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am 20. April 2009
Wer erfahren möchte wie man sein Leben, seinen Alltag in den Schützengräben des ersten Weltkriegs gestaltet hat, es sich erträglich machen, sich einrichten konnte, kann es hier nach lesen.
Menschen die durch Literatur in eine andere Welt schlüpfen, sich durch Imagination an andere, bessere Orte und Zeiten versetzen, Menschen die sich durch Selbsttötung der permanenten Angst entziehen, Menschen die sich einrichten in einer gänzlich anderen Welt...
Das Buch, denke Ich, gibt sehr gut den damaligen Zeitgeist wieder.
Jünger schreibt sehr (selbst)reflektiert über seine Zeit im Schützengraben.
Ist sein "In Stahlgewittern" noch eher ein Abenteuerbericht, manchmal ein sehr undifferenzierter Erlebnissaussriss, der den Soldaten doch sehr stilisiert, geht er hier auf die ernüchternde Erlebnisswelt des Soldaten ein.
Wer sich nach dem wie und warum des Grabendaseins fragt bekommt hier ein paar gute Einblicke.
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am 10. Dezember 2008
Die Lektüre dieses Werkes ließ sich mich wieder wundern, wie ein Mann wie Ernst Jünger zeitweise mit solch primitiven Ideologien wie dem National-
sozialsozialismus und dem Antisemitismus sympathisieren konnte.
Denn auch dieses Buch von ihm ist- wie alle anderen, die ich bisher gelesen habe- alles andere als primitiv, sondern setzt sich philosophisch mit den letzten Rätseln des Daseins und psychologisch mit den Tiefen des menschlichen Geistes und seinen verschiedenen Verkörperungen in unterschied-
lichen Charakteren auseinander.
Und beides in einer wunderschön reichen, farbenprächtigen Sprache, die in Metaphern aus der Tierwelt, der Anatomie und der Welt der Edelmetalle und -steine funkelt, leuchtet, schillert und hypnotisiert.

Erzählt wird vom jungen Leutnant Sturm, dessen Charakter und Vita viel Ähnlichkeit mit seinem Autor haben. So ist er auch literarisch ambitioniert.
Während er Dienst im Ersten Weltkrieg leistet, verbringt er seine Freizeit neben Umtrünken, Pfeiferauchen und gemütlichen Diskussionen mit seinen Freunden damit, jenen aus seinen Notizheften kurze Texte vorzulesen, welche sich mit dem Leben in den modernen Städten beschäftigen. Drei Stück finden sich davon, der letzte nicht vollständig, in der Erzählung. In den letzten beiden spielt die Sexualität eine große Rolle, allerdings in einer sehr geistvollen, nachdenklichen und von vielen Querverweisen bestimmten Weise, pornographisch werden sie nie.
Unterbrochen werden die Lesungen von zwei Angriffen, beim zweiten,dem auch eine kurze literarische Auseinandersetzung mit dem Kampf vorausgegangen war, verliert Sturm sein Leben.
Dies geschieht für mich etwas zu abrupt, außerdem ist mir der Zusammen-
hang zwischen den Texten im Text und den -wiedermal überaus faszinierend klar und detailiert (und auch sehr aufregend)- geschilderten Kampfszenen überwiegend unklar.
Ansonsten hat mich das Buch aber sehr begeistert.
P.S.: Es erstaunte mich übrigens zu lesen, dass EJ bei Veröffentlichung dieses reifen Werkes gerade mal 28 Jahre alt war.
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am 13. Februar 2014
Endlich wieder verfügbar: Jüngers hervorragende Novelle, in der sein ganzes Wesen, seine wichtigsten Themen berührt werden, Technik, Krieg, Modernität, Rausch, Verfall und Symbolik – und das auf nur 70 Seiten.
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