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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert
"Von den Mönchen lernen" ist ein weiteres, sehr empfehlenswertes Buch, wenn sich jemand von den zahlreichen ungeordneten Einflüssen und Konditionierungen unserer Gesellschaft im Kleinen wie auch global loslösen und das Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachten will. Denn es beschreibt uns, dass wir uns nicht wahllos der Schnelllebigkeit, dem absoluten...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von C. Eimer

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9 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top-Manager eines weltweiten Kloster-Imperiums
Abtprimas Notker Wolf, 1940 als Sohn eines Schneiders in Bad Grönenbach/Allgäu geboren, ist der Chefrepräsentant des Benediktiner-ordens. Von Rom aus dirigiert er fast 1.000 Klöster und 25.000 Mönche und Nonnen in aller Welt. Er studierte Philosophie, Theologie, Zoologie, anorganische Chemie und Geschichte der Astronomie in Rom und München...
Veröffentlicht am 2. Mai 2009 von Roland Ropers


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert, 10. Oktober 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Von den Mönchen lernen (Gebundene Ausgabe)
"Von den Mönchen lernen" ist ein weiteres, sehr empfehlenswertes Buch, wenn sich jemand von den zahlreichen ungeordneten Einflüssen und Konditionierungen unserer Gesellschaft im Kleinen wie auch global loslösen und das Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachten will. Denn es beschreibt uns, dass wir uns nicht wahllos der Schnelllebigkeit, dem absoluten Egoismus (so wie er uns tagtäglich auch noch weiter eingeimpft zu werden versucht wird - siehe die aktuelle Postbankwerbung!), dem Stress und der Unmenschlichkeit hingeben müssen, nur weil der Großteil der Menschen um uns herum diesem als modern und erstrebenswert angesehenen Lebenswandel wie die Lemminge blind hinterher rennt. Dieser Weg wird mit stetigem Bezug auf die Benediktregel erläutert, ohne ihn gleichzeitig als das A und O hinzustellen. Bei aller Skepsis und Voreingenommenheit vieler Menschen gegenüber dem Mönchtum, das Faktum der erfolgreichen Geschichte der Benediktiner spricht für sich und kann nicht einfach übergangen werden.
Wer sich mit Verstand und Ausgeglichenheit an die Kapitel dieses Buches begibt, wird entdecken, dass Notker Wolf wie auch in vorigen Büchern mit seiner konstruktiv beabsichtigten Kritik nicht verurteilen, sondern den Leser zu eigenständiger Meinungsbildung oder -änderung anregen will. Dass er mit einigen Aussagen provoziert, gibt dem Inhalt seines Buches die sprachliche Würze, die es dem Leser nie langweilig werden lässt.
Und wer unter stabilitas loci" versteht, dass einzelne Menschen wie der Autor des Buches wie Bäume angewurzelt leben sollten, der hat die eigentliche Bedeutung des Begriffes wenn überhaupt nur unzureichend verstanden.
Fazit: absolut empfehlens- und kaufenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein lehrreiches Buch (auch für Nicht-Christen), 25. Oktober 2011
Von 
Samemax - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Von den Mönchen lernen (Gebundene Ausgabe)
Der Mönch Notker Wolf versucht seine Beobachtungen, Erfahrungen und Lehren, die er für sich gezogen hat, mit uns zu teilen.
Eins vorab: Das ist kein "der-EINZIGWAHRE-Weg-zum-Glück-Ratgeber", sondern schlicht und einfach die Meinungen und Lehren eines Menschen. Er versucht auch niemanden zu bekehren, sondern gibt sein Wissen vielmehr wie der Dalai Lama weiter - so dass eben jeder, egal welcher Konfession (Atheisten eingeschlossen), etwas daraus lernen kann. Zwar ist immer wieder von (dem christlichen) Gott und dem Glauben die Rede (was sonst soll man von einem Benediktiner erwarten?), aber es müssen ja nicht alle Leser diesen Stelle genauso viel Aufmerksamkeit widmen, oder sie gleich interpretieren. Jeder hat doch seinen eigenen Kopf. Wenn man aber ein Christ ist, wird man umso mehr Freude daran haben und Bestätigung für den eigenen Glauben finden.
Es stimmt auch nicht dass Herr Wolf die Welt in schwarz-weiß sieht: Er gibt zu, dass es auch im Kloster Probleme und Streitigkeiten gibt und dass viele Dinge, die die Mönche nicht tun, schön und erfreulich sind. Natürlich wird hier und da gewertet, aber darum kommt man nicht rum wenn man die eigene Meinung ausdrücken möchte. Man muss ihm ja nicht in allem zustimmen.
Ich fand Vieles in dem Buch anregend und es wert, sich darüber Gedanken zu machen, beispielsweise die Funktion des Schweigens in unserer lauten Welt, der Wert der Meditation, wie gut es tut, Maß zu halten in ziemlich allem was wir machen, womit man den Egoismus zügeln kann und wie man mit anderen umgehen sollte.
Der Grund warum ich einen Stern abziehe, sind die Äußerungen über den Buddhismus: Wolf meint, Buddhismus sehr gut zu kennen, trifft dabei eher unglückliche Aussagen - sein Wissen diesbezüglich scheint sehr einseitig zu sein, oder womöglich geprägt durch nur eine Form des Buddhismus, wobei es doch so viele Formen mehr umfasst. An einer Stelle meint er zum Beispiel, das irdische Leben sei für die Buddhisten ausschließlich ein Leiden und die Buddhisten selbst Pessimisten. Stimmt überhaupt nicht: Sicherlich gibt es auch in dieser Gruppe Pessimisten, doch erstens sind alle Buddhisten, die ich kenne äußerst optimistisch und zweitens auch der Glaube an sich ist alles andere als pessimistisch oder leidvoll. Ironischerweise fand ich die meisten von Wolfs Aussagen diesbezüglich vielmehr auf das Christentum zutreffend, wo Jesus selbst so viel Graumsamkeiten erleiden musste und der Wert des irdischen Lebens im Vergleich zum Paradies/ Gottes Reich gleich null ist.
Nichtsdestotrotz, fand ich das Buch durchaus lesens-, nachdenkens- und empfehlenswert.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeden Tag lernen, 4. Mai 2009
Von 
J. Gebbinck "Jos Gebbinck" (Wijk bij Duurstede, Niederlande) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Von den Mönchen lernen (Gebundene Ausgabe)
Jeden Tag lernen ohne Angst, dass scheint mir eine gute Zusammenfassung dieses Buches zu sein. Ich hatte das Vergnügen Abtprimas Notker Wolf zu sprechen in Rom, das Thema war Führerschaft auf Benedictiner Weise. Ich verblieb einige Tage in der Abtei und könnte spüren was er richtig sagt in seinem neuen Buch. Die vielen Vohrbilder machen es anschaulich. Nur sollte man dieses Buch nicht alleine lesen sondern auch praktizieren!
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9 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top-Manager eines weltweiten Kloster-Imperiums, 2. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Von den Mönchen lernen (Gebundene Ausgabe)
Abtprimas Notker Wolf, 1940 als Sohn eines Schneiders in Bad Grönenbach/Allgäu geboren, ist der Chefrepräsentant des Benediktiner-ordens. Von Rom aus dirigiert er fast 1.000 Klöster und 25.000 Mönche und Nonnen in aller Welt. Er studierte Philosophie, Theologie, Zoologie, anorganische Chemie und Geschichte der Astronomie in Rom und München. 1961 legte er das Mönchsgelübde ab. 1971 wurde er Professor für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Päpstlichen Hochschule der Benediktiner in Rom. 1977 übernahm er als Erzabt die Verantwortung für das Missionskloster St. Ottilien in Oberbayern. Notker Wolf korrespondiert angeblich in 13 Sprachen, sieben davon spricht er fließend. Als Abtprimas führt er das Leben eines Top-Managers, ist meist unterwegs und legt über 300.000 Flugmeilen im Jahr zurück. Er liebt Musik, spielt Querflöte und Hardrock auf der E-Gitarre. Er sagt von sich: Ich evangelisiere nicht in der Steppe, sondern bringe die Frohe Botschaft und christliche Lebensfreude ins Fernsehstudio, von ,Maischberger` bis ,Beckmann`, oder auf die Bühne: Meine Gitarre lässt selbst bei den hartgesottensten Agnostikern das Eis schmelzen." Notker Wolf betont in den Talkshows immer wieder, dass er über kein eigenes Einkommen verfüge, da er das Armutsgelübde abgelegt hat. In Wirklichkeit führt er das Luxusleben eines Top-Managers mit einer Fülle von geradezu beneidenswerten Privilegien. Das aktuelle Buch ist für den unkundigen Leser faszinierend. Es enthält teilweise recht aufschlussreiche Passagen. Wer Notker Wolf näher kennt, weiß um sein nicht gerade kleines Ego, hat die freundlich-verbindliche Art eines hierarchisch-bewussten Klosterchefs erlebt, die nicht immer von der sprichwörtlichen Mitbrüderlichkeit geprägt ist. Der Abtprimas bewegt sich auf dem internationalen Diplomaten-Parkett, souverän und extrem geschäftstüchtig. Die Klöster sind eigenständige Wirtschaftsbetriebe, die für ihren Lebensunterhalt selbst verantwortlich sind. In der Regel werden sie zusätzlich von oft nicht unerheblichen Spendenbeträgen gespeist. Die Mönche und Nonnen unterscheiden sich nicht wesentlich von den Menschen außerhalb der Klostermauern. Ihre Lebensexistenz ist zweifellos gesicherter als die der vielen Männer, Frauen und Kinder, die in einem zunehmenden sozialen Elend um ihr tägliches Brot kämpfen müssen. Der Ordensgründer, der heilige Benedikt von Nursia, war ein sehr kontemplativer Mönch. Er und seine Mitbrüder waren keine Priester und standen nicht in der Verfügungsgewalt der Kirche. Seine Ordensregel war nicht für einen globalen Expansionskurs der Klöster gedacht. Der in Bayern gebürtige Abtprimas Notker Wolf liebt das Leben eines Kosmopoliten. Wer im Jahr 300.000 Meilen (= 480.000 km) rund um die Welt fliegt, reist täglich im Durchschnitt 1.300km. Das hat mit der viel gepriesenen stabilitas loci" nicht mehr viel zu tun. Die Notwendigkeit eines derartigen Reisepensums muss hier deutlich in Frage gestellt werden. Wo ist hier noch die Möglichkeit für die besonders zeitaufwendigen Gespräche des Abtes mit seinen Mitbrüdern, von der Notker Wolf in seinem Buch den Leser überzeugen möchte? Zuhören ist lieben", schreibt der Autor. Ist denn für diese notwendige Liebe überhaupt noch Zeit im Terminkalender des Klostermanagers, der zusätzlich zu seinem normalen Arbeitsprogramm immer mehr von einem TV-Auftritt zum nächsten reist?

Roland R. Ropers Obl.O.S.B.
Religionsphilosoph

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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung, 25. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Von den Mönchen lernen (Gebundene Ausgabe)
dieses Buch von Abtprimas Notker Wolf war für mich eine einzige Enttäuschung.
Er schreibt von Stille, Bescheidenheit, Gehorsam, usw.! Nichts dagegen!
Allerdings wertet er permanent. das Klosterleben ist ja ach so toll und in der bösen Welt ist alles so schlecht.
Notker Wolf versteigt sich sogar zu Sätzen wie " Früher hätte es dafür eine tracht Prügel gegeben, aber heute?"
Was soll das jetzt? War es früher so toll, dass es Prügel gab?
Früher alles besser und im Kloster sowieso?
Alles Humbug.
Ich hab das Buch einem mir bekannten Benediktiner geschenkt, vielleicht kann es ja gebrauchen.
wer wirklich gute Literatur von Benediktinern lesen will, der greife zu Anselm Grün und Bede Griffiths.
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Von den Mönchen lernen
Von den Mönchen lernen von Notker Wolf (Gebundene Ausgabe - 2. April 2009)
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