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Kundenrezensionen

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am 25. Februar 2015
Nachdem ich das Buch des Autors K. Berger" Wozu ist Jesus am Kreuz gestorben?" mit einigem Gewinn gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf seine Jesusdarstellung, von der ich im Ergebnis enttäuscht bin. Zunächst ist dem Fachrezensenten Prof. Dr. Thomas Söding in seiner Bewertung zuzustimmen, auf die insoweit verwiesen werden kann. [...]
Wenn man den "Historischen Jesus" von Gerd Theißen und Annette Merz, den "Jesus" von Jürgen Roloff und die Bücher von Hans Küng wie "Christ sein" oder " Das Christentum Wesen und Geschichte" gelesen hat, kann einen die Lektüre des Bergerbuches nicht befriedigen.
Entgegen der herrschenden Meinung übernimmt Berger seine Dogmatik größtenteils dem Johannesevangelium, das kerygmatisch durchsetzt ist und häufig in einem Spannungsverhältnis zu den synoptischen Evangelien steht. Überhaupt scheint Berger kritischen Fragen auf der Grundlage der historisch- kritischen Methode und dem Suchen nach dem historischen Jesus sehr ablehnend gegenüberzustehen, da er dacon ausgeht, dass der wahre Jesus erst klein gemacht und dann nach dem je eigenen Jesusbild des Theologen aufgeblasen werde, so dass das entworfene Bild verzerrt sei. Alles soll geglaubt werden, wie es in der Schrift stehe, bis das Gegenteil bewiesen sei. Mit dieser Methode ist der den Glauben Suchende in der Postmoderne, die von Berger beschworen wird, nicht zu erreichen. Da bin ich mir sicher. Im Abstand von über 10 Jahren nach seinem Erscheinen kann man auch sagen, dass dem Verfasser der große Wurf nicht gelungen ist. Uneingeschränkten Beifall erhält der Autor Berger daher, soweit ich sehe, nur von zur Genüge bekannten konservativ- katholischen Internetplattformen.
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am 31. Januar 2005
Dieses herzerfrischende Buch räumt endlich einmal auf mit dem dem Zeitgeist angepaßten, verformten Jesusbild. Der Autor bekennt sich zu Jesus und zu ihm als Gottes Sohn - frei von Kitsch und modernen, christusfernen Theologiegeschwafel.
Dies isr ein herausforderndes Buch, nicht leicht zu lesen, weil man auch selber denken muß. Der Autor begleitet den Leser und vor allem den Nicht-Theologen behutsam und erläuternd.
Klaus Berger hat kein romantisiertes Jesusbild, dass er uns aufdrängen will.
Er is ein tief gläubiger mensch und ich nehme ihm jede Zeile in diesem Buch als aufrichtig ab. Obwohl stark und bibelnah ist er kein Fundamentalist. Aber als solcher kann man ja schon heute gelten, wenn man sich sicher ist, Jesus ist Gottes Sohn.
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Erwartet hatte ich eine Art Lebensgeschichte oder Biografie aus biblischen Quellen nach historisch-kritischer Methode. Das liefert das Buch nicht. Der Autor steht dieser Methode auch ziemlich kritisch gegenüber. Was geliefert wird ist ein Jesus nach Themenkapiteln: wie z.B. Wie denkt Jesus über Gott, Jesus und das Geld, Jesus und die Kirche etc., in der Art gibt es 20 Kapitel. Diese Kapitel sind nicht leicht zu lesen, sie enthalten zum Teil schwierige theologische Ausführungen in anspruchsvoller Sprache, die mich auch ein bißchen ermüdet haben, denn das Buch ist ein bißchen lang geraten, finde ich. Außerdem empfinde ich es als ziemlich dogmatisch, also eben nicht beschränkt auf den eigentlichen Quelltext, das NT, sondern eben darüber hinaus Theologie. Es ist definitiv kein Buch für Jemanden, der sich mit Jesus neu vertraut machen möchten, ihn für sich erst entdecken möchte. Ich verstehe darum Rezensenten, denen das alles doch ziemlich phantastisch vorkommt was Herr Prof. Berger da so schreibt. Das einfache Lesen der synoptischen Evangelien bringt für den Einsteiger da sicher mehr, und tatsächlich bringt auch mir das viel mehr als das Durchsehen durch dieses Buch. Für gelernte Theologen oder überhaupt Laien mit einem gewissen Bildungsstand und Durchhaltewillen beim Lesen langer Texte ist es aber sicher ein anregendes Buch.
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am 13. April 2015
Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch, das an Jesus Christus das Sperrige, Provokante, den hohen ethischen Anspruch und die konsequente Ausrichtung auf das ewige Leben betont.
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am 12. März 2015
- ich lese Berger gern - es macht Spaß, wie er die Bibel versteht und ihr Glaubwürdigkeit wider gibt. !
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am 15. Oktober 2015
Der Autor hat sich mit dem Protagonisten des Buches vertieft auseinandergesetzt und bleuchtet die einzelnen Bibelpassagen aus einem interessanten Winkel. Wer sich für DAS NEUE TESTAMENT interessiert, ist mit diesem Werk bestens bedient.
V. Rosenberger
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am 24. Juni 2013
Allen, die im Wort Gottes wie es in der Bibel steht, Verbindlichkeit und nicht Beliebigkeit sehen, helfen die Analysen und Bewertungen von Herrn Berger weiter, in dieser Richtung fröhlich und gefestigt fortzuschreiten. Danke an Herrn Berger!
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am 16. Juni 2014
Ein gutes Buch - schnörkellos, aber auf jeden Fall lesenswert. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen lassen. Eine große theologische Erfahrung ist der Hintergrund und so kann man auch verstehen, wer Jesus für Klaus Berger ist.
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am 5. August 2012
Märchen müssen etwas Wunder-Volles sein, und mit Wundern spart K. Berger wahrlich nicht: der ganze religiöse Zauberwald mit Dämonen, Teufeln, Engeln, Totenerweckungen und Wandlungen auf dem Wasser, den man schon längst in mittelalterlichen Archiven verstaubt glaubte, raunt und rauscht und feiert hier die fröhlichsten Urständ. Das Ganze ist als Harry-Potter-Syndrom wohl bekannt, aber H. Berger will uns einreden, dies alles sei nichts als die lautere Wahrheit, -- weil's nun mal so in der Bibel steht. Er hat dafür sogar einen neuen Begriff geprägt (S.15): die sog. "mystische Faktizität", die allerdings - soweit ich sehe - nur für die Bibel gelten soll. Himmelsritte des Propheten Mohammed, Koran-Diktate des Erzengels Gabriel etc. werden dann doch nicht für bare Münze genommen.
So schön diese Wunderwelt auch anmuten mag, - man kann doch heutzutage nicht so tun, als hätten die Menschheit seit dem Mittelalter - von dem H. Berger offensichtlich fasziniert ist, - Bernhard von Clairvaux und sein Zeitgenosse Wilhelm von Saint-Thierry sind die meistzitierten Bibelexegeten - und die Bibelforschung seit den letzten 200 Jahren nichts dazugelernt, so z.B. dass ein angeblich "Besessener" keineswegs zum Anfang seines Leidens "mit dem Bösen kooperiert" haben muss! (Seite 249). Mittelalterlich auch seine Begründung für ein Scheidungsverbot (Seite 164): da Jesus nämlich als der Bräutigam des Gottesvolks Israel aufzufassen sei und diese - vorerst nur prophezeite Ehe - spätestens am jüngsten Tage auch geschlossen werde, sei eine Scheidung theologisch nicht zu rechtfertigen.

Ohnehin ist man häufig gut beraten, den Berger-Text "gegen den Strich" zu lesen, so z.B. wenn er behauptet (Seite 438), das Volk Israel habe "versagt", weil es der Lehre von Jesus nicht gefolgt sei. ..Erstens: Wenn eine Glaubensgemeinschaft "versagen" würde, wenn sie einen - angeblichen - Häretiker zum Tode verurteilt, dann hätte in erster Linie die katholische Kirche versagt, denn deren Ketzerverurteilungs-Liste ist wesentlich länger als die anderer Religionen. Insbesondere aber Zweitens: Wäre Israel der Lehre Jesu gefolgt, hätte es nie eine Verurteilung und Tod am Kreuz gegeben, der nach Meinung der Kirche und H. Berger heilsnotwendige Sühnetod Jesu hätte nie stattgefunden - so gesehen hatte das Volk Israel nie eine andere Chance als zu "versagen". Abgesehen von diesem Widersinn ist ohnehin fraglich, ob nicht der Tod von Jesus entgegen der von H. Berger so hoch geschätzten Evangelisten-Version in erster Linie den Römern anzulasten ist (so die heute wohl überwiegende Meinung). Damit würde allerdings wesentlichen Teilen der Berger'schen Theologie der Boden entzogen, die ja gerade dieses "Versagen" Israels zum Ausgangspunkt der erst daraufhin von Gott gewollten Heidenmission macht. Zudem kann hier nicht deutlich genug gesagt werden: es steht auch einem Professor der Theologie nicht zu, ganze Volksgruppen oder Völker wegen angeblichen "Versagens" mit Gottes angeblicher Mißbilligung zu belegen.
"Gegen den Strich" sind auch seine wiederholten, abfälligen Äußerungen gegen Kant, Lessing und die Aufklärung zu werten, die angeblich das wahre Bibelverständnis verstellen. H. Berger sollte sich vor Augen halten: das mittelalterlich religiöse Denken war ganz von blindem Glaubenseifer und Zirkelschlußdenken geprägt, erst die Aufklärung brachte eine Disziplin, die man als ergebnisoffene Bibelwissenschaft bezeichnen kann.

Vollends ins Märchenhafte gerät Berger beim eigentlichen Erlösungswerk Jesu, wenn er schreibt (S. 624), dieser habe nach seinem Sühnetod am Kreuz sich als "Schläfer" in die Hölle "unerkannt eingeschlichen" und die nur von innen bedienbare "Höllen-Verriegelung" aufgebrochen und damit "zumindest den Christen" die Auferstehung ermöglicht. Dass die Juden bereits lange vor Jesus an eine Auferstehung der Toten geglaubt haben, - auch der "arme Lazarus" und erst recht die Passagen der Synoptiker über die Sadduzäerfrage (zB. Mark.,12.18 - 27) sind hierfür ein Beispiel -, das unterschlägt H. Berger geflissentlich. Die gesetzestreuen israelitischen Herren Hinz und Kunz waren - mit Billigung Jesu Christi - schon lange zuvor auf dem Weg zum Himmelreich, -- ohne auf dessen Sühnetod oder
besonderen Höllen-Entriegelungskünste angewiesen zu sein.

Irgendwie entlarvend gibt sich dann H. Berger auf Seite 418 als reiner Überzeugungstäter zu erkennen: Auf die Frage, was ist denn wahr am Christentum? antwortet er: "die Wahrheit der Bibel ist von der Qualität von Wahrheit, wie sie in einer Liebesgeschichte aufscheint. In einer Liebesgeschichte sagt man, diese Frau oder keine. Und so geht es in der Bibel um diesen Gott oder keinen und um diesen Jesus oder keinen." Ja, wenn man nur die emotionale Begeisterung als Maßstab für die Wahrheit nimmt, dann kann vieles Wahrheit sein, das kann dann ein Herr Jesus, ein Herr Mohammed, ein Herr Dalai Lama oder sonst ein "Guru" sein. Fragt sich dann nur noch, wie lange diese Begeisterung - bzw. Wahrheit - anhält. Und dann kann man auch, wie H. Berger, - je nach Begeisterungslage - mal katholisch, mal
evangelisch und dann doch wieder katholisch sein.

Was uns hier von H. Berger in zeitgemäß aufgeputztem Jargon unter dem Etikett "postmodern" serviert wird, ist von der Bibelwissenschaft längst abgetaner, neu-mittelalterlicher Wunder-Klamauk und mittelalterlich geriert sich auch Herr Berger: er liefert einen Zirkelschluß nach dem anderen (kleines Beispiel S.644: "Seit ((dem Zeugnis des ungläubigen)) Thomas haben die Grundzweifel der modernen Jesusforschung ihr Recht verloren") und weigert sich, in das galilei'sche - aufklärerische - Fernrohr zu schauen, -- er weiß es als völlig unkritischer Bibel-Textdeuter ja eh' schon besser. Für bestimmte fundamenal-religiose Kreise sind Wunder offensichtlich Glaubens-konstitutiv: ist ein Theorem nicht richtig Wunder-voll, ist es eben auch nicht richtig religiös -- credo, quia miraculosum. So gestrickte Jesus-Fans können bei Berger allemal auf ihre Kosten kommen. Der einigermaßen normal tickende Zeitgenosse sollte dagegen - aller Postmoderne zum Trotz - weder Peterchen's Mondfahrt noch Mariä Himmelfahrt für "faktisch" nehmen und den Band themengerecht im Harry Potter-Regal einreihen.

Durch die H. Potter-Brille gelesen, ab und an ganz amüsant, daher 2 Punkte.
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am 22. November 2005
Ich war auf der Suche nach Informationen über Jesus, um ihn zu verstehen und von ihm lernen - nach Möglichkeit jenseits der Bibel. (Geht das?) Klaus Berger will modernen (?) Menschen sagen, was sie von Jesus haben: "Einfach und klar, nicht um den heißen Brei und mit dem Bemühen, theologisches Fachwissen zu vermeiden." Hätte der folgende Satz auf dem Einband gestanden, wäre mir klar gewesen, dass ein "moderner Mensch" wie ich, nicht zur Zielgruppe dieses Buches gehören kann: "Jesus ist das Herzstück der Bibel, die man als Ganze kennen und lieben sollte, um Jesus zu verstehen." Leider haben mich die vielen theologischen Fachbegriffe, lateinische und wenn diese nicht mehr ausreichten auch englische Termini komplett überfordert. Nach 50 Seiten begann ich, das Buch quer zu lesen, um festzustellen, dass keine Änderung des Stils in Sicht war. Wenn andere Leser von flappsigen Formulierungen reden, kann ich nur staunen. Ich musste leider aufgeben - das Buch zu lesen, nicht nach Jesus zu suchen.
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