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am 1. Oktober 2004
"Wo das Meer beginnt" ist ein ungewöhnlicher Roman, da er fast in Gänze als Monolog erzählt wird. Nicht als Monolog des Ich-Erzählers Viktor, sondern seines "alten Lehrers" Dr. Branzger. Die Geschichte beginnt mit einer vermeintlichen Vergewaltigungsszene, in der der Abiturient Viktor seine Liebe Tizia nach einer Theaterprobe im Keller des Gymnasiums missbraucht haben soll. Der Leser erfährt erst am Ende des Romans den Tathergang. Inzwischen erzählt der nun erwachsene Viktor von seinen Gesprächen mit seinem alten Lehrer unmittelbar nach der angeblichen Tat. Dr. Branzger erweist sich als zynischer Jäger nach Wahrheit: Er will wissen, was wirklich im Heizungskeller passiert ist. Als Gegenleistung erzählt Branzger seinem Schüler von der anschließenden Lehrerkonferenz, wo über Viktors möglichen Auschluss von der Schule beraten wird. Der Deal erweist sich jedoch als einseitig: Branzger erzählt auf wunderbar böse Weise Anekdoten aus dem typischen Nach-Pisa-Lehreralltag eines Frankfurter Gymnasiums: Öko-Typen im Wollpullover, die Tee trinken; von Frauenhelden, die um die Gunst ihrer Schülerinnen buhlen; von unbefriedigten grauen Mäusen - man liest und erkennt wieder. Der Zyniker Branzger zeigt sich als hervorragender Beobachter, als moralistischer Misanthrop und als Liebender zugleich. Sein Interesse an Viktor geht über den reinen Willen zum Wissen weit hinaus. Viktor ist für ihn längst zum geliebten Vertrauten geworden.
"Wo das Meer beginnt" ist eine bemerkenswerte Parabel über Moral, Doppelmoral, die Macht der Leidenschaft und die Vergänglichkeit der Liebe. Kirchhoffs Erzähltalent ist von einer unglaublichen Souveränität. Ein wenig unnötig sind die Querverweise auf wahre Persönlichkeiten, wie Hilmar Hoffmann, Hannelore Elsner und Siegfried Unseld. Dennoch bleibt die Lektüre von "Wo das Meer beginnt" ein wahres Vergnügen.
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am 24. Februar 2005
Über den Inhalt scheint mir hier schon genug gesagt zu sein. Was aber ist das Besondere?
Das Angebot ist reichlich. Durch den ganzen Roman zieht sich die Geschichte von der Lehrerkonferenz, in der es eigentlich um die Frage gehen sollte, ob Victor Haberland eine Mitschülerin vergewaltigt hat. Haberland selbst und der alte Lehrer Branzger treffen sich Jahre später und schließen den Pakt, daß Haberland erzählt, was am Vorwurf dran ist, und im Gegenzug Branzger, was in der Konferenz so alles los war - wer möchte das nicht gern einmal wissen. Die beiden treffen sich immer wieder und die Geschichte wird nach und nach aufgerollt, später angereichert vom klugen Lebensbericht des Alten und der Schilderung seiner Liebe zur jüngsten und attraktivsten Lehrerin Kressnitz.
In der Konferenz ging es weniger um das, was passiert ist, sondern, zunächst jedenfalls, ausschließlich um die reichlich vorhandenen Aversionen der Pauker, die sich, während sie über einen ihrer Schüler zu Gericht sitzen, demaskieren, was amüsant und geistreich erzählt wird. Die Lehrer, wie hier geschehen, erschöpfend und genau zu charakterisieren, war sicher aufwendig und schwierig, dürfte aber auch großen Spaß gemacht haben und ist ansprechender Lesegenuß - wie sie z.B. hemmungslos ihre Abneigungen selbstgerecht zum erhabenen Werturteil machen und somit ungewollt über sich selbst befinden anstatt über den Schüler. Gewisse Alt-68er, die den Durchblick gepachtet zu haben glauben, leider allerdings nicht mitbekommen, daß die eigene Frau sich seit Jahrzehnten mit den qualvollen Nachwirkungen einer Vergewaltigung herumschleppt, scheinen besondere Freunde auch des Autors zu sein. Das Erinnern an das traumatische Erlebnis führt immerhin bei dieser Lehrerin zu der Erkenntnis, daß die Schülerin, die hier das Opfer zu sein vorgibt, solche Qualen nicht auszuhalten hat und wechselt somit, ruckzuck, von einer vehementen Befürworterin des Rausschmisses zur Verfechterin des Verbleibes des Burschen auf der Schule, und ein Lehrer nach dem anderen schließt sich ihr in der Folge an, gleich wie heftig sie zuvor für das Gegenteil waren, und das nicht etwa, weil es irgend einen Beweis gegeben hätte, sondern ihren Abneigungen und Vorurteilen entsprach - mit Ausnahme eben von Branzger und Kressnitz. Er will seinen Schüler nicht verlieren, sie mag beide, hält, und das ist bemerkenswert, sowohl zu ihr als auch zu ihm, wohl auch, weil sie beide am besten kennt; denn sie hat die Theateraufführung geleitet, in deren Folge es zu dem Vorfall gekommen ist. Diese Konferenz zwingt zu einer erstaunlichen Erkenntnis: Wer bislang darüber geklagt hat, daß Juristen über Menschen urteilen, von denen sie rein gar nichts verstehen, wird eines Besseren belehrt. Bei Lehrern ist es noch schlimmer, für manche sicher ein schwacher Trost. Hier allerdings bedeutet es eine durchaus elegante Lösung der anstehenden Entscheidung. Auf diesen Zug können diese Lehrer nämlich auf einmal springen: Eine von ihnen kann sich nicht vorstellen, daß das junge Mädchen, das angebliche Opfer, die mit einer Vergewaltigung verbundenen seelischen Peinigungen auszuhalten hat, und schon sind sie für nicht schuldig, so einfach geht das.
Während Branzger also dem ehemaligen Schüler von der Konferenz berichtet, findet er immer mehr zu seinem eigentlichen Thema, und das ist alles, was mit der Liebe zu tun hat, nicht nur zwischen Mann und Frau, und führt ihn schließlich zielsicher zu seinem Liebeserlebnis mit Kressnitz, und das ist für mich der noch größere anrührende Höhepunkt dieses Romans. Also es geht um den alten, todkranken Dr. Branzger und die junge Lehrerin,(die in der Verfilmung der Konferenz von Sophie von Kessel gespielt wird). Diese Liebe muß unerfüllbar bleiben, man weiß das aufgrund der Erzählsituation, aber man würde es ohnedies spüren. Es ist ein wunderbares Zusammentreffen eines alten Mannes und einer jungen Frau, ein inniges Verstehen über Generationen hinweg. Man hätte das schon zuvor, vor den beiden, spüren können, wäre man nicht blockiert, was eine solche Konstellation angeht. Sie haben nämlich ganz wesentliche Übereinstimmungen, Weltsichten, Berufseinstellungen. Sie sind die einzigen, denen man sein Kind anvertrauen möchte, die einzigen unter diesen Lehrern, die man als „normale" Menschen empfindet unter den Lehrern oder anders ausgedrückt, die man nicht spontan in eine Therapie oder Analyse schicken möchte. Die Gemeinsamkeiten führen sie über das Trennende hinweg - für eine ganz knappe Zeit, was ihr tatsächliches Zusammensein betrifft, was auch von vornherein klar, gewissermaßen unausweichlich ist. Es ist sicher einer der Aspekte, die die Liebe zwischen „ungleichen" Partnern so intensiv und damit faszinierend macht, abgesehen davon, daß es sicher für zwei so prägnante Persönlichkeiten nicht nur einen Reiz darstellt, gegen alle Konventionen sich zu verhalten, sondern Ausdruck einer Auseinandersetzung mit gängigen Moralvorstellungen(und deren Überwindung) und sich selbst ist. Gemeinsamkeiten zwischen, oberflächlich gesehen, ungleichen Partnern sind immer intensiver (wenn auch hier immer noch nicht so drastisch wie in Philip Roth' „Der menschliche Makel", wo eine 34jährige Putzfrau und ein 71jähriger Professor zusammenfinden, was sogleich zum Anlaß genommen wird, den Gelehrten wegen Sexismus anzuprangern, da es in den Durchschnittskopf nicht hineinwill, daß hinter einer solchen Beziehung etwas anderes sich verbergen kann, übrigens auch dann, wenn die Putzfrau nicht Nicole Kidman ist). Das Wissen um die Vergänglichkeit verpaßt dem Ganzen einen besonderen Zug der Intensität und des Tragischen.
Man könnte noch mehr Glänzendes aus dem Roman anführen, um so unverständlicher daher, daß Kirchhoff etwa nach einem Drittel mit Frankfurter Provinzklatsch zu nerven beginnt. Abgesehen von niemanden interessierenden Örtlichkeiten, so schön ist Frankfurt nun einmal nicht, geht es auf einmal um die schöne Bürgermeisterin, seinen ehemaligen Verleger, eine Fernsehansagerin, und, man glaubt es nicht, um die Eintracht, mittlerweile Zweite Liga, was man von diesem Roman gleichwohl, Gott sei Dank, nicht sagen kann. Ich weiß nicht, ob ich der einzige bin, der das Buch, als das losging, erst einmal zur Seite gelegt hat. Erst nachdem Niki Steins tolle Verfilmung der aus dem Roman herausgeschälten Konferenz auf arte gelaufen war, habe ich es - zu meinem Glück - wieder vom Regal geholt. Tip an den Leser also: Einfach drüber weglesen und durchhalten, es lohnt sich wirklich, der Roman ist mehr als ein Musterbeispiel tadelloser Schreibfertigkeiten.
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Ist Liebe eine Zumutung, weil sie wie die Zeit vergeht? Wie lässt sich der Begriff Liebe von dem des " Liebe-Machens " abgrenzen? Sind die Übergänge etwa fließend? Verschwimmt der diesbezügliche Definitionsrahmen, wenn es um körperliches Wollen geht? Ist das erotische Verlangen alter Menschen klarer einzuschätzen als der sexuelle Drang von Jugendlichen? Wo beginnt das Meer? Genauer, ab wann verliert man den festen Boden unter den Füßen? Diesen und ähnlichen Fragen spürt Bodo Kirchhoff in seinem neuen Roman nach und bewegt sich mit der dargestellten Thematik fernab vom Zeitgeist, möglicherweise irgendwo in den Vorachtundsechzigern.
Der 30 jährige Viktor arbeitet am deutschen Kulturinstitut in Lissabon. Dort trifft er seine ehemalige Mitschülerin Tizia wieder. Viktor überdenkt seine Jahre als Gymnasiast in Frankfurt/Main und hier in erster Linie das entscheidende Liebeserlebnis mit eben dieser Tizia, welches fast dazu geführt hätte, dass er von der Schule verwiesen worden wäre. Ertappt wurden die beiden während eindeutiger sexueller Handlungen in den Kellerräumen der Schule. Die anfänglich einhellig gewollte " Petting-Geschichte " nimmt ihren Lauf. Von Vergewaltigung spricht im Nachhinein das Mädchen und dessen alleinerziehende Mutter, von verunglücktem Sex der junge Mann.
Was sich auf der, diesen Fall behandelnden Lehrerkonferenz zuträgt, erfährt Viktor in der Folge von seinem alten Deutschlehrer, der im Gegenzug wissen möchte, was sich im Keller wirklich abgespielt hat.
Die Lehrerkonferenz erweist sich als Zusammenkunft von voyeuristischen Spießern, von ewig Gestrigen, die in ihren 68er Ritualen erstarrt sind. Diese Lehrer charakterisieren sich durch allerlei Verschrobenheiten sowie Absonderlichkeiten und nicht zuletzt durch einen unklaren Blick für die jungen Menschen , die man ihnen anvertraut hat. Dass man sich für das Verbleiben Viktors an der Schule entscheidet, kommt einem Wunder gleich.
Für Viktor ist es nicht einfach auf die Frage seines Lehrers eine Antwort zu finden. Vielleicht weil man sich beim intensiven " Liebe-Machen " ,- also beim Sex - später nicht mehr wirklich an Einzelheiten erinnern kann, insbesondere , wenn man jung ist.
Die in den Roman eingestreuten Betrachtungen über Frankfurt wirken leider etwas hölzern und wenig weltläufig. Verbesserungsvorschläge hinsichtlich einer Neugestaltung des Main-Ufers gehören in die lokale Tageszeitung. Einkäufe bei "Feinkost-Meyer" sollten in einer geistreichen Kolumne Wolfram Siebecks nachgezeichnet werden. Geschwätzigkeit über Internes aus der sogenannten Frankfurter Upper-Class, sowie Lobgesänge über das Aussehen der Frankfurter Oberbürgermeisterin und der , in besagter Hessen-Metropole ansässigen Schauspielerin Hannelore Elsner finden in der " Gala" oder der " Bunten" ihren geeigneten Platz.
Dort wo das Meer beginnt, fängt die Weite an. Diese allerdings konnte ich im vorliegenden Roman nicht erkennen. Schade eigentlich, denn der Autor ist in der Lage diese sprachlich zu produzieren. Kirchhoff kann schreiben, wirklich gut schreiben! Zu diesem Thema jedoch fällt mir spontan erst mal Heinrich Heines Wort ein: " Ich weiß nicht, was soll es bedeuten...." Lesenswert ist das Buch dennoch, weil Kirchhoffs Sprache so wunderbar ausgereift ist.
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am 17. September 2007
Ehrlich gesagt hatte ich mir von der Thematik viel mehr versprochen. Die Idee des Buches macht ja auch neugierig. Jedesmal, wenn ich dachte, so langsam würde die Geschichte ins Rollen kommen, wurde ich wieder enttäuscht. Da ich aber aus Prinzip jedes Buch fertiglesen möchte, quälte ich mich durch. Ab Kapitel 23(!) fand ich es dann etwas spannender, wobei das Buch aber nur 40 Kapitel hat.

So etwas Zähes und Langweiliges habe ich schon lange nicht mehr gelesen. (Und ich lese sehr viel, und alle Sparten, seien es nun Klassiker, Krimis, Thriller, Fantasy etc.) Sprachlich mag Herr Kirchhoff ja begabt sein, aber meiner Meinung nach nimmt seine Schreibweise in diesem Fall dem Roman den Elan. Im Nachhinein bin ich froh, nicht in das Hardcover investiert zu haben.

Dennoch zwei Sterne gibt es für das Thema und die "lichten Momente" zwischendurch.
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am 20. September 2013
Bodo Kirchhoff's Buch "Wo das Meer beginnt" ist ein sprachgewaltiger Roman über Leidenschaft(en), Moral, Generationenkonflikt und Zynismus.
Die Geschichte spielt in der Stadt Frankfurt am Main. Hauptpersonen sind der Abiturient Viktor, seine Mitschülerin Tizia (die er angeblich nach einer Theaterprobe im Keller vergewaltigt haben soll) und der Lehrer Dr. Branzger.
Erst am Ende des Romans erfährt der Leser / die Leserin mehr über die (angebliche) Vergewaltigung. Der inzwischen erwachsene Viktor erzählt von den Gesprächen mit seinem alten Lehrer. Dieser möchte wissen, was damals im Keller des Gymnasiums wirklich geschehen ist. Der Lehrer Dr. Branzger erzählt im Gegenzug seinem Schüler Viktor von eigenen Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht...

Kirchhoffs Sprache ist einzigartig, manchmal jedoch etwas langatmig. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher von Bodo Kirchhoff kaufen.
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am 15. März 2005
Viktor Haberland, Sohn eines hessischen Landesministers und ehemaliger Schüler des Frankfurter Hölderlin-Gymnasiums, arbeitet, inzwischen Anfang Dreißig, als Referent am Lissaboner Goethe-Insitut. Dort bereitet er einen Abend vor, für dessen Hauptreferat eines Hirnforschers er in den letzten Wochen die gesamten entsprechende Literatur studiert hat. Eingeladen hat er außerdem Tizia Jentzsch, heute eine in Saarbrücken lebenden Schauspielerin, damals Mitschülerin und Mitbeteiligte in einem Drama, das er seither lange verdrängt hatte.

Hat er sie nun im Anschluß an eine Theaterprobe im Keller des Hölderlin vergewaltigt oder nicht ?
Sein Deutsch- und Philosophielehrer Dr. Branzger, dessen Aufzeichnungen und Protokolle Haberland in Vorbereitung auf sein Wiedersehen mit Tizia noch einmal durchgeht und dabei dieses Buch schreibt, hatte in den Wochen nach dem Drama zahllose Stunden mit ihm gesprochen, und dabei in langen Monologen von jener Konferenz berichtet, in der 9 Alt- 68 er LehrerInnen über den Verbleib von Haberland auf der Schule diskutieren und dabei mehr von sich selbst offenbaren, als ihnen lieb ist.

Die Schilderung dieser Konferenz ist köstlich zu lesen. Nach und nach kommen Szenen und Begebenheiten ans Tageslicht, die die verlogene Doppelmoral im Kollegium zeigen.

Im Laufe der Gespräche zwischen Haberland und Dr. Branzger stellt sich aber noch viel mehr heraus....

Ein Roman mit viel Frankfurter Kolorit und etlichen Anspielungen auf lokale politische und kulturelle Personen.
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am 13. Juli 2013
Kirchhoff ist ein Großmeister der deutschen Sprache. Die analytische Aufarbeitung diverser Beziehungsgeschehen ist reflektiert und hintergründig. Höchste Unterhaltungsqualität durch die sprachliche Virtuosität.
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am 4. Februar 2014
Das Buch ist OK. Unter den Kirchhoffs eines der Besten- zumindest nach meinem Geschmack.
Würde es wieder kaufen, jedoch mit geringer Erwartungshaltung.
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am 23. Oktober 2005
Zynisch, arrogant und prätentiös. Kirchhoff verwechselt Charakterzeichnung mit Klischee und glaubt, dass Sätze je länger je besser werden. Das erste und letzte Buch, das ich von ihm gelesen habe.
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am 7. Mai 2014
Ich kann das Buch nicht weiter empfehlen. Es lässt sich nicht gut lesen. Schwer verdauliche Kost. Man muss sich sehr auf die Handlung konzentrieren, damit man versteht, worum es geht.
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