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178 von 183 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessantes Buch mit nützlichen Infos
Hallo,

Ich möchte heute meine Meinung zu dem Buch "Pflanzliche Notnahrung" von Johannes Vogel beschreiben. Grund dafür, dass ich das tue, ist, dass zu dem Buch erst eine Rezension existiert, und ich selbst beim Kauf meiner Bücher einen großen Wert auf differenzierte Meinungen von verschiedenen Leuten lege.
Zu mir: Ich kenne mich mit...
Veröffentlicht am 31. März 2012 von Anonym

versus
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Super Idee, eher schlechte Umsetzung
Ich habe das Buch schon länger und mich immer wieder vor der Rezension gescheut.
Dabei bin ich sicher einer der ersten Käufer.
Und im Gegensatz zu vielen Rezensenten hier, kenne ich den Autor nicht persönlich.

Die Idee finde ich SUPER SUPER SUPER und ich empfehle den Kauf. Aber eben nicht für jeden.
Der Autor kann seine...
Vor 15 Monaten von sunshine veröffentlicht


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178 von 183 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessantes Buch mit nützlichen Infos, 31. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

Ich möchte heute meine Meinung zu dem Buch "Pflanzliche Notnahrung" von Johannes Vogel beschreiben. Grund dafür, dass ich das tue, ist, dass zu dem Buch erst eine Rezension existiert, und ich selbst beim Kauf meiner Bücher einen großen Wert auf differenzierte Meinungen von verschiedenen Leuten lege.
Zu mir: Ich kenne mich mit Pflanzen NICHT besonders gut aus, mein Wissen könnte man als "Basiswissen" bezeichnen. Ich habe mich bisher mit den Büchern
- "Grundkurs Pflanzenbestimmung" (Rita Lüder)
- "Exkursionsflora von Deutschland - Gefäßpflanzen: Grundband" (Rothmaler)
- "Essbare Wildpflanzen" (Fleischhauer, Guthmann, Spiegelberger)
und eben diesem Buch beschäftigt.

"Essbare Wildpflanzen" und "Pflanzliche Notnahrung" sind von der Zielgruppe meiner Meinung nach vergleichbar, also eher an Anfänger gerichtet (Lüders Buch wohl auch, allerdings ist es deutlich umfangreicher, und hat den Schwerpunkt nicht bei Ernährung, sondern bei Bestimmung von Pflanzen), daher werde hier auf Unterschiede eingehen.

In "Pflanzliche Notnahrung" findet man auf den ersten 50 Seiten Ausführungen zu Bestimmungsmerkmalen, Taxonomie, Inhaltsstoffen und auch eher survivalgerichteten Themen wie Genießbarkeitstests, Verhalten bei Vergiftungen, Sammelorten, Pflanzenheilkunde (alles stark praxisbezogen). Dabei bezieht Joe Vogel zu vielen Dingen Stellung, und erklärt seinen Standpunkt, erklärt das "Warum?", was für mich die größte Stärke des Buches ist, denn so entwickelt man als Leser auch viel schneller ein Verständnis für die Materie, als wenn man nur mit Tatsachen konfrontiert wird.
In "Essbare Wildpflanzen" hingegen werden Bestimmungsmerkmale fast gar nicht erläutert (finden sich jedoch selbstverständlich bei den Pflanzenportraits), die Inhaltsstoffe sind dort nicht ganz so umfangreich, jedoch auch ausführlich, beschrieben.

Die Pflanzenfamilien sind in "Pflanzliche Notnahrung" ausführlich beschrieben, ein zweiter großer Pluspunkt dieses Buches, denn damit entsteht auch ein größeres Verständnis für die Botanik, und die Möglichkeit der Gefahreinschätzung bei unbekannten Pflanzen einer bekannten Familie. In "Essbare Wildpflanzen" gibt es leider keine Beschreibung zu den Familien (was auch an der ein wenig verschiedenen Zielsetzung der Bücher liegt).

Die Menge der Pflanzenportraits ist in "Pflanzliche Notnahrung" allerdings nicht sehr groß. Das liegt daran, dass es nunmal kein Bestimmungsbuch ist, was zur Folge hat, dass man mit dem Buch nicht einfach auf die Wiese gehen kann, sondern fürs Training noch ein zusätzliches Bestimmungsbuch braucht (auch wenn der Leser eine Übersicht über ein paar Pflanzenfamilien erhält, und vielleicht geneigt ist, allein mit Kenntnis der Familien zum Salat holen nach draußen zu gehen, ist es UNERLÄSSLICH, das betont der Autor selbst, die Pflanze, die man verspeisen möchte, GENAU zu bestimmen (mindestens bis Gattung, besser bis Art) - und das ist mit dem Buch eben nicht möglich - abgesehen von ein paar Ausnahmen). "Essbare Wildpflanzen" legt seinen Hauptfokus auf die Pflanzenportraits, von daher ist dieses Buch dem Wesen nach besser dazu geeignet, es als alleiniges Nachschlagewerk mit in die Natur zu nehmen und Salat zu sammeln (was ich auch schon häufiger gemacht habe). Die Pflanzenportraits in "Essbare Wildpflanzen" sind demnach auch sehr übersichtlich und systematisch gestaltet und gehen stark auf die Bestimmungsmerkmale der Arten ein (darüber hinaus ist in "Essbare Wildpflanzen" zu jeder Art eine sehr gute Zeichnung vorhanden, an die die Zeichnungen in "Pflanzliche Notnahrung" in meinen Augen nicht heran reichen - hier sehe ich noch Verbesserungspotenzial). Auch sind die Sammelzeiten in "Essbare Wildpflanzen" in einer Übersichtstabelle aufgeführt, was in "Pflanzliche Notnahrung" leider nicht der Fall ist, die Sammelzeiten sind dort lediglich in den Portraits genannt (auch das fände ich eine tolle Neuerung für eine eventuelle 2.Auflage). Hier möchte ich jedoch direkt auf die Einzelportraits bei "Essbare Wildpflanzen" eingehen: Es werden manche Pflanzen beschrieben, die von Anfängern leicht verwechselt werden können (im Speziellen einige Doldenblütler). Die Pflanzenauswahl finde ich hier für den Laien unter Umständen gefährlich, auch wenn auf Verwechslungen hingewiesen wird und die Bestimmungsmerkmale sehr klar aufgeführt sind. Das ist in "Pflanzliche Notnahrung" nicht der Fall, die Doldenblütler werden mit Ausnahme von Wilder Möhre und Giersch kategorisch als Nahrung ausgeschlossen.

Leider wurde mir das Buch "Pflanzliche Notnahrung" gerade von einer anderen Pflanzenliebhaberin aus den Händen gerissen, weshalb ich auf den sonstigen Inhalt nur eingeschränkt eingehen kann:
In "Pflanzliche Notnahrung" finden sich noch Anleitungen zum Prozessieren (d.h. Verarbeiten/Verändern; zum Beispiel Auslaugen, Garen, Rösten etc.) von Pflanzen. Dieser Punkt hat mein praktisches Wissen in dem Bereich ausgebaut, und stellt für mich auch einen großen Wert an dem Buch dar, ebenso wie die Ausführungen zu den Werkzeugen (zum Mahlen etc.), mit denen die Pflanzen verarbeitet werden können.

"Pflanzliche Notnahrung" ist in meinen Augen kein Buch für Leute, die fünfmal im Jahr einen Wildsalat machen wollen, sondern für solche, die einiges an Zeit in das schwierige (!) Thema zu investieren bereit sind, was auch das Auseinandersetzen mit ausführlichen Bestimmungsbüchern einschließt. Da ich einer dieser Leute bin, war das Buch für mich auf jeden Fall eine Bereicherung und bekommt fünf Sterne.
Für Leute, die beim Survivaltraining nur mal etwas Grünzeug mit im Topf haben wollen und sich nur im mitteleuropäischen Raum aufhalten, wäre vielleicht "Essbare Wildpflanzen" die bessere Wahl.

So, nun möchte ich aber keine Zeit mehr in die Rezension investieren, ich hoffe, ich konnte einigen Interessenten bei der Entscheidung helfen.

(Die Kritik habe ich einmal editiert, ich hoffe, dass ich nun den Büchern noch mehr gerecht werde.)
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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das letzte Buch, 7. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das war das letzte Buch was ich mir über Pflanzen gekauft hab. Ich hab die Seiten nur so in mich hineingeschlungen, werde das Buch aber sicher noch 10 oder 20 Mal lesen um den Inhalt auch wirklich zu verinnerlichen. Meine Pflanzenbestimmungsbücher werden somit den Tod der Verstaubung erleiden den dieses Buch liefert genau das was ich schon seit Jahren suche.

Es ist kompakt.
Es ist in einem Stil geschrieben, daß man das Gefühl hat der Autor sitzt einem gegenüber.
Es erinnert mich an den Film Philadelphia als der Anwalt meinte "Erklären sie es mir als ob ich 3 Jahre alt wäre".

Aufbau der Pflanze, Inhaltsstoffe, Grundlegende Erkennungsmerkmale (nicht nur Einzelpflanzenfokus) und ein paar Bastelanleitungen die zeigen, daß Herr Vogel nicht nur ein umfassendes Wissen sondern auch die nötige Praxiserfahrung hat um auch diesem Buch (kennen sie "Outdoor Survival mit dem Messer" und "Tierische Notnahrung: Überleben in der Natur"?) die notwendige Authentizität zu verleihen.

Wenn sie vorhaben längere Zeit in der Natur zu verbringen (gewolt oder ungewollt (; ) und so realistisch sind, daß sie keine Hirsche mit einem selbstgebauten Bogen erlegen möchten dann kaufen sie dieses Buch.
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71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gottseidank nicht schon wieder so ein stumpfes Bestimmungsbuch!, 6. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst einmal vorweg: ich kenne Johannes Vogel persönlich aus seinen Survival-Kursen, und schätze ihn als einen der wenigen Survival-Trainer in Deutschland mit wissenschaftlichem Hintergrund, der eben nicht nur "wie bohre ich mir ein Feuer" vermittelt, sondern einen unglaublichen Fundus an Hintergrundwissen besitzt und dieses auch auf didaktisch hohem Niveau vermitteln kann. Wer sich dem Thema Survival als ein Wissensgebiet nähern will, dem sei Jo als Trainer sehr empfohlen.

Mit Begeisterung habe ich seine anderen Bücher gelesen, und war nun sehr gespannt auf "Pflanzliche Notnahrung".

Zum diesem Thema habe ich bereits etliche Pflanzenbestimmungsbücher im Schrank und -ehrlich gesagt- das Thema liegt mir nicht besonders. In der Stadt gross geworden, Eltern und Bekannte kennen sich mit Autos bis Fussball natürlich perfekt aus, aber welcher Baum derjenige gerade ist, gegen den man sich lehnt? Keine Ahnung von nichts! Auch nach der Lektüre der vielen Bestimmungsbücher bin ich selber mit meinem Selbststudium nicht wirklich weitergekommen. Das liegt daran, dass ich mir 1. unmöglich die ganzen Merkmale der abertausenden Pflanzen stumpf merken kann und 2. die ganzen Pflanzen zu jeder Jahreszeit immer irgendwie anders aussehen als im Buch.

Um wirklich durchzublicken, das war mir relativ schnell klar, müsste ich wohl Biologie studieren oder zumindest eine ganze Reihe Pflanzenexkursionen besuchen. Zu beidem habe ich aber keine Lust.

Soweit so schlecht.

Jo wählt einen gänzlich anderen Ansatz. Weder liegt hier ein reines Bestimmungsbuch auf dem Tisch, noch eine wissenschaftliche Abhandlung für angehende Diplom-Biologen. Es ist etwas dazwischen. Eine Vermittlung der notwendigen Grundlagen zur Einordnung der Pflanzen, und damit etwas, was über reine Bestimmungsbücher weit hinausgeht. Andererseits eine Auflistung der Pflanzengruppen, aus denen man essbare Pflanzen ableiten kann. Dieser Ansatz ist genial, ermöglicht er doch offenbar, sich überall auf der Welt Essen aus der Natur zu beschaffen, ohne lokale Bestimmungsbücher zu wälzen.

Wohlgemerkt, es handelt sich um ein Survivalbuch. Und somit findet immer eine Risikoabwägung vor dem Genuss unbekannter Pflanzen statt. Aber mit diesem Buch würde ich glatt sagen: damit habe ich als biologisch bisher ungebildeter Mensch sogar eine reale Chance, in diesem Thema endlich einmal die Füsse auf den Boden zu kriegen.

Darin liegt der wahre Wert dieses Buches.

P.S.: ich habe es noch nicht komplett durch, sondern erst mal quer gelesen. Es wird mich nun einige Monate beschäftigen, und zwar im ganz praktischen Sinne. Der sonntagliche Spaziergang mit den Kindern wird nun sicher um einiges interessanter.

Mir war es aber wichtig, hier zumindest die Leser über den Wert des Buches zu informieren, die -wie ich- mit den ganzen Bestimmungsbüchern im Krieg leben, und trotzdem noch nicht komplett aufgegeben haben.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen praxiserprobt und daher praxistauglich, 23. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit "pflanzliche Notnahrung" ist dem Berufsbotaniker und Hobbysurviver (oder umgekehrt) ein einzigartiger Wurf gelungen, und er wird dem Anspruch gerecht, die wichtigsten Pflanzengruppen in ein brauchbares Schema einzuteilen, wobei sein wissenschaftlicher Background nicht einfach dem Heisshunger zum Opfer fällt, im Gegenteil. Er macht auch den botanischen ungebildeten Laien mit den für den Zusammenhang wichtigsten Mechanismen vertraut, aber ohne einem mit unnötigem Wissensballast zu erdrücken. Ein kleines bisschen muss man sich schon durchackern, aber es lohnt sich (und so schlimm ist es nun auch wieder nicht), denn Joe hält sein Versprechen: nach der Lektüre ist man in der Lage, sich weltweit mit pflanzlicher Nahrung am Leben zu erhalten, und diese Sicherheit ist ein unglaublich gutes Gefühl!
Das Buch ist durchwegs farbig mit vielen Abbildungen, doch wurde leider im Gegensatz zu seinen beiden andern Büchern auf eine stabile Fadenbindung verzichtet und stattdessen nur geklebt: Made in Tschechien. Trotzdem ohne Zögern: fünf Punkte für Joe Vogels Spezialität: Von vorne bis hinten praxiserprobt und daher praxistauglich!
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Super Idee, eher schlechte Umsetzung, 3. Mai 2013
Ich habe das Buch schon länger und mich immer wieder vor der Rezension gescheut.
Dabei bin ich sicher einer der ersten Käufer.
Und im Gegensatz zu vielen Rezensenten hier, kenne ich den Autor nicht persönlich.

Die Idee finde ich SUPER SUPER SUPER und ich empfehle den Kauf. Aber eben nicht für jeden.
Der Autor kann seine wissenschaftliche Ausbildung leider nicht verleugnen: er definiert, definiert, definiert... bevor es los geht. Manchmal definiert er noch mitten in den Beschreibungen in einem Schachtelsatz nach. Ich habe schon in der Schule und im Studium diesen Ansatz abgrundtief gehasst! Dabei hätte der Autor nach meinem Empfinden alle Möglichkeiten gehabt, anhand seines Know-hows und seiner praktischen Erfahrung anhand von praktischen Beispielen das Buch anderes herum zum entwickeln... Aus einem Beispiel jeweils die Familien entwickeln. Und den Teil mit den Inhaltsstoffen nach vorne zu setzen, ist mir ein völliges Gräuel: wozu??? Ich kaufe mir JEDES Survival-Buch. Das ist das erste, das ich nach drei Versuchen nicht zu Ende gelesen habe, dabei finde ich das Thema hochspannend und den Autor auch hochkompentent.

An den Autor: keep up the good work! aber etwas mehr für Normalos bitte! Bitte mach eine Neuauflage für praktisch veranlagte Leute.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allgemeingültiges Muster zur Pflanzenbestimmung, 2. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Anstatt wie in einem Bestimmungsbuch einzelne Pflanzen zu beschreiben, untersucht der Autor in diesem Buch die Verwandschaften und die somit ähnlichen Eigenschaften der Pflanzen. Deshalb lernt man nicht "so sieht ein Löwenzahn aus", sondern "Löwenzahn gehört zu den Korbblütlern, diese zeichnen sich durch Korbblüten, oft mit Milchsaft und manchmal mit bodenständiger Blattrosette, wechselständigem Laub, etc. aus. Mann kann alle Korbblütler essen, die..."
Der Autor versucht ein Muster zu erstellen, das weltweite Gültigkeit hat, um selbst unbekannte Pflanzen bis auf die Familie bestimmen und (in Notsituationen) auch essen zu können.

Für mich selbst war das mein erstes Buch über Pflanzenbestimmung. Von daher war ich vom biologischen (wissenschaftlichen) Umfang etwas erschlagen.

Nicht unerwähnt sollte man lassen, dass dieses Werk, neben der recht komplizierten Familienbestimmung der Pflanzen, auch die klassischen Pflanzenportraits der wichtigsten essbaren Pflanzen und Heilpflanzen enthält. Das Buch stellt einen guten Einstieg in die Pflanzenbestimmung dar und geht noch deutlich darüber hinaus.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Buch !!!, 29. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Positiv : der Inhalt ist Top, man merkt sofort da hat sich der Autor viel Mühe gemacht; das war einiges an Arbeit.
Ein guter Ansatz in die Welt der Botanik einzusteigen.

Negativ : den Verleger sollte man steinigen ! Im Mittelfalz des Buches kann man nicht weiterlesen. Man muss nach jeder Seite das Buch mit Gewalt behandeln, um die Buchstaben in der Mitte zu Lesen.

Aber trotzdem, ein Kauf ist absolut empfehlendswert !!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spitze!!, 19. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
keine kochrezepte sondern einfache und klare fakten (etwas gewürzt mit gutem humor und leicht verdaulich durch die gut gewählte sprache-dort wo es wichtig ist wissenschaftlich und für den laien vermittelt, sonst leicht verständlich) . herr vogel verlangt einem zwar was ab aber dafür fühlt man sich sicherer bei der eigenen suche nach essbaren wildpflanzen, er macht einem zu eigenverantworlichen und mündigen interessierten, durch den wissenschaftlichen zugang bleibts nicht beim bildchenvergleich um eine pflanze zu bestimmen wie in anderen bestimmungsbüchern (was u.U. auch gefährlich werden kann) sondern man lernt, wo man hinsehen und auf was man achten muss um eine pflanze sicher zu bestimmen oder zumindest auf der sicheren seite zu sein um unabsichtliches verzehren von giftpflanzen zu vermeiden. uneingeschränkt zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie haben nach genau diesem Buch gesucht, glauben Sie mir!, 7. März 2014
Man will autark sein. Man will sich selbst ernaehren koennen. Man will wissen welche Pflanzen sicher zu essen sind und welche man meiden sollte. All dies UND NOCH VIEL MEHR erfaehrt man aus diesem Buch.

Der Vorteil dieses Buches gegenueber dicken Pflanzen-Bestimmungsbuechern liegt euf der Hand:
ES WIRD GELEHRT PFLANZEN ZU ERKENNEN und zwar nach den Familien/Gattungen/Art. Somit muss man nicht jede Pflanze einzeln nachschauen, vielmehr erkennt man von vornerein zu welche Familie/Gattung/Art sie gehoert und weiss somit ob und wie sie fuer uns von Nutzen ist. Es ist eine sichere und einfache Methode und das Buch ist wirklich sehr uebersichtlich und somit auch fuer komplette Laien DER perfekte Einstieg in Pflanzenkunde.

Ich wuerde behaupten dass Sie nach diesem Buch NIE WIEDER ein anderes Buch kaufen muessen und trotzdem auf der ganzen Welt Nahrung finden werden.
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5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswertes Buch!, 23. Juli 2014
Von 
Leopold Linhart - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pflanzliche Notnahrung: Survivalwissen für Extremsituationen (Taschenbuch)
Der Titel lässt nicht gerade darauf schließen, aber dieses Buch unterscheidet sich völlig von diversen "Survivalbüchern" zum gleichen Thema. Der Autor ist Biologe mit reicher Outdoorerfahrung, Sie finden ihn auch bei youtube, um sich ein Bild machen zu können.

Unter "Survivalwissen" könnte man vielleicht verstehen, dass man sich durch das Buch schmökert, und im Fall der Fälle dann den Gefleckten Bachknöterich erkennen und verspeisen kann, weil die Knollen genießbar sind. Wer auch nur einmal mit realistischer Weltsicht durch den Wald gegangen ist, und sich nach Essbarem umgesehen hat, weiß, dass kein Buch solche Ansprüche erfüllen kann. Das Buch räumt auch Halbwissen oder irreführende Informationen aus der, ich sag mal, Trivialliteratur zu dem Thema aus. Solche Trivialliteratur eignet sich für Pfadfinder, die Freude daran haben, Eichelkaffee zu kochen, nicht aber für Situationen, wo man auf Nahrung tatsächlich angewiesen ist. Meiner Ansicht nach sind manche solcher Bücher sogar gefährlich, weil irgendwo zwar steht, dass man auf die "Informationen" nur dann zurückgreifen sollte, wenn man ansonsten sowieso an Hunger stirbt, aber das kann leicht untergehen. Im Epilog dieses Buches steht: "Ein einfaches System für Laien gibt es nicht", and that's it, auch wenn andere Bücher das anders sehen

Das Buch ist ein Arbeitsbuch: Das Wissen muss man sich mit Hilfe dieses Buches erarbeiten, und das geht nicht am Schreibtisch oder bei einem Volkshochschulkurs, sondern nur, indem man die Inhalte in der Natur nachvollzieht. Es werden darin nicht lexikalisch verschiedene Nahrungsquellen beschrieben (Eichelkaffee, Hagebutten,...), sondern das ist eine meines Erachtens hochschultaugliche Einführung in die Botanik mit besonderer Berücksichtigung der Verwertbarkeit als Nahrungsmittel.

Besonders schwierig ist die Lektüre für mich nicht, abgesehen vom eher kleinen Druck und den knappen inneren Seitenrändern. Im Gegenteil: Das Thema ist sehr kompliziert und lässt sich eben nicht mit einem Kompendium abhandeln. Herr Vogel hat ausgezeichnete didaktische Fähigkeiten, das so aufzubereiten, dass es verständlich wird. Ich habe Biochemie studiert, und das Wenige an Botanik, dass dabei vonnöten war, hat mich abgestoßen: Das war "Telefonbuchwissen", wie ich das zu nennen pflege, lexikalisches Auswendiglernen von Fakten statt Zusammenhängen. Dieses Buch geht den umgekehrten Weg, von den Zusammenhängen zu den Fakten, und was die Fakten betrifft, werden auf ca. einem Viertel der Buchseiten die als potentielle Nahrung wichtigsten Familien beschrieben. Der Gefleckte Bachknöterich ist nicht darunter, denn den hab' ich erfunden :-)

Zum Inhalt: Da wird m.E. wirklich alles zu dem Thema besprochen. Ich kann hier schwer das Inhaltsverzeichnis abschreiben, aber das ist definitiv kein reines "Botanikbuch": Themen wie Zubereitung, Erntehilfsmittel, etc. werden ebenso ausführlich behandelt.

Ich habe das Buch gerade rechtzeitig zu meinem Urlaub erhalten, und es bereitet mir viel Freude, das eine oder andere Wissen darin in der Natur umzusetzen, weil es dann zur Erkenntnis wird.
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Pflanzliche Notnahrung: Survivalwissen für Extremsituationen
Pflanzliche Notnahrung: Survivalwissen für Extremsituationen von Johannes Vogel (Taschenbuch - 29. Januar 2014)
EUR 19,95
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