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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liest sich wie eine Fortsetzung von Machiavellis Discorsi, 13. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Weltmacht Amerika - Das Neue Rom (Gebundene Ausgabe)
Bevor ich auf den Inhalt dieses Buches eingehe, möchte ich zuvorderst feststellen das dieses Buch aus der Masse der Amerikakritischen bis hin zu offen -feindlichen Literatur dank seiner objektiven Sichtweise herausragt.
Man merkt es Peter Bender mit jedem Kapitel an das er sich über viele Jahre seine Gedanken zu dieser Thematik gemacht hat und dieses Buch das Ergebnis seiner langjährigen Gedankenarbeit ist. Er findet mitunter außerordentlich verblüffende Parallelen zwischen dem Imperium Romanum und dem heutigen Amerika und schafft es zu zeigen das seit dem Ende des Kommunismus neue alte Spielregeln in der Staatspolitik gelten: "Der stärkere ist am stärksten allein".
Er vergleicht beispielsweise die Zerstrittenheit der Europäischen "Union" (?) mit den antiken Griechischen Stadtstaaten und legt dar das die Unterstützung Westeuropas nach dem zweiten Weltkrieg ebenso in Amerikas Interesse war wie Roms an einem eher weniger als mehr unabhängigen Griechenland. Diese Zerstrittenheit aufgrund kultureller Inhomogenität auch in Zukunft zu sichern ist beispielsweise mit ein Grund für Amerikas gegenwärtiges Beharren auf einem EU-Beitritt der Türkei - "Divide et impera!"
Wer in einem Buch kompakt auf 290 Seiten über die Geschichte Roms, die Geschichte der USA sowie über Staatspolitik und mögliche Entwicklungen der Zukunft lernen will ist mit diesem Buch bestens beraten, nicht zuletzt da hier die historischen Fakten sprechen und nicht der moralische Zeigefinger der besonders die Deutschsprachige politische Berichterstattung seit Jahren dominiert.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standardwerk!!!, 8. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Weltmacht Amerika - Das Neue Rom (Gebundene Ausgabe)
Ein Standardwerk um die aktuelle Machtpolitik der USA und ihre historischen Wurzeln zu begreifen!! Sehr lebendig und spannend geschrieben, alle wichtigen und nötigen Daten und Fakten werden vom Autor präzise auf den Punkt gebracht, die entscheidenden Entwicklungslinien verständlich nachgezeichnet. V.a.der Versuch den Aufstieg der USA zur Weltmacht mit der Entwicklung des antiken Roms zu vergleichen ist ein überaus ungewöhnlicher, spannender und darüberhinaus sehr gelungener Ansatz!! Sehr lesenswert!!!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Buch, 23. Dezember 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weltmacht Amerika - Das Neue Rom (Gebundene Ausgabe)
Die Kritik an der Politik der Vereinigten Staaten unter Präsident Bush hat in diesem Herbst zu zahlreichen Neuerscheinungen geführt, die inzwischen Regale füllen könnte. Lesenswert sind dabei insbesondere vier Neuerscheinungen: Joseph S. Nyes: "Das Paradox der Macht", Charles Kupchan: "Die europäische Herausforderung: Vom Ende der Vorherrschaft Amerikas", Benjamin Barbers: "Imperium der Angst" sowie der hier anzuzeigende Titel des deutschen Historikers Peter Bender: "Weltmacht Amerika. Das neue Rom". Bender vergleicht akribisch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der heutigen Weltmacht USA mit der des antiken Rom, wobei sich laut Bender immer wieder die gleichen Fragen ergeben: Wie ergeht es einem Staat, der zwar nicht alles tun kann, dem aber kein anderer etwas antun kann? Zu welchen Versuchungen führt seine Beinahe-Allmacht, welche Verantwortung legt sie ihm auf? Worauf muß er sich stützen, um seine Sellung zu wahren? Auf Soldaten oder Finanzen, auf Drohung oder klugen Umgang mit Unterworfenen und Abhängigen, auf ökonomische Stärke oder kulturelle Vorbildlichkeit oder auf alles zugleich? Die Konstellationen, so Bender, seien immer anders, die Probleme jedoch, die sich im Umgang der Menschen miteinander stellten, unterschieden sich auch im Abstand von Jahrtausenden nicht.
Unterschiede und Ähnlichkeiten der römischen und der amerikanischen Machtstellung - wie auch das Verhältnis Amerikas zu Rom und der Antike werden akribisch herausgearbeitet. Dabei konstatiert Bender einen Bedeutungswandel. Während die amerikanischen Verfassungsväter sich die römische Republik zum Vorbild nahmen, so wird die Machtstellung der USA heute mehr und mehr mit dem römischen Imperium des Kaiserreiches verglichen. Detailliert zeichnet der Autor ein faszinierendes Bild amerikanischer und römischer Geschichte und stellt fest, dass beide Imperien, Rom wie auch die USA, eher widerwillig aus einer defensiven Grundhaltung heraus entstanden sind. Als Fazit hält Bender fest, dasss Amerika im Vergleich zu Rom lediglich die erste Stufe der Weltmacht erreicht habe: "Es kann gegen den Protest der halben Welt so ziemlich alles tun, was es will; auch Großstaaten sind außerstande, es zu hindern. Die zweite Stufe der Weltmacht, auf der Rom stand, bleibt für Amerika unerreichbar: Es kann nicht alle zwigen, zu tun, was es will. Ein Imperium wie das römische können die Vereinigten Staaten nicht schaffen." (S. 256). In Anlehnung an Zbigniew Brezinskis enorm wichtiges Werk: "Die einzige Weltmacht" (der Autor war Sicherheitsberater von Präsident Carter 1977-1981) zeigt Bender auf, dass Amerika nicht wie Rom nahezu 400 Jahre ohne Gegenmacht bleiben wird, sondern sich bald wichtigen weltpolitischen Rivalen, etwa der Volksrepublik China, stellen muss. "Diese Frist, darauf laufen Brzezinskis globalstrategische Überlegungen hinaus, müsse es nutzen, um überall auf der Welt seine Positionen zu festigen und am Ende aber nicht ein Empire zu scahffen, sondern eine "funktionierende Zusammenarbeit." ROms weltgeschichtliche Leistung habe in seinem Reich gelegen, das "zur politischen Hülle der griechischen Zivilisation und ihr Halt und ihre stütze nah außen wurde" (S. 263). Amerikas weltgeschichtliche Leistung, so Bender, könnte gleicher Art sein. "In einer künftigen Welt, in der andere Kulturen sich gegen den "Westen behaupten, stärken und vordringen,, werden Amerikaner und Europäer genötigt sein, sich ihrer Verwandtschaft stärker bewußt zu werden und zusammenzurücken, auch wenn sie politisch oft uneins sind und sich in Stil und Lebensauffassung vielfach unterscheiden."
Diese Hoffnung am Ende scheint durch die gegenwärtige Differenz zwischen Europa und Amerika nicht in Erfüllung zu gehen. Charles Kupchan diagnostiziert in seinem oben genannten Werk sogar eine wachsende europäisch-amerikanische Rivalität. Kupchan befürchtet eine Spaltung des Westens in zwei Machtzentren, ähnlich wie Rom und Byzanz. Bender vermeidet solche Prognosen und beschränkt sich auf obige Hoffnung.
Das Buch ist sehr interessant zu lesen, da es historische Zusammenhänge sichtbar macht. Allerdngs bleibt es für mich stellenweise trotzdem unbefriedigend. Der Begriff des Imperiums wird nicht definiert, auch auf Hegemonietheorien der Politikwissenschaft nimmt der Historiker Bender nicht Bezug. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat in der Frankfurter Rundschau vom 28. August 2003 untersucht, wie Imperien entstehen. Eine gekürzte Fassung dieses Aufsatzes findet sich im Heft: "Globalisierung" der "Informationen zur politischen Bildung" im Kapitel: "Deutsch-amerikanische Beziehungen". Aufgrund fehlender Definitionen ist Bender nicht in der Lage, die von ihm selbst gestellten Fragen, die ich oben zitiert habe, befriedigend zu beantworten. Wie wird sich die USA entwickeln? Wird sie denselben Weg nehmen wie Rom? Außerdem war Rom ein antiker Staat in einer antiken Welt; die USA leben in einer globalen Welt mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen. Hier zeigen sich meines Erachtens durchaus Grenzen des Historikers. Als erste Anregung aber ein wichtiges Buch, welches sich, wie der "Spiegel" in seinem Buchmessen-Special zu recht konstatiert hat, "wohltuend vom zuweilen hysterischen Ton der amerikanischen Imperialismuskritik" abhebt, wie es etwa das Buch von Michael Mann: "Die ohnmächtige Supermacht" kennzeichnet. Insofern trotz obiger Einwände ein wichtiges Buch und fesselnd zu lesen.
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5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch, 28. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weltmacht Amerika - Das Neue Rom (Gebundene Ausgabe)
Wer einen Überblick und Einblick in die Geschichte des alten Roms um Amerika bekommen will, für den ist dieses Buch ideal. Das Buch ist verständlich und klug geschrieben. Der Autor hat erfolgreich die Zusammenhänge und Parallelen zwischen den beiden Weltmächten erläutert. Daraus ergeben sich fasziniernde Zusammenhänge, die einen noch bewusster machen, welche Stellung die USA in unserer heutigen Zeit hat. Der Titel ist gut gewählt, vor allem wenn man das Buch gelesen hat, stimmt man dem Titel zu.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Paralleldarstellung römischer und amerikanischer Geschichte, 22. Februar 2004
Von 
Henning Kolf (Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Weltmacht Amerika - Das Neue Rom (Gebundene Ausgabe)
Benders Sichtweise ist eine durchaus interessante. Ausgehend von einer Paralleldarstellung römischer und amerikanischer Geschichte versucht der Autor herauszufiltern, ob Amerika das neue Rom ist bzw. werden könnte. Dabei trifft der Autor insoweit eine Vorauswahl, als er sich auf das republikanische und nicht auf das kaiserzeitliche Rom als Vergleichsbasis konzentriert (es gäbe sicherlich auch andere Ansatzpunkte - z.B. die Diskussion, inwieweit der Zerfall westlich-moralischer Wertvorstellungen dem Werteverfall des kaiserlichen Roms und dem Aufstieg des Christentums entspricht und ob dies in Beziehung gesetzt werden kann mit dem derzeitigen Aufstieg des Islams). Diese Vorgehensweise ist zunächst nicht mehr und nicht weniger als ein intellektuelles Gedankenspiel, führt aber aufgrund der Klugheit und des Detailwissens des Autors durchaus zu einem Erkenntnisgewinn. Sicherlich gibt es - gerade auf die Zeiten bezogen, in denen sich beide Nationen zunächst aus einem abgeschiedenen Inseldasein heraus entwickelten - teils erstaunlichen Gleichklang. Bender verdeutlicht aber auch, dass der Aufstieg Roms von Anfang an auch der militärischen Macht zu verdanken ist, der Aufstieg Amerikas zunächst dem Reichtum; militärische Macht hat Amerika erst später entwickelt. Eher beunruhigend findet der Rezensent, dass Amerika nunmehr über ein militärisches Zerstörungspotential verfügt, welches man sich in der Antike noch nicht einmal in der Phantasie hätte vorstellen können, andererseits aber gerade Benders Untersuchung vergegenwärtigt, dass die Amerikaner von dem kühlen Realismus des republikanischen Roms meilenweit entfernt sind.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mögliche Parallelen, 15. Oktober 2003
Von 
Klaus Grunenberg (97447 Gerolzhofen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Weltmacht Amerika - Das Neue Rom (Gebundene Ausgabe)
Peter Bender hat richtige Rückschlüsse zu ziehen versucht und er meint im Schlußwort ja auch, daß es Amerika letztendlich nicht gelingen wird, die Weltherrschaft zu erringen.
Im Vergleich mit Rom, das die damals bekannte Welt ja auch nicht ganz beherrschte (aber fast!) und sich vor allem im fernen Osten nicht engagierte, bewegt sich Amerika heute aber in dieser Region, und zwar in Nähe von Indien und China.
Hat Amerika also mehr vor als Rom seinerzeit?
Weil aber China von der Lage und der Bevölkerung her sehr interessant ist und mächtig zulegen wird (was vor allem die ökonomische Bedeutung betrifft), wird die Beziehung beider Großstaaten (Amerika und China) zueinander von besonderer Bedeutung sein.
Nun aber zum angestrebten Vergleich zwischen dem antiken Rom und Amerika von heute.
Die Römer nannten sich selbst "fromm" und Peter Bender hat meines Erachtens diesen Aspekt neben den anderen vielleicht nicht genug gewürdigt. So haben die Römer z.B. ihren gewonnenen Kampf gegen Karthago als "im Einklang mit dem Willen der Götter" interpretiert. Das sollte uns zu denken geben, da auch Amerika, wie mir scheint, heute ähnlich denkt und auch handelt. Das Amt des ponifex maximus war ein sehr mächtiges Amt und die Priesterschaft hatte mehr zu tun als nur religiöse Aufgaben zu bewältigen, sie beriet z.B. den Magistrat und auch z.T.die Senatoren. Das sollte uns im Vergleich zu den Gewohnheiten im politischen Leben Amerikas zu denken geben. Hier wird Ähnliches vollzogen und ist tief im Innern der Menschen gebunden als Verpflichtung zu Freiheit und Glück.
Es gibt auch gegenläufige Parallelen zwischen beiden Großmächten; das antike Rom hat den damaligen jüdischen Staat gedemütigt und zerstört. Amerika hingegen tritt gleichsam als Schutzmacht Israels auf, des jungen Staates im nahen Osten und legt schon mal sein Veto ein, wenn es sein muß und diesem jungen gefährdeten Gebilde schaden könnte.
So ergeben sich interessante Parallelen umgekehrter Formation und es wird das alte, ehrwürdige Bild einer großartigen Weltmacht glaubwürdig wieder hervorgeholt, vielleicht auch gekrönt durch ein mutiges, friedvolles, wenn auch momentan noch stark vorwärtsstrebendes Bemühen einer heutigen Weltmacht, die Amerika sich nennt und vielleicht doch so etwas wie eine pax americana anstrebt?
Dieses Buch jedenfalls ist fundiert recherchiert worden und enthält viel Wissenswertes für uns alle.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rom und Amerika, 12. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Weltmacht Amerika - Das Neue Rom (Gebundene Ausgabe)
Das der Vergleich zwischen Rom und amerika nicht hinkt, beweist Peter Bender in seinem Werk. Unglaublich genau und detailwissend zeichent er das Bild der antiken Weltmacht Rom und der modernern Supermacht Amerika nach und vergleicht beide. Seine Argumentation ist schlüssig und treffend, dabei keineswegs langweilig und nur an wenigen Stellen vielleicht etwas künstlich wirkend!Für jeden der die aktuelle Weltpolitische Situation von seinen historischen Wurzeln aus verstehen will, ist dieses Buch ein Muss!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz hervorragend!, 3. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Weltmacht Amerika Das Neue Rom (Taschenbuch)
"Weltmacht Amerika - Das neue Rom" - dieser Titel kann leicht mißverstanden werden. Peter Benders Buch ist weder eine Kritik an den USA noch eine Lobpreisung. Statt dessen vergleicht er den Aufstieg der USA zur letzten verbleibenden Supermacht mit dem Roms zum Alleinherrscher der damals bekannten Welt. Das Buch ist also schlicht und einfach "ein Geschichtsbuch", genauer gesagt ein Buch über die Geschichte Roms und die der USA.
Der Aufbau ist äußerst geschickt. Bender stellt stets kurze Etappen der Historie beider Staaten dar, etwa die Eroberung Italiens durch Rom, die er im Folgekapitel mit der Nordamerikas durch die USA vergleicht. Dadurch ist das Buch zum einen sehr abwechslungsreich. Zum zweiten liefert es alleine durch diese Gegenüberstellung neue Ideen (so stellt Bender den drei Punischen Kriegen die beiden Weltkriege und den kalten Krieg gegenüber, beschreibt deren Folgen und arbeitet heraus, welche Position Rom bzw. die USA am Ende der jeweiligen Auseinandersetzungen eingenommen haben).
Die Darstellung ist durchgehend gelungen. Man merkt an jeder Stelle, dass Bender ein intimer Kenner sowohl der römischen als auch der amerikanischen Geschichte ist. Dieses Wissen wird dem Leser hervorragend vermittelt, ohne allzu große Detailkenntnisse vorauszusetzen.
Bender erspart sich nahezu jede politische oder moralische Bewertung. Er überläßt es weitgehend dem Leser, sich selbst ein Bild zu machen.
Der große Wert des Buchs besteht für mich persönlich darin, dass ich micht in meiner Freizeit sowohl mit der römischen als auch mit der amerikanischen Geschichte befasse. Wenn ich in Zukunft bestimmte Zeitabschnitte nachlesen will, werde ich dazu sicherlich auch den "Bender" zur Hand nehmen.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich schreibe zu diesem Buch Poesie:, 7. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Weltmacht Amerika - Das Neue Rom (Gebundene Ausgabe)
Ich glaube an dich:

Ist es nicht so, dass die Freiheit uns bewegt?
Auch wenn uns nicht selten, die Blamage rügt.

Wenn uns nichts mehr hält in tristen Tagen.
Ist das einzige, dass uns erheitert: erfolgreiche Taten.

Ist es nicht so, dass uns beflügelt die Pein?
Durch ständiges ringen werden wir eines Tages frei von Ihr sein.

Wir suchen fortwährend nach dem Glück, hinter jedem Busch.
Und wenn wir sie dann finden, schmeißen wir sie in den Fluss.

Ist es nicht so, dass uns beglückt der Reim?
Anschließend Ihr mich straft und peinigt mit Stein.

Nehmt mir doch meine letzte Hoffung nicht davon.
Obwohl ich vergaß Ihr nahmt sie mir ja schon.

Ist es nicht so, dass wir alle Menschen sind?
Nichtsdestotrotz die Verwandtschaft in keiner Weise stimmt.

Was hält uns noch wenn uns allen die Zeit verrinnt?
Es ist einzig und allein der Glaube, der uns alle vereint.
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Weltmacht Amerika - Das Neue Rom
Weltmacht Amerika - Das Neue Rom von Peter Bender (Gebundene Ausgabe - 2004)
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