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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frechheit, Dummheit und Geldgier..., 16. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle: Roman (Taschenbuch)
.... gab es auch vor über 80 Jahren schon im Übermass und dieser Roman, 1928 geschrieben, lässt sich von den Charakterzeichnungen her ohne Abstriche in die heutige Zeit übernehmen. Über 80 Jahre alt ist dieses Buch und KEIN bisschen antiquiert !

Ilf und Petrov entwarfen eine skurille, schräge und enorm witzige Jagd nach einem Juwelenschatz im nachrevolutionären Russland: Drei Gauner stolpern von einem Abenteuer ins andere und begegnen auf ihrer atemlosen Suche einem Sammelsurium an absonderlichen, gestörten, egomanen, durchgedrehten Zeitgenossen.

"Zwölf Stühle" ist eine der vergnüglichsten Beschreibungen der turbulenten Zustände in der jungen Sowjetunion der Zwanziger Jahre, und verknüpft in spektakulärer Weise die Dramaturgie einer Schatzsuche und Verfolgungsjagd mit einer dichten Bilderwelt von Personen und Orten, Szenen und Ereignissen - ein kunterbuntes Puzzle der witzigen Art, welches sich auf eine liebevolle Art über seine Protagonisten lustig macht und gleichzeitig die herrschenden Verhältnisse wiedergibt, die dem offiziellen Propagandabild in keiner Weise entsprachen.

Aufgrund dieser, der Propaganda entgegengesetzer Zeichnung, wurde das Buch verstümmelt, zensuriert, zerfleddert. Wer sich davon ein Bild machen möchte, kann die Neuübertragung mit einer alten Ausgabe zu vergleichen, bei der aus Zensurgründen viele Zeilen, ja ganze Episoden und Kapitel wegzensiert wurden. Sofern die wieder aufgenommenen Textstellen mindestens die Länge eines Satzes haben, wurden sie im Variantenverzeichnis unter den entsprechenden Seitenzahlen und durch die Markierung von Anfang und Ende der jeweiligen Passage aufgeführt.

"Was kostet das Opium für das Volk?" fragt der Gauner Ostap Bender den geldgierigen orthodoxen Priester Fjodor. Dieser Spruch ist, wie viele andere zu einem geflügelten Wort in der ehemaligen Sowjetrepublik geworden. "Was das Opium für das Volk" kostet, kann ich auch nicht sagen. Was ich jedoch sagen kann ist Folgendes: "Zwölf Stühle" ist eine enorm lustige Realsatire die sich auch jetzt, nach so langer Zeit, immer noch flüssig und erheiternd nachlesen lässt. Wer schräge Figuren in ebensolchen Geschichten liebt, wird mit diesem Buch voll auf seine Kosten kommen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der lustigsten Bücher, die ich kenne., 2. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle (Gebundene Ausgabe)
Das nachrevolutionäre Russland satirisch betrachtet, das genau so gut einen weltfremden Beamtentyp wie den Helden Worobjaninew hervorbringt, aber auch den verarmten, gierigen Pater Fjodor und den Lebenskünstler "Sohn eines türkischen Untertans" und "großer Kombinator" Ostap Bender. Dass es mit diesen drei Helden auf der Jagd nach einem Riesengoldschatz quer durch Russland zu den verrücktesten Verwicklungen kommt, ist eigentlich unvermeidlich.
Tränen gelacht habe ich bei solchen Szenen, in denen Worobjaninew sich versehentlich die Haare grün färbt oder sich nackt aus der Wohnung aussperrt. Grandios geschildert, wie Ostap zu betrügerischem Gelderwerb eine Schachweltmeisterschaft organisiert oder wie Pater Fjodor, statt den Schatz zu gewinnen, als "Säulenheiliger" zur Touristenattraktion verkommt. Wer einmal wieder so richtig herzhaft lachen möchte, sollte unbedingt dieses Buch lesen.
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5.0 von 5 Sternen Alles zur besten Zufriedenheit , perfekt ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle: Roman (Taschenbuch)
Alles zur besten Zufriedenheit , perfekt ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !
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5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Buch, 2. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle: Roman (Taschenbuch)
Mit äußerst feinem Humor geschrieben. Das Buch ist auch für Menschen empfehlenswert, die den Kinofilm von Ulrike Öttinger bereits gesehen haben.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial!, 18. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle: Roman (Taschenbuch)
Das gibt es selten, dass man beim Lesen eines Buches vom Anfang bis zum Schluss nur noch lachen kann. Und das liegt nicht einfach nur an den witzigen Situationen, in die die Protagonisten immer wieder geraten, sondern generell an der Sprache, in der das Buch geschrieben ist.

Ich finde es sehr schade, dass die Fortsetzung "Das goldene Kalb" im deutschen Handeln schon lange nicht zu finden ist. Das Buch ist nicht weniger witzig als das erste und in Russland genauso beliebt.
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5.0 von 5 Sternen Ilf / Petrov: Zwölf Stühle, 27. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle: Roman (Taschenbuch)
Dies lustig geschrieben Buch ist amüsant zu lesen.
Es beschreibt die Zustände und Verhaltensweisen von Personen in sovietischen Russland. Dies Buch ist eines der beliebtesten Bücher in Russland.
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5.0 von 5 Sternen Abenteuerliche Juwelenjagd durch das nachrevolutionäre Russland, 11. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle: Roman (Taschenbuch)
Ein genialer, extrem unterhalsamer Klassiker aus der Zeit nach der Russischen Revolution, in welchem sich der spiessbürgerliche Standesbeamte Ippolit Matwejewitsch Worobjaninow, ein im Zuge der revolutionären Umwälzungen seiner Besitztümer enteigneter Aristokrat, nach dem Ableben seiner Schwiegermutter aufmacht, die von ihr in den Bezug eines von 12 enteigneten, in alle Himmelsrichtungen Russlands verteilten Stühle eingenähten Juwelen zu suchen. Begleitet wird er von dem geldgierigen Hochstapler Ostap Bender, dessen Gerissenheit und Ideenreichtum für eine abenteuerreiche Jagd nach dem verlorengegangenen Schatz sorgen. Und noch ein dritter Schatzjäger macht sich auf die Reise ins Unbekannte...
Das Werk ist voller lustiger Einfälle, gewürzt mit einer Fülle ironischer Anspielungen auf die teilweise absurden Zustände im nachrevolutionären Russland, die im einzelnen im Anhang ausführlich erläutert werden.
Die Komödie erschien erstmals 1928, von der Zensur allerdings stark verstümmelt. Die vorliegende Ausgabe folgt dem Originalmanuskript.
Für alle Russland-Interessierten ein Muss! Unbedingt lesen!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich empfehlenswert!, 8. Februar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle (Gebundene Ausgabe)
Die beiden Autoren sind Meister, was humorvolles Schreiben verbunden mit einem spannenden Inhalt angeht. Das Buch lässt sich leicht lesen und mit einem breiten Grinsen in Erinnerung rufen. Ich würde es jedem empfehlen, der sich mal wieder zum Lachen verleiten lassen möchte oder auf der Suche nach einer entspannenden Lektüre ist.
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5.0 von 5 Sternen Ein Humorklassiker der frühen Sowjet-Literatur, 25. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle: Roman (Taschenbuch)
Zwei schräge Gestalten - ein ehemals Adliger und ein versierter Straßen-Ganove - jagen einem Schatz nach. Dieser ist in einem von 12 Stühlen versteckt, die vormals der Schwiegermutter des ersteren gehörten. Parallel macht sich ein zwielichtiger Priester auf die Suche, der am Sterbebett der alten Dame von den versteckten Familienjuwelen erfuhr... - eine Story mit Tempo, Witz, aber keineswegs Klamotte. Man kann mitunter gar nicht anders, als beim Lesen laut aufzulachen (besonders schön, wenn man in der S-Bahn liest), und gleichzeitig erhält man ein (seltenes) Sitten- und Gesellschaftsbild der frühen Jahre der Sowjetunion.
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5.0 von 5 Sternen Zwölf Stühle: Ilf, 17. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Stühle: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch habe ich über den Literaturkalender ausgesucht. Ich habe es kurz überflogen und es gefällt mir. Da es ein Geschenk ist, keine weiteren tipps.
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Zwölf Stühle: Roman
Zwölf Stühle: Roman von Jewgeni Petrow (Taschenbuch - 1. Oktober 2003)
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