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Ins Freie
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2013
... ist es dem Hauptprotagonisten Tim in diesem seltsamen Buch - und mir als Leserin leider auch!
Zunächst fand ich gut in den Stoff hinein und war auch durchaus gefesselt, wenngleich mir die Sprache (oder Übersetzung) des Romans nicht sonderlich gut gefiel. Aber die Thematik las sich spannend: Welche Störung könnte sich dahinter verbergen, wenn ein gutsituierter Anwalt alle paar Jahre langanhaltende "Anfälle" bekommt, die ihn dazu bringen, dass er seine Beine nicht mehr still halten kann und meilenweit bei Wind und Wetter von daheim weglaufen muss, bis er irgendwann und irgendwo vor Erschöpfung zusammenbricht?
Ich bin keine Ärztin, wage jedoch mal eine Annäherung an eine Diagnose: Jener Tim verhält sich manisch-depressiv, wobei seine Depression eine agitierte Erscheinungsform zu sein scheint. Er ist gejagt, in ihm tobt ein Krieg, Wahn- und Truggebilde paaren sich mit realistischen Sequenzen - das ganze wird immer irrer und immer wirrer, um dann wieder - nicht zuletzt auch durch entsprechende Medikamente - gedämpft zu werden. Über kurz oder lang beginnen sie dann aber wieder, die manischen Zustände, die ihn mit Allmachtsphantasien in seiner Funktion als Anwalt berauschen und ihm etwas vorgaukeln, was er längst nicht mehr ist. Der Flug so hoch - und der Fall dann wiederum so tief.
Doch, das hätte durchaus ein ganz gutes Buch werden können. Warum ist es das dennoch nicht geworden? - Zum einen ist es die Länge des Romans, das dem Sujet insgesamt nicht gut bekommt. Nach zwei Dritteln ist es nämlich ziemlich langweilig, Zeuge dieses dauernden Auf und Abs, dieses ewigen Hü und Hotts zu werden - irgendwie hat man immer das Gefühl, der Autor schrieb schon auf ein Ende zu und konnte sich dann doch wieder nicht aufraffen, dieses zu produzieren, so dass er noch eine und noch eine und noch eine Warteschleife dran baute. Und das nimmt der Story viel von ihrer Glaubwürdigkeit und drückt sie etwas in die Fantasy-Ecke, weil es eben am Ende immer wirrer wird.
Schlecht finde ich außerdem diese stümperhafte Kriminalgeschichte, die am Rande auch noch mit reingequetscht und trotzdem nicht aufgeklärt wird - das ist unnötig und einfach zuviel. Schwer nachvollziehbar finde ich auch die Figur der Jane, Tims Frau. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es mir schwer vorstellen kann, dass eine Frau durch ihren stinkenden, durch schwärende Wunden und mehrere amputierte Gliedmaßen gezeichneten Mann dauernd sexuell dermaßen erregt wird, dass sie sich mit ihm auf Kaufhaustoiletten einschließt, weil sie es vor Begierde nicht mehr aushält. Jane, als duldsames und sexuell auf niedrigem Niveau erregbares Frauchen ärgert mich. Der Autor gibt sich nicht viel Mühe mit ihr - sie dient immer nur als Alibi, Rettungsanker oder Opfer des Alkohols - sie agiert immer nur über Tim, sie ist gar nichts eigenes.
Nicht besonders gelungen finde ich auch, dass Joshua Ferris ständig zwischen den Personen hin und her springt. Er wechselt dauernd die Perspektive - innerhalb mehrerer Sätze spiegelt er die Befindlichkeiten von Tim, Jane, Becka oder irgendwelchen anderen, eher am Rand der Geschichte stehenden Personen. Und damit bekommt sein Roman etwas Antiseptisches, Reportagenhaftes - trotz aller Wirrungen. Man ist nicht "bei" den Protagonisten, man leidet nicht mit Tim, auch nicht mit Jane - das wird alles zu berichterstattend, zu reporterhaft erzählt: "Und dann dachte Tim, dass..., und Becka sah ihn an und überlegte, ob..., während Jane Kaffee kochte und mit dem Gedanken spielte, die Familie zu verlassen" - in diesem Stil etwa schiebt sich der Roman auf einer Schiene durch - und diese Art zu schreiben gefällt mir nicht, weil sie mich immer ein bisschen an einen Schüleraufsatz erinnert. Seltsam empfinde ich auch diese großen Zeitsprünge, die der Roman beinhaltet - man muss sich immer vor Augen halten, dass man da nicht eine Geschichte liest, die sich innerhalb einer bestimmten Zeitspanne abspielt, sondern dass wir es hier mit einer Story zu tun haben, die sich - ich sage mal vorsichtig - über einen zeitlichen Rahmen von etwa 10 Jahren oder sogar länger erstreckt. Und das wird im Roman aber irgendwie nicht so recht deutlich und erschließt sich immer nur in ein paar Nebensätzen.
Fazit: Der Einstieg ins Buch ist gut, das Thema an sich auch - aber letztlich ist das Buch zu lang, und die Thematik ist in meinen Augen nicht gut umgesetzt worden. Leider! Und somit verschenkt der Roman eine gute Idee, und ich kann das Buch leider nicht empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2011
Ein eindrucksvolles, sprachlich anspruchsvolles und inhaltlich verstörendes Buch, das mich allerdings erst im zweiten Anlauf fesseln konnte, denn es muss nach meiner Meinung ohne lange Unterbrechung gelesen werden. Nur dann entfaltet es seine kraftvolle Geschichte und kann fesseln. Doch worum geht es ? Ich glaube dieses Buch kann für jeden Leser etwas anderes bedeuten und lässt, auch wenn ich auf die Rezensionen schaue, viel Spielraum für eigene Interpretationen.

Für mich war es das vermeintlich heile Leben, nachdem wir wohl alle streben und das dann, ohne eigenes Zutun, in den Grundfesten erschüttert wird. Und doch, trotz solcher Erschütterung, ist der Mensch zäh und kämpft bis zum körperlichen Ende gegen diese Erschütterung an. Kämpfen muss allerdings nicht immer obsiegen heissen und muss auch nicht immer mit gesellschaftlich anerkannten Methoden sein, sondern ist ein ganz individueller Kampf.

So wie für Tim und seine Frau Jane in diesem Roman. Der erfolgreiche Anwalt Tim flüchtet durch endlose Wanderungen aus der bürgerlichen Realität um sich auf den Weg zu machen zu seinem Ziel. Nur kennt er das Ziel nicht und verzweifelt immer mehr denn auch den Wandertrieb selbst kann er nicht kontrollieren oder steuern, sodass er letztlich physisch und psychisch immer mehr verstümmelt. Auch seine Frau kämpft Ihre Kämpfe mit ihren Überzeugungen und ihrer Liebe zu Tim, die sie an seine Seite zwingen. Doch während Tim wandert bis zu Erschöpfung, entscheidet sich Jane für andere Wege des Kampfes, die auch sie zerstören werden.

Was als heile Welt beginnt, steuert auf Selbstzerstörung zu mit den unvermeidlich ratlosen und teils belustigten Kommentierungen der Umwelt. Hoffnungsvolle Momente sind selten und nur die Liebe hält lange zusammen was im Begriff ist auseinander zu brechen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 2010
Dieser Roman hat mich im Innersten mitgenommen von der ersten bis zur letzten Seite. Er zeigt mit literarischen Mitteln und einfacher Erzählung, wie brüchig unsere Welt, wie fragil unser Alltag sein kann. Wer jemals mit Problemen der Psyche konfrontiert war oder dies in seiner nächsten Umgebung erlebt hat, den wird dieses Buch nicht unberührt lassen.

Der Roman erzählt von Tim Farnsworth und seiner Frau Jane. Tim ist ein sehr erfolgreicher Anwalt in New York und seit langem Partner und somit Miteigentümer der angesehenen Kanzlei Troyer, Barr in Manhattan. Seine Frau Jane ist eine nicht weniger erfolgreiche Maklerin und zusammen mit ihrer Tochter Becka führen sie ein wohlhabendes und abgesichertes Leben in einer riesigen Wohnung.

Bis eines Tages im Inneren von Tim etwas geschieht, was das ganze Buch über keinen eindeutigen Namen bekommt, schlussendlich als Psychose mit Medikamenten immer wieder in Schach gehalten wird, was ihn und seine Familie aber verfolgt und belastet über lange Jahre: Tim steht mitten in einer Verhandlung vor Gericht, bei einem Essen mit seiner Frau oder eine Besprechung mit seinen Kollegen plötzlich auf und geht. Er läuft so lange, bis er erschöpft irgendwo zusammenbricht, oder fast erfroren im Schnee liegt, denn oft entledigt er sich bei seinen Wanderungen seiner Kleidung, hunderte von Malen muss seine Frau Jane ihn abholen, und sie tut das mit großer Geduld. Denn dieser unerklärliche Wandertrieb von Tim belastet nicht nur zunehmend sein Familienleben und vor allen Dingen seine Beziehung zu seiner Tochter Becka, sondern auch seine Stellung in der Kanzlei.

Joshua Ferris' geniale und unter die Haut gehende Beschreibung des Schicksals von Tim und seiner Familie zieht sich über ungefähr 15 Jahre. Es gibt keine genauen Zeitangaben und die einzelnen Kapitel gehen nicht immer chronologisch vor, sondern wechseln oft die Zeitebenen. Parallel dazu wird der Fall von R.H. Hobbs verfolgt, der seine Frau getötet haben soll, und den Tim verteidigt, bis ihm seine Partner das Mandat wegnehmen und ihn aus der Partnerschaft in ein reines Angestelltenverhältnis abstufen.

Immer wieder wechseln sich lange "Wanderphasen" ab mit Zeiten, wo er und auch Jane wieder arbeiten können. Ihr großer Reichtum ermöglicht es ihnen, immer wieder lange Pausen einzulegen und auch die besten Ärzte zu konsultieren, Doch alle sind ratlos und so spitzt sich mit jedem neuen Anfall die Situation dramatisch zu.

Es ist ein beeindruckendes Buch über innerseelische Zustände, die jederzeit über jeden kommen können. Es ist aber auch ein bewegendes Zeugnis einer unzerstörbaren Liebe, die über eine lange Zeit größer zu sein versucht als diese mysteriöse und gefährliche Krankheit.

Ein gewaltiges und dennoch sehr sensibles Buch, hervorragend recherchiert und einfühlsam geschrieben. Ein großer Roman aus unserer Zeit.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses im Originaltitel treffender "The Unnamed" genannte unglaublich starke Buch wurde von Marcus Ingendaay ins Deutsche übersetzt. Es ist nach dem 2007 erschienenem faszinierend exzentrischen Erstling "Wir waren unsterblich" der zweite Roman des talentierten jungen amerikanischen Schriftstellers Joshua Ferris, einem Kometen in der amerikanischen Gegenwartsliteratur.

Zum Plot: Für den erfolgreichen New Yorker Anwalt Tim Farnsworth, einem attraktiven, glücklich verheirateten Mann gilt die Erkenntnis, dass wir im Leben vor allem davonlaufen können, nur nicht vor den Dämonen des eigenen Ichs. Und so handelt dieses Buch in erschütternder und mitreißender Weise von den Dämonen in uns und von der Zwangsvorstellung das zerstören zu müssen was uns sehr viel bedeutet und sehr wertvoll ist. Wie gesagt, Ferris der Held dieses Romans führt ein gutes Leben bis er von einer geheimnisvollen, bösartigen Krankheit heimgesucht wird, für die Spezialisten im ganzen Land keine Erklärung haben, keinen Namen kennen und keine auch nur in Ansätzen Heilungserfolg versprechende Therapie nennen können. Tim Farnsworth Füße entwickeln ein Eigenleben, ob in Klienten Gesprächen, beim Gerichtstermin oder beim heimischen Mittagstisch. Diese Füße vermitteln den unwiderstehlichen Drang und Zwang das Gebäude zu verlassen und ins Freie zu fliehen. Der Protagonist läuft dann ziellos durch die Millionenmetropole und sinkt irgendwann vor Erschöpfung zusammen. Den gnadenlosen Weg, den Abstieg in die Tiefen seines eigenen Ego, den Kampf ums Menschbleiben, muss er allein gehen, allein quer über den ganzen Kontinent, träumt dabei von Dingen die einfach nicht zu erfüllen sind. Da es schier unmöglich ist die eigene Herkunft abzuschütteln endet irgendwann nicht nur seine Karriere, sondern seine Frau Jane, die ihn zunächst aufopferungsvoll pflegt, verlässt ihn und verfällt dem Alkohol. So zerstört er schließlich am Ende alles was er liebt.

Die anfangs pubertierenden Tochter Becka die bis zum Schluss in den schlaflosen Nächten ihrem Vater Gesellschaft leistet ist die einzige, die die tiefgründige, düster beklemmende mit viel Feingefühl und Mitgefühl geschilderte Familientragödie übersteht. Das Ende dieses Romans ist an Kraft und Empfindsamkeit nicht zu überbieten, darum lohnt es sich, auch wenn es in manchen Passagen schwer fallen mag, den Leidensweg des Protagonisten über die 352 Seiten dieses Gesellschaftsromans mit seinen vielfältigen Vor-und Rückblenden und exzeptionellen Zeitsprüngen zu begleiten. Amerikanische Literaturkritiker haben den Helden mit König Lear oder Forest Gump verglichen, auf jeden Fall kann Tim Farnsworth nicht aus seiner Haut heraus, er ist und bleibt das Produkt seiner Eltern.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. September 2010
"Er war das eine, sein Körper etwas ganz anderes, und jetzt wünschte er die endgültige Trennung (...). Doch dann trieb ihn irgendetwas weiter. (...) Sein Körper würde wandern, bis er als bleiches Gerippe zusammenbrach." Joshua Ferris widmet sich in "Ins Freie" einem sehr ungewöhnlichen Romanthema, dem (Über)-Leben mit einer Zwangserkrankung.

Tim Farnsworth scheint auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen: Erfolgreicher und entsprechend wohlhabender Anwalt, glücklicher Ehemann und stolzer Vater. Aber in seinem Kopf nistet ein selbstzerstörerischer Trieb. Wie aus dem Nichts überkommt Tim der Zwang loszumarschieren. Ohne Rücksicht auf Wetter und Umwelt bricht Tim mitten aus Gerichtsverhandlungen auf und läuft bis ihn die totale Erschöpfung zum Hinlegen zwingt. Egal wo und egal wann. In Schneewehen oder hinter runtergekommenen Kneipen. Kein Arzt kann eine organische oder psychologische Ursache für Tims Zwangswanderungen feststellen. Am Ende hilft nur ein Paar Handschellen und das Festketten ans heimische Bett. Als der Zwangsschub vorrüber ist, kehrt Tim in sein scheinbar so perfektes Leben zurück. Aber nach Jahren geht es wieder los. Die Attacken werden intensiver und halten Monate um Monate an.

Erst opfert Tim Zehen und Fingerglieder, die ihm während seines Erschöpfungsschlafes im winterlichen Neuengland abfrieren, dann zerfällt Tims Familienglück. Monatelange Bewachung des eigenen Ehemanns bzw. Vaters gehen nicht spurlos an Ehefrau und Tochter vorbei. Tim will die beiden von der Last befreien und kehrt nicht mehr zurück. Nun führt Tim einen Abnutzungskrieg gegen den eigenen Körper: Wer hält länger durch: Tim oder das andere ich, dass ihn auf der Strasse vorantreibt.

Joshua Ferris ist ein spannender und zugleich sehr beklemmender Roman gelungen. Ein Roman ohne Hoffnung auf das Happy End, schließlich ist eine Heilung nicht in Sicht. Und doch schafft Ferris einen befreienden Abschluß für Tim, allerdings nicht für den Leser. 5 Sterne für ein schwieriges Thema und einen großartigen Roman.
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am 13. April 2014
Leider kann ich mich den positiven Rezensionen hier nicht anschließen. Ich finde das Buch sehr enttäuschend. Dadurch, dass Tims Krankheit dermaßen konstruiert und irreal ist, gelingt es in keinem Moment, Empathie zu empfinden. Im Gegenteil, er ist und bleibt ein absoluter Egoist. Die einzigen Male, in denen er sich vermeintlich wirklich für seine Frau Jane zu interessieren scheint, sind zum einen, als sie einen neuen Partner hat - Eifersucht - und, als sie ihrem Krebs zu erliegen droht. Aber selbst da ist nur er es, um den sich sein Leben dreht. Und, wie gesagt, ist sein Krankheitsbild so konstruiert, dass man es ihm nicht abnimmt. Auch sie, Jane, ist eine sehr bemitleidenswerte Protagonistin, ist sie doch nur eine extrem schwache, unselbständige Frau, die krampfhaft ihre Existenz an ihrem Mann festmacht und nicht in der Lage ist, das Leben in die Hand zu nehmen. Die hier so oft gelobte ,Liebe' der beiden kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, weder liebt er sie wirklich noch sie ihn. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit ist erreicht, als sie , dem Tod durch ihre Krebserkrankung geweiht, ihn nach Jahren wiedersieht und nichts besseres zu tun hat, als im Krankenhausbett mit ihm schnellen Sex zu haben- das ist einfach nur primitiv. So ist man fast erleichtert, als beide am Ende ihren Schicksalen erliegen und erlöst, diesen Unsinn endlich aus der Hand legen zu können.
Auch die Sprache ist ein amerikanisch- kitschiger Albtraum und hat mich stellenweise an ,Die Hütte' erinnert. Bildliche Vergleiche, die zum Himmel schreien (, er fühlte sich einsam wie ein Tropfen Öl auf einem Balsamico-Spiegel'), deutsche Wortneuschöpfungen, die man nie zuvor gehört.
Daher mein Fazit : realitätsfern, langweilig, geschmacklos und primitiver Stil! Schade...
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am 1. Dezember 2012
Wie kam Ferris auf so ein Thema? Das liegt nicht gerade auf der Straße oder vor jedermanns Nase und das schüttelt man insofern auch nicht einfach aus dem Ärmel. Und dann diese Umsetzung! - Exzellent.

Je detaillierter beschrieben wurde, was da vor sich geht, desto klarer kam mir der Gedanke: Dass das, was dem angesehenen, wohlhabenden und in jeder Beziehung erfolgreichen Anwalt Tim Farnsworth da passiert, oder eigentlich aus seinen jüngeren Jahren wieder einholt und immer massiver zutage tritt, stark an das Tourette-Syndrom mit weiteren zusätzlichen Ausprägungen erinnert. Man schlage mal bei Wikipedia nach.

Betroffene können sich gegen die mehr oder weniger willkürlich auftretenden "Tics" nicht wehren und wirken auf ihr Umfeld sehr befremdlich.

Jetzt habe ich natürlich hier und für mich einer Sache, einer Erscheinung einen Namen gegeben, was Ferris in seinem Roman nicht ein einziges Mal tut. Mit keinem Wort, mit keiner Andeutung. Im Gegenteil: Niemand kommt zu einer Diagnose - egal, welche medizinischen Experten rundum den Globus zu Rate gezogen werden. Keiner sagt "Das ist es". Keiner findet eine geeignete Therapie.

Und damit hat Ferris in diesem Roman auch jene zunehmende und irgendwann völlige Verunsicherung Betroffener, die mit etwas durchs Leben laufen, das nicht zum 'Normalen' gehört, ohne dass jemand helfen kann/will, thematisiert. Da hinein gehört auch, dass das, was nicht benannt ist, auch nicht existiert. Ferris lässt das durch die junge Tochter des Anwalts zum Ausdruck bringen, die denkt, dass ihr Daddy da 'ne Show abzieht. Bis sie ihm eines Tages auf seinem unkontrollierten und durch nichts zu stoppenden Gewaltmarsch folgt.

Dieser Roman ist eine hervorragende Komposition. Gratulation. Schon der Einstieg mit "Es herrschte brutalster Winter. Wütende Winde fegten vom Wasser her über die Stadt." ist, im Nachhinein betrachtet, wie eine Overtüre und repräsentiert die Kälte eines gesellschaftlichen und beruflichen Umfeldes, das nicht 'normale' Zustände einer Person, weder verstehen, noch tolerieren kann. Wie auch.

Vor Zeiten bestand vielleicht durchaus die Chance, dass solche und ähnliche Erscheinungen in einer Großfamilie oder dörflichen Gemeinschaften (wenn man sich wohlgesonnen war) in einer Art Miteinander und gegenseitiger Unterstützung gemeinschaftlich bewältigt wurden. Oder natürlich auch nicht, denn der Glaube, dass da jemand von 'Dämonen verfolgt' oder vom 'Teufel besessen ist', ist auch so alt wie die Menschheit.

In unserer modernen Großstadt-Welt bleibt eine solche Problematik letztlich in der kleinen Gemeinschaft "Ehe + Kind" haften, was Ferris sehr einfühlsam in diesem Roman veranschaulicht. Sehr gelungen. Da wird die Liebe in dieser Ehe auf eine mehr als harte Probe gestellt. Und das einem einzigen Menschen Mögliche, der mit den exzessiven, unkontrollierbaren und ans selbstmörderische grenzenden Ausnahmezuständen des geliebten Partners konfrontiert und völlig allein gelassen ist, stößt an seine Grenzen.

Ferris hat mit viel Einfühlungsvermögen die Nuancen der direkt Betroffenen bis an die Grenzen des menschlich Machbaren ausgelotet. Ich bin schwer beeindruckt.

Und ich finde, dass die Liebe bei Tim, Jane und Tochter Becka immer der bestimmende Faktor war und auch geblieben ist. Bis in den Tod sozusagen, auch wenn es zwischendurch unbedingt etwas Abstand brauchte. Ferris hat das wunderbar komponiert und auch das Ende stimmt durchaus versöhnlich. Es gab kein Scheitern, auch wenn es vordergründig so aussieht.

Lassen Sie sich Zeit beim Lesen, denn hier wurde nicht einfach mal schnell eine Geschichte erzählt. Dieses Buch ist ein Konzentrat. Da steckt mehr drin, als nur ein Thema.

Absolute Empfehlung.
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Matthias Brandt ist ein toller Schauspieler und mit seiner Stimme ein toller Vorleser. Mit diesem Buch hat er sich schwere Kost ausgesucht, ein deprimierendes Werk, ohne Aussicht auf ein Happy End. Brandt liest dennoch voller Empathie.

Tim und Jane sind seit Jahren glücklich verheiratet. Tim ist als erfolgreicher Anwalt tätig und Jane arbeitet nach langer Pause wieder als Immobilienmaklerin.

Das Glück wird jedoch von einer seltsamen Krankheit überschattet. Tim zieht es immer wieder ins Freie, unkontrolliert und unabhängig von jeglicher Wetterlage. Jane steht permanent in Alarmbereitschaft, um Tim wieder irgendwo aufzulesen und ihn somit vor dem fast sicheren Tod zu bewahren.

Tim war schon bei zahlreichen Ärzten und Psychologen, keiner konnte ihm bisher helfen. Vorsichtsmassnahmen sind inzwischen getroffen: Tim geht nicht mehr ohne Überlebensrucksack aus dem Haus und Jane ahnt inzwischen sehr gut, wo sie ihn finden kann. Die gemeinsame, fast erwachsene Tochter Becca leidet seit Jahren unter dieser Situation. Ihr Vater ist nie anwesend - entweder arbeitet er oder er ist wieder einmal unterwegs.

Ein neuer Psychologe soll nun helfen: die Gehirmströme sollen mittels eines Helms aufgezeichnet werden, um den Ursachen ein Stück näher zu kommen.

Derweilen fällt die Familie unter dieser Belastung auseinander: Jane verfällt dem Alkohol und Becca zieht aus, weil sie die Verhältnisse nicht länger erträgt.

Die Geschichte wird über mehrere Jahre erzählt. Immer wieder hofft man mit der Familie, dass sich das Rätsel löst und Tim doch noch geheilt werden kann oder zumindest irgendwie damit kontrolliert umgeht.

Für mich ein wirklicher Tipp - als Hörbuch oder auch zum lesen. Das Buch beschäftigt und hinterfragt und läßt den Leser dennoch mit dem Rätsel zurück, warum. Das mag man als Mangel empfinden oder als Interpretationsspielraum, der den Leser zum Nachdenken anregt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wenn man den Original-Buchtitel "The Unnamed" dreht und wendet, kommt man dem Roman "Ins Freie" am nächsten: unbenannt oder auch ungenannt findet sich als Übersetzung im Wörterbuch, und das beschreibt die seltsame Krankheit, die Dreh-und Wendepunkt der Geschichte ist.

Joshua Ferris erzählt in seinem beklemmenden Roman von dem gut situierten Anwalt Tim, der Partner in einer angesehenen Kanzlei in Manhatten ist, und mit seiner ihn liebenden Frau Jane sowie seiner pubertierenden Tochter Becka am Stadtrand von New York lebt. Obwohl Tim scheinbar alles hat, und auf der Sonnenseite des Lebens steht, muss er wie durch einen inneren Zwang loslaufen. Planlos, ziellos und unaufhaltsam bis zur völligen Erschöpfung treiben ihn seine "Anfälle" voran, bis er an Ort und Stelle umfällt und einschläft. Tim hat keine Macht über seine wirren, unbestimmten Wege, was schließlich dazu führt, dass nach und nach sein Leben auseinander bricht.

Joshua Ferris hat ein Krankheitsbild erfunden, welches ebenso lebhaft wie krankhaft und äußerst authentisch erscheint. Diese mysteriöse, unbenennbare und gnadenlose Zwangserkrankung fordert ihren Tribut von dem Betroffenen und seinem Umfeld. Die Krankheit raubt Tim seine Existenz: seinen Job, sein Haus, seine Ehe, sein gesellschaftliches Leben und schließlich seine Gesundheit. Den Niedergang des körperlichen und sozialen Ruins von Tim und seinen Angehörigen hat der Autor mit voller Wucht in eine Art Zeitraffer gefasst.

Knallharte Sätze tragen die Geschichte mal in ruhigem Ton, mal in abgehetztem Stakkato. Die oft wechselnden Zeitebenen und scheinbar orientierungslosen Zeitsprünge zwingen den Leser, die Kontrolle aufzugeben und sich in die Geschichte zu fügen. Das Buch ist in die bezeichnenden Abschnitte "Selbstläufer", "Bleierne Stunde", "Kältestarre" sowie "Loslassen" unterteilt. Wobei der letzten Abschnitt im Gegensatz zu den vorherigen durchgängig ohne einzelne Kapitel verfasst ist. Die immer bedrohlicher werdende Handlung lässt den Leser mitbangen, auch wenn die Hoffnungslosigkeit bereits Oberhand hat. Das Schicksal wütet durchgehend erbarmungslos und die gesamte Verzweiflung und Ohnmacht wird intensiv spürbar. Zugleich fühlt man neben der zerstörerischen Kraft der psychischen Erkankung bis hin zur Selbstaufgabe auch das ausgeprägte Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie und das starke Band der Liebe. "Ins Freie" ist ebenso verstörend wie bedrückend, und dennoch auf eine gewisse Art kraftvoll und kämpferisch.

Letztlich hält man einen Roman in Händen, der neben einer Studie über die Verletzbarkeit der Werte auch einen kritischen Blick auf die Zwänge in der modernen Gesellschaft und die Kräfte in uns selbst wirft. Keine Frage, Joshua Ferris mutet seinen Lesern viel zu: einen Roman ohne Hoffnung auf ein glückliches Ende.
"Ins Freie" ist trotz des bitteren Endes eine fesselnde Erzählung inmitten detailgetreu gestalteter Kulissen. "Ins Freie" ist beunruhigend und unglaublich traurig, und dennoch bereut man nicht, dieses Buch gelesen zu haben.

"Ins Freie" habe ich als Exemplar in unserem Literaturkreis gelesen, und kann es kaum abwarten, darüber zu diskutieren. Denn mich hat die Geschichte über den stufenweisen Verfall von Tim aufgewühlt und betroffen zurückgelassen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 11. November 2010
Er ist ein New Yorker Anwalt, ist verheiratet, hat eine Tochter, ist erfolgreich, hat sich eine Existenz aufgebaut, lebt in materiellem Wohlstand, lebt ein ganz normales Leben, und doch sollte alles ganz anders kommen. Die Rede ist von Tim Farnsworth, seines Zeichens erfolgreicher Jurist, verspürt das Bedürfnis loszumarschieren, er wappnet sich für seine Eskapaden. Kleiner Rucksack, Wanderschuhe, warme Kleidung, Navigationsgerät.

Es wird losmarschieren, bis zur letzten Erschöpfung und dann einschlafen. Wie in Schüben wird es erleben, auch wenn er Medikamente nimmt. Wenn er aufwacht, wird er nicht wissen, wo er ist. Er wird am Boden im Dreck, im Freien, in Kälte, Schnee und Regen, in der Natur, out of nowhere aufwachen, oder auf einer Parkbank. Er wird von Polizisten und anderen geweckt werden, die ihn irgendwo antreffen. Er wird seine Frau anrufen, ihr mitteilen, wo er liegt und sie wird ihn holen kommen, oft halb erfroren, hungrig, verletzt, durstig, körperlich völlig ausgezehrt. Er wird sich auch nicht mehr erinnern, wie er überhaupt dorthin gekommen ist.

Eine unbenennbare Krankheit, die ihre Bahnen sucht, mit einer Note Epilepsie, Schlafwandlertum, Psychose und Schizophrenie. Ein Anwalt, der durch die innere Zwanghaftigkeit, dem Feind im eigenen Inneren, zum verwahrlosten Obdachlosen mutiert, den Krieg in sich selbst gewinnen will, in solch existenzieller und brillianter Schilderung eines Joshua Ferris erzählt, das man als Leser erschüttert wird, das man bei Situationen zusieht, wo man schon fast nicht mehr zusehen kann, oder dermassen von der langjährigen Liebe zu seiner Frau Jane, die er Banana nennt, berührt wird, dass man Berührungstränen aufsteigen spürt...

Eine ergreifende Geschichte, wie dieser Mensch um sein Leben kämpft, auch wenn er schier alles zu verlieren scheint, seinen Job, seine Familie, seine Gesundheit. Es ist beeindruckend, wie seine Tochter Becka und seine Frau Jane, die um ihn kämpfen und ringen, nebenbei wird eine dubiose Geschichte um einen Mord erzählt, wo er als Verteidiger auftreten soll. Eine Geschichte um eine kleine Familie, die dem Zerbrechen droht, eine unheimliche und gnadenlose unbenennbare Krankheit, die ihren Tribut fordert, die schildert wie hoffnungslos es sein kann, mit einer unberechenbaren und unkalkulierbaren und nicht steuerbaren Zwangserkrankung umzugehen, vor der alle hilflos kapitulieren.

Daneben wird auch von der Liebe des Hauptprotagonisten und seiner Frau Jane erzählt, wie sie leidet, was sich durchmacht, wie sie um ihren Mann kämpft und doch immer wieder enttäuscht wird, weil er sich nicht mehr meldet, weil er sein Leben muss, weil er ihr nicht immer mitteilen will, in welchem Teil von Amerika er sich nun gerade befindet. Ihre Verzweiflung und nichtlebbare Liebe, mit ihrem Mann, treibt sie in die Alkoholabhängigkeit. Tim hat genügend Geld um sich über Wasser zu halten, Phasen wo er wieder arbeitet und Phasen der krankhaften Zwänge wechseln sich einander ständig ab, die oft in manchmal orientierungslosen Zeitsprüngen erzählt werden.

Fazit: Ein packender und brilliant geschriebener starker Roman, der unter die Haut geht und dem was einem Ferris zumutet, stellenweise, dann doch als Leser ein wenig strapaziert wird. Eine unglaublich intensiv geschriebene amerikanische Story in Manhatten, um Existenz, Werte, dem Zerfall von Werten, dem Kampf um Liebe, dem verzweifelten Umgang mit dem Fremden und Unbekannten (in sich selbst), den menschlischen Abgründen, die Psyche sich dem Körper gegenüber durchzusetzen scheint, und dem inneren Getriebenensein, wo selbst körperliche Einbussen, wie etwa Erfrierungen, bei denen er Zehen oder Finger verliert, einem dieser Autor zumutet.

Man fühlt sich solidarisch mit dem Helden dieses Romans, selbst, wenn er durch die eigene Hölle geht. Wir fiebern und bangen um ihn, und sind von seinem eigenen Überlebenskampf ergriffen, berührt, und innerlich erschüttert. Ein Roman, der bis in tiefsten Regionen von menschlicher Existenz, von Tod und Liebe vordringt. Eine Geschichte, zu der man erst nach und nach langsam den Zugang findet. Für mich grosse Literatur, die an unseren Grundfesten zu rütteln beginnt, um vielleicht nicht zuletzt die eigenen Werte neu zu überdenken. Für mich persönlich eine grossartige Literatur, wo man zwar ein wenig durchhalten muss, weil es doch manchmal ein wenig Durststrecken gibt, doch am Ende, wird man von Joshua Ferris als Leser belohnt, was will man mehr.

Das Vorableseexemplar für Buchhändler enthält ein Interview mit dem Autor, das in der herkömmlichen Ausgabe dem Leser vorenthalten wird. (Dieses finden Sie auf der Verlagswebsite) Ich empfehle, dieses Buch für Lesekreise und Lesegruppen. Es wirft viele Fragen auf, gemeinsam können die verschiedensten Facetten, und Schichten dieses für mich durchaus anspruchsvollen Buches, das unbequem ist, Ecken und Kanten hat, reichlich Diskussionsstoff liefern. Gerade das Zusammentragen der verschiedenen Eindrücke, kann eine Bereicherung sein, als es nur alleine zu lesen, da jeder Leser das Buch aus einer anderen Perspektive und Haltung, dieses Buch wahrnimmt und liest. Ich selbst habe dieses Buch in der Lesegruppe vorgeschlagen und besprochen, und bin beeindruckt, wieviel dieses hergibt, und man immer noch den Eindruck hat, noch gar nicht Alles erfasst zu haben, von dem uns ein Joshua Ferris so brilliant erzählt, auch wenn er den Leser fordert und eben unbequem ist, lohnend ist es alle mal..

Empfehlung: Für Lesekreise / Lesegruppen
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Mein fremdes Leben: Roman von Joshua Ferris (Gebundene Ausgabe - 29. September 2014)
EUR 19,99

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Wir waren unsterblich von Joshua Ferris (Broschiert - 2. Mai 2007)

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To Rise Again at a Decent Hour von Joshua Ferris (Taschenbuch - 18. September 2014)
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