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am 30. April 2014
Online-Paaragenturen werben zu Hauf damit. Wohl seitdem es Menschen gibt, ist es ein motivierendes Moment, die Liebe, das „Glück als Paar“, berechenbar zu machen und damit kontrollierbar zu gestalten. Was scheinbar auf weiter Strecke weder solchen Agenturen noch vielfachen Paartherapeuten unbedingt gelingt.

Aus seinem „Love Lab“ heraus, einem Ort der „Beobachtung (per Video) von Paaren über gewisse, eingeschränkte Zeiträume hinweg, macht sich nur John Gottman auf, eine „Formel für das Glück“ dem Leser zu erläutern. Eine im Kern verhaltenspsychologischer, auf Biorhythmen und „messbaren“ Ausschlägen“ aufgebaute Laborbetrachtung (mit konkreten Aufgaben auch an die Paare, die ausgewertet wurden), aus der Gottman seine Schlüsse zieht.

Wobei das wichtigste der Prinzipien keine weitere Verwunderung beim Leser auslösen wird:
„Eine tiefe, freundschaftliche Verbundenheit“ ist die Grundlage, für eine dauerhaft gelingende Beziehung. Zumindest bei jenen Lesers keine Verwunderung auslöst, die sich vom Bild des „Prinzen auf dem Schimmel“ oder der „holden Prinzessin“ als Beziehungspartner deutlich gelöst haben. Märchen sind eben Märchen.

Bei diesem Kern kann der Leser letztendlich auch verbleiben.

Natürlich gibt es viel an Erkenntnissen drum herum im Buch zu finden, natürlich formuliert Gottmann auch vieles andere an Elementen einer dauerhaften und zugewandten Beziehung.

Aber im Blick auf jene Paare, die man kennt und gar auf die eigene Beziehung, die man vielleicht führt, im Blick auch auf getrennte Paare und vielleicht eigen erlebte Trennungen ist diese einfach klingende Frage doch jene, an der sich „das alles“ entscheidet.

Ist man „Freund“ mit seinem Partner, Partnerin, bzw. war man das, wo Partnerschaften nicht mehr bestehen.

Und die Grundlage von Freundschaft (aller Art) ist „Vertrauen“.

Da muss man, und sei es auch nur im Stillen, Gottman durchaus ein stückweit Recht geben, wenn er „Untreue“ als „den Grund“ des Scheiterns von Beziehungen ausmacht“.
„Untreue“ (in vielfacher Form bei Gottman gemeint, übrigens, nicht nur die sexuelle Untreue) zieht so gut wie ohne Ausnahme eine Verletzung und eine Krise nach sich. Und damit die Grundlage für die „freundschaftliche Bindung“ erheblich im Ungleichgewicht. Das Untreue als Zeichen von Unzufriedenheit aber auch zu werten ist und daraus sich eine konstruktive Arbeit an der eigenen Beziehung ableiten kann, das kommt in diesem „metrischen System“ dann doch ein wenig zu kurz.

Durchweg aber ist es anregend zu lesen, wie Gottman ein „locker lassen“ formuliert und propagiert, ein „Herunterkochen“ vieler „Paar-Aufregungen“, wie nicht die leidenschaftlich wegschwemmenden Gefühle, sondern die entspannte, vertraute Freundschaft in den Mittelpunkt rückt. Wie nicht „sexuelle Hochleistung“ den Alltag verschönert, sondern die Bereitschaft zu einem „Nein, heute nicht“, auf Dauer zu messbar mehr an sexueller Aktivität führt.

Alles in allem bietet Gottman hier einige Impulse, die durchaus für erhellendes Erstaunen sorgen.

Vielleicht ist die Vorstellung der Romantik von einer „immerwährenden Glut, die sich im anderen verzahnt und verzehrt“ einfach auch Unsinn für den Alltag und dennoch mit ein zu beherrschendes Bild in vielen Köpfen. Ruhe statt aufdringlicher „Pseudo-Leidenschaft“, „eigene Klärung der inneren Befindlichkeit und Sicherheit“ statt „Eifersuchtsdramen gegen den anderen“.

Das lässt sich übrigens aus diesem Buch gut herausziehen: Die Mär vom „klärenden Streit“ ist tatsächlich nur ein Märchen. Streiten hilft Beziehungen nie zu einer „besseren Lösung“, sondern führt einzig und allein zum Verharren beider in ihren „jeweiligen Ecken“.

Was nicht zur Resignation führen sollte, eher zur Verantwortung für „eigene Lösungen“, ohne immer das Verhalten des anderen anpassen zu wollen oder dessen Reaktionen zu benötigen, die eigenen Probleme zu lösen.

So einiges an „Entspannung“ und „Zurecht-Rückung“ von Vorstellungen von Beziehungen und was Paar zufrieden macht (und zufrieden erhält) erschließt sich aus der Lektüre des Buches. Da ist es fast nebensächlich, dass die „Metrik“, die „mathematischen Berechnungen und Formeln“ Gottmans doch arg „im Labor konstruiert“ wirken.
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Wer behauptet, er könne mit über 80 prozentiger Wahrscheinlichkeit voraussagen, welche Ehen die ersten sieben Jahre überstehen, muss mit kräftigem Gegenwind rechnet. Vor allem wenn er solche Prognosen als wissenschaftliche Methode verkauft. Der amerikanische Psychologe John M. Gottmann tat es trotzdem und überstand die ersten Stürme erstaunlich gut. Und dass er inzwischen als anerkannter Experte für Paarbeziehungen gilt, hat er nicht nur seiner Hartnäckigkeit zu verdanken. Zu Hilfe kamen ihm auch neue Methoden der Beobachtung und Vertreter der Emotionsforschung. Allen voran Paul Ekman, der sich seit Jahrzehnten mit der Entschlüsselung menschlicher Mikroexpressionen beschäftigt.

Ob man der Treffergenauigkeit von Gottmans Prognosen glauben will, ist natürlich jedem selber überlassen. Immerhin versteigt sich der Autor dieses Buches nicht zur Behauptung, er habe den Liebes-Code entschlüsselt oder wisse, was wahre Liebe ist. Aber er springt auch nicht auf einen Zug auf, in dem die üblichen „Ich weiss was für dich gut ist-Ratgeber sitzen“. Bezeichnenderweise lautet der Originaltitel seines ersten wichtigen Buches: The Seven Principles für Making Marriage Work. Daraus wurde in der deutschen Übersetzung „Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe“, was doch ein anderes Versprechen ist.

Gerade weil John M. Gottman in seinem „Love Lab“ im Laufe von vierzig Jahren Tausende von Ehepaaren beobachtete, weiss er, dass die verzweifelte Suche nach dem Glück oft ins Unglück führt. Daher sucht er lieber nach Verhaltensmuster, die den meisten funktionierenden Paarbeziehungen gemeinsam sind. Und da er davon überzeugt ist, diese Muster schon vor Jahren gefunden und beschrieben zu haben, werden Leser seines Bestsellers aus dem Jahr 2000 nicht mehr viel Neues erfahren.

Nachdem er seine Leser in der Einführung vor der Erwartung warnt, auf das Rezept eines Zaubertranks zu stoßen, bietet er ihnen an, Ratschläge zu formulieren, die auf objektiven Daten beruhen. Und damit sie ihren Fokus besser ausrichten können, liefert er gleich zu Beginn einen Test, mit dem sich der Vertrauensgrad in der eigenen Beziehung messen lässt. Das ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch sinnvoll. Denn „Vertrauen“ ist ein wesentlicher Faktor gelingender Beziehungsarbeit.

Danach steckt John M. Gottman drei Zonen ab, in denen Paare ihre Zeit verbringen. Die freundliche, die langweilig neutrale und die feindliche. Letztere nennt er auch die „Mausefalle“, in die fünf Schritte führen können. Zum vierten Schritt, „Negative Sentiment Override“ gibt es wiederum einen Selbsttest. Und die vier häufigsten Kommunikationssünden nennt Gottman apokalyptische Reiter. Ihre Namen: Kritik, Abwehr, Verachtung und Geringschätzung, Mauern. Im Buch sind diese dunklen Gestalten selbstverständlich wesentlich differenzierter beschrieben.

Die folgende Erweiterung des Begriffs „fremdgehen“ ist gewöhnungsbedürftig. Und zwar nicht wegen der Häufung moralischer Untertöne, sondern weil die vielen beschriebenen Arten des Betrügens eher verwirrend als klärend wirken. Im siebten Kapitel gibt es nützliche Tipps, Fragestellungen und Übungen, um sich in der Kunst des intimen Gesprächs zu verbessern. Und wie sich Konflikte einfacher bewältigen lassen, folgt zwei Kapitel später.

Nach den Kapitel „Seitensprung – was nun“ und „Durch intimen Sex Verbundenheit schaffen“ geht John M. Gottman auch auf die Fragen ein, wann eine Beziehung kein Zukunft mehr hat und wie Vertrauen eventuell gelernt werden kann. Im 14.Kapitel mit dem unglücklichen Titel „Was ist wahre Liebe?“ gibt es ein Quiz mit 120 Fragen, deren Beantwortung zumindest erahnen lässt, ob die eigene Beziehung beständig ist. Der Anhang enthält noch Formulierungsvorschläge für das intime Gespräch, Gottmans Werkzeugkasten für schwelende Konflikte, eine spieltheoretische Analyse des Sexlebens und die Anmerkungen.

Mein Fazit: Wer „Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe“ kennt, wird von Gottmans neustem Buch vielleicht enttäuscht sein. Denn wesentlich Neues kann er nicht bieten. Aber Gottman-Anfänger werden feststellen, dass sie dieser amerikanische Psychologe auf Verhaltensmuster aufmerksam machen kann, die in anderen Ratgebern kaum erwähnt werden, obwohl sie oft über die Dauer einer Paarbeziehung entscheiden. John M. Gottman kann zwar keinen Zaubertrank, aber immerhin Lösungen anbieten, die wissenschaftsgläubige Menschen ebenfalls erreichen und überzeugen können.
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Rezension von Judith Wischhof

Oh, wie habe ich mich anfangs durch das Buch gequält. Versuchserklärung, Spieltheorie, mathematische Berechnungen. Und doch möchte ich Sie ermutigen, es mir gleichzutun, und diesem Buch eine Chance zu geben.

Denn letztlich waren es nur die ersten 30 Seiten, die mich nicht wirklich fesseln konnten. Was auf den nächsten 350 Seiten folgt, ist wirklich überzeugend.

John Gottman ist ein amerkanischer Psychologe. Er erforscht seit Jahrzehnten das Thema Liebesbeziehungen und ist hierzulande vor allem bekannt geworden durch seinen Bestseller „Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe“.

Sein neues Buch „Die Vermessung der Liebe“ würde ich ganz spontan als ein umfassendes Standardwerk für Liebesbeziehungen bezeichnen.

„Vertrauen und Betrug in Paarbeziehungen“ lautet der Untertitel dieses Buches. Und das beschreibt auch schon etwas besser als der eigentliche Titel, worum es hier geht.

Es geht erstens um Vertrauen. Vertrauen ist laut Gottman der Zustand, in dem beide Parteien bereit sind, zum Wohle des Anderen das eigene Verhalten zu ändern. Je mehr Vertrauen in der Beziehung vorhanden ist, umso mehr achtet man aufeinander und findet Rückhalt im Partner.

Und zweitens geht es um Betrug. Betrug als das Gegenteil von Vertrauen. Als Misstrauen und Untreue. Und die fängt laut Gottman nicht erst beim Fremdgehen an. Sondern dort, wo das Vertrauen verlorengeht.

Zwei große Begriffe und ganz, ganz umfangreiche Themen. Zum Beispiel erklärt Gottman, wie es passieren kann, dass Paare in einer Art Negativspirale landen. In einem Zustand, in dem es beiden eigentlich gar nicht gut geht, sie aber aus ihren Streitereien und dem Unverständnis füreinander gar nicht mehr herauskommen. Und er zeigt auch, welche Wege aus einer solchen Beziehungskrise herausführen können. Dabei geht es vor allem um Kommunikation, um Empathie, Verständnis und Vertrauen. So können Paare es schaffen, sich (wieder) einander zuzuwenden und auf diese Weise große und kleine Konflikte zu lösen.

Auch das Fremdgehen bekommt in diesem Buch seinen Platz. Gottman beschreibt eine „typische“ Ereigniskette des Fremdgehens. Diese erklärt wie es passieren kann, dass sich „plötzlich“ ein Partner abwendet und umorientiert. Ganz umfangreich und praxisnah zeigt das Buch Wege, einen solchen heftigen Vertrauensbruch als Paar zu überstehen. Ja, so umfangreich, dass er sogar rät, von welchen Paartherapeuten Sie sich fernhalten sollten.

Auch das Thema Sex hat seinen Platz im Buch gefunden. Denn Forschungen zufolge steigt die Paarzufriedenheit, wenn die Partner dieses heikle Thema häufig und auf unterstützende Weise ansprechen können. Auch dazu gibt Gottman vier verschiedene Vorschläge mit auf den Weg.

Und zuletzt geht es noch um die Qualität der Beziehung. Hier können Sie in einem Selbsttest herausfinden, wie es um Ihre Beziehung bestellt ist. Und wann eine Beziehung keine Zukunft mehr hat? Auch das, so Gottman, ist etwas, was man ziemlich genau vorhersagen kann. Die Basis dafür bietet ein Interview, das er sehr klar und mit vielen Beispiel-Dialogen beschreibt. Und aus dem man auch als Leser schon etwas schlauer werden kann.

Ja, Sie sehen: Es steht viel drin in diesem Buch. Dabei habe ich noch nicht einmal alles aufgezählt. Denn zu jedem Kapitel gibt es zahlreiche Erklärungen und Beispiele. Es werden hilfreiche Methoden aufgezeigt und es gibt jede Menge Selbsttests, mit denen man die eigene Beziehung untersuchen kann.

Und doch fehlen zwei Dinge, die gerade bei einem solchen Buch wirklich bedeutsam sind: eine klarere Struktur und gerne auch kurze Zusammenfassungen. Mir war nach dem Lesen des Buches nicht vollkommen klar, wie die einzelnen Kapitel miteinander zusammenhängen. Und auch, nachdem ich jetzt nochmal jedes Kapitel für mich zusammengefasst habe, finde ich die Struktur noch etwas durcheinander.

Dennoch: Das ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Informativ, hilfreich, gut und einfach formuliert. Ich habe selten so viel aus einem Buch mitgenommen. Deshalb trotzdem 5 Sternchen für dieses Buch und eine klare Empfehlung für Sie!
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am 23. März 2014
John Gottman ist der originellste Kopf im Bereich der Forschungen über die Liebe. Und er ist einer der beständigsten. Seit über 40 Jahren lehrt und forscht er zu dem Thema. Bislang war es schwer, sich von seiner Arbeit ein schlüssiges Bild zu machen - zumindest auf Deutsch.

Das ist nun anders. Sein neues Buch "Die Vermessung der Liebe" gibt einen einzigartigen Einblick in die Ideenwelt von John Gottman und in die Grundlagenforschung, die ihn zu seinen Einsichten geführt haben.

Jedem Paarberater und Paartherapeuten ist das Buch nur zu empfehlen. Alleine die gerade einmal sechzehn Seiten über das ungleiche Begehren bei Paaren, die als dritter Anhang das Buch beschließen, sind geeignet, ein klassisches Thema der Paarberatung zu erhellen. Warum liegt das Begehren zwischen Männern und Frauen in langjährigen Partnerschaften oft so weit auseinander?

Die Antwort, die John Gottman gibt und für die er die Erkenntnisse der Spieltheorie herauszieht, lautet: Es kommt darauf an, wie der Zurückgewiesene auf eine Zurückweisung reagiert. Schmollt er oder ist er beleidigt, dann wird Sex immer seltener. Reagiert er aber positiv und verständnisvoll, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Sexualität kommt, steil an. Erstaunlich ist weniger der Fakt an sich. Das hätte man sich auch selber denken können, dass in einer Partnerschaft, in der die Partner liebevoll miteinander umgehen, die Sexualität davon profitiert. Erstaunlich ist aber das Ausmaß, mit dem sich die Häufigkeit der Sexualität erhöht, wenn der Zurückweisende für seine Zurückweisung Verständnis erntet.

Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich professionell mit Liebe und Partnerschaft beschäftigen. Und eine wunderbare Lektüre für alle Paare die wollen, dass Ihre Liebe Bestand hat.
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am 25. März 2014
Wie schon in "die sieben Geheimnisse der glücklichen Ehe" nimmt uns der berühmte Liebesforscher mit in seine spannende Welt der Liebe. Das Buch liest sich trotz der Komplexität sehr angenehm und einfach, die Beispiele der angeführten Liebespaare sind nachvollziehbar und die Thesen von Gottman schlüssig begründet. Tests zum eigenen Beziehungsverhalten runden das Buch noch ab. Ich habe das Buch an einem Wochenende begeistert verschlungen. Ich empfehle es jedem, der an Beziehungen und Psychologie interessiert ist. Eine sehr tiefgehende und wunderbare Lektüre.
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am 11. Mai 2014
so ein gutes Buch gelesen. Kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Mir wurde erst dadurch richtig bewusst, was Betrug alles beinhalte, das der viel früher anfängt in Beziehungen und das Fremdgehen das Ergebnis daraus ist.
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am 18. Oktober 2015
Ich habe dieses Buch im Rahmen meines Psychologiestudiums kennengelernt und kann es als "Pflichtlektüre" für eine gut funktionierende Partnerschaft empfehlen - am besten, bevor es zu ernsthaften Konflikten kommt...
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am 26. Mai 2014
John Gottmann gehört zu den Therapeuten, dem das Gelingen einer Paarbeziehung und der Suche nach den Gründen für das Scheitern eine wichtige wissenschaftliche Herausforderung bedeutet. So hat er über viele Jahre Paare in sein berühmtes Liebeslabor eingeladen, um sie hier mehrere Tage zu beobachten: ihren Pulsschlag, ihre Art miteinander umzugehen und vor allen Dingen, wie sie Konflikte miteinander bewältigen. Bekannt geworden sind von ihm die vier apokalyptischen Reiter, die das Ende einer Beziehung andeuten. In diesem Buch findet sich eine gut verständliche Auswertung seiner Forschungsergebnisse. Er bietet Ratschläge an, die auf objektiven Daten beruhen und nicht auf unbewiesenen Theorien oder den subjektiven Erfahrungswerten eines Therapeuten. Sein Ziel ist es, Langzeitbeziehungen besser zu verstehen und den Paaren dabei zu helfen, eine glücklichere und gesündere Liebesbeziehung anzusteuern. Er greift die Ergebnisse der Bindungsforschung auf und entfaltet die Bedeutung des Vertrauens in einer nahen Beziehung wie einer Ehe und Partnerschaft. Dabei zeigt er auf, welche Formen und Ausdrucksformen die Untreue annimmt und in welchen Gesichtern sie auftritt. Aus den Erfahrungen des Liebeslabors wird praxisnah vermittelt, wie Paare miteinander ihr Vertrauen, ihre Bindung stärken können. So gibt er etwa konkrete Hilfen bei der Formulierung, wenn es darum geht, in intimen Gesprächen Gefühle zu benennen. Denn in der Regel ist es nicht der mangelnde Wille, sondern häufig eine Unfähigkeit, über diese sprechen zu können. Die Erkenntnisse der Spieltheorie, wie also beide Partner zum Gewinner werden können werden genutzt, um deutlich zu machen, warum manche Paare keinen Sex mehr haben und wie sie es Sexleben wieder in Schwung bringen können. Dass das Buch auch für Klienten gut und spannend zu lesen ist, hängt nicht zuletzt daran, dass bei den Formulierungen und der Umsetzung sicherlich auch Jan Silva als Journalistin mitgewirkt hat .
Dr.Rudolf Sanders partnerschule.de
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am 9. Februar 2016
Dieses Buch ist einfach nur fantastisch. Ich bin von Fach und tat mir schwer mit manch anderen Ansätzen der konstruktiven Kommunikation, welche mir zu weichgespült waren. Hier geht es nur vordergründig um Paarprobleme, dahinter geht es um vertrauensbildende Maßnahmen in einer jeden menschlichen Beziehung und um konstruktive Konfliktklärung. Und vor allem um echte Liebe ohne Nettigkeit und Verklärung. Überragend ...
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am 7. April 2014
Das beste Buch zu dem Thema- ein Muß für alle Paar-Therapeuten, Partnerschafts-Coaches, Leute die sich mit Beziehung beschäftigen - und für jeden, der in einer Beziehung lebt und sie vetrauensvoll erhalten will. Selten konnte man soviel aus einem Buch lernen.
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