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5.0 von 5 Sternen Mutter Teresa aus Sicht eines Vertrauten
Über Mutter Teresa existiert bereits eine Fülle von Literatur jedweder Richtung. Biographisches, Berichte über ihre Arbeit, Betrachtungen ihrer Peron und ihres Werdeganges.

Was dieses Buch zu etwas Besonderem macht ist der Autor. Leo Maasburg, 1982 zum Priester geweiht, hat Mutter Teresa über viele Jahre hinweg begleitet. Sei es in Indien,...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2010 von M. Lehmann-Pape

versus
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3.0 von 5 Sternen alles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gut
alles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gutalles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gut
Vor 16 Monaten von Alexander Hendl veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutter Teresa aus Sicht eines Vertrauten, 18. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Über Mutter Teresa existiert bereits eine Fülle von Literatur jedweder Richtung. Biographisches, Berichte über ihre Arbeit, Betrachtungen ihrer Peron und ihres Werdeganges.

Was dieses Buch zu etwas Besonderem macht ist der Autor. Leo Maasburg, 1982 zum Priester geweiht, hat Mutter Teresa über viele Jahre hinweg begleitet. Sei es in Indien, Kalkutta, sei es bei den Aufenthalten in Rom und auf vielen Reisen. Nicht nur Begleiter war er, auch Gesandter der Arbeit, Priester und Seelsorger für Mutter Teresa.
Leo Maasberg also war ganz nah dran an dieser Frau, die wie keine andere der christlichen Nächstenliebe auf dieser Welt ein Gesicht gegeben hat.

Aus dieser vertrauten Nähe heraus entstanden die Geschichten, Einsichten, Beschreibungen, die er in 23 Kapiteln im Buch vorlegt. Geschichten die, jede für sich, kleine Perlen der Einsicht in sich tragen und die Tiefe der Menschlichkeit Mutter Teresas Ausdruck verleihen. Die, vor allem, nicht nur die großen Würfe ansprechen, sondern vieles aus dem einfachen Alltag der Ordensfrau zu berichten wissen und damit ein sehr reales, alltägliche Bild von Mutter Teresa vermitteln.

Aufgrund der vielfältigen Anlässe, die den Geschichten ihren Ursprung geben, von Reisen nach Russland über das einfach, vertraute Gespräch, von der konkreten Arbeit vor Ort bis hin zur ganz grundsätzlichen Haltung Teresas, über sich nicht sprechen zu wollen, damit jedes Wort, jede Ansprache von dem eigentlichen, von Jesus, handeln kann, ergibt sich ein breites Bild vom Handeln und Denken dieser so ganz normalen und dennoch absolut außergewöhnlichen Frau. Streng und höchst diszipliniert gegen sich selbst, unglaublich geduldig und langmütig mit allen anderen wird deutlich, in wie hohem Maße Mutter Teresa eine "Kontemplative in der Welt" war. Die eigene Kraft aus der inneren Vereinigung mit Gott schöpfend und dennoch ganz und gar der Welt zugetan, immer praktisch bei den Menschen und nie dogmatisch die Menschen beurteilend. Ihr einziges Zeil und Drängen war, den Menschen zu helfen und auf keinen Fall, Menschen zu verurteilen oder sie zu beschuldigen.

Im Umgang mit Armen, Prostituierten, Drogenabhängigen, Aidskranken, die in den verschiedenen Geschichten des Buches ihren Platz finden, wird in großer Klarheit deutlich, aus welcher Kraft Mutter Teresa selber schöpfte und in welch grenzenloser Zuwendung sie diese Kraft an die Menschen weitergab. Ein Haltung, die der ganzen katholische, letztlich jeder, Kirche bestens zu Gesicht stehen würde. Eine Haltung, die dann auch völlig verständlich macht, warum es immer das erste Anliegen Mutter Teresas an allen Orten, wo sich Niederlassungen gründeten, war, eine Kapelle einzurichten. In jeder dieser Kapellen finden sich unter der Jesus Darstellung die gleichen beiden Worte: "Mich dürstet".

Gott dürstet nach Liebe und geliebt werden und Mutter Teresa verstand sich Zeit ihres Lebens als einfaches Werkzeug, diesen Durst zu löschen, soweit es in ihren Möglichkeiten stand.

Alle Geschichte künden von der Nähe des Autors zu Mutter Teresa und beschämen den Leser ein um das andere Mal angesichts dieses äußerlich armen, aber innerlich tief reichen Lebens in der Bindung an die Mitmenschen. Ergänzt wird das Buch durch eine Reihe hochwertiger, teils Farbfotos, die dem Gesamteindruck noch eine Vertiefung verstehen zu geben.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Engel der Armen - die wunderbaren Geschichten, 1. August 2010
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Der Engel der Armen - die wunderbaren Geschichten

Ich habe vor vielen Monaten schon ein Buch von Mutter Teresa gelesen und rezensiert, nun - zum Jubiläum (zum 100. Geburtstag) dieser besonderen Persönlichkeit - habe ich ein weiteres Buch entdeckt, welches mich neugierig gemacht hat.

Leo Maasburg - der Reisebegleiter Mutter Teresas erzählt Geschichten, die er mit Mutter Teresa erlebt hat. Ein lebendiges Bild dieser tollen Frau ist so entstanden, was sie sozusagen noch einmal aufleben lässt.

Das andere Buch hat den Titel: Komm, sei mein Licht! Die geheimen Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta" - und ist auch sehr lesenswert.

Gliederung:
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Das Buch ist in Vorwort, 23 Kapitel und Danksagung des Autors gegliedert.

Bildmaterial:

Im Buch sind mehrere Seiten Farbaufnahmen zu finden und auch immer wieder s/w-Bebilderungen, die die Texte bildhaft erklären und untermalen.

Der Autor:
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Leo Maasburg wurde 1948 in Graz geboren und studierte Rechts- und Politikwissenschaften, Theologie, Kirchenrecht und Missiologie in Innsbruck, Oxford und Rom.

1982 wurde er in Fatima zum Priester geweiht. Er war viele Jahre mit Mutter Teresa auf ihren Reisen unterwegs. Diese verliefen zwischen Indien und Rom oder Moskau und New York. Er war für Mutter Teresa sozusagen als Priester und geistlicher Begleiter verfügbar.
Gleichzeitig war er aber auch als ihr Sondergesandter tätig, was viele besondere Missionen und Aufträge beinhaltete, über die auch sehr interessant und ausführlich im Buch berichtet wird.

Er war dabei, nach ihrem Tod, die Seeligsprechung vorzubereiten. Seit dem Jahr 2005 ist Leo Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich".

Inhalt:
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Mutter Teresa stammt aus Albanien und trat im Alter von 18 Jahren in einen irischen Orden ein. Sie wollte Missionarin werden und nach Indien gehen. Im Jahr 1979 erhielt sie den Friedensnobelpreis.

Die christliche Nächstenliebe war ihr Leben. Von Kalkutta aus hat sie diese mit ihrer unermüdlichen Arbeit in die Welt hinausgetragen. Mit ihrem begeisterten Leben für die Armen, Kranken und Notleidenden hat sie nicht nur die Christen begeistert, sondern war und ist auf der ganzen Welt ein Begriff für Nächstenliebe geworden.

Diese Tatsache kommt im Buch immer wieder perfekt zur Geltung. Die kleinsten und detailliertesten Beschreibungen ihres Leben und Wirkens, wie sie Leo Maasburg in seiner Zeit mit Mutter Teresa erleben durfte, werden im Buch wieder gegeben.

Er war Father Leo" und so erzählt er in jedem Kapitel - sozusagen aus seinen bildhaften Erinnerungen mit Mutter Teresa und ihren Schwestern - was er erlebt hat, was ihn besonders beeindruckt hat und was für die Menschheit nicht in Vergessenheit geraten darf.

Er zeigt diese besondere Frau in einem besonderen Licht, aber nicht als Heilige, die sie ja eigentlich für viele Menschen ist, er zeigt Mutter Teresa als eine normale" Frau mit all ihren Stärken und Schwächen, mit all ihren Vorzügen und im Wissen, dass er in der Zeit mit ihr etwas besonderes hatte erleben dürfen.

Er zeigt nicht nur die vielen Dinge ihres Wirkens, sondern auch die normalen Begebenheiten des Alltags mit ihr. Er lässt immer wieder Aussprüche von ihr einfließen, die ihn beeindruckt haben, die aber auch den Leser - so wie mich - beeindrucken und spüren lassen, wie besonders diese Frau war.

Das Buch lädt sehr zum Nachdenken ein und gestaltet ein sehr schönes intensives Bild von Mutter Teresa. Wer kann eine Frau in dieser Position auch besser kennen und kennenlernen, als ein Mensch, der tagtäglich mit ihr zusammenlebte und -arbeitete ??

Man spürt den Geist, den sie versprühte, man spürte aber auch die mutige und arbeitsintensive Frau, die vor keiner noch so niederen Arbeit - wie z. b. auch dem Toilettenputzen - Halt machte, man spürt und bekommt ein Bild von Mutter Teresa, das sie als humorvolle Frau zeigt, die zupacken kann und Hoffnung und Frieden versprüht in einer doch so armen und Not leidenden Welt.

Viele kleine Details werden ausgeprochen, die zeigen, dass Mutter Teresa einen besonderen Draht hatte, ihre Ideen durchzusetzen, auch auf höhere Ebene hatte sie eine Art und Weise, dass man ihr kaum widersprechen konnte. Hin und wieder ist es sehr lustig zu lesen, wie sie ihre Ideen und ihr Wollen durchsetzt. Man kann ihr aber nicht böse sein, sie hat eine Art an sich, die einfach und herzlich aber bestimmt ist, und ich finde, dass schafft Leo Maasburg in seinem Buch über Mutter Teresa bestens, er schuf ein realistisches, herzliches Bild dieser Frau, dass sich sehr schön und intensiv lesen lässt und diese Frau noch einmal zum Leben erweckt, die doch durch ihre Arbeit, die noch immer von ihren Schwester weitergeführt wird, in der Welt immer weiterleben wird, solange Menschen uneigennützig hilfsbedürftigen Menschen helfen.

Kurze Leseprobe:
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In Norddeutschland übergab die Kolpingfamilie Mutter Teresa einmal einen großzügigen Scheck für ihr Werk. Wie so oft wurde aus diesem Anlass auch ein großes Buffet abgehalten. Mutter Teresa hat solche Empfänge nie gesucht, sondern wohl eher erlitten. Während des Buffets empörte sich jemand ihr gegenüber, es sei doch ein Skandal, dass nach der Veranstaltung alles, was vom Buffet übrig bleibt, weggeworfen werden müsse. Mutter Teresa war sehr schockiert und wollte wissen, warum. Das sei wegen der gesetzlichen Hygienevorschriften, so erklärte man ihr. Die Thematik war ihr augenblicklich ein wirkliches Anliegen. Und wenn sie auch dieses Gesetz nicht ändern konnte, so hat sie doch viele Menschen nachdenklich gemacht.

Diese und viele kleine Geschichten rund um Mutter Teresa und ihr Leben und Wirken werden im Buch sehr flüssig, spannend, realistisch und locker geschildert. Die Gedanken Leo Maasburgs zu Mutter Teresa tragen den Leser von einem Detail zum anderen und die Bilder, die man dazu betrachten kann, untermalen die Texte nochmals bildhaft.

Inhaltlich ist diese Biografie sehr intensiv und persönlich und hat mir daher besonders gut gefallen. Maasburg lässt viele seine Gedanken einfließen, wie er die Zeit mit Mutter Teresa erlebt hat, er lässt aber dem Leser auch Freiraum, sich seine eigenen Gedanken zu Mutter Teresa zu machen. Er schafft es, diese Frau sehr intensiv darzustellen. Man fühlt sich zu den Orten versetzt, wovon er erzählt.

Also hat man es mit einem sehr intensiven Leseerlebnis zu tun, welches in mir noch lange nachgeklungen hat.

Ich empfehle dieses Buch daher aufs Wärmste !!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wahnsinnig sympatisch, 8. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist einfach herrlich! Mutter Teresa war doch keine abgehobene Heilige, sondern eine wahnsinnig sympatische, bodenständige Frau mit einem herrlichen Sturschädl. Was sie so einzigartig macht ist ihre Treue zu Jesus Christus in jeder Sekunde ihres Lebens. Diese kleinen, herzerfrischenden Geschichten geben einem die Hoffnung, dass wirklich jeder Mensch etwas Großes für Gott vollbringen kann, wenn er nur treu ist. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und motiviert zum Nachahmen.

Das Buch liest sich angenehm. Eine kleine Geschichte nach der anderen. Ein tolles Geschenk für Menschen jeden Alters (sicher auch super für Jugendliche geeignet). Es ist humorvoll, schenkt Hoffnung und wirft einen neuen Blick auf den Mythos "Mutter Teresa".
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar gestaunt, 6. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Zugegeben, Mutter Teresa ist eine Ikone des aktuellen und vergangenen Jahrhunderts. Jeder kennt sie. Keine Ausnahmen. Aber die Art und Weise, wie der Autor dieses Buches es schafft, diese offensichtlich Heilige in seinen Texten zum Leben zu erwecken, ist toll. Und inspirierend. Die wundberbaren Geschichten lesen sich zwar einfach, lassen aber nicht einfach los, sondern beschäftigen Hirn und Herz regen zum nachdenken und -handeln an.

Übrigens, ich habe das Buch noch niemandem geschenkt, habe es aber vor: so schnell wird mir dieses Buch nämlich keiner der Beschenkten vergessen, davon bin ich überzeugt. Denn Mutter Teresa führte ein radikales Leben, das mitzureißen und zu begeistern versteht. Und nicht nur Altersgenossen Mutter Teresas! Die Sprache des Buches ist auch für junge Menschen geeignet und gerade die dürften sich durch das Leben des Engels von Kalkutta besonders inspirieren lassen. Laut Umfragen ist Mutter Teresa ja ein Vorbild für die meisten Jugendlichen im deutschen Sprachraum. Hier lernt man sie näher und in unerwarteten Situationen kennen: mal komisch, mal ernst, dann wieder stürmisch naiv aber immer getragen von einem tiefen Respekt gegenüber den Bedürftigen und einer großen Liebe zu jedem Lebewesen.

Unbedingt lesen!
Unbedingt weitersagen!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da draußen ist Jesus, der darauf wartet, dass wir ihn lieben!, 24. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Was für ein wunderbares Buch!
Leo Maasburg versteht sich auf das Schreibhandwerk und das Buch liest sich wirklich flüssig ohne Holperer irgendwelcher Art.
Das Buch besteht aus 23 Kapiteln (+ Vorwort), die das Leben und Wirken von Mutter Teresa anhand von wundervollen Geschichten aufzeigen. Zwischendrinnen finden sich immer wieder einige Schwarzweißfotos bzw auch Farbfotos, die das Gelesene noch greifbarer machen.

Mutter Teresa wird in diesem Buch nicht als Superheilige dargestellt, sondern als ganz normaler Mensch. Der einzige Unterschied zu der großen Masse der Menschen ist vielleicht, dass sie ein so tiefes Gottvertrauen besessen hat, wie es wohl selten ist. So hat sie bei ihrer "Quick Novena" immer gleich ein zehntes Gebet als Dank mitangeschlossen und während sich andere Leute noch Sorgen machten, meinte sie "Der Himmel wirds schon richten!".
Leo Maasburg erzählt in diesem Buch wirklich wunderbare Geschichten von Mutter Teresa, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Geschichten, die so wunderbar, so wundergeladen sind, dass man sie gar nicht glauben möchte. Er stellt Mutter Teresa als unglaublich sympathische, witzige Person vor, die aber auch ihren Sturschädel hatte (ich habe mich bei der Geschichte, als es darum ging, dass sie einen Heiligen für die Leprakranken brauchen, kugelig gelacht - zwei Sturschädel sind aufeinander getroffen, der Schlagabtausch war herrlich!).
Der Autor versteht es aber auch, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Oft liest man Begebenheiten, wo es ihm am enormen Gottvertrauen, das Mutter Teresa eigen ist, (noch) mangelt und wie er sich dann ertappt fühlt, als doch genau das eintritt, auf das Mutter Teresa doch immer vertraut hatte.
Durchflochten wird das Buch immer wieder von geistlicher Nahrung für den Leser und ist immer wieder gespickt mit Weisheiten, Sätzen, die typische für Mutter Teresa waren und die Leo Maasburg schon richtig "inhaliert" hatte.
Leo Maasburg lernte Mutter Teresa erst kennen, als sie schon eine "gestandene Frau" war und dementsprechend reif an Alter. Aus diesem Grund findet sich zwar ein kurzer Umriss ihres Lebens, ihrer Bekehrungsgeschichte, wie es dazu kam, dass sie sich den Ärmsten der Armen widmen wollen, die Geschichten selbst fangen aber erst zu einem späteren Zeitpunkt an, nämlich ab dem Tag, an dem Mutter Teresa einen Chaffeur in den Vatikan brauchte (kennen gelernt hatte er sie allerdings schon als Student). Viel Einruck hat auf mich diese eigentlich kleine Begebenheit gemacht:
Mutter Teresa fragt Leo Maasburg (damals frischgeweihter Priester), ob er nicht Exerzitien für die Schwestern halten könnte. Er fragte dann, über was er denn sprechen sollte und sie ganz selbstveständlich: Na über Jesus!
- Und das ist, was in diesem Buch auch besonders deutlich wird: Mutter Teresa wollte nie auf sich selbst zeigen, sondern immer nur auf Jesus. Sie sagte von sich selbst, sie wäre nur ein Bleistift in der Hand von Gott, der gerade dabei wäre, einen Liebesbrief an die Menschheit zu schreiben.
Ganz am Schluss nimmt der Autor anhand einer kurzen Geschichte über Mutter Teresa kurz Bezug auf ihre "dunkle Nacht der Seelen", aber wirklich nur ganz kurz und schließt dazu ein Statement von sich selbst an.

Das Buch ist wirklich wunderbar und ich kann es jedem nur empfehlen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutter Teresa: Die wunderbaren Gescheichten, 5. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Habe dieses Buch schon mehrmals verschenkt und selbstverständlich auch selber in meinem Bücherschrank.
Mutter Teresa war eine tolle Frau, sollte es mehr davon geben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen alles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gut, 6. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
alles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gutalles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gut
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Ermutigung für alle Menschen, die ihren Glauben nicht für ein zeitgeistiges Linsengericht aufgeben wollen und können, 20. April 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Der Autor dieses Buches war über viel Jahre der einzige deutschsprachige Priester und Reisebegleiter an der Seite von Mutter Teresa. Oft diente er ihr auch als Sonderbeauftragter für besonders heikle diplomatische Missionen, etwas in der Sowjetunion oder in Kuba.

Die hier von ihm erzählten "wunderbaren Geschichten" zeigen eine Frau mit einem grenzenlosen Vertrauen in die Liebe Gottes, eine Frau , die trotz mancher dunkler Phasen großen Zweifels, die
Brian Kolodiejchuk in dem ebenfalls bei Pattloch 2007 erschienenen Buch "Mutter Teresa. Komm, sei mein Licht" sensibel und einfühlsam dokumentiert hat (vgl. zum Thema Glaubenszweifel auch das eben erschienene hervorragenden Buch von Peter L. Berger, Lob des Zweifels , Kreuz 2010) von der Kraft des Glaubens beseelt war, der wie Jesus sagte, "Berge versetzen kann" und die ihr Leben lang für Millionen von Menschen, den Armen in Kalkutta, aber auch vielen von ihrem Leben und ihrer Arbeit beeindruckten Menschen in den Industrieländern, von einer Hoffnung erzählte, die sie selbst verkörperte, eine Hoffnung, die nicht stirbt.

In einer nicht nur durch die Krisen der Kirche für den christlichen Glauben krisenhaften Zeit ist dieses Buch eine Ermutigung für alle Menschen, die ihren Glauben nicht für ein zeitgeistiges Linsengericht aufgeben wollen und können.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Nächstenliebe als christliche Energie, 17. Mai 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Wofür steht der Name Christus? Was kann man sich in unserer anscheinend nicht mehr christlichen Zivilisation darunter vorstellen? Erstaunlicher Weise kann der Katholizismus noch eine Antwort geben, wenn man das Vorbild von Mutter Teresa untersucht. Leo Maasburg war einer der Pfarrer, der sie immer wieder begleitet hat. Sein Buch ist einfach zu lesen, weil es nur um Geschichten geht, aus denen jedoch der Glaube dieser bedeutenden Frau deutlich wird.

Mutter Teresa hat einen Orden geschaffen, die Missionarinen der Nächstenliebe, aus dessen Name schon klar ist, was sie unter dem Begriff Christus verstand. Der Christus ist die Energie der Liebe, bzw der Nächstenliebe, und diese Energie hat sich vor 2000 Jahren mit der Menschheit verbunden (das Wort "Energie" ist von mir). Aus dieser Energie heraus arbei(te)ten Mutter Teresa und ihre Schwester auf der ganzen Erde.

Interessant ist auch ihre Vorstellung von Armut. Für Mutter Teresa ist die grösste Armut Einsamkeit, das Gefühl ungeliebt zu sein, und die verzweifelte Sinnlosigkeit. Es gibt in der Welt mehr Hunger nach Liebe, Wertschätzung und Sinn als nach Brot.

Um sich mit dieser Energie verbinden zu können, muß der Mensch akzeptieren zu dienen, als wären wir bloß die "Bleistifte Gottes". Die christliche Energie lässt sich nämlich nicht mit Worten verkünden, sondern mit dem, was wir sind. "Gott liebt die Welt durch uns".
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Näher zu Dir, mein Gott!, 2. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Das Buch erhält das Prädikat *wertvoll* gewiss von allen Lesern, deren Herz & Geist berührbar sind von jenem Licht, das diese Welt nicht zu geben vermag: Jesus Christus
Gleich im 1. Kapitel zitiert der Autor eine Aussage von Mutter Teresa über sich selbst, die einem Reporter einmal so antwortete:
"Wissen Sie, ich bin nur ein kleiner Bleistift in der Hand Gottes, eines Gottes, der gerade im Begriff ist, einen Liebesbrief an die Welt zu schreiben."
Nun, ich denke, mit diesem Buch schreibt Gott noch immer an seinem Liebesbrief an die Welt, und diesmal darf der Autor, Zeitzeuge und Priester, Leo Maasburg, der kleine Bleistift in der Hand Gottes sein.
Mutter Teresa war vollkommen durchlässig für Christus und diese Durchlässigkeit scheint in den wunderbaren Geschichten nachzuwirken.
Dem Leser neigt sich zwischen den Zeilen lichtvoll und sanft, und doch so wirkmächtig, der Ewige zu. Es sind Erzählungen, die den Gefühlsbogen vom herzhaften Auflachen bis zum Tränenwischen beanspruchen, alles eingekleidet in eine Spiritualität, die anspornt, freudig nach Heiligkeit zu streben.

Ja, das Buch hat alle Elemente, die ein Leser braucht, um das Lesen als ein *ERLEBNIS mit Nachhaltigkeit* zu erfahren. Das gilt sowohl für Mutter Teresa Kenner als auch für Mutter Teresa Neulinge.
Gott hat sich mit Mutter Teresa ein einzigartiges Werkzeug ausgesucht und geformt, und doch war sie 'faszinierend normal', wie es der Autor ausdrückt. Einfach sympathisch, ja mitreißend im besten Sinne, sind sie alle beide in diesen wunderbaren Geschichten. Wer will da nicht dabei gewesen sein?

Wer das Buch nach der letzten Zeile zuschlägt und ein wenig inne hält, spürt eine Sehnsucht, die den Namen trägt: *Näher zu Dir, mein Gott*!

Ein 100-faches Vergelt's Gott für den Autor!
Für die Früchte (Gnaden für die Leser) trägt der Herr Sorge, geht doch im Haushalt Gottes nichts verloren.
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Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten
Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten von Leo Maasburg (Gebundene Ausgabe - 1. April 2010)
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