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77 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleines Juwel
Rashomon ist eine Sammlung von Erzälungen, die bei uns leider noch kaum bekannt ist.
Am ehesten wird man noch den Film "Rashomon" von Akira Kurosawa aus den fünfziger Jahren kennen der auf einer der Geschichten in diesem Buch basiert, oder das Buch in dem Film "Ghost Dog" von Jim Jarmusch gesehen haben, in dem es eine kleine Rolle spielt...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2002 von Michael Ortmann

versus
4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für Möchtegern-Japan-Fans
Wie auch ein anderer Rezensent bin ich durch "Ghost Dog" auf dieses Buch gestoßen.
Ich bin allerdings nicht so sehr begeistert wie meine Vorredner. Mal muss schon sehr viel Geduld und Motivation mitbringen, um sich hier durchzuarbeiten. Mir persönlich hat der Lesefluss gefehlt und auch sonst empfand ich die Geschichten eher wie historische Berichte denn...
Veröffentlicht am 12. September 2010 von SciFi-Fan


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77 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleines Juwel, 10. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Rashomon: Erzählungen (Taschenbuch)
Rashomon ist eine Sammlung von Erzälungen, die bei uns leider noch kaum bekannt ist.
Am ehesten wird man noch den Film "Rashomon" von Akira Kurosawa aus den fünfziger Jahren kennen der auf einer der Geschichten in diesem Buch basiert, oder das Buch in dem Film "Ghost Dog" von Jim Jarmusch gesehen haben, in dem es eine kleine Rolle spielt.
Glücklicherweise führt das aktuelle Interesse an Japan dazu das auch dieser, von Klischees gänzlich unbehaftete Autor nun auch hierzulande von immer mehr Menschen entdeckt wird.
Ryunosuke Akutagawa wird allgemein als Autor der besten Kurzgeschichten der japanischen Literatur angesehen. Und in der Tat, seine Erzählungen sind vortrefflich geschrieben und ganz unterschiedlich in Stimmung und Thema. Von der Titelgeschichte, einem faszinierenden Psychogramm eines Mannes den die Not in die Kriminalität treibt, über die Geschichte eines Mordes und einer Vergewaltigung hinter denen mehr steckt als es auf den ersten Blick erscheinen mag bis zu der schreiend komischen Geschichte eines Samurai den die Sucht nach seiner Leibspeise bis zu Äussersten treibt, breitet Akutagawa die ganze Bandbreite menschlichen Erlebens vor dem Leser aus.
Bei aller Unterschiedlichkeit haben sie alle aber gemein, das sie geradezu unerhört orginell sind in ihrer Mixtur aus traditonellen Erzählstoffen und moderner westlicher Erzählkunst.
Ein Buch für alle die auch mal die ausgetretenen Pfade verlassen wollen.
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser lernen Sie Akutagawa nur in Japanisch kennen!, 21. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Rashomon: Erzählungen (Taschenbuch)
Zuerst einmal alle Achtung fuer den Uebersetzer. Japanisch ist von Grund aus vollkommen anders als Deutsch, und Akutagawa schreibt auch in verschiedenen Sprachformen. So ist z.B."Der Faden der Spinne" in einer Hoeflichkeitsform dritter Person geschrieben, und hat im Original naturlich eine andere Atomosphaere wie in "Die Puppen",in einem "normalen Ton" erzaehlt. Doch seine schlichte Art, womit die Leser seine Werke flott verschlingen kann, erhalten geblieben und somit auch der eigene Rhytmus Akutagawas. Den Bereich des Moeglichen zur Gaenze ausgenuetzt.
Akutagawa schreibt von der Dunklen Seite des Menschen, wo dezent ein Licht durchscheint.
Mit "Rashomon" "Der Fade der Spinnen""Kappa""In Dickicht(bekannt unter "Rashomon" von Kurosawas Film) sind seine groessten Werke hier beinhaltet. Ich kann nur hoffen, dass ein weiteres Band folgt, mit den kleineren, phantasievollen Stuecke, auch so leicht zu lesen, aber mit Humor und moralischen Gedankensanregungen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten etwas ... anders, 19. September 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rashomon: Erzählungen (Taschenbuch)
Ich bin über den Film 'Ghost Dog - Der Weg des Samurai' auf dieses Buch gestossen. Es enthält einige Kurzgeschichten, die uns Japan und die japanische Art Geschichten zu erzählen, näherbringen. Der Fokus in den Geschichten liegt auf, für uns Europäer, eher ungewohnten Aspekten einer Handlung. Als aufgeschlossener Leser sollte man diese Art eigentlich schnell lieb gewinnen, auch wenn natürlich nicht alle Geschichten die gleiche Qualität besitzen.

Das tolle ist, wenn man das Buch einmal in sich aufgesogen hat und man sich anderen Japanischen Medien annimmt (Animes, Mangas, Filme, ..) findet man, zumindest bei den anspruchsvolleren Vertretern, immer wieder Verweise auf diese Geschichten oder man fühlt sich zumindest gleich vertrauter mit der japanischen Art Geschichten zu erzählen. Ich bilde mir zumindest ein, seit ich das Buch gelesen habe somanche modernere Japanische Geschichte besser zu Verstehen :).

Wichtigste Vorraussetzung um am Buch gefallen zu finden ist wohl Toleranz und Unvoreingenommenheit gegenüber Neuem bzw. Anderem. Nur unterhalten werden zu wollen ist zuwenig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzgeschichten die in verschiedensten Epochen Japans spielen, 20. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Rashomon: Erzählungen (Taschenbuch)
Ich war etwas überrascht, dass die Geschichten allessamt sehr kurz und daher zahlreich sind, aber ich bin von der Fülle und Vielfaltigkeit begeistert. Die Geschichten ziehen sich durch alle Epochen und reichen von alten Samurai-Erzählungen (Schwert, Rache, Ehre...) bis dem Autor zeitgesnössische Liebesdramen von Ehepaaren oder jungen Paaren oder innere Konflikte japanischer Literaten und vielem mehr!

Dadurch wird einem Japan wie gesagt auf sehr vielfältige Weise nahe gebracht!

Dieses Buch ist ein Abenteuerbuch, ein Liebesroman, ein Beziehungsdrama, ein Geschichtsband und eine japanische Bibel.

Einziger Kritikpunkt: Die Geschichten waren mir zu kurz, aber das liegt wohl daran, dass der Autor so jung war :-(
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 20. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Rashomon: Erzählungen (Taschenbuch)
Fast alle Kurzgeschichten aus diesem Band haben etwas gemeinsam: Sie haben bei mir eine Gänsehaut hinterlassen.
Die Art und Weise, wie Akutagawa schreibt ist einzigartig und spannend, sogar die Beschreibung eines Blumentopfes liest sich wie ein Krimi.
Der Inhalt der Geschichten ist oftmals düster, die dunklen Seiten der Menschen kommen oft zum Vorschein. Die Art des Erzählens und der Inhalt sind für Europäer wohl sehr ungewohnt, Happy Ends aus Hollywood sucht man hier vergebens.

Ich empfehle dieses Buch eigentlich jedem, der Literatur mag. Die Kurzgeschichten eignen sich auch fürs Lesen für Zwischendurch. Der Stil ist atemberaubend, erschütternd und faszinierend. Auch wenn man es dann nicht mag, sollte man doch die neue Erfahrung mit diesem Buch erlebt haben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzgeschichten Sammlung, 4. November 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rashomon: Erzählungen (Taschenbuch)
Toll!
Ein wundervolle Sammlung von Kurzgeschichten.
Das Buch ist voller Spannung und Aberteuer,welche sich als roter Faden durch jede Geschichte zieht.
Fantastische Erzählweise vom leider zu früh verstorbenen Ryunosuke Akutagawa.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Japaner nach der Entdeckung der Person, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Rashomon: Erzählungen (Taschenbuch)
Remind
An einem Tag im Jahr 1919 fährt der Dichter Ryonosuke Akutagawa im Zug nach Tokyo. Der Anblick eines grob gestrickten Bauernmädchens, das sich ausgerechnet ihm gegenüber hinsetzt, die Zeitungsartikel mit langweiligen Berichten des Wichtigen. Alles erscheint unsäglich, ver-drießlich, gemein und langweilig.
Bis aufgrund einer unerwarteten Handlung des Mädchens, die ich hier nicht wiedergebe, sich plötzlich ein Schein von Freude und Wunder in der Welt der ausgelaugten Auf-merksamkeit ausbreitet.
Ich grüße Dich über fast hundert Jahre hinweg. Man raucht nicht mehr in der Bahn. Sie ist schnell und unzuverlässig geworden. Und die armen Bauernmädchen mit dem Sixpack brüllen Dich an, wenn Du etwas zu lange hinübersiehst.
Aber als ich in der Zwerchgasse ausgelaugt von meiner Arbeit dem Alzeyer begegne, erscheint auch mir das Leben wie ein ausgelaugter Herbsttag. Im Vorübergehen versuche ich, seine Gesichtszüge zu entziffern. Es ist ein Buch von vergilbten Blättern, voll von verschmierten Lettern. Mich nimmt er wohl ebenso als rasch sich verlierende Erinnerungsspur in seiner Ziellosigkeit wahr.
Wer wird sich an Dich erinnern, wenn wir die Reden der Scham und der Erinnerung halten? Ein Mädchen sagt, sie werden doch nicht alle umbringen! Und Schwester und Freundin sinken ihr weinend in die Arme.
Ein Dichter sieht Gottes Tränen. Der aber sagt: ich weine nicht!
Vergiß, daß Du ein Dichter bist, und sieh dem Luftmenschen von Alzey in die erschöpften Augen.
Wir singen das Lied Donna Donna, welcher Refrain ursprünglich auf Adonai ging.
29.09.12 Klaus Wachowski
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für Möchtegern-Japan-Fans, 12. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Rashomon: Erzählungen (Taschenbuch)
Wie auch ein anderer Rezensent bin ich durch "Ghost Dog" auf dieses Buch gestoßen.
Ich bin allerdings nicht so sehr begeistert wie meine Vorredner. Mal muss schon sehr viel Geduld und Motivation mitbringen, um sich hier durchzuarbeiten. Mir persönlich hat der Lesefluss gefehlt und auch sonst empfand ich die Geschichten eher wie historische Berichte denn als kreative und phatantasievolle Unterhaltung. Einzig "Kappa" war hier eine Ausnahme. Dank dem Rest der Geschichten (inbesondere die Geschichte im Kontext des Japan-China-Krieges) bin ich froh, niemals im Japan bis vor 1925 gewesen zu sein. Raub, Mord, Vergewaltigungen und Krankheit schienen da an der Tagesordnung gewesen zu sein.

Alles in allem eine Enttäuschung.
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Rashomon: Erzählungen
Rashomon: Erzählungen von Ryunosuke Akutagawa (Taschenbuch - 27. August 2001)
EUR 11,50
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