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TOP 500 REZENSENTam 27. November 2013
Mal keinen Bock zu haben und lästige Pflichten auf morgen zu verschieben, ist völlig normal. Wenn die „Aufschieberitis“ aber chronisch wird und von Zorn oder Niedergeschlagenheit begleitet wird, heißt es: handeln! Denn unter der unbestimmten Wut auf andere (und sich selbst) leidet die Lebensqualität. Eine Abwärtsspirale. Wer unangenehme Aufgaben und Termine notorisch meidet, wird mit einem geringeren Selbstwertgefühl bestraft und riskiert den Verlust wichtiger Sozialkontakte. Der Psychologe Dr. Harlich H. Stavemann macht dafür die „geringe Frustrationstoleranz (GFT)“ verantwortlich und meint damit die „geringe Bereitschaft von Menschen, etwas zu ertragen, was sie für unangenehm und lästig halten“. Mit seinem kleinen und sehr direkten Buch legt er den Finger in die Wunde. Zeigt anhand vieler Fallgeschichten, wie leicht man sich im eigenen Schlamassel einrichten kann – und es dadurch immens vergrößert. Ein schonungsloser Ratgeber.

Roter-Reiter.de – Fazit: Kann man mithilfe eines Buches selbstschädigendes Verhalten loswerden? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Sicher ist aber: wer sich von der hier beschriebenen Thematik angesprochen fühlt, sich gar wiedererkennt, tut gut daran, sich näher mit seinen Lebens-, Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen. Es ist der erste Schritt auf dem meist mühsamen Weg, einen neuen Blick auf sich und die Welt zu werfen. Aber es ist auch ein Weg, den zu gehen es sich lohnt.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2013
Wenn man wie ich seine „Baustellen“ fleißig vor sich herschiebt, lieber Unwichtiges als Notwendiges tut und es dann plötzlich an allen Ecken brennt, dann gehört man auch zu denen, für die dieses Buch gedacht ist. Oder wenn man lieber keine Entscheidung treffen mag, da man ja „die Chance seines Lebens“ freiwillig sausen lassen könnte...
Das Buch öffnet einem schonungslos die Augen und provoziert mit seinen lockeren und zum Teil sehr witzigen Beispielen. Wenn man beim Lesen als Leichtfrustrierter über sein eigenes Muster stolpert, ärgert man sich! Aber wenn man dran bleibt, hat der Autor auch die therapeutische Lösung parat. Die ist durchaus anspruchsvoll. Aber will ich lieber „dummfaul“ oder „schlaufaul“ durchs Leben gehen?
Wenn man sich selbst überwindet und bis zum Kapitel “Die Konstruktion der Arschtrittmaschine“ weiterliest, wird erklärt wie man den blöden Schweineköter erfolgreich an die Leine kriegen „lernt“ (ja, ist leider noch mit Eigenarbeit verbunden). Und das auf Basis der Kognitiven Verhaltenstherapie.
Das Buch ist ein Selbsthilferatgeber oder zur Therapiebegleitung sinnvoll. Erfahrung in Kognitiver VT ist nützlich aber nicht unbedingt notwendig, da am Anfang auf das Konzept eingegangen wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2014
Die Einprägsamkeit und Eindeutigkeit der Beispiele und deren Bilder, die beim Studieren entstehen, sind eine wundersame Hilfe beim Erkennen und sich selbst Ertappen.

Nun gut, das weiß ich doch schon alles, könnte man denken.
Klar, aber das nützt nichts, wenn man sich nicht dabei erkennt, wieder und wieder den gleichen Unsinn zu veranstalten und die Echos aus der Umwelt unerhört bleiben.
Unerhört, unerhört gleichermaßen. Die Beschreibungen sind Beobachtungen und die Erklärung eines Verhaltens des Phänomens, das sich Fip nennt. Frustrations-Intoleranz-Problematik. Ich sage, dass dieses Buch ein wirklicher Erkenntnisgewinn ist und wenn man will -und Mann/Frau soll wollen - dann sind darin die besten Anleitungen zur Umsetzung des lästigen, oft unentdeckten selbstgemachten Verhaltens.

Es ist wie es ist und sicher ist, dass von nichts nichts kommt und es ist zudem gewiss, dass so was von so was kommt.

Ich bin bemerkenswert überrascht und bereichert und danke dafür, dass ein anderer sich die Mühe gemacht hat aufzuschreiben und das an Interessierte und Betroffene weiterzugeben.

Lesen und machen muss man es leider selbst. So isses und es wird Arbeit sein und werden, denn von nix kommt nix, und weil so was von so was kommt, ist es besser, sofort damit zu beginnen, statt noch lange damit zu warten.

So isses. Aufi geht's. Das vorliegende Werk ist denen zu empfehlen, die gerne wollen, aber nicht wissen wie. Oder wo der Schweinehund zu viel Platz in der alten Hütte hat.

Alles das kann man verändern, Schritt fuer Schritt, wie der Beginn einer Reise, alles beginnt mit dem ersten ......

Ein dankbarer Leser und nunmehr Reisender.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2013
Wer unter häufigen Ärgerreaktionen oder Folgeproblemen durch Aufschiebeverhalten leidet, kann durch dieses Buch schrittweise an die Bearbeitung seiner Problematik herangehen. Es gibt Beipsiele und Übungsaufgaben, die gut umsetzbar sind, wenn man sich ändern möchte. Einfach ist das sicherlich nicht.
Auch als Therapiebegleitbuch bietet es eine gute Unterstützungsmöglichkeit, da man als Patient wichtige Aspekte nachlesen kann und vielleicht auch dadurch die Anwendung auf die eigene Problematik so leichter wird.
Für Therapeuten bietet es eine Möglichkeit, weitere Behandlungsmöglichkeiten für diese Problematik kennenzulernen und therapeutisch zu nutzen.
Sicherlich ist das nicht allumfassend, aber ein erster und sehr lesbarer Anfang.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2013
Dr. Harlich H. Stavemann ist Diplom-Psychologe, Psychotherapeut, KVT-Lehrtherapeut, Supervisor und Leiter des Instituts für Integrative Verhaltenstherapie (IVT) in Hamburg sowie Autor von m.E. sehr lesenswerten Lehrbüchern im Bereich der Kognitiven Verhaltenstherapie.

Im vorliegenden Buch beschreibt er die wohl jedem mehr oder weniger gut bekannte Unzufriedenheit im Alltag, die bei vielen Menschen so stark ausgeprägt ist, dass Betroffene einer psychotherapeutischen Behandlung bedürfen.

Systematisch arbeitet er in diesem Buch die häufig zugrundeliegende Problematik der geringen Frustrationstoleranz (GFT), deren unterschiedliche Erscheinungsformen sowie deren Ursachen und Folgen heraus. Anschließend stellt er die therapeutischen Schritte zur Überwindung geringer Frustrationstoleranz dar.

Wer denkt, hier ein trockenes und überwiegend theorielastiges Lehrbuch vorzufinden, wird sich über die vielen typischen Fallbeispiele freuen, die sich wie ein roter Faden durch die Kapitel ziehen, in denen die einzelnen Therapieschritte sehr transparent, nachvollziehbar und durchaus unterhaltsam beschrieben werden, so dass sich ein Aha-Erlebnis nachdem anderen einstellt.

Das Buch eignet sich ideal als therapiebegleitende Literatur, nicht nur für Patienten, sondern auch für an der Methode interessierte Therapeuten.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2013
Staveman geht davon aus, dass das Hauptproblem der "Aufschieberitis" geringe Frustrationstoleranz sei und an dieser gearbeitet werden müsse. So weit, so gut. Sich deswegen aber selbst in den Allerwertesten zu treten klingt m.E eher nach altmodischem Hau-Ruck Rezept, als innovativ - was ich mir von Staveman anhand anderer Bücher und Lehrbücher eigentlich erwartet hätte.
In meiner persönlichen Erfahrung geht eine geringe Frustrationstoleranz effektiv mit nicht erlernten Bewältigungsstrategien einher, was aber nicht unbedingt mit Verwöhnung im Kindesalter zu tun haben muss! Auch sehr strenge und kritische (oder wenig liebevolle) Eltern lassen ihre Kinder oft alleine mit negativen Emotionen, was durchaus zu einer genausoschlechten Emotionsregulierungskompetenz führen kann, wie bei Verwöhnung. Ich wünschte mir eine "liebevollere" Anleitung, um dieses Defizit auszugleichen. Mit dem dargebrachten Stavemannschen Ansatz - salopp formuliert- "verzogene Lümmel" am Kravittchen zu packen, kann man das aber nicht und befindet sich nicht weit davon entfernt, wo alle Ratgeber gegen den "inneren Schweinehund" auch landen. Deswegen nur 2 Sternchen.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2013
Das Buch bietet Wissen zum Thema "Aufschieberitis", wenig zu dem Thema geringe Frustrationstoleranz und Aggressionen.
Die anfänglich guten Beispiele von Personen werden ab der Mitte lang und langweilig. Die Arbeitsaufträge beziehen sich zum Großteil auf das schriftliche Wiederholen von Infos aus dem Buch, selten auf Selbstreflektion und Anwendung. Fazit: nur wenige Gedankenanregungen für die eigene Praxis.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2013
leider ist der mittlere Teil zu theoretisch, wer es ausarbeiten möchte sollte sich dieses Buch in Papierform kaufen!
wie bei allen Büchern die Theorie klingt gut aber die Umsetzung in der Praxis ist mehr als schwierig =) , auf jeden Fall ein lesenswertes Buch
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