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4.0 von 5 Sternen Vampire einmal anders
Als Fan von Vampirliteratur habe ich nach einem Buch gesucht, dass möglichst weit entfernt vom Twilight-Wahn einzuordnen ist. In dieser Hinsicht wurde ich nicht enttäuscht. Nicht nur dass hier ein ganz neuer Ansatz zur Begründung des Vampir-Seins gewählt wird, vielmehr entfernt sich das Buch auch von einem Großteil der gängigen Klischees...
Veröffentlicht am 1. Juni 2010 von Pandora

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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Buch
Als ich davon hörte, dass Pelevin ein neues Buch veröffentlicht, habe ich sofort vorbestellt. Ich habe alles von Pelevin und seinem begabten Übersetzer Tretner gelesen - besonders "Buddhas kleiner Finger", "Omon auf dem Mond" und "Das Leben der Insekten" haben mir ausserordentlich gut gefallen.

Durch diese Bücher hat Pelewin schon jetzt...
Veröffentlicht am 30. März 2009 von T. Bornheim


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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Buch, 30. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
Als ich davon hörte, dass Pelevin ein neues Buch veröffentlicht, habe ich sofort vorbestellt. Ich habe alles von Pelevin und seinem begabten Übersetzer Tretner gelesen - besonders "Buddhas kleiner Finger", "Omon auf dem Mond" und "Das Leben der Insekten" haben mir ausserordentlich gut gefallen.

Durch diese Bücher hat Pelewin schon jetzt international Rang und Namen als einer der grossen Erzähler unserer Zeit. Absolut zurecht - gelang es ihm doch immer, moderne Philosophie, eine literarische Praxis alternativer Welten und einen spannenden Plot vorzüglich zu verweben. "Das Fünfte Imperium" dagegen kam mir aber eher wie das Werk eines Ghostwriters vor. Es wirkt hölzern, auf 100 Seiten sind 90 der Versuch, Pelevins Verständnis der Diskurstheorie, modernen Konsum und Wirtschaft zu erläutern. Es klingt alles wie in einem pseudophilosophischen Handbuch für einen Minderjährigen, das unglücklicherweise in eine Vampirgeschichte gequetscht werden musste. Die Folie, die Pelevins Spekulationen rechtfertigen soll, ein etwas beschränkt wirkender junger Mann, ist unglaubwürdig und leblos in seinen Dialogen. Junge Menschen sind viel kritischer und wacher, als Pelevin es sich vorstellt. Und die Oberflächlichkeit von Pelevins Lehrmeisterei ist auch abstossend. Dann lese ich wirklich lieber Zeitungsfeuilleton. Das Ärgerliche ist vor allem, dass die Story total verschossen wurde. Die Ideen sind ja nicht ganz schlecht, aber die Ausführung ist eine Katastrophe.

Vielleicht ist es mit Pelevin bei diesem Buch so, wie bei einem Koch, der die richtigen Zutaten für ein gutes Essen kennt, aber schlampig meint, die Zutaten machen das Gericht, und es reiche für die Gäste, alles wahllos in einen Topf zu werfen? Was dabei herausgekommen ist, sieht leider furchtbar aus und schmeckt nicht. Der Theorieteil ist völlig verbrannt, die Geschichte nicht richtig durch.

Pelevinkennern kann von der Lektüre des Buches nurmehr abraten und Neulingen die früheren Bücher wärmstens empfehlen. Das Fünfte Element ist für mich eine der größten Enttäuschungen der letzten Jahre. Pelevin scheint seine außerordentliche Begabung im ganzen Rummel um ihn verloren zu haben. Ich hoffe, jemand der Rezensenten kann diesem Buch mehr abgewinnen - ich hoffe wirklich, mir ist da etwas entgangen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vampire einmal anders, 1. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
Als Fan von Vampirliteratur habe ich nach einem Buch gesucht, dass möglichst weit entfernt vom Twilight-Wahn einzuordnen ist. In dieser Hinsicht wurde ich nicht enttäuscht. Nicht nur dass hier ein ganz neuer Ansatz zur Begründung des Vampir-Seins gewählt wird, vielmehr entfernt sich das Buch auch von einem Großteil der gängigen Klischees. Die eingebrachten Versatzstücke der klassischen Vampirmythologie wurden neu aufgearbeitet und zusammengefügt.
Dennoch sind die Vampire hier mehr Projektionsfläche für Philosophie, Medien- und Gesellschaftskritik sowie die Menschheit an sich. Daher ist das Vampirmotiv deutlich im Hintergrund der Geschichte anzusiedeln, während der Hauptteil des Buches ein Bild der (russischen) Gesellschaft liefert. Hierzu ist zu sagen, dass die Übersetzer sich wirklich Mühe gegeben haben, es nicht russisch sprechenden Lesern zu ermöglichen alles zu verstehen, nichtsdestotrotz bleibt die Sprachbarriere an manchen Stellen bestehen. Besonders in den Teilen, deren Witz auf Lautähnlichkeiten beruhen fehlt manchmal der Schlüssel. Gleiches gilt für die Erwähnung bestimmer Moskauer Stadtteile, zu denen man sich als Ausenstehender einfach kein Bild machen kann.
Trotz dieser teilweise ärgerlichen Probleme ist die Schreibe sehr amüsant und bis ins Schwärzeste sarkastisch. Die philosophischen Exkurse sind gut konzstruiert und regen zum Nachdenken an (obwohl sie an einigen Stellen etwas zu viel wollen). Mit Zitaten wird großzügig umgegangen, was den Hauptcharakter gut in der Welt verankert. Man kann sehen woher er kommt, auch wenn die politischen und gesellschaftlichen Probleme mit denen er als Kind konfrontiert war, für Westeuropäer fast unwirklich erscheinen. Pelewin spart nicht mit Seitenhieben und lässt seine Charaktere sogar an der Literatur kratzen, in der sie sich befinden.
Allerdings bleibt der Grundton des Buches (zumindest für mich); ein melancholischer. So sehr man auch beim lesen lacht, am Ende bleibt man mit den Gedankengängen allein zurück.
Dieses Buch was völlig anders als erwartet (aber das hatte ich ja erwartet ;-} ). Es ist ein wirklich gutes und nachdekliches Buch, dass versucht die Stimmung einer Generation in Russland einzufangen, die nur noch wenigen äußeren Zwängen unterliegt. Die Vampire als Stilmittel/Ersatz zu verwenden gelingt hier wunderbar. Fazit: Wer die "Wächter der Nacht"-Reihe mochte, wird auch dieses Buch mögen, auch wenn es sich ein Stück vom Fantastischen entfernt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen politsatire ??, 13. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
eine nicht immer leicht zu lesende, allerdings sehr amüsant geschriebene lektüre. ich war etwas vorgewarnt, durch eine beschreibung in einer zeitschrift und gerade das hat mich gereizt, das buch zu lesen. kein vampierroman im üblichen sinne. alle klisches über vampiere werden in diesem buch nicht widerlegt,aber in ein andres licht gesetzt. wer noch ein bischen über russische mentalität und "life-syle" erfahren möchte - der ist hier gut bedient. ich finde amüsant, frech und zeitnah. empfehlenswert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der philosophische Vampirroman, 5. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
Was erwartet man von klassischen Vampirromanen? Ja, Blutsauger, rabenschwarze Nächte, geheime Verschwörungen, atemlose Jagden durch verschlungene Straßen. Kurz: Jede Menge Spannung. Fast nichts davon findet sich in »Das fünfte Imperium« wieder. Dieser Roman ist vielmehr auf einer meist sehr abstrakten, philosophischen Ebene angelegt. Dementsprechend gering fällt die eigentliche Handlung, insbesondere in der ersten Hälfte, aus. Das erste Drittel beispielsweise umspannt die Lehrstunden, die Rama erhält, um sich auf sein Leben als Vampir vorzubereiten. Und selbst dann sind die Überlegungen, die Gedanken und Fragen nicht erschöpft. Hier beginnt er selbst, diese zu formulieren. Viel später kommt es zu einem Duell und man vermutet, nun, ja nun geht es endlich los mit Action, Kampf und dem gewissen Nervenkitzel. Nichts da. Obwohl die Duelle unter den Vampiren zumeist mit Waffen ausgetragen werden, entscheiden sich die Duellanten zu einer neumodischen Variante, die an dieser Stelle nicht verraten werden soll.

Trotz allem bringt das Werk des erfolgreichen russischen Autors, der besonders bei jungen Lesern gut ankommt, eine Vielzahl von interessanten Gedanken über Moderne und Menschheit generell mit sich. Obwohl die Geschichte in einem fantastischen Rahmen angelegt ist, mit Elementen, die - so hofft man - ausgedacht sind, lassen sich viele Dinge auf die heutige Gesellschaft übertragen und man erwischt sich schnell bei einem zustimmenden Nicken.

»Das fünfte Imperium« ist angenehm geschrieben, zu Beginn mit dem Leichtsinn und Lebensgefühl eines 19-jährigen jungen Mannes, der merklich Veränderungen durchmacht. Und damit ist nicht nur seine Transformation zum Vampir gemeint, er geht auch generell komplexeren Überlegungen nach und reift.

Äußerlich wird das Buch trotz seiner recht schlichten Aufmachung durch ein strahlendes Rot zum Hingucker im Regal. Es wirkt letztendlich verwegener, als es ist.

Ein Vampirroman mit philosophischen Aspekten, der eigentlich vielmehr ein Menschenroman ist, als er es zu sein vorgibt. Interessante Gedankengänge, die nicht immer mit der zu erwarteten Spannung verpackt werden. Mehr Handlung hätte diesem Buch gutgetan.
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1.0 von 5 Sternen Für Wirrköpfe, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
Schlecht konstruiert, schlecht geschrieben. Banal. Verblasen. Bemüht. Sterbenslangweilig. Der Autor surft seit einem Jahrzehnt auf einer unerträglicher Fantasy-Welle und konstruiert Welten, in denen jeder Unsinn möglich und darum jede Kohärenz unmöglich ist. Für Kindsköpfe.
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit sieben Siegeln, 11. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
Der Vampirroman von Viktor Pelewin verlangt von seinem Leser viel ab: Eine gute Kenntnis der postsowjetischen Geschichte und Pop-Kultur ist unabdingbar, um durch die unzähligen symbolischen Verschlüsselungen, die sonst als Absurditäten erscheinen, frustfrei durchzukommen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen abscheulich, 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
eine Schande. Eine russiche Freundin hat es mir empfohlen. Sie ist eine Fan von Pelewin. Nur eingefleischte Fans können sowas ertragen. So ein Mist können sich nur Authoren wie Pelewin leisten , der schon ein Star ist und sowieso nichts zu fürchten hat.
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5.0 von 5 Sternen Sehr nett, 6. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
Das ist ein sehr nettes Buch im typischen Stil des berühmten russischen Autors. Also wie (fast) immer sehr gut! Kann nur weiter empfehlen.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viel zu sachlich, 11. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
Die Grundidee des Buches, die auf der Rückseite beschrieben wird hat mich fasziniert - das Buch leider sehr enttäuscht. Den Anfang, in dem über Romas Kindeheit gesprochen wird fand ich noch sehr gut. Pelevin hat eigentlich einen schönen Schreibstil, aber schnell hat man das Gefühl dass es ihm nur darum geht eine seltsame Philosophie zu erläutern, die man besser in einer Abhandlung statt in einem Roman bearbeitet hätte. Denn die Geschichte (die es eigentlich gar nicht gibt, denn es passiert kaum etwas) steht völlig im Hintergrund. Es wird kaum etwas erzählt eigentlich nur gefaselt. In den Dialogen werden immer nur irgendwelche Termini erklährt, die der Protagonist trotz Fragerei irgendwie genausowenig versteht wie die Leser. Es wird nur "Erklährt" nicht "Erzählt". Das Ende kommt dann so abrupt wie unbefriedigend und lässt einen mit den Gedanken "Das war es jetzt?" zurück. Völlig enttäuschend. Schade.
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6 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schlicht genial, 12. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman (Taschenbuch)
Kein "Vampirroman", sondern eine Metapher auf die russ. Gesellschaft im Besonderen und die Jagd nach Ruhm und Geld im Eigentlichen - sensationell!
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Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman
Das fünfte Imperium: Ein Vampirroman von Viktor Pelewin (Taschenbuch - Januar 2009)
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