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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen individuelle Sterbekultur, 24. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Genau wie Susanne Jung in den einzelnen Kapitel die Begleitung der Angehörigen beschreibt, so fühlte ich mich auch als Leserin an das Thema Tod herangeführt: ruhig, respektvoll, empfindsam, einen sicheren Raum bietend, Halt/Struktur gebend, erdend. In jedem Kapitel war die gelebte und reflektierte Lebensgeschichte der Autorin spürbar. Die verschiedenen Aspekte und Perspektiven schienen natürlich aus sich zu wachsen und am Ende schien nichts offen geblieben zu sein, obwohl es sicherlich noch viel mehr dazu zu schreiben gibt. Das Buch ermutigte mich zum Nachdenken über das Thema Sterbe(un)kultur, den eigenen Umgang mit dem Tod und lädt ein zum Entwickeln eines individuellen Wegs des Abschieds als einen Teil des Lebens. Ich werde es gerne weiterempfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist eine alte spirituelle Weisheit, dass man erst richtig leben kann, wenn man mit dem eigenen Tod Frieden gemacht hat, 23. April 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch der hauptberuflichen Bestatterin Susanne Jung darf man vom Titel her nicht mit einer philosophisch- theologischen Abhandlung verwechseln. Darum geht es ihr nicht. Sie will in einer einfachen, sehr verständlichen und den Leser einladenden persönlichen Sprache erzählen von ihrem Lebensweg und ihrer Weggemeinschaft mit dem Tod.

Neben der interessanten Lebensgeschichte (ich habe in meinem Berufsleben viele unterschiedliche Bestatter kennen gelernt, keinen aber wirklich gekannt) kann der für die Fragestellung offene Leser eine Fülle von Gedanken und Anregungen mitnehmen bei der Lektüre dieses Buches, die ihn bei der eigenen Beschäftigung mit dem Tod (dem anderer und vor allem dem eigenen) weiterbringen können.

Susanne Jung ist der Tod, damals noch in fremder, bedrohlicher Gestalt, zum ersten Mal begegnet, als sie 19 Jahre alt war und ihre Muter starb. Ihr sich daran anschließendes rastloses Reisen um die Welt interpretiert sie heute als ein Weglaufen vor einer Auseinandersetzung, der sie sich dann teilweise stellte, als sie begann, ehrenamtlich als Sterbegleiterin zu arbeiten. Über diese Arbeit bekam sie Kontakt zu einem Bestattungsinstitut, gab schließlich ihren früheren Beruf auf und hat seitdem über 800 Tote bestattet und mit deren Angehörigen geredet, mit ihnen gelernt, Abschied zu nehmen.

Ein persönliches Buch, das dem Leser und der Leserin helfen kann, die inneren Barrieren bei diesem Thema löchriger zu machen und zu einer eigenen Annäherung an ein verdrängtes Thema beitragen kann.
Es ist eine alte spirituelle Weisheit, dass man erst richtig leben kann, wenn man mit dem eigenen Tod Frieden gemacht hat.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht wegweichen, 15. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen (Gebundene Ausgabe)
Nicht anders als den meisten Menschen stand Susanne Jung dem Tod und Sterben gegenüber. Eher wegweichend, das Thema meidend. Nicht umsonst ist der Tod in der modernen Gesellschaft westlicher Prägung mehr und mehr „an den Rand“ gerückt worden, findet kaum mehr „zu Hause“ statt und ist auch nicht mehr ein gemeinsam getragenes Ereignis des erweiterten sozialen Umfeldes. In früheren Zeiten war der Tod weitaus mehr Teil des alltäglichen und sozialen Lebens, Tote wurden im eigenen Heim aufgebahrt, die weitere Nachbarschaft war direkter beteiligt.

Dies hat sich verändert, vor allem auch mit Folgen für die Lebenden. Denn wenn der „Tod im Leben fremd wird“, dann entsteht im Lauf der Zeit das ein oder andere Tabu um den Tod herum, dann ist der einzelne wie auch das soziale Umfeld zunächst einmal ganz einfach auch ungeübt in seinem Umgang mit dem Geschehen des Sterbens.

Susanne Jungs eigenes Leben wird zunächst deutlich durch den Tod erschüttert. Der geliebte Großvater, die Stiefmutter (nach dem Tod der leiblichen Mutter, als Susanne Jung noch sehr jung war) und des Bruders lassen ihr eigentlich keine große Wahl, den Tod als einschneidende Realität des eigenen Lebens wahrzunehmen.

Da nutzt es auch nichts, dass sie zunächst, reflexartig, weit wegweicht, auf Reisen geht, sich ganz dem Leben den schönen Seiten, dem aktiven Erleben zuwendet. In der Rückschau erkennt sie selbst, das dies nichts anderes als eine Flucht auch vor sich selbst war und bezeichnet sich als „Die Frau, die vor dem Tod floh“.

„Auch ich wollte vor dem Tod fliehen, doch ich entkam ihm nicht“. Als „geschockt“ sieht sie sich selbst in dieser Zeit und ein Schock ist etwas, das „im Menschen wie ein Uhrwerk weiterläuft“. Bis das fragile Gebäude einstürzt, was bei Susanne Jung wesentlich später im Leben der Fall war. Mit ganz besonderen Folgen für ihr weiteres Leben.

Als sie einmal erkannte, dass ein Wegweichen nicht gesund ist, eine Flucht nur dem eigenen Leben, der eigenen Person schadet, hat sie den Tod quasi „geradewegs bei den Hörnern gefasst“ und ist Bestatterin geworden.

Ihr Buch nun gibt Auskunft über den Tod und was er mit dem Menschen, den Hinterbliebenen, macht. Gespeist aus der Reflektion des eigenen Erlebens und den vielfältigen Begegnungen mit Trauer und Tod aus ihrem Beruf heraus, spürt man dem Buch seine Authentizität ab. Keine abstrakten Überlegungen, keine Theorien tragen das Buch, sondern einfache und klare Geschichten und Reflektionen. Als Plädoyer für eine Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit dem Tod für die eigene, geistige Gesundheit.

Das man erkennen kann, dass der Tod auch manchmal „als Erlöser“ kommt. Das man „ungelebtes Leben“ betrauern kann und soll, das es um letzte „Liebesdienste“ hier und da geht und, immer wieder im Hintergrund, in einem der Kapitel zum zentralen Thema gemacht, dass der Körper auf den Tod eines anderen reagiert.

Besser also ist es, „mit dem Tod zu leben“. Zwei eindrucksvolle Kapitel schließen das Buch in diesem Sinne ab. Das man „im Leben zum Leben erwachen kann“ und das es eine wertvolle Überlegung ist, sich zu fragen, „wie ich einmal gelebt haben möchte“.

Ein sehr persönliches, in großen Teilen durchaus auch anrührendes Buch „aus dem Leben heraus“ dem „Tod gegenüber“ legt Susanne Jung vor, dem es allerdings hier und da an etwas objektiverer Reflektion (anhand anderer Literatur zum Thema z.B.) fehlt. Einfach und schlicht aber führt das Buch durchaus den Tod quasi in die „Mitte des Lebens“, und regt den Leser an, ebenso „nicht wegzuweichen“, wie Susanne Jung sich dem Geschehen stellt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AUTHENTISCH & BERÜHREND, 11. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen (Gebundene Ausgabe)
Die Sprache des Buches ist schlicht und dennoch gleichzeitig auf einem hohen Niveau. Niemand erwartet das Erzeugnis von psychisch gestörten Literaturnobelpreisträgern, sondern kann dankbar sein für eine nachvollziehbare Wegbegleitung. Es gibt zahllose Ratgeber, die sich mit Sterben und Tod befassen. Susanne Jung spricht nicht aus Distanz, sondern von berührbarer und erlebter Nähe. Sie nimmt den Leser mit in den stillen Raum von Sterbenden und Toten. Wunderbar, wie sie mit den Angehörigen spricht und sie liebevoll an die Hand nimmt, wenn es um die Überwindung von verständlichen Ängsten geht. Ihre Bestattungen versteht sie würdevoll und festlich zu gestalten. In Susanne Jung begegnen wir einem Menschen, einem Leuchtturm in der zunehmenden Unpersönlichkeit des hektischen Alltaglebens. "Der Mensch braucht Zeit, um das, was nicht sein darf, zu fassen!"

Roland R. Ropers
Religionsphilosoph & Publizist
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen (Gebundene Ausgabe)
Ich bin ehrenamtlich in einem Hospiz tätig und lese sehr viel Bücher über den Tod. Das Buch besser leben mit dem Tod war mit Abstand das beste was ich bisher gelesen habe. Sehr einfühlsam, sehr schön geschrieben. Ich kann es nur weiterempfehlen und werde dies in unserem monatlichen hospiztreffen sicherlich auch tun.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührt, 27. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen (Gebundene Ausgabe)
Sie hat mich berührt mit ihrem Buch, diese Susanne Jung.

Sterben und Tod sind mir im Leben begegnet, und in vielem fand ich meine Erfahrungen in dem Buch widergespiegelt, auf sehr berührende Weise, denn Jung erfüllt ihren Anspruch, ihre Vision: "einen anderen Umgang mit dem Tod zu finden, gemeinsam mit den Angehörigen und ihren Toten, individuell, ehrlich und emotional." Genauso schreibt sie auch: individuell, ehrlich und emotional. Sie öffnet sich, erzählt Geschichten, teilt ihre Erfahrungen und Gedanken, auch ihre Kritik am Umgang mit dem Tod in unserer Gesellschaft - und öffnet auf diese Weise ganz sanft meinen Blick auf meine eigenen Erfahrungen, die persönlichen wie die gesellschaftlichen. Eben berührend.

Und dann hat Susanne Jung mir noch mal eine ganz andere Perspektive aufgezeigt, nämlich die der Bestatterin. Nun weiß ich endlich, was mit den Körpern meiner Eltern "hinter den Kulissen", nach ihrem "Ableben" (welch ein Wort?!) geschehen ist, ganz praktisch. Wer wofür zuständig ist, wo (meist ungenutzte) Spielräume - oder besser: Erlebensräume - bestehen, die uns helfen können, die eigene Schreckstarre angesichts des Todes zu erweichen und aus starren Ritualen (Beerdigungen) einen persönlichen Abschied zu machen.

Wenn man das denn will. Denn was ich noch gut finde an Susanne Jungs Buch: sie sagt, was sie denkt, ohne ihre Meinung aufzudrängen, sie zeigt einfach Möglichkeiten auf. Zum Beispiel zum Thema Organspenden. "Der Mensch geht Schritt für Schritt vom Leben in den Tod", sagt sie, und "auch die nach-todliche Phase ist ein Prozess, der seine eigene Zeit hat." Die Entnahme von Organen sei ein Eingriff in diesen Prozess - dessen sollten wir uns bewusst sein. Jung bezieht klar Stellung: "Ich möchte kein Organ spenden und keines haben"; aber sie sagt mir nicht, was ich tun soll - sie lädt nur zum Nachdenken ein. Das passt zu dem sanft öffnenden Charakter des Buches: Jung "will nichts" von den LeserInnen, sie lenkt uns auf uns selbst zurück und bietet dabei ihre Begleitung an. Meinen herzlichen Dank dafür!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Tod als Begleiter im Leben, 9. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen (Gebundene Ausgabe)
Susanne Jung beschreibt ihren Weg, wie sie „lernte, Abschied zu nehmen“ bis hin zu der Erkenntnis „Besser leben mit dem Tod“ – als ergänzendem Teil unserer Existenz –, und schließlich zu ihrem Beruf als Bestatterin, die nicht nur alles regelt, was bei einem Sterbefall erledigt werden muß.

Ich habe das Buch non-stop gelesen, nach anfänglichem Herausgreifen mich persönlich betreffend erscheinender Beiträge darin, und endlich von Anfang an in chronologischem Aufgreifen der Beiträge.

Die Verfasserin findet den Weg, beginnend mit der eigenen biographischen und langwierigen Suche nach Zugang, mit dem Erlebnis des Todes zurechtzukommen, die Befähigung zu einer Bestatterin, Sterbenden und Angehörigen beizustehen bei deren Erleben von Tod.

Erst nach eigener Erfahrung und Reifung kann sie selbst auf den Tod zugehen und leben lernen. Als verwundete Heilerin versteht sie Empathie, und das ist es, was sie für ihre Aufgabe als Bestatterin erachtet. Sie ist da für das letzte Geleit.

Wer Angst vorm Tod hat (nicht gleichbedeutend mit Sterben), kann nicht gut leben; also muß man hin und wieder Abschied nehmen, indem man einen Schritt zurücktritt und betrachtet, wo und wie man lebt. Versuche, auch während des vollen Lebens das Phänomen anzunehmen zur eigenen Reifung.

Ich selber habe am Totenbett meiner Mutter ihr Ende als beglückend erleben können, wie friedlich ein Mensch gehen kann, und habe auch am Pflegebett meiner Frau zuhause erlebt, wie man vor dem Leben keine Angst mehr zu haben braucht. Ich finde in dem Buch all die Erlebnisse wieder, die ich bei der Sterbebegleitung meiner Frau erfahren habe.

Das Buch ist eine Sammlung selbsterworbener Weisheit; eine Suche, Unbegreifbarkeit erlebbar zu machen, zu verstehen, was unverstehbar ist, Einverständnis zu finden mit dem Tod des Angehörigen und des eigenen.

Die Sprache des Buches ist aus dem Gemüt entstanden.

Das heutige Verdrängen von Tod aus unserer Lebenssicht verweigert ihm seinen gebührenden und uns gesundenden Platz. Wollen wir ihm den zugestehen zu unserem inneren Frieden.
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5.0 von 5 Sternen Bestatterin aus Liebe zum Leben, 21. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen (Gebundene Ausgabe)
Susanne Jung, die Frau, „die sich ins Leben gestürzt hat, um dem Tod zu entkommen“ nimmt uns im ersten Teil des Buches auf eine sehr ehrliche Weise mit in das Abenteuer ihres Lebens und des Sterbens. Der Tod ihrer Mutter, ihres Großvaters, der Frau ihres Vaters, ihres Bruder und der Großmutter zwangen die Autorin in die Knie vor ihrer eigenen Todesangst und führten zu einem Zusammenbruch. Aus der „Brandrodung“ wurde ein Neubeginn: „Nie im Leben habe ich mich so gut gefühlt, wie seit dem Moment, als ich begann, vom Ende her zu denken – und als Bestatterin zu arbeiten“.
Der zweite Teil des Buches handelt vom Tod im Leben der Anderen – Susanne Jung erzählt von der Bestattung eines ungeborenen Lebens, von dem Jungen, der sich das Leben nahm, von der Frau, deren Herz vergeben wurde und dem Mädchen, das zu schön war, um zu sterben. Sie nimmt die Leser mitten hinein in lebendige Geschichten, die einen anrühren, traurig, aber auch versöhnlich stimmen, die einen die Luft anhalten lassen, ernüchtern und heftig an den eigenen Ängsten rütteln. Wie nebenbei erfährt man unter anderem, wie lange in Deutschland ein Toter aufbahrt werden kann, bekommt wichtige und wenig bekannte Informationen zu Organspenden und gesetzlichen Auflagen zu Bestattungen, Bestattungsunternehmen und Krematorien. Interessant ist auch, welche neuen Ansätze von alternativer Sterbens-und Bestattungskultur es inzwischen gibt.
„Besser Leben mit dem Tod“ ist einfach und spannend geschrieben, erfrischend frei von gutgemeinten Ratschlägen oder spirituellen Empfehlungen. Kein Aspekt des Sterbens wird beschönigt und dennoch zieht sich große Zärtlichkeit im Umgang mit diesem großen Thema durch das Buch.
Ulrike Manier
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiges Buch, 30. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen (Gebundene Ausgabe)
Susanne Jung bringt es auf den Punkt: Nur, wenn wir den Tod in unser Leben integrieren, kommen wir mit dem Verlust geliebter Menschen zurecht. Ein erfahrungssattes, kluges Buch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Tod ist vor allem eine Chance., 14. August 2013
Von 
Happyx - Alle meine Rezensionen ansehen
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Warum trauern wir um Verstorbene? Weil wir dem nachtrauern, was hätte sein können. Wir weinen um das nicht gelebte Leben. Du und ich wir hätten Freunde sein können. Wir hätten Spaß haben können. Nichts davon ist gelebt worden.

Diese zentralen Sätze auf Seite 63 leuchten aus einem einfühlsamen Buch, das jeden Leser dazu bringt, mitfühlender, offener, ehrlicher mit den Lebenden, mit sich selbst umzugehen. Jetzt, und alle weiteren Tage.

Mich haben die persönlichen Schicksale und das von Susanne Jung sehr berührt. Ich würde sie als jemand ansehen, der etwas vom Leben versteht, weil sie die ungeheueren Risse, die unsere vermeintlich so sichere Existenz durchziehen, kennt.

Ihre wertvollen Ideen, Erfahrungen und Anregungen dienen vor allem dazu, nachzudenken, wie wir gerne gelebt haben wollten, bevor wir - kurz vor Gemüse, siehe Vier Arten, die Liebe zu vergessen: Roman - einfach von Dritten eine Schubladenrede bekommen, die jeden langweilt. Siehe insbesondere auch Schatzfinder: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen - und andere es längst leben
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Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen
Besser leben mit dem Tod: oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen von Susanne Jung (Gebundene Ausgabe - 14. März 2013)
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