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39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Denkfehler der "modernen Exegeten"
Der Denkfehler, den Berger den "modernen Exegeten" klar nachweist, ist, dass sie die Bibel ausgehend vom Weltbild des 19.Jh. auslegen. Zu dieser Zeit dachte man noch, dass die Welt keinen Anfang hatte, alles periodisch wiederkehre, die Naturwissenschaft exakt kausal sei und Wunder per Defintion unmöglich seinen. All das glaubt heute kein Naturwissenschaftler mehr -...
Vor 12 Monaten von Seisenberger veröffentlicht

versus
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abrechnung
Klaus Berger bezeichnet sein Buch als einen "Aufschrei" und "planctus Germaniae" (Klage Germaniens) gegen die Verirrungen der deutschen Exegeten. Er rechnet mit seiner Zunft ab. Von dieser streitbaren und emotionalen Grundintention ist die Darstellungsform zu verstehen. Sie ist weniger systematisch als kompilatorisch angelegt, eignet sich daher zum Nachschlagen einzelner...
Vor 9 Monaten von A. Rieble veröffentlicht


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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewertung Buchtext, 10. November 2013
Von 
Eckhard Schwochow "SchwochowE" (Stadtroda /Türingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden (Gebundene Ausgabe)
Nach meiner Erinnerung habe ich dieses Buch schon in einem ziemlich umfangreichen Text bewertet, in dem ich meine
Begeisterung für dieses Buch ausgedrückt habe. Ich bin jetzt allerdings etwas verwundert bzw. verärgert, daß ich von
von Amazon weiterhin zu einer Bewertung aufgefordert werde.

E. Schwochow
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bergers Schwanengesang - ein Rückzugsgefecht, 29. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden (Gebundene Ausgabe)
!! DIESE REZENSION WURDE HIER AM 16.4.2014 VON MIR EINGEGEBEN UND NICHT, WIE ES IN DER AMAZON-ÜBERSCHRIFT STEHT, AM 29. APRIL 2013 !!
Auffällig ist, daß B. in seinen letzten Publikationen zunehmend röm.-kath. Dogmen (bis hin zu Mariendogmen) in seine Bibelauslegung einfließen läßt, und das nicht nur in den "Meditationen zu den Sonntagsevangelien/ -lesungen", die vor allem für den innerkirchlichen Gebrauch bestimmt sind. Somit betreibt er -hart geurteilt- nicht "Ex"egese, sondern "Eis"egese, stülpt dem biblischen Zeugnis etwas ihm Fremdes über, interpretiert es "hinein". Eine dem entsprechende Beobachtung ist auch B.s zunehmende Verteidigung der Position des (früheren) Papstes in Sachen Bibelauslegung.
(NB: Hängt das vielleicht mit B.s nun auch öffentlich vollzogener "Heimkehr in die alleinseligmachende (röm.-kath.) Kirche" zusammen? - Eine analoge Erscheinung in der "anderen Fraktion" ist die Anfälligkeit einiger alt gewordener evangelischer Exegeten, die einen Trend zu fundamentalismus-ähnlichen Positionen entwickeln; sie widersetzen sich zwar heftig solchen Etikettierungen -wie auch B. das (nicht nur, aber besonders) im vorliegenden Buch tut-, die häufige Betonung der Differenz ihrer Position zum Fundamentalismus ist aber schon auffällig und macht hellhörig.) -
Natürlich erwarte ich von ExegetInnen, daß sie von "ihrer Sache" überzeugt sind. Für jede(n) AuslegerIn aber gilt: "Der Inhalt des christlichen Glaubens: Gottes Handeln an und mit Israel, Gottes Offenbarwerden in Jesus von Nazareth, des Hl. Geistes Ereignung durch die Bibel unterliegen historischer Forschung und können nur durch sie vergewissert werden. Damit sind diese Inhalte alle für uns nur approximativ "erreichbar". Wir können uns diesen Inhalten nur mehr oder weniger nähern. Es gibt (hier) keine absoluten Urteile." (C. H. Ratschow) Die Vielzahl und selbst Gegenläufigkeit der Stimmen der ForscherInnen schadet dem nicht, der glaubt; und sie ruft den, der davon angefochten ist, dazu auf, sich die Verborgenheit des Gottes einzugestehen, der durch menschliches Wort bezeugt wird und sich unter dem Zeugnis offenbart, wo und wann es ihm gefällt.-
Hier hat m. E. Klaus Berger die "lebendige Forschung" an den Nagel gehängt, er zäunt das von ihm (früher?) sehr geschätzte "sola scriptura" in gewisser Weise ein (Eine frühere Rezension des Buchs überschrieb ich: "Der weit geöffnete Giftschrank des Klaus Berger"). Die Bibel, das biblische Zeugnis, hat das nicht nötig.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig Substantielles vom Fachmann - der traurige Zustand der Theologie in Deutschland, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch in froher Erwartung gekauft, da ich davon ausging, dass ein ausgewiesener Fachmann und Konvertit fachmännisch, fundiert und substantiell über die Verirrungen und Verwirrungen der Exegese der letzten zwei Jahrhunderte "vom Leder ziehen" wird. Doch das Buch ist argumentativ derartig durftig und der apologetische Gehalt dermaßen mager, dass es für einen Interessierten wirklich wenig Brauchbares bietet. Vielleicht hat der jahrelange "Bibelmissbrauch" möchte man fast sagen oder das gebildete Nichtssagen, welches man als Exegese bezeichnet dermaßen Tiefe Spuren im Autor hinterlassen, dass er, wenn er auch will, nicht kann? Stilistisch erinnert das Buch an lockere Vortragsnotitzen zu einem Gespräch am Theologenstammtisch. Beim Aufbau vermißt man die Struktur, das Woher und Wohin. Vielleicht gilt diese Inhaltlosigkeit und Formlosigkeit in Exegetenkreisen als normal, aber für Menschen, die aus anderen Fachrichtungen kommen, ist dieser Stil kaum zumutbar. Auf die Fragen, welche sich wohl jeder Leser stellt: Ist die Bibel tatsächlich die Offenbarung Gottes? Wie wörtlich muß man sie nehmen? erhalten wir wieder einmal keine Antwort.

Klaus Berger in Ehren, aber man sieht ihm leider die fehlende katholisch-theologische Bildung an und zwar das Fehlen der philosophischen, darunter der logischen und apologetischen Schulung, denn als Protestant fing er ja gleich mit der Exegese an, Diese Prägung wirkt leider nach, da der Autor leider außer Stande ist Bibelwissen ab ovo zu vermitteln oder mit seinem Insiderwissen zu glänzen. Leser die eine biblische Antwort auf Ratzingers "Einführung in das Christentum" erwartet haben, werden enttäuscht sein. Vom Kauf ist abzuraten und ich bin ein wenig erstaunt, dass der Verlag dem Autor so etwas durchgehen ließ, wennauch das Buch, wahrscheinlich aufgrund seines reisserischen Titels, sich gut verkauft.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endlich kommt eine Diskussion in Gang, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden (Gebundene Ausgabe)
Ja, es war an der Zeit, dass ein zeitgenössischer Theologe frischen Wind in die Diskussion um die "Echtheit" von Worten Jesu und um die Glaubwürdigkeit der Verfasser des neuen Testamentes bringt. Gewitzt und fundiert zugleich weist Berger in seinem gewohnten Stil die allzuforschen modernen Religionsforscher in die Schranken. Gott, der Höchste ist per Definition allmächtig und wer wirklich allmächtig ist, kann Wunder geschehen lassen, sonst wäre er eben nicht Gott, der Höchste. Wenn heutzutage fast alle medial präsenten Theologen versuchen, Wunder die in der Bibel beschrieben werden, wegzuerklären- wie z.B. jüngst Frau Käsmann, indem sie die jungfräuliche Geburt Jesu bezweifelte, dann tut eine Gegendarstellung, zumal fundiert und aus kundigem Munde gut. Warum trotzdem nur drei Sterne? Ganz einfach deshalb, weil der Autor selbst die größte je geschehene Bibelfälschung (noch) nicht entdeckt hat, sondern ihr wie fast alle anderen auch noch auf den Leim gegangen ist: die angebliche Drei-Einigkeit Gottes!
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16 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Werden wir um die Wahrheit betrogen ?, 26. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden (Gebundene Ausgabe)
Der Käufer dieses Buchs sollte sich schon darüber im Klaren sein, mit welchem Autor er sich da einlässt: Klaus Berger ist der streng traditionalistischen Richtung unter den Theologen zuzurechnen, der sämtliche Wundertaten und Wunderpersonen der Bibel - zumindest des Neuen Testaments - für unanfechtbar real, also wahr hält. Leser, die mit Engeln, Teufel(n), Dämonen und Exorzismen nichts anzufangen wissen, werden das Buch, das zudem noch streckenweise in einem schwer geniesbaren, wissenschaftlichen Jargon gehalten ist, schnell wieder beiseite legen.
Auch inhaltlich krankt das Buch an der geradezu mittelalterlichen Sichtweise, aus der der Autor auch keinen Hehl macht, will er doch die Aufklärung auf "fünf Minuten vor Lessing" (S.81) zurückdrehen. Als Träger der schon im Mittelalter von dem Zisterzienser Abt Joachim von Fiore postulierten Menschenwürde gilt ihm entsprechend dessen Lehre der "erleuchtete Mensch, dessen Gottesebenbildlichkeit wiederhergestellt ist" (S.82)- im Gegensatz zu den durch den Sündenfall unähnlich gewordenen Menschen. Das ist aber genau nicht die Menschenwürde der Aufklärung, denn diese gilt für alle Menschen und eben nicht nur für Erleuchtete oder sonstwie Hervorgehobene. Man kann getrost sagen, dass dieser Autor der Ratio der Aufklärung - und letztlich auch jeder Rationalität - ablehnend gegenüber steht.
Zu welchen grotesken Auswüchsen diese Sicht der Dinge führen kann, zeigt Bergers Kommentierung zu Luk 24,42 (der auferstandene Jesus verzehrt zusammen mit seinen Jüngern einen Bratfisch):
"Für die Zeugen einer Erscheinung ist es lebenswichtig, zu wissen, dass der Erscheinende kein Totengeist ist, sondern ein von den Toten auferweckter Mensch. Ein Totengeist aber könnte - wie alle Engel und Dämonen - nicht essen oder trinken. Die Begegnung mit einem Totengeist dagegen könnte nur Unheil bringen, denn von ihr ginge nur Fluch und Tod, nicht aber Segen und Heil aus. Daher handelt es sich hier nicht um ein apologetisches Mätzchen, sondern um Leben oder Tod.... Deshalb ist es verfehlt, hier von sekundärer frühkatholischer und abwegig-dummer Apologetik zu reden (S.103f)."
Mitnichten wird hier irgendeine unterschlagene Wahrheit erhellt, sondern - und das ist symptomatisch - es wird nur einen unglaubwürdigen Geschehen eine unglaubwürdige Begründung unterlegt, getreu dem bewährten Motto: alles was in der Bibel steht, ist zweifelsfrei wahr, warum? - weil es in der Bibel steht.
Konsequenterweise verlangt Berger in seinem Schlußwort auch "strikten und reinen Gehorsam gegenüber dem Text"(S.345), allein - strikter Gehorsam mag Aufgabe des frommen Exegeten sein, er ist sicherlich nicht Aufgabe des ergebnisoffen forschenden Wissenschaftlers.
Gegen Ende des Buchs sucht Berger, - nach einem Hinweis auf die gemeinsamen Wurzeln von Bibel, Talmud und Koran -, noch einen positiven, ja rettenden Ausblick auf die von ihm geläuterte Bibel zu geben ("Vielleicht letzte Chance!"- S.310f):
"Die Bibel war Anlass für sehr viel Streit und Blutvergießen....Damit hat man sie gegen Gottes Willen schändlich mißbraucht, während sie uns vielmehr den Weg zum Frieden zeigt. Keiner ist ihn so eindeutig gegangen wie der wehrlose Jesus Christus am Kreuz."
Da scheint mir allerdings die gegenteilige Sicht wesentlich realistischer und auch wahrscheinlicher: die nächste kriegerische Auseinandersetzung könnte durchaus einen religionsbedingten Hintergrund haben, das gemeinsame monotheistische Erbe von Talmud, Bibel und Koran liefert weiterhin genug Anlass zu jedem mörderischen Streit. Vielleicht ist ja gerade das ewige Gerede von gnadenvoller Erlösung der Gläubigen und - als Konsequenz - gnadenloser Verdammung aller Ungläubigen und Nicht-Konformen die Ursünde des Monotheismus, die friedlichen Lösungen im Wege steht (S.281). Wenn überhaupt, dann könnte wohl nur eine "liberale" Interpretation der heiligen Schriften im Sinne der Aufklärung - und nicht ein gehorsames Festklammern am oft erbarmungslosen Text - einen Friedensbeitrag leisten.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Streitschrift gegen liberale Neutestamentler, 5. September 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden (Gebundene Ausgabe)
Eine interessante Analyse des derzeitigen Verständnisses der vier Evangelien - von einem Grenzgänger zwischen Protestanten und Katholiken. Der Autor setzt jedoch eine detaillierte Kenntnis der Evangelien und Apostelbriefe voraus - das überfordert.
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22 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eigensinniger Widerspruch ohne überzeugende Argumente, 17. Mai 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden (Gebundene Ausgabe)
Der Buchtitel suggeriert, dass es "Bibelfälscher" gibt und dass wir um die "Wahrheit" betrogen werden. Wer sind diese Bibelfälscher? Laut Klaus Berger ist es die "intelligent betriebene, liberale Bibelwissenschaft" die eine "volkskirchliche Wüste" hinterlassen hat. Er vermutet sogar eine Systematik dahinter, "von der Geburt in Bethlehem bis zur Himmelfahrt". Um welche Wahrheit werden wir denn betrogen? Mit der Wahrheit scheint Herr Berger gut vertraut zu sein. So kennt er auch die "Die Wahrheit über Jesus - den Wundertäter" Der Wundertäter - Die Wahrheit über Jesus.

Sein Wahrheits- und Wirklichkeitsverständnis beschreibt er so: "... die eine andere Ebene der Wirklichkeit darstellen, aber trotzdem wirklich sind." Wahrheit und Wirklichkeit als Kopfgeburt: Ich stelle es mir vor, dann ist es auch da. Klassisches Berufsproblem von Theologen. Eines hat der Mann schon richtig erkannt: Wenn es nach der Vernunft geht, ist (mindestens) die Hälfte der Bibel nicht zu gebrauchen. Die legendenhaften Wundergeschichten sind für Herrn Berger scheinbar überzeugender als der offensichtliche Widerspruch gegen die Naturgesetze. Er behauptet: "die Physik sollte zunächst einmal das Phänomen der Levitation erklären, bevor sie Einspruch erhebt ..." Warum sollte die Wissenschaft sich mit diesem parapsychologischen Unsinn beschäftigen Herr Berger? Wer außergewöhnliche Behauptungen aufstellt (Jesus ist in den Himmel geflogen) sollte diese überprüfbar belegen können.

Nach 300 Seiten schwer verständlichem Theologen-Kauderwelsch im Stil von "Der Heilige Geist hebt die Grenzen auf zwischen Himmel und Erde daher kann man im Geist den Himmel wahr beschreiben ..." und ohne wirklich überzeugende Argumente gegen die unzähligen Widersprüche der biblischen Texte, kommt Herr Berger zu seinem wie mir scheint wichtigsten Anliegen im Umgang mit der Bibel: "Ich verlange strikten und reinen Gehorsam gegenüber dem Text. Der Exeget muss den Text nicht richterlich beurteilen oder in seiner Qualität abschätzen sondern sollte glücklich sein, wenn er den Text mit Leidenschaft lieben kann ..."

Damit war für mich alles gesagt, eine Argumentation nach dem Muster "die Bibel ist wahr, weil es so in der Bibel steht" und "ordne deinen Verstand den überlieferten Legenden unter".

Mein Fazit: Dieses Buch kann ich nur christlich fundamentalistischen Bibellesern empfehlen, die sich ihres unkritischen Glaubenswahns selbstversichern wollen ("Lasst mich in meiner Märchenwelt glücklich und zufrieden leben!") und dafür die Reputation eines angesehen Bibelauslegers benötigen. Mich haben folgende Bücher zu diesem Thema stärker überzeugt: Der Jesuswahn: Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung und Jesus? Tatsachen und Erfindungen.
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1 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wahrhaft gefälscht!, 1. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden (Gebundene Ausgabe)
Wie soll man dieses Buch verstehen. Gott sei Dank gibt es noch eine andere Wahrheit als die von Herr Berger!
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8 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Darf man gottgegebene Erkenntnis/Wahrheit teuer verkaufen?, 26. April 2013
Vorbemerkung: Ich habe dieses eBook NICHT gelesen, wäre aber grundsätzlich sehr daran interessiert.

Meine ganz persönlichen Gedanken vor dem (Nicht-)Kauf dieses eBooks:

Eine Bibel als eBook ist für sehr wenige EUR zu haben, es gibt sogar mehrere kostenlose Exemplare, die gedruckt weit über tausend Seiten hätten. Für biblische und christliche Themen ist die Bibel zweifellos die "Primärliteratur". Ungeprüft sollte man keine Erkenntnisse und Folgerungen aus der Sekundärliteratur (also Literatur "über die Bibel") übernehmen: Man sollte zunächst seinen eigenen Kopf gebrauchen, selber lesen und über das Gelesene nachdenken, bevor man sich Fremdmeinungen aus Sekundärliteratur zu eigen macht.

Das angebotene Buch behandelt offensichtlich ein umstrittenes Thema, das mich durchaus interessieren würde. Da ich bisher noch nichts von diesem Autor gelesen habe und er gleichzeitig (laut Produktbeschreibung) einen gewissen geistlichen Erkenntnis- und Wahrheitsanspruch ausdrückt, bin ich skeptisch: 18 EUR für ein eBook investieren, bei dem ja keinerlei Produktionskosten anfallen? Zu diesem Thema?

Ich frage mich, warum der Autor seine Erkenntnisse, die er sicherlich kostenlos "von oben" empfangen hat, dann nicht auch kostenlos an die offensichtlich "ver(w)irrten" Theologen, Exegeten und andere Christen weitergibt, um möglichst viele Glaubensbrüder und -schwestern zur Erkenntnis zu führen?

Darf man gottgegebene Erkenntnis/Wahrheit teuer verkaufen?

Ich zitiere aus dem Matthäus-Evangelium Kapitel 10, 7-9:

"7: Gehet aber hin, prediget und sprechet: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! 8: [...] Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebet es! 9: Nehmet weder Gold noch Silber [...]"
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Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden
Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden von Klaus Berger (Gebundene Ausgabe - 2. Mai 2013)
EUR 19,99
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