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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Der Kapitalismus hat keinen globalen Widersacher mehr"
Hinter dem sperrigen Titel "Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt" verbirgt sich eine sachlich fundierte und gleichzeitig unterhaltsame Hintergrundanalyse der aktuellen Finanzkrise. John Lanchester legt dabei seinen Schwerpunkt auf die Fehlentwicklungen des Kapitalismus, den komplexen und undurchschaubaren Derivatemarkt sowie den...
Vor 17 Monaten von Volker M. veröffentlicht

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fakten sehen anders aus
Eigentlich habe ich mir mehr erwartet. Das Buch beschreibt in Prosasprache, zwar gespickt mit manchen Anekdoten, aber doch weit entfernt von einem Sachbuch wie man die Finanzkrise interpretieren könnte. Leider werden hier sehr viele persönliche Meinungen wiedergegeben anstatt mit harten Fakten zu operieren. Für mich, der mehr an Fakten als an Meinungen...
Vor 14 Monaten von WolfgangLorenz veröffentlicht


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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Der Kapitalismus hat keinen globalen Widersacher mehr", 22. Juni 2013
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen (Broschiert)
Hinter dem sperrigen Titel "Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt" verbirgt sich eine sachlich fundierte und gleichzeitig unterhaltsame Hintergrundanalyse der aktuellen Finanzkrise. John Lanchester legt dabei seinen Schwerpunkt auf die Fehlentwicklungen des Kapitalismus, den komplexen und undurchschaubaren Derivatemarkt sowie den Immobilienmarkt mit seinen Subprime-Hypotheken.

Die kapitalistische freie Marktwirtschaft war zuerst nur eine Ausnahmeerscheinung, aber seit mehreren Jahren scheint sie sich zum Normalfall auf der Welt zu entwickeln. Liberalisierung der Märkte, Deregulierung der Wirtschaft (vor allem des Finanzsektors), Privatisierung des staatlichen Eigentums und niedrige Steuern sind die Kennzeichen dieses "jeder-gegen-jeden"-Kapitalismus. Vorreiter waren die USA und Großbritannien. Er griff dann in abgewandelter Form auf Neuseeland, Australien, Irland, Spanien, Island, Russland, Polen und andere Staaten über. Verstärkt wurde die Entwicklung durch den von den USA gelenkten IWF. Geld gab es für die ärmeren Staaten nur dann, wenn zumindest eine Variante des Modells eingeführt wurde.
Lanchester zeigt in sehr anschaulicher Weise diese Zusammenhänge auf und erläutert auch, warum der Fall der Berliner Mauer und der Zusammenbruch der Sowjetunion den Boden für die heutigen Verwerfungen auf dem Finanzmarkt geebnet haben. Er spannt dabei den Bogen weit umfassender, als ich es bisher bei anderen Autoren gelesen habe.

Nach einer kleinen Einführung in das Lesen von Bilanzen geht Lanchester detailliert auf Derivate ein, die ursprünglich als Versicherungsschutz gedacht waren, sich aber mittlerweile zu einem intransparenten Markt entwickelt haben. Er kritisiert die Mathematisierung der Banken, die eine Wissensdiskrepanz zwischen Führungskräften und "Quants", wie Mathematiker innerhalb des Bankwesens genannt werden, verursacht haben. Immer komplexere Produkte kamen auf den Markt, die kaum mehr verstanden wurden.
Die Kreditausfallversicherung CDS, von Warren Buffet als "Massenvernichtungswaffe" bezeichnet, hat dann den Bogen überspannt. Der zugrunde liegende Wert der Risiken, die versichert wurden, lag weit über dem fiktiven Wert. Der gesamte Markt der Derivate betrug 2008 unglaubliche 54.000.000.000.000 Dollar - unglaublich viel größer als der Markt der Produkte selbst. Es gab keine Prüfung der Versicherer, ob sie im Leistungsfall überhaupt in der Lage sind, die Summen auch zu zahlen. Und so kam auch die größte amerikanische Versicherungsgesellschaft AIG ins Trudeln und musste mit Staatsmitteln gerettet werden.

Mit einfachen und nachvollziehbaren Beispielen widmet sich Lanchester auch den Entwicklungen auf dem angelsächsischen Immobilienmarkt. Die Förderung von Wohneigentum stand dort immer schon im Fokus der Regierungen. Als Bush sen. den Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac per Gesetz zwang, 30 % ihrer Kredite an Personen mit niedrigem oder mäßigem Einkommen zu vergeben, nahmen die faulen Kredite zwangsläufig zu. Schließlich wurden sie hübsch verpackt und undurchsichtig an Anleger verscherbelt. Der Rest ist als Suprime-Krise bekannt.

Leider konzentriert sich Lanchester bei seinen Ausführungen auf die USA und Großbritannien und geht aus meiner Sicht auf andere Länder wie Griechenland oder Deutschland nur unzureichend ein. So wird die Eurokrise nur am Rande behandelt und das fast ausschließlich im nachträglich angehängten Epilog. Er schreibt sinngemäß, dass die Deutschen im 20. Jahrhundert den Zweiten Weltkrieg vom Zaun gebrochen haben und im 21. Jahrhundert trügen sie die Schuld am prognostizierten Kollaps der internationalen Währungssysteme, wenn der deutsche Steuerzahler nicht endlich die Staatsschulden der anderen Euroländer übernimmt. Beide Ereignisse nennt er im gleichen Atemzug. Das empfinde ich als anmaßend und unverschämt.

Trotz dieses Ausrutschers ist sein Buch insgesamt dennoch ein lesenswertes und flüssig geschriebenes Sachbuch mit vielen neuen Aspekten der Finanzkrise.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genug jetzt!, 19. August 2013
Von 
Happyx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen (Broschiert)
Der Kapitalismus ist ein giftiges Gas mit üblem Geruch, sagte Mao. John Lanchester lernte beides in Hongkong kennen, wo er aufwuchs und die Auswüchse einer Wirtschaftsordnung riechen konnte, die nach dem Grundsatz verfuhr, dass dem Sieger alles gehört, dem unaufhörlich gegeben wird. Chinesen flohen mit Begeisterung aus dem Nichts in diesen Bereich, in dem jeder gegen jeden lebt und den letzten beißen die Hunde. In der nachfolgenden Zeit bis heute schien es Lamchester als würden alle Regeln, die für Hongkong Anwendung fanden, nun auch plötzlich für die restliche Welt gelten. Beginnend mit Reagan, Thatcher und den Chicago Boys spannte sich der Düsenantrieb des Kapitalismus vor den Karren der sozialen Gerechtigkeit. Nach der Öffnung der Berliner Mauer veranstaltete der Kapitalismus eine Siegesparty, die fast zwei Jahrzehnte dauerte. John Lanchester möchte mit diesem Buch das Ende dieser Party einläuten.

Der Autor beschreibt das Wesen der Banken, ihre ureigene Aufgabe als Mittelpunkt der Wirtschaft, die Ebbe und Flut des Kreditkreislaufs, der beim Funktionieren ein tatsächliches Weltwunder ist. Die Vermögensaufstellung (Bilanz, Erfolgsrechnung, Kapitalflussrechnung, Gewinnvortrag) ist eine Erfindung eines Franziskanermönches, der mit Leonardo da Vinci befreundet war. Die globale Krise auf den Punkt gebracht bedeutet nicht zu wissen, welche Bank überhaupt noch solvent ist, d.h. alles auszahlen könnte, was ihnen als Einlagen gegeben wurde, weil die toxischen Papierenicht mehr überschaubar sind. Die Wettbüros gingen mit der Zeit in den sicheren Hafen von Staatsanleihen, weil man glaubte die seien sicher. Wirklich? Wir sind mittendrin in diesem Szenarios ungezügelter Geldvermehrung der EZB.

Wenn doch alle Autoren so bildhaft, so klar und eingängig formulieren könnten. John Lanchester erinnert am Ende des Buches an Keynes, der davon ausging, dass wir mit wachsendem (automatisiertem) Wohlstand automatisch langsamer und mehr an Fragen des Menschseins interessiert wären. Weit gefehlt und gerade deshalb ist heute der Weckruf des „Genug jetzt“ wichtig, den der Autor dem Habgier-System zuruft.

Ganz am Ende der Hinweis auf Deutschland:
„Die größte Gefahr, die der europäischen Stabilität im 20. Jh. erwuchs, war der Glaube der Deutschen an ihre besondere Bestimmung. Im 21. Jh. liegt die größte Gefahr für die europäische Stabilität in dem Widerstreben der Deutschen, ihre besondere Bestimmung zu akzeptieren. Wenn es der deutsche Steuerzahler schafft, und sei es auch noch so widerwillig, anzuerkennen, dass es seine Pflicht ist, die Bürde zu schultern, wird sich der Euro wohl irgendwie durchschlagen.“
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit mit (bitterem) Humor, 25. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen (Broschiert)
Von seinem trockenen Humor sollte man sich, gerade was dieses Buch angeht, nicht täuschen lassen. Denn im Rahmen der vielfachen Veröffentlichungen der letzten Zeit um die Themen der Finanzkrise, des Kapitalismus, der Gier nach Profit und des wankenden Euro herum behält Lanchester zwar durchaus seine sehr flüssige, lockere, humorvolle und verständliche Sprache bei, lässt jedoch keinen Zweifel daran, dass es ihm mit seinem Thema ernst ist.

Das Geld steht im Mittelpunkt seiner Erläuterungen, das Bankwesen. Die Tatsache, dass durch das Geld „alle miteinander vernetzt“ sind, kaum aber jemand versteht, welch immenses Geflecht gegenseitiger Abhängigkeiten vom einfachen Bürger bis hin zum komplexen Industriekonglomerat durch dieses „Geld“ im Raume steht.

Und er verweist, zum besseren Verständnis der gefährlichen Fehlentwicklungen, sehr verständlich auf die Geschichte der „Deregulierungen“. Mithin zeigt Lanchester dem Leser absolut verständlich auf, wie sehr Staaten und Finanzinstitutionen noch vor einigen Jahrzehnten auf „das Geld“ geachtet haben, allenthalben Restriktionen nicht nur für den einfache Bürger im Raume standen, sondern auch für Banken als „Stütze von Wirtschaft und Staat“. Und wie im Verlauf weniger Jahre diese teils fast ängstlich anmutende „Achtsamkeit“ mehr und mehr sich völlig ins Gegenteil umkehrte, Geld quasi mit vollen Händen „zum Fenster heraus“ und in die Arme der (eher wenigen) Profiteure geworfen wurde (und, noch schlimmer, täglich weiter geworfen wird).

Weil, so Lanchesters These, „es eben nichts mehr kostet“.
Aber auch nur vermeintlich.
Am Beispiel der Subprime Krise zeigt er auf, dass Banken ohne weiteres Geld in Mengen auf den Markt warfen, die Risiken verpackten und weiter verkauften und damit ohne Risiko (aber auch nur für sich selbst) weiterhin Geld auf den Markt werfen konnten.
„Weil es eben nichts kostet“. Das aber ist ein, höflich ausgedrückt, „Irrtum des Systems“, unhöflich gesagt ein breiter „Betrug“. An jenen, die als letztes Glied der Kette für die Ausfälle der Kredite gerade stehen werden. Alle. Durch ihre Steuern zur Rettung des Systems.

Geld ist, nach Lanchester, immer geliehen. Die Deregulierung (und damit der Verlust dieses fundamentalen Wissens und der Vorsicht) hat die Ordnung nun völlig durcheinander gebracht. Eine „Unordnung“ allergefährlichsten Ausmaßes, die Lanchester im Buch ebenso einsichtig auch am Euro durchdekliniert.

Eine Krise, die ständig mehr an Fahrt aufnimmt. Denn das „Geld ja nichts mehr kostet“ (und kurzfristig scheinbar keiner dafür gerade stehen muss) wird die Welt mit Geld „geflutet“. Vermögen, das umgehend wieder angelegt wird und immer risikoreicher eingesetzt wird.

Einen einfache Weg aus der Krise heraus, den propagiert Lanchester in keiner Weise.
Er macht dem Leser nichts vor, er beruhigt nicht, er wütet aber auch nicht nur herum. Letztendlich erläutert er in sehr verständlichen Sprache und anhand eingängiger Beispiele das „Grundproblem“ des Systems und vermag als Ausblick nur zu geben, dass „die Zeche bezahlt werden wird“. Nicht von „denen da oben“ und nicht von denen mit dem gehorteten Vermögen, sondern vom Steuerzahler und, was Europa angeht, alleine von Deutschland.

Ein Buch, dass gerade ins einer klaren Sprache und dem ironischen Unterton intensiv zum Umdenken anstößt. Gegen die ständige Plünderung all derer, die kaum ausweichen können durch ihre Steuerlast, die aber die Folgen der Krise auch des Sozialsystems ebenso am eigenen Leibe viel deutlicher zu spüren bekommen, als die Protagonisten des Systems.
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5.0 von 5 Sternen Endlich eine halbwegs verständliche Erläuterung, 10. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Selbst wenn dieses Buch für Nicht-Banker bei Adam und Eva anfängt: es stellt die sehr komplexen Zusammenhänge der jüngsten Kreditblasen und Kredit-Derivate und darauf wettender Fonds so dar, dass auch ein Geld-Normalverbraucher wie ich halbwegs versteht, weshalb man nicht zu viel spekulieren sollte. Die großen Summen, die die Staaten jetzt zur "Rettung" einiger "Banken" aufwenden müssen, sprechen da eine deutliche Sprache.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fakten sehen anders aus, 22. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen (Broschiert)
Eigentlich habe ich mir mehr erwartet. Das Buch beschreibt in Prosasprache, zwar gespickt mit manchen Anekdoten, aber doch weit entfernt von einem Sachbuch wie man die Finanzkrise interpretieren könnte. Leider werden hier sehr viele persönliche Meinungen wiedergegeben anstatt mit harten Fakten zu operieren. Für mich, der mehr an Fakten als an Meinungen interessiert ist, ist das Buch daher nur mittelmäßig empfehlenswert.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Weltwirtschaftskrise--endlich verständlich !, 2. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen (Broschiert)
Dieses hervorragende Buch erklärt die Hintergründe und Folgen der Krise, die 2007-8 anfing, ohne Jargon--auf eine klare und sogar auch humorvolle Weise, die auch derjenige, der kein Diplom-Volkswirt ist, ohne weiteres verstehen kann. Wie die Banker scheinbar fest geglaubt hätten, dass sie das Phänomen Risiko abgeschafft hatten: sie waren ja dagegen versichert! Wie Island pleite wurde. Die Schande, dass Reform immer noch abwesend oder unzulänglich ist. Die bedrohten Casinobanken hat man ja in den meisten Fällen auf Kosten des Staates und so des Steuerzahlers gerettet--das nächste Mal wird ihr Versagen zu groß sein, dass irgendeine Rettung möglich sein wird.
Lesen Sie unbedingt dieses Buch, denn es betrifft auch Sie!
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14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Autor, der nie "Wirtschaft gelernt" hat, erklärt uns die Finanzkrise, 18. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen (Broschiert)
Lanchester versteht nicht einmal die einfachsten sal­den­me­cha­ni­schen Zusam­men­hän­ge in der Wirtschaft, will uns aber über Wirtschaft aufklären. Ein Laie erklärt uns hier die Wirtschaft.
Lanchester schreibt in der Gewissheit, dass jeder bei jedem Schulden haben könnte. Mathematisch ist das zwar unmöglich, aber was schert das einen ökonomischen Analphabeten wie Lanchester?
Am Beispiel Chinas beschreibt er die Leis­tungs­bi­lan­zun­gleich­ge­wichte zwischen China und den USA, ohne zu wissen, dass es bei Leistungsbilanzungleichgewichten zwin­gend zu einer Kre­dit­ver­gabe an das Defizitland kommen muss, es sei denn dass China seine Über­schüsse ver­schen­ken wollte. So fragt sich der unkundige Lanchester, warum China die Überschüsse nicht im eigenen Land investiert.
Aber nie­mand hat John Lan­ches­ter jemals erklärt, dass es bei Über­schüssen im Han­del nicht darum geht, ob man das Geld so oder so verwendet, denn die Kre­dite an die USA sind eine unver­meid­li­che Folge der buch­hal­te­ri­schen Logik.
Man sollte sich das Geld für dieses Buch sparen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oberflächlich, 18. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Erwartung, ökonomische Zusammenhänge würden wirklich nachvollziehbar dargestellt, wird enttäuscht. Der Text ist bestenfalls impressionistisch und behauptet ständig Zusammenhänge darzustellen, macht sich aber nicht die Mühe einer konsequenten Argumentationskette
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oberflächlich und eher schwach, 31. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen (Broschiert)
Mittelmäßig recherchiert und nur maßvoll sachkundig. Eine Lektüre lohnt nicht, wenn man regelmäßig Zeitung liest. Es sind keine Informationen dabei, die irgendwie Tiefgang haben und über einige Anekdoten hinausgehen. Geschickt ist alleine, wie man damit 270 Seiten füllt und ein ganzes Buch verkauft. Schade um die Zeit, die man mit dem Lesen verbringt.
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7 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Buch für den, der sich für Zusammenhänge interessiert., 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt: Die bizarre Geschichte der Finanzen (Broschiert)
Die Zusendung war Ok.
Das Buch ist eines von ganz wenigen, welches den Zusammenhänge im Finanzdebakel aufzeigt und auch begründet, welches die Mechanismen waren, die dazu geführt haben. Didktisch in meinen Augewn sehr gut.
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