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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Zweiteilung in mehreren Dimensionen
Es ist selten, dass ich Bewertungen von vernichtend bis begeistert zu ein und demselben Buch irgendwie nachempfinden kann. Auch ich war nicht in der Lage, diesen Roman in einem fort zu lesen und durchgehend gefesselt und fasziniert zu sein. Terézia Moras andere Romane ("Alle Tage“ und "Der einzige Mann auf dem Kontinent“) habe ich ebenfalls...
Vor 6 Tagen von Th. Leibfried veröffentlicht

versus
114 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gezeiten im eigenen Blut...
Das neue Buch von Terezia Mora ist dermassen unstrukturiert, ausufernd, unübersichtlich, unklar, dass zumindest ich mich wundere, warum dieser Autorin an wirklich keinem Ort Einhalt seitens des Lektorats geboten wurde? Soviel Ausuferung tut schon weh! Obwohl es sehr lesenswerte Passagen gibt, ist es über weite Strecken zäh und schwer zu lesen. Dazu kommt,...
Vor 10 Monaten von A. Zanker veröffentlicht


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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Reise zurück in Flora's Leben, 10. Januar 2014
Von 
Achim Eichenseer (Rheinbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eine Reise zurück in das Leben seiner durch Selbstmord verstorbenen Frau Flora durchlebt Darius Kopp, der "Hauptdarsteller" in Terézia Mora's Buch "Das Ungeheuer". Erst nach ihrem Tod realisiert und versteht Darius, was tatsächlich in Flora und ihrem Leben vorging.
Traurig, offen, emotional, tragisch, schockierend und mitreißend sind die treffenden Beschreibungen für diesen - auch in seinem strukturellen Aufbau - außergewöhnlichen Roman.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doppelt gut, 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Schon die Layout-Idee ist genial: Ein waagerechter Strich teilt die Seiten. Oben liest man die Geschichte des IT-Spezialisten Darius Kopp, unten das Tagebuch seiner verstorbenen Frau. Flora hat sich umgebracht, weil sie an einer schweren Depression litt. Kopp fährt mit ihrer Asche im Gepäck durch Südosteuropa und die Türkei, weil er einen Ort sucht, an dem er sie begraben kann. Während der Reise liest er das Tagebuch der Verstorbenen und stellt fest, dass er die Frau, die er liebte und mit der er zusammen lebte, eigentlich gar nicht kannte.

Zwei Geschichten werden parallel erzählt – mit verschiedenen Stimmen und aus völlig verschiedenen Blickwinkeln – was an sich nichts Besonderes ist. Doch hier wird durch das Buchlayout erreicht, dass Flora anwesend ist, auch wenn sie gar nichts sagt. Die Tagebuchtexte sind nicht so umfangreich, wie die Hauptgeschichte, so dass der untere Teil der Buchseite über weite Strecken frei bleibt. Das ist ihr Raum.

Wer schon einmal mit dem Tod von Angehörigen oder guten Freunden konfrontiert war, kennt vielleicht die Erfahrung. Verstorbene verschwinden nicht einfach. Sie bleiben in unserem Denken und Fühlen lebendig, auch wenn sie nicht mehr da sind. Davon erzählt das Buch.

Und es erzählt gute Geschichten: Die Reise Darius Kopps ist ein Roadmovie, in dem der Held Landschaften durchquert und interessante Menschen trifft – eine Geschichte, die viele spannende Wendungen hat. Das Tagebuch hingegen berichtet von Floras Krankheit, der Depression, die wohl das Ungeheuer ist, auf das im Buchtitel angespielt wird. Die junge, hochsensible Frau kämpft gegen sie an. Aber sie verliert am Ende...

Das Buch ist traurig, und gibt doch Kraft. Denn neben der Schlechtigkeit der Welt, schildert es auch ihre Schönheit – vor allem in den Roadmovie-Passagen.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "Ungeheuer" in uns, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
...endlich wagt mal wieder jemand etwas in der deutschen

Literaturlandschaft und das nicht nur formal !

Terézia Mora nähert sich dem wichtig-gewichtigen und

wuchtigen Thema "Depression" mit einer fesselnden Sprache, die

nachklingt und ein echter Lesegenuss ist.

Ein zeitgemäßer, vielschichtiger Road- und Seelentrip

- Literatur at its best.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tief menschlich..., 23. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das neueste Buch von T. Mora habe ich schon in September gelesen, es war für mich ein besonderes Erlebnis, wollte aber keine „Rezension” schreiben, denn es beherrscht noch heute meine Gedanken und die Zusammenfassung will mir noch immer nicht gelingen.
Den Vorgänger - Der einzige Mann auf dem Kontinent – kennend war ich neugirig wie es weitergeht im Leben von Darius Kopp. (Es hätte auch eine optimistische Wendung geben können.) Das Flora Meier starb war eine kühne Entscheidung der Autorin, aber so kann der Leser über den Schmerz von großen Gefühlen lesen, über Verzweiflung und von einer Suche für eine Lösung zum weiterleben. Die Reise durch Ost- u. Süd-Europa ist wunderbar beschrieben, denn wenn jemand planlos sich auf dem Weg macht kann er nur Mosaike vom Land und von den Menschen kennenlernen. Darius Kopp hatte Glück, denn er traf interessante Menschen und letzt endlich vielleicht den Ansporn um weiter zu leben.
Das Tagebuch von Flora ist eine selbstständige Stimme und auch eine Bereicherung des Romans.
Floras Notizen beschreiben die Qualen einer kranken, im Stillen kämpfenden Seele, die sich niemanden anvertrauen kann denn sonst wäre sie in dem gleichen Moment entblöst und Vernichtet.

Die Zweiteilung des Buches finde ich eine hervoragende Idee. Das Lesen war wegen der Nummerierung einfach, gleichzeitig spannend.
Ich freue mich schon auf die Besprechung des Buches in unserem Lesekreis.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Ungeheuer geht über die reine Form des Erzählens hinaus und fordert den Leser heraus. Von der Depression der verstorbenen Protagonistin Flora wird nicht berichtet, sie wird stattdessen tiefgründig ausformuliert mit allen Ecken und Kanten, während der hilflos zurückgebliebene Darius Kopp versucht zu verstehen, wie und was seine Frau vor ihm versteckt gehalten hat. Das Lesen der übersetzten Tagebücher, Notizen und Fetzen sowie seine Reise in die Heimat Floras verschafft ihm eine Nähe zu ihrem Zustand, die sie lebend nie zugelassen hätte. Der Leser folgt ihm auf diesen Weg. Liest man die Kapitel in der nummerierten Reihenfolge eröffnet die Lektüre den von D. Kopp bereisten Orten eine Bedeutung, die im unterhaltsamen Bericht versteckt liegen. Die Autorin vermag beides: Ausdrucksstarke Prosa in der Geschichte einer Reise und tiefes Verständnis einer Krankheit, die zum Ende der Vorgeschichte des Protagonistenpaares führen musste. Ein Roman, eine Studie und ein bewegendes Zusammenspiel.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht mein lieblingsbuch, 25. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
schriftstellerin schreibt gewöhnungsbedürftig... etwas schwierig zum lesen. ist mal was anderes, aber ist nicht mein lieblingsbuch. würde es nicht unbedingt weiter empfehlen.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungeheuer, 24. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch über die tödliche Schwermut namens Depression, aber auch ein Liebesroman, ein osteuropäisches Roadmovie, über Fremd- und Muttersprache undundund - WÄRMSTENS ZUM EMPFEHLEN!
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3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ungeheuer, 12. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Sehr geehrte Damen und Herren!

Das Buch hat mich tief beeindruckt!

Mit freundlichen Grüßen - und noch eine frohe Vorweihnachtszeit
Jutta Kleiske
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12 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Ungeheuer und der Noonday Demon, 9. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Titel "Das Ungeheuer" hat einen eindrucksvolleren Vorläufer: " Noonday Demon ". Sowohl der Roman der Buchpreisträgerin als auch das Buch von Andrew Salomon behandeln das Phänomen der Depression.Doch die ungemein verdichtete, assoziationsreiche Titelgebung "Noonday Demon" Salomons fasst essentielle Züge der Depression ins Bild; denn während Dämonen gewöhnlich in der Nacht ihr Unwesen treiben, packt der Dämon der Depression den Menschen am hellichten Tag. Je heller die Sonne scheint, desto stärker verdunkelt er die Seele des Kranken.Je beglückter die anderen in die Sonne blicken, desto bedrückter verkriecht sich der von diesem Noonday Demon gepackte Deppresive. Dieser einzigartige Wurf eines Buchtitels wird in der Titelvariation der Buchpresiträgerin des Deutschen Buchhandels ins Nichtssagende verwässert.
Dr. Maria Musiol
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Martynas ist super, 11. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ungeheuer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Martynas ist SUPER. "Das Ungeheuer" ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Ich habe erst 150 Seiten gelesen und bin noch abwartend mit meiner Bewertung.
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Das Ungeheuer: Roman
Das Ungeheuer: Roman von Terézia Mora (Gebundene Ausgabe - 2. September 2013)
EUR 22,99
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