkeiten. In dem Buch gibt es viele viele Tips. Wer allerdings Mann und zwei weitere Kinder zu versorgen hat, der wird sich gar nicht in der Weise auf ein hochsensibles Kind einstellen können, wie in dem Buch gefordert. Es kann sich keine ganze Familie den Bedürfnissen eines einzelnen Mitglieds unterordnen, als ob dieser schwer krank wäre. Wer nur ein Kind hat, und Interesse an solch einem Buch hat, wird in der Regel schon ganz von selbst auf die meisten Vorschläge gekommen sein und es reichen einige Internet-Artikel zum gleichen Thema. Von daher muß man dieses Buch nicht unbedingt kaufen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das hochsensible Kind, 13. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
Im ganzen gesehen ist es ein informatives Buch. Etwas nervig ist das ständige Verlgeichen mit dem Sohn der Autorin. Das wirk laienhaft. Aber wenn man geballt Information über dieses Thema möchte ist das Buch ideal. Ich habe zuvor mühsam im Internet recherchiert, da kam mir das Buch zu Hilfe. Am Ende sind nochmals Internet Links und Buchverweise.
Wer es nicht hochwissenschaftlich benötigt, sondern nur für den Privatgebrauch ist das Buch zu empfehlen, man muss nur ab und zu mal einige Passagen quer lesen, da es phasenweise langatmig ist.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Hilfe für Eltern und Kinder, 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Zum Einen wird die Welt unseres Hochsensiblen Kindes verständlich und einfühlsam dargestellt. Zum Anderen gibt es wertvolle Tips zum Umgang in schwierigen Lebensphasen, wie Einschulung, Umzug oder Geschwisterkinder. Für mich sehr hilfreich. Wir konnten sogar die Tips an die Grundschullehrerin weitergeben, die unseren Sohn dadurch besser verstehen konnte. Aber auch für mich waren beruhigende Ideen dabei, das ich im Umgang mit unserem Sohn einfach gelassener werden konnte und weiß das sein Verhalten eigentlich normal ist.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hilfe bei Sensibelchen, 7. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
Gute Unterstützung im Alltag mit meinem hochsensiblen Sohn.
Hier konnte ich vage Vermutungen bestätigen und nützliche Tipps vor allem im Umgang mit unserer Umwelt erhalten. Oft kommen die "Probleme" nicht durch das Kind, sondern durch äußere Einflüsse zustande. Es ist gut zu wissen, dass man kein seltener Exot ist, sondern lediglich zu einer besonderen Art Mensch gehört.
Manchmal könnte die Autorin weniger langatmig schreiben, aber sicherlich braucht jeder unterschiedlich viel Information zum Verständnis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Informativ aber zum Teil polemisch, 11. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen (Taschenbuch)
Bei der Lektüre habe ich durchaus einige neue Erkenntnisse über meine Mitmenschen und vielleicht auch über mich gewonnen.
Was mich aber sehr ärgert und bei mir eine gewisse Abwehr gegen das Buch erzeugt, ist die Selbstherrlichkeit der Autorin, mit der sie Nicht-Hochsensible Menschen als "doof", "dumm", "rücksichtslos" und "zerstörerisch" abwertet und dabei überhaupt nicht differenziert.
Ihre vereinfachte Gleichung lautet: HSP = gut und schlau, Nicht-HSP = doof und dumm.
Wenn man keinen (ausreichenden) Filter besitzt, um die auf einen einströmenden Reize zu priorisieren und deshalb länger braucht, um zu einer (dafür umfassenderen) Entscheidung zu kommen, ist es genauso gut, aber nicht besser oder schlechter, als wenn man ein Gehirn hat, das schnell strukturieren und sortieren kann und man somit zu schnellerer Entscheidungsfindung fähig ist.
Es tut gut, mehr über HSK bzw. HSP zu erfahren, die Abwertung aller Nicht-HSP finde ich respektlos, daher nur 2 Punkte.
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Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen
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