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5.0 von 5 Sternen Bunker aus dem Kalten Krieg, 3. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Bunker aus dem Kalten Krieg: Wie Westdeutschland den 3. Weltkrieg überleben wollte (Gebundene Ausgabe)
In erster Linie stehen Bunkeranlagen sowie sonstige bauliche Vorbereitungsmaßnahmen im Mittelpunkt, die heute als stumme Zeitzeugen in ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung meist bedrückend, in ihrer baulichen Umsetzung jedoch meist beeindruckend, die Zeit überdauert haben. Während nach dem Zusammenbruch des Staatsapparates der DDR und der darauf folgenden deutsch-deutschen Wiedervereinigung die zuvor geheimen Staatsarchive des Arbeiter-und Bauernstaates geöffnet wurden, blieben die Schutzbauten und die dazugehörenden Archivvorgänge des Westens hingegen weiterhin verschlossen. Die Öffentlichkeit interessierte sich zunächst für den zusammengebrochenen Staat und seine in Beton gegossenen Geheimnisse. Schutzraumbau war angesagt. Neben den kontroversen Auffassungen über den Sinn und Unsinn des Schutzraumbaus gab es auch große organisatorische Probleme, die einen flächendeckenden und konsequenten Ausbau des Luftschutzes verhinderten. Während Schutzbauten der 1950er Jahre für eine Luftstoß-bzw. Druckwellenresistenz von sechs oder neun bar oder teilweise noch höher ausgelegt waren, beschränkte man sich bei späteren Schutzbauten des verstärkten Schutzes nur noch auf drei bar, Bereits ab Ende der 1960er Jahre wurde aus Kostengründen begonnen, den Schutzgrad schrittweise auf Grundschutzniveau anzupassen. Über 20 Jahre Deutsche Einheit, wie steht es um die historische Aufarbeitung der Geheimnisse des Kalten Krieges? Welche baulichen und organisatorischen Vorbereitungsmaßnahmen wurden zum Schutz des Staates, und seiner Verwaltungen sowie der Zivilbevölkerung für einen seinerzeit befürchteten atomaren Schlagabtausch getroffen? In diesem Buch werden erstmalig umfassend und fundiert die damaligen Strukturen und Vorbereitungsmaßnahmen der westdeutschen Zivilen Verteidigung und des Zivilschutzes im Kalten Krieg auf allen Verwaltungsebenen und für alle wichtigen Versorgungsbereiche aufgearbeitet werden. Die mehrjährigen Recherchen führten den Autor dieses Buches dabei auf eine Reise quer durch die alten Bundesländer.Hierfür sprach er mit Zeitzeugen, recherchierte bei zahlreichen Behörden und in zahlreichen kommunalen sowie staatlichen Archiven und konnte dabei auch erstmals bisher als Verschlusssache gesperrte Aktenvorgänge einsehen. Das Ergebnis, ist eine spannende Zeitreise in ehemals geheime oder der Bevölkerung weitestgehend unbekannte Schutzbauten und sonstige Überbleibsel des Kalten Krieges. Viele Bilder und Dokumente entführen den Leser in eine Zeit , die vor noch nicht einmal 25 Jahre endete und doch vom Alltag im wiedervereinten Deutschland so unendlich weit entfernt scheint. Dieses gigantische Werk, so möchte ich es einmal nennen, ist im Motorbuchverlag Stuttgart erschienen. Was ich auch nicht wusste, U-Bahnstation König-Heinrich-Platz Duisburg. Der größte Atombunker des Ruhrgebiets. Oben Shopping, unten Schutz. Mächtige Lüftungsbauwerke im Stadtzentrum von Duisburg. Informative Fotos auf der Seite 30. Die 5 Sterne für dieses Buch sind durchaus berechtigt.
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4.0 von 5 Sternen Bunker aus dem Kalten Krieg: Wie Westdeutschland den 3. Weltkrieg überleben..., 29. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bunker aus dem Kalten Krieg: Wie Westdeutschland den 3. Weltkrieg überleben wollte (Gebundene Ausgabe)
Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern zu diesem Thema beschreibt der Autor weniger die technischen oder historischen Aspekte, sondern beleuchtet vielmehr den Versuch Deutschlands im Verteidigungsfall Ordnung in das Chaos zu bringen. Dabei werden weitgehend unbekannte Dinge wie die Notgeldbestände der Bundesbank, Notwasserwerke, Warndienste, Einrichtung der Bundesbahn und -post, der Warnämter, sowie der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Treibstoffen angesprochen.
Zudem finden sich in dem Buch zahlreiche Beispiele wie sich Behörden, angefangen von der Bundesregierung bis zu den Kreisbehörden im Kriegsfall organisieren. Unterstützt wird dieses Buch durch viele gute Fotos. Ein Punkt Abzug für den sinnfreien Anhang der Beobachtungs- und ABC-Messstellen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgefallenes aber hochinteressantes Thema, 14. Juni 2013
Von 
Charly (Altdorf bei Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bunker aus dem Kalten Krieg: Wie Westdeutschland den 3. Weltkrieg überleben wollte (Gebundene Ausgabe)
Es schaudert einem beim Lesen dieses Buches und Betrachten der vielen guten Fotos. Nicht auszudenken, wenn dies alles im Ernstfall benutzt werden musste! Sehr informatives Buch über ein Thema das viele verdrängen. Zum Glück müssen wir es nur in Buchform erleben, dies aber in interessanter Form!
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Bunker aus dem Kalten Krieg: Wie Westdeutschland den 3. Weltkrieg überleben wollte
Bunker aus dem Kalten Krieg: Wie Westdeutschland den 3. Weltkrieg überleben wollte von Christoph Lubbe (Gebundene Ausgabe - 26. April 2013)
EUR 24,90
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