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48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt so viel zu verstehen! Keine Angst vor schweren Themen!
Im Radio habe ich ein Interview mit Frau Bode gehört und war sofort hellwach, als sie von ihrem zweiten, und in diesem Zusammenhang auch von diesem, ersten Buch erzählte.

Um Erzählungen, ja, geht es auch. Aber ich muss den Enttäuschten Recht geben, dass die persönlichen "kleinen" Geschichten nicht der Kern des Werkes sind. Das war es...
Veröffentlicht am 14. September 2010 von K., Madeleine

versus
42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen viel Erhellendes, aber mit Schwächen
Ich habe nach Literatur gesucht, die Generation meiner Eltern/Onkel/Tanten besser zu verstehen und viel Erhellendes gefunden. In welcher emotionalen Zwickmühle die Kriegskinder stecken, hatte ich mir vorher nicht vergegenwärtigt.
Sabine Bode wählt einen persönlichen Zugang, sie schreibt, wie sehr sie bei den Recherchen von den Begegnungen mit den...
Veröffentlicht am 10. Januar 2012 von engelbert


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48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt so viel zu verstehen! Keine Angst vor schweren Themen!, 14. September 2010
Im Radio habe ich ein Interview mit Frau Bode gehört und war sofort hellwach, als sie von ihrem zweiten, und in diesem Zusammenhang auch von diesem, ersten Buch erzählte.

Um Erzählungen, ja, geht es auch. Aber ich muss den Enttäuschten Recht geben, dass die persönlichen "kleinen" Geschichten nicht der Kern des Werkes sind. Das war es auch nicht, was ich erwartet habe.
Statt dessen bekam ich etwas, was ich viel nötiger hatte: Erklärungen!

Die Episoden aus der Kriegs-, Flucht- und Nachkriegzeit kenne ich ja von meinen Eltern und Großeltern. Und weil die Umstände sich oft ähnelten, können sicher einzelne Schicksale pars pro toto herangezogen werden, um zu verdeutlichen, was mit diesen Kindern und Jugendlichen geschah. Die Folgen dieser traumatischen Erlebnisse sind hier jedoch das zentrale Thema, und ich habe unglaublich viel gelernt, was mir rückblickend hilft, meine Eltern (beide seit 3 Jahren tot, mein Vater nahm sich das Leben, meine Mutter war depressiv und tablettenabhängig) besser zu verstehen. Mir sind die Augen geöffnet worden über Zusammenhänge, von denen ich keine Ahnung hatte!

Schon während der Lektüre hatte ich das Bedürfnis, mit anderen darüber zu sprechen und stellte etwas interessantes fest: Meine Generation verstand nicht wirklich, was mich daran so aufregte! Ich musste fast all meinen Gesprächspartnern erst etwas vor Augen führen, bevor sie begriffen: "Stell Dir vor, Deinem Kind wiederfährt nur EINES dieser traumatischen Ereignisse, wie etwa Bombenangriff, Mitansehen von Tod und Verwundung, Flucht unter übelsten Umständen in eine ungewisse Zukunft, Vergewaltigung, monatelang mörderischer Hunger, verschollen sein. Wärst Du nicht verzweifelt bemüht, diesem armen verletzten Wesen seelische Gesundung zu ermöglichen? Stünde für Dich nicht von vorneherein fest, dass Dein Kind psychisch schwer geschädigt ist?"

Die Kriegskinder haben all das in unterschiedlichen Kombinationen erlebt und keiner ist gekommen, um sie zu heilen.

Ich bin Frau Bode überaus dankbar für dieses Buch und werde jetzt mutiger das nächste angehen, in dem es ja um meine Generation geht. Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation

Allen Interessierten, Verletzten, Ratlosen lege ich das Werk ans Herz!
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253 von 260 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine längst überfällige Untersuchung, 24. August 2004
Von Ein Kunde
Einfühlsam und ohne jemals zu polarisieren, Anklagen zu erheben oder Vorwürfe in den Raum zu stellen, nähert sich die Autorin einem Thema, das bei allem Bemühen um Vergangenheitsbewältigung auf der Strecke geblieben ist: Wie haben die Deutschen, deren Kindheit durch den II. Weltkrieg überschattet war, ihre Erfahrungen verarbeitet? Haben sie das überhaupt? Welchen Einfluss hatten die bitteren Erfahrungen der Kriegskinder auf die Art und Weise, wie sie wiederum ihre Kinder erzogen haben?
Als Mitte der 60er Jahre geborenes Kind zweier Kriegskinder hat mich die Lektüre außerordentlich bewegt und Zusammenhänge aufgezeigt, die mir bis dahin nicht klar geworden waren. Sind wir eigentlich sicher, dass all die Verweise auf im deutschen Namen begangene Verbrechen, so notwendig und berechtigt sie auch sind, es diesen schon aufgrund ihres damaligen Alters unschuldigen Deutschen nicht faktisch unmöglich gemacht haben, über ihre Wunden und Verluste zu trauern?
Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung an die 60er Jahrgänge, dieses Buch zu lesen. Wer bei der Lektüre von "Generation Golf" zu Recht eine Menge zu lachen hatte, erfährt hier nun vieles Wichtiges über die Eltern jener Generation - und mag manches Mal sehr traurig werden.
Es ist für die heute längst im Rentenalter lebende Kriegskinder-Generation noch nicht zu spät, die oft zitierte "Unfähigkeit zu Trauern" abzulegen. Dieses Buch könnte dabei helfen.
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65 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr wichtiges und wertvolles Buch, 3. November 2008
Dieses Buch habe ich mit großem Interesse verschlungen.
Großartig!
Selber ein Kind von Kriegskindern (-->im Buch geht es speziell um die Jahrgänge 1933-1945), hat es mir sehr viele Erkenntnisse gebracht, die mir vorher einfach nicht bewußt gewesen sind.
Man muss sich das mal vorstellen: ALLE Deutschen waren vom Krieg betroffen, Millionen haben traumatische Erlebnisse. Die Kinder haben damals mitgeholfen, Tote zu begraben, Brand, Hitze und Staub erlebt, Todesangst gehabt, Väter, Mütter, Geschwister und Freunde verloren. Und es wurde nie darüber gesprochen, ihre persönlichen Erlebnisse -die uns bis heute beeinflussen- wurden nie aufgearbeitet. Erst jetzt brechen sie ihr Schweigen.

Ein kleines Buch mit großer Wirkung. Danke.
Unbedingt lesen!
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75 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen so notwendig, 12. November 2007
Ich, Jahrgang 1966, habe lange Jahre immer wieder vor den Mauern gestanden, die die Generationen wohl immer voneinander trennt.
Die Kriegsgeneration, die Kinder des Krieges, hatten nie ein Sprachrohr.

Sabine Bode gibt ihnen, wenn auch in einer sehr analytischen Form, endlich eine Stimme.
Ich habe endlich verstanden, warum manche dieser Mauern schwer oder gar nicht einzureißen sind. Unverarbeitete Traumata, Verdrängung und Schweigen - das ist geblieben von den teilweise sehr weit ins Unterbewußtsein verdrängten Erlebnissen. Es gab ja immer andere, denen es schlechter ging, die mehr im "Rampenlicht" standen. Die Kinder dieser Zeit, die in den Bunkern und Kellern angstvoll ausharrten und nichts erklärt bekamen (wie auch, wer konnte das schon erklären, was vor sich ging, wer konnte sagen, wann es enden würde und wie) durften nie leiden.
Ich habe bei der Lektüre sehr emotional reagiert, dieses Buch hat viele Ahnungen bestätigt und mir das Mitgefühl gegeben, mit dem ich heute diese Generation in einem ganz anderen Licht sehe.

Gut, dass dieses Thema endlich bearbeitet wurde.
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138 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das nachdenklich macht, 19. März 2004
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch, das für Angehörige der Geburtsjahrgänge 1930 - 1950, aber auch für die später Geborenen, sehr interessant sein kann. Erstmals wird deutlich, wie Kinder durch die Erlebnisse des Krieges und der Nachkriegszeit, durch das Erleben extremer Angst, Hoffnungslosigkeit und Hunger traumatisiert worden sind und welchen Einfluss das auf das spätere Leben hatte, gerade deshalb, weil das Thema gesellschaftlich tabuisiert war. Man erkennt, dass sinnlos prügelnde Lehrer und Eltern nicht individuell erlebtes Schicksal, sondern gesellschaftliches Problem dieser Zeit waren, sieht den Einfluss dieses Erlebens auf die 68er Bewegung, auf Probleme in der eigenen Bindungsfähigkeit, die durch die Folgen der Nazipädagogik Schaden nahm. Der Beginn der Therapiewelle in den 70er Jahren erscheint plötzlich als logische Folge des Vorausgegangenen. Das Buch ist auch für diejenigen interessant, die in den 60er/70er Jahren geboren sind, um ihre Eltern besser zu verstehen.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen beeindruckend, 3. August 2010
Es geht um seltsame Erkrankungen im Alter, um Kriegserlebnisse, die oftmals erst wieder freigelegt werden müssen, um Traumata und Psychologie - gut recherchiert. Nur selten mal muss man eine Länge durchstehen, um wieder gefesselt zu werden. Noch nie hat ein Buch in mir so viel bewegt wie dieses! Es ist gut geschrieben, somit leicht lesbar und lässt mich so Vieles besser verstehen: Die eigene Erziehung (eines Nachkriegskindes), die besonders liebe Tante (Kriegskind, ebenso wie ihr sehr patenter und familiensinniger Mann), Merkwürdigkeiten der eigenen Eltern (junge Erwachsenenzeit im Krieg). - Und insbesondere jedem "Kriegskind" aus Deutschland kann ich nur zurufen: Lies das! Es wird gut tun, es wird Erkenntnis und vielleicht sogar ein Stück mehr Geborgenheit schaffen.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wichtiges, aufregendes Buch, 12. Februar 2008
Von 
Almut Lükemeier (Stadthagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Einen großen Dank an Sabine Bode, die mir als 1960 geborener über mögliche aber nie ausgesprochene Traumata unserer Elterngeneration auf sensible, kluge und gut recherchierte Art Erklärungen anbietet, von denen ich im Augenblick nur spüren kann, dass sie tatsächlich auch in unserer Generation von enormer Bedeutung für unsere psychische Befindlichkeit sind. Ein aufwühlendes und wichtiges Buch!
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81 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Schmöker, 5. Dezember 2006
Dieses Buch kann nur die aufrütteln, die dazu auch bereit sind, sich mit diesem Thema auseinander zusetzen.

Ich bin weder Kriegskind noch vertrieben worden, doch ist diese Thematik aktueller denn je, da besagte Generation nun endlich zur "Ruhe" kommt.Und mitten in diesen Ruhestand hinein, schlägt mit aller Wucht die Vergangenheit.

Es ist sehr mutig und wichtig, daß wir nachgeborenen erfahren, wie es der "vergessenen Generation" ergangen ist, warum sie sich verhalten wie sie sich verhalten(haben).Daß dies auch von wissenschaftlicher Seite betrachtet wird, halte ich für besonders wertvoll.Es gibt ja leider immer weiter Kriege und somit immer weiter Vertreibungen, und ein, zwei ....Generationen danach, die mit den Auswirkungen leben müssen.

Die Autorin hat ein, meiner Meinung nach, sehr "aufregendes"Buch geschrieben.Allerdings nur für die die sich auch auf - regen (!!!) wollen.Nicht wegsehen, weghören, ignorieren, sondern zuhören, hinschauen, teilhaben und verstehen(lernen)ist der Sinn dieses Buches.Damit es keine vergessenen Generationen mehr gibt.

Für mich ein bereicherndes Buch.

Ich bin manchmal immernoch erstaunt, daß es Menschen gibt, die zu diesem Thema einen "Schmöker" suchen.

Da gibt es wirklich mehr als genug.(z.B. "Ich war fünf und hatte das Leben noch vor mir"v. A.Panzner)

Genauso daneben sind hier"angebliche Korrekturleser".In erster Linie ist der INHALT wichtig, aber wer ein Haar in der Suppe sucht, wird eins finden und wenn es sein eignes ist.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht für jeden, aber für Betroffene Eltern wie Kinder vielleicht eines der wichtigsten Bücher, 23. Januar 2010
Von 
Dieses Buch erreicht eine objektive, detaillierte Analyse der psychologischen Folgen von Kriegserlebnissen im Kindheitsalter und deren Auswirkungen auf den Erwachsenen. Primär ist Die vergessene Generation" geschrieben für Menschen, die zwischen 1930 und 1945 in Deutschland geboren wurden. Aber, und das erscheint mir noch wichtiger, auch für deren Kinder. Ich bin Kind von Kriegskindern, und habe mich lange Jahre gefragt, warum meine Eltern so sind wie sie sind. Erst mit diesem Buch, erst mit dieser psychologischen Deutung von habe ich verstanden, woher ich komme und wie sich die Kriegserlebnisse meiner Eltern in mir manifestieren. Aus der Perspektive des Kindes von Kriegskindern kann dieses Buch dem gewillten Leser der erste Anstoß sein, den wichtigsten aller Schritte zu vollziehen: mit seinen Eltern endlich ins Reine zu kommen und endlich zu verstehen, warum sie sind, wie sie sind. Und obwohl es eben nur der erste Anstoß sein kann, so ist es für mich eines der wichtigsten Bücher, die ich je gelesen habe - auch wenn das für andere Menschen anders sein mag. Eben ein Buch, das nur für eine bestimmte Zielgruppe geschrieben wurde.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wertvoller Beitrag für ein besseres generationenübergreifendes Verständnis, 16. Oktober 2006
Das Buch leistet einen wertvollen Beitrag für ein besseres generationenübergreifendes Verständnis. Es weist den Blick darauf, dass die Generation, die in der Kriegszeit und Nachkriegszeit groß geworden sind, zwar überlebt hat, aber größtenteils psychisch traumatisiert ist, was nicht ohne Auswirkungen auf die Prägung der eigenen Kinder blieb. Es bietet erste Erklärungsansätze und Hinweise, worin möglicherweise die verbreitete Abwehr von Gefühlen und depressive Veranlagungen begründet sein können. Für all jene, deren Eltern dieser Generation angehören oder die als professionelle Berater, Coaches und Therapeuten Menschen begleiten, ist das Buch ein absolutes MUSS.
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Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen
Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen von Luise Reddemann (Gebundene Ausgabe - 8. Dezember 2014)
EUR 19,95
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