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am 15. März 2011
Ich kann - entgegen meinen Vorrezensenten - für dieses Buch aus verschiedenen Gründen keine Empfehlung aussprechen, mögen auch noch so viele Experten für Medizin, Tiermedizin und sonstigem dem Autor mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.

1. Es fehlt der Hinweis: wo ist das "draußen", in dem man sich selbst helfen möge? Überspitzt (aber nur leicht überspitzt) gefragt: draußen in der kanadischen Wildnis? Im Urwald von Madagaskar? Im peruanischen Hochland? Oder beim Campen im Englischen Garten zu München? Die Anschlußfrage lautet: zu wievielt bin ich unterwegs: als Konvoi mit 150 Personen und etlichen geländegängigen Fahrzeugen oder als alleiniger Spaziergänger und Wanderer?

All diese Herausforderungen stellen doch völlig verschiedene Anforderungen an Ausrüstung und Verhalten! Der Autor behandelt sie irgendwo schon alle, aber er springt von diesem zu jenem, ohne letztlich die erforderliche klare Linie hineinzubringen, wie weit (oder wie wenig weit) man mit welcher Technik kommen sollte.

2. Das führt leider direkt dazu, daß der Autor an manchen Stellen zu recht sinnwidrigen Ratschlägen neigt.

Beispiel Giftschlangenbisse. Im eben schon erwähnten englischen Garten ist der Hinweis, die TU München habe alle denkbaren Giftschlangenseren vorrätig, insoweit nützlich, als man es im Falle eines Bisses noch bis zur TU schafft, das Risiko, von einer exotischen Schlange gebissen zu werden, ist dagegen eher gering. Im peruanischen Hochland nützt der Hinweis nicht mehr viel, wenn das Vieh gerade zugebissen hat.

Beim Kapitel über "Verschlucken von Gegenständen" wandert der Autor auf einmal ab zum Unterthema "Behandlung von Säuglingen nach Verschlucken von Gegenständen" - was wirklich nur dann zum Thema gehört, wenn man einen solchen auf die Expedition mitnimmt.

Dafür enden die medizinischen Tipps recht gern in "zum Arzt gehen" - was im englischen Garten, um beim Beispiel zu bleiben, auch ganz gut funktioniert, aber von einem Handbuch wie diesem will ich eigentlich wissen, was ich vielleicht noch machen kann, wenn sich gerade kein Arzt auftreiben lässt. An der Stelle wird es dann dünn!

Die zahlreichen Notruf- und Handynummern sind bei den meisten Gelegenheiten auch recht nutzlos.

3. Es fehlt eine sinnvolle Liste von Dingen, die man mit sich führen sollte, und zwar gegliedert nach "einzelner Fußwanderer", "mit Fahrzeug oder Pferd" und "als Konvoi zu vielen".

4. Die Medikamente, die der Autor massenweise in die Wildnis schleppen lassen will, enthalten unglaublich viele verschreibungspflichtige Sachen und vor allem erstaunliche große Mengen an Valium, das als Heilmittel für alles mögliche zu empfehlen mich doch etwas bedenklich stimmt - vielleicht betäubt das ja die Giftschlange, daß sie so lange ruhig hält, bis ich sie der TU München beschrieben habe???

5. Anleitungen, wie man was technisch hinbekommt, funktionieren wahrscheinlich recht gut, wenn man es kann. Aus der Anleitung alleine schlau zu werden, ist überwiegend recht schwierig. Das beginnt beim Benutzen eines Kompasses und endet beim Navigieren mit Polarsternunterstützung noch lange nicht.

Für die nächste Auflage würde ich dem Autor dringend empfehlen, mal die Frage zu stellen: wohin geht die Reise???
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am 6. Oktober 2010
Präzise, sachorientiert und leicht zu benutzen, in Bezug auf den Inhalt genauso wie im Blick auf die äußere Form, so bietet sich Volker Lapps Allround Hilfe auch in 8. Auflage dar.

In 13 Kapiteln, die ins ich aufeinander aufbauen und thematisch logisch verschiedene Bereiche ähnlicher Problemstellungen behandeln, geht Volker Lapp auf alle nur erdenklichen Fragen und Aufgabenstellungen von Unternehmungen in der Natur nach. Seien es zeitlich knappe Touren, seien es ausführliche Expeditionen, von der Wetterdeutung über die Orientierung bis hin zum Finden von Wasser und Nahrungsmitteln (inklusive des gesundheitsrelevanten Umganges mit beiden) kann man das kleine und handliche Buch zu jeder Frage und jederzeit zu Rate ziehen und wird eine profunde Antwort finden.

Wichtig für umfassendere Touren und Expeditionen sind die wertvollen Hinweise zur ersten Hilfe und zur Soforthilfe bei Krankheiten und Verletzungen. Ebenso wie seine Einlassungen zu improvisierten Hilfsmitteln.

Ein Buch, dass der größten Sorge im Outdoorbereich kompetent begegnet: Hilflos muss man sich im Besitz dieses Buches nicht mehr fühlen, wenn unvorhergesehenes geschieht.
Ein absolutes Standardwerk, dass Maßstäbe setzt.
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am 28. Oktober 2012
Ich hätte gerne vor dem Kauf gewußt für welche Outdooraktivitäten der Ratgeber nun tatsächlich gedacht ist. Wie helfe ich mir draußen ist sehr allgemein formuliert. Wenn ich im Falle eines Schlangenbisses den Rat bekomme einen Arzt aufzusuchen, wäre es gut, sich nicht mitten in einem Urwald zu befinden, also ist das Buch offenbar nicht für solche Abenteuer gedacht. Andererseits lese ich ausführlich über Trinkwassergewinnung, Jagdmethoden, etc...also doch für extreme Wildnisabenteuer??? Ich persönlich bin für das Buch offenbar zu wenig extrem unterwegs, denn ich muss höchstens vielleicht mal im Notfall im Wald nächtigen... Für diese "einfache" Situation habe ich für mich nichts Neues gefunden. Ich fürchte, dass das Buch bei mir Staub ansetzen wird, es war für mich ein Fehlkauf!
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am 2. August 2013
Ein absolutes Muss für alle die gerne und viel draußen unterwegs sind!
Leicht verständlicher Text und leicht umsetzbare Anleitungen.
(Wetter, Orientierung, Wasser, Nahrung, Erste Hilfe, Hindernisse überqueren und diverse andere Tipps)
Mit extra Teil für Reisende mit Pferd/Hund und für Offroader.
Dazu noch schön kompakt im Format (15,5x10,5x2cm) zum immer dabei haben.
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am 10. Januar 2013
Hier erfährt der Leser einfache Grundlagen über die Natur, Heilkräuter, Umgang in schwierigen Lebenslagen.
Sehr ausführlich auch Tips und Anleitungen zur bewältigung von Alltagsproblemen in allen Wetterlagen in der Natur

ein empfehlenswertes Buch für den Outdoor und Wanderinteressierten
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