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5.0 von 5 Sternen Zidane im Poeten - Himmel
Jeder Fußballinteressierte erinnert sich an die 109. Minute des WM-Finales im Berliner Olympiastadion zwischen Frankreich und Italien: Zinédine "Zizou" Yazid Zidane, Sohn algerischer Einwanderer, aufgewachsen mit seinen drei Brüdern und seiner Schwester in einem Problemviertel Marseilles, dreimaliger Weltfußballer des Jahres, wird nach einer...
Veröffentlicht am 16. Januar 2008 von Dr. Reinhard Lahme

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Äußerst schwach - Nicht kaufen!!!
Das ganze Buch ist einfach nur eine Enttäuschung. In dem kompletten Buch wird versucht, Zidanes Kopfstoß so bunt und schön wie möglich zu begründen. Dabei hat Zidane in seiner Karriere dauernd rote Karten wegen Tätlichkeiten bzw. Nachtreten gesehen, daher war der Kopfstoß auch eine klare Affekthandlung (wie alle anderen Vergehen vorher...
Veröffentlicht am 14. September 2009 von Bollerdeluxe


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zidane im Poeten - Himmel, 16. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zidanes Melancholie (Broschiert)
Jeder Fußballinteressierte erinnert sich an die 109. Minute des WM-Finales im Berliner Olympiastadion zwischen Frankreich und Italien: Zinédine "Zizou" Yazid Zidane, Sohn algerischer Einwanderer, aufgewachsen mit seinen drei Brüdern und seiner Schwester in einem Problemviertel Marseilles, dreimaliger Weltfußballer des Jahres, wird nach einer Kopfnuß, die er seinem italienischen Gegenspieler Marco Materazzi verpaßte, vom Platz gestellt. Unrühmliches Ende einer einzigartigen Karriere, für das man erst dann Verständnis aufbringen konnte, als sein italienischer Widerpart zugab, Zidane zutiefst beleidigt zu haben, indem er seine Schwester als "Nutte" beschimpfte.

Soweit die bekannten Fakten. Der belgische Schriftsteller, Regisseur und Photograph Jean-Philippe Toussaint entwickelt daraus ein 25seitiges Kabinettstückchen poetischer Überhöhung. Der banale, wenn auch zornaufgeladene Kopfstoß Zidanes wird zu einer "Geste" außerhalb jeder Ästhetik und Moral, die seine völlige Übereinstimmung mit dem Augenblick signalisiert. Dabei kämpfen zwei Strömungen in seiner Seelenbrust miteinander: die Gewißheit über das unaufhaltsame Verrinnen der Zeit, die Melancholie des unmittelbar bevorstehenden Karriereendes und der unbewußte Widerstand dagegen durch einen nicht akzeptierbaren Abgang versus das Verlangen danach, fluchtartig seiner Fußballzeit entfliehen zu können. Übrigens: Für die aufmerksamen Beobachter im Stadion fand die "Geste" gar nicht statt, denn niemand hat etwas gesehen ...

Der Literat Toussaint treibt sein poetisches, sprachschönes Spiel mit dem Fußballpoeten Zidane. Ein großes Lesevergnügen!

Nach der Lektüre aber sollten wir Zidane wieder aus dem Poetenhimmel befreien, in den er nicht gehört: Es war seine 15. rote Karte; im Champions-League-Spiel gegen den HSV (2000) flog er vom Platz, weil er Jochen Kientz mit einem Kopfstoß niedergestreckt hatte ...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amuse-Gueule für Toussaintionisten, 2. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Zidanes Melancholie (Broschiert)
Schon für die Idee gebührt Toussaint Lob (und der FVA für den Mut zu dieser kleinen editorischen Unverschämtheit): die Ereignisse rund um Zidanes Kopfstoß bei der Fußball-WM auf einer Handvoll Seiten psychophilosophisch zu beleuchten. Entstanden ist ein wehmütiger, aber auch sehr humorvoller Abgesang auf einen der großen Fußballspieler unserer Zeit, ein Porträt von nahezu metaphysischen Ausmaßen - und nicht zuletzt sehr, sehr gute Literatur. Nach einer Viertelstunde ist man mit diesem Bändchen durch. Und will auf der Stelle all die anderen Toussaint-Kleinodien wiederlesen. Erstrangiger Suchstoff.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Äußerst schwach - Nicht kaufen!!!, 14. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Zidanes Melancholie (Broschiert)
Das ganze Buch ist einfach nur eine Enttäuschung. In dem kompletten Buch wird versucht, Zidanes Kopfstoß so bunt und schön wie möglich zu begründen. Dabei hat Zidane in seiner Karriere dauernd rote Karten wegen Tätlichkeiten bzw. Nachtreten gesehen, daher war der Kopfstoß auch eine klare Affekthandlung (wie alle anderen Vergehen vorher auch), die nichts mit Zidanes Melancholie oder seinem bevorstehenden Karriereende zu tun hatte.
Außerdem soll hier keiner behaupten, dass es sich bei diesem Buch um große Literatur handelt, nur weil der Autor versucht möglichst bedeutungsschwangere Sätze zu formulieren. Ich bin ein großer Zidane-Fan und rate gerade deshalb jedem von diesem Buch ab.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 27. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zidanes Melancholie (Broschiert)
Dieses "Buch" ist reine Abzocke mit Hilfe eines des Namens eines der größten Fußballer aller Zeiten, denn das war und ist Zidane auch heute noch. Von den 25 angegebenen Seiten sind 15 in absolutem Großdruck mit etwas Text gefüllt, das Heft selbst hat in etwa Postkartengröße. Über den Daumen kalkuliert dürfte der Text weniger als eine Seite DIN A4 in Normalformat füllen. Noch geringer ist der geistige Nährwert des Inhalts - hier hat scheinbar jemand, der von Fußball nun überhaupt keine Ahnung hat, philosophisch über dieses Thema hergezogen. "Aufgelockert" wird das Ganze durch Photos, von denen lediglich das Format (extremes Breitbild) ungewöhnlich ist, die sechs unscharfen und verwackelten Aufnahmen (Coverbild mitgezählt) rund um das WM-Finale hätte vermutlich jedes Kleinkind mit einem Photohandy ebensogut hinbekommen. Insgesamt ein ganz übles Machwerk, dessen einziger Sinn es sehr offensichtlich ist, mit dem Namen Zinedine Zidanes Geld zu machen, jedes Aldi-Wochenblatt ist informativer und besser aufgemacht als dieses ärgerliche Stückchen Papier, das zu einem Preis von 6 Euro maßlos überteuert ist (das wäre es aber auch, wenn es kostenlos wäre). Ich habe mich selten derart über einen Kauf eines Artikels geärgert wie hier! Mich würde interessieren, ob Zinedine Zidane seine Einwilligung zu einer derart miesen Ausbeutung seines Namens gegeben hat, wenn nicht, sollte er vielleicht seine Anwälte einschalten, damit nicht noch mehr Menschen auf diesen Betrug und diese Bauernfängerei hereinfallen.
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Zidanes Melancholie
Zidanes Melancholie von Jean-Philippe Toussaint (Broschiert - Mai 2007)
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