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TOP 1000 REZENSENTam 31. Mai 2011
'Intimität ist ebenso wie sexuelles Verlangen ein System. Intimität beinhaltet, dass Sie den eigenen Geist im Beisein Ihres Partners spiegeln und gleichzeitig zulassen, dass auch Ihr Partner ihn spiegelt.Vom Zustand der Vier Aspekte der Balance hängt ab, wie viel tiefgehende Intimität Sie zulassen können.'
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Doch wie lässt sich Intimität gerade auf einer solchen Ebene herstellen und vor allen Dingen dauerhaft aufrecht erhalten? Was sind die Spielregeln des Systems der sexuellen Leidenschaft und wie können sie beherrscht werden?
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Ausgehend von den vier Aspekten der Balance, also Nähe und Verbundenheit auf der einen sowie Freiheit und Selbstbestimmung auf der anderen Seite, nähert sich der Autor den Themenfeldern, die in einer Beziehung eine zentrale Rolle spielen. Was heißt es, dem Partner zuhören zu können? Wie kann man eine funktionsfähige Beziehung führen oder den Konflikt zwischen Bindung und Autonomie überwinden? Die Leser erhalten auf solche und ähnliche Fragen detaillierte Antworten, Hilfestellungen und Veranschaulichungen an konkreten Beispielen der Paartherapie. Viele Dinge kommen einem dabei bekannt vor und bieten darüber hinaus die Möglichkeit, die eigene Beziehung in all ihren Höhen und Tiefen zu reflektieren oder aber auch kritisch zu hinterfragen. Ebenso wie das Verhalten der vorgestellten Personen in den Beispielen analysiert wurde, darf das jeweils eigene Verhalten gedeutet werden. Damit wäre der erste Schritt zur Erkenntnis bzw. Besserung getan.
Positiv zu bewerten ist außerdem, dass schwierige Fälle besprochen werden, die etwa mit Ehebruch, Monogamie oder einzelnen Affären zusammenhängen. Umfangreiche Lösungsvorschläge bieten hier Hilfe.
Besonders interessant sind die Erläuterungen zum Unterschied zwischen Lust, romantischer Liebe und Bindung oder die Strategien, um die eigene Kitzligkeit zu überwinden und dadurch neues sexuelles Potential zu entdecken.
Hochinteressant und wissenswert ist zudem die Einführung in das Prinzip der kollaborativen Allianz, deren Ziel es ist, die jeweils positiven Seiten des Partners zu fördern.
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Neben all diesen sinnvollen Ratschlägen im zwischenmenschlichen Bereich darf allerdings nicht vergessen werden, dass eine Partnerschaft nur dann gelingen kann, wenn beide Pole über ein gesundes Selbstbild verfügen. Ein instabiles Selbstempfinden führt häufig zu Problemen innerhalb der Beziehung. Daher werden Tipps zur Angstregulation gegeben und Hilfestellungen angeboten, die ein positives Selbstbewusstsein fördern sollen, fernab von der Abhängigkeit von anderen Meinungen bzgl. des eigenen Selbst.
Informationen über Therapieangebote und umfangreiche Bibliographien am Ende des Buches bieten zu den jeweiligen Themen interessante Lektüretipps zur genaueren Beschäftigung mit dem gewünschten Thema.
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Fazit: David Schnarchs Erfolge im Bereich der Paartherapie werden durch die Beschäftigung mit dem Text spürbar. Das Buch bietet Einblicke in Psychologie, Lebenshilfe sowie Psychotherapie und ist ein empfehlenswerter Ratgeber für Partnerschaften, Beziehungen und die individuelle Entwicklung.
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am 4. April 2011
In den 30 Jahren meiner ärztlich-analytisch-therapeutischen Tätigkeit mit der Entwicklung meines eigenes Konzeptes der Behandlung von Paaren habe ich mir so ein Buch als fachliche und auch persönliche Orientierung immer wieder gewünscht: In einmaliger Klarheit und Verständlichkeit auch für den Laien beschreibt der Kollege Schnarch die innere und äußere Dynamik einer längerfristigen Paarbeziehung und die Lösung für die dabei notwendigerweise auftretenden Konflikte: die differenzierte Entwicklung der Partner trotz der dabei auftretenden (Verlust)Ängste und verstärkten Verschmelzungswünsche. Die ausführlich dargestellten, von der Evolution, der Hirnforschung, aber auch von der individuellen Kindheits-Genese mit Mutter und Vater her begründeten Vorgeschichten der Partner machen das aktuelle Beziehungsmuster und die von Dr. Schnarch eingeschlagenen Behandlungs- und Lösungswege gut nachvollziehbar: Die Entwicklung der männlichen, bzw. weiblichen Persönlichkeit durch die "Vier Aspekte der Beziehungs-Balance: starkes und flexibles Selbst, stiller Geist und ruhiges Herz, maßvolles Reagieren, sowie sinnvolle Beharrlichkeit" ist für Dr. Schnarch die unabdingbare Voraussetzung der positiven Entwicklung einer lebendigen und lustvollen Partnerschaft. Als Werkzeuge der individuellen und Partnerschaftlichen Heilung empfiehlt Dr. Schnarch zusätzlich zur Sprache (oder auch anstatt) diese Körperübungen: Umarmen bis zur Entspannung, Köpfe auf Kissen, sowie Spüren und Berühren. Mein Fazit ist ganz eindeutig positiv: Dieses Buch ist ein Gewinn für jedes Paar, das die dauerhafte Erfüllung in der Beziehung zu sich selbst und dem jetzigen Partner finden will und bereit ist, an sich selbst und der Beziehung längerfristig zu arbeiten. Das von Dr. Schnarch mit diesem Buch angestrebte Ziel für Männer, Frauen und Paare lautet für mich in Kurzform so: "Zuerst liebe ich MICH und dann - ganz sicher auch DICH!"
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am 6. Juli 2011
Es ist immer das selbe Lied: Mit zunehmender Nähe und Vertrautheit schwindet bei vielen Paaren nach einiger Zeit das Verlangen. Meist ist es nur einer der beiden, der nicht mehr so oft oder auch gar keine Lust auf Sex hat. Dieses Ungleichgewicht, das laut Schnarch in jeder Beziehung vorkommt, schaukelt sich mit der Zeit hoch: Während der eine Partner abwechselnd den Sex einfordert und dann, frustriert durch die Abweisung, an seiner sexuellen Attraktivität zweifelt, gerät der andere unter Druck, weil er sich die Schuld am Scheitern der Beziehung zuschreibt. Am Ende wird der Partner mit dem schwächeren Verlangen das Gefühl bekommen, mit ihm sei etwas nicht in Ordnung, und sich völlig zurückziehen.
David Schnarch zerlegt die komplizierten emotionalen Vorgänge, die zu dieser verfahrenen Situation führen, in ihre Einzelteile. Nach seiner Theorie sind immer die gleichen »Vier Aspekte der Balance« der Schlüssel dafür: Geraten sie aus dem Gleichgewicht, ist das eigene Selbstempfinden geschwächt und wir suchen die Bestätigung von außen. Die Art, wie der Partner darauf reagiert, führt dann zur Dramatisierung.
In Beispielen aus seiner Praxis für Paartherapie demonstriert Schnarch anschaulich, wie die gegenseitigen Schuldzuweisungen und Verletzungen aufhören und Platz machen können für die Entwicklung und Stärkung des Selbst. Und er macht dem Leser ein großes Versprechen: Dass am Ende das Verlangen zurückkehren und sogar noch stärker werden kann.
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am 12. April 2011
Ein dickes Buch, das es in sich hat. Intimität und Verlangen kommt auch in die Jahre. Wie die sexuelle Leidenschaft wieder geweckt werden kann, zeigt dieses Buch. David Schnarch hat als Sexualtherapeut im Laufe seiner Tätigkeit einen eigenen Zugang entwickelt. Es geht im nicht nur um das bessere "funktionieren" der Partner, sondern um eine Weiterentwicklung der Liebesbeziehung. Wie ein roter Faden ziehen sich seine "Vier Aspekte der Balance" durch die anschaulichen Fallbeispiele seiner klinischen Praxis. Die Entwicklung des eigenen stabilen und flexiblen Selbst steht ebenso im Mittelpunkt wie der Wechsel vom Wohlfühl- und Sicherheitsmodus einer Beziehung zu einem Entwicklungsmodus. Schnarch plädiert für die Auseinandersetzung mit der sogenannten "kritischen Masse" in der Partnerschaft. Jürg Willi bezeichnet diesen Ansatz als "einen Wendepunkt für das Verständnis und die Therapie sexueller Probleme". Dem ist nichts hinzuzufügen.
Christian Beuker, vaeter-netz.de
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am 13. April 2011
David Schnarch wendet sich in seinen Einlassungen (und aus seiner langjährigen Praxis) einem verbreiteten Geschehen zu. Nicht in allen, doch aber in vielen Partnerschaften kühlt das sexuelle Verlangen im Lauf der Zeit, nach der Phase des hohen Begehrens, mehr und mehr. So ist auch der Untertitel des Buches genau in diese Hinsicht zu verstehen, 'Sexuelle Leidenschaft wieder wecken'.

Beileibe aber kein einfacher Ratgeber mit ein wenig Hinweisen zu anregenden Dessous oder der Erprobung neuer Spielarten im Schlafzimmer ist dieses Buch, sondern eine tief reichende, fundierte und grundlegende Betrachtung der Sexualität mit ihren Implikationen zur (Weiter-) Entwicklung der Persönlichkeit.
Das Zitat von Erich Jansch, 'Evolution ist Selbstverwirklichung durch Selbsttranszendenz', dem Buch vorweg gestellt, lässt dieses Ansinnen des Autors mitschwingen. Der Mensch entwickelt sich, indem er über sich selbst hinausgeht, indem er neue Möglichkeiten zu jeder Zeit in sich sucht, entdeckt und fördert.

Störungen des sexuellen Verlangens verweisen auf den Menschen dahinter, auf Intimität und Liebe, auf die Möglichkeiten der Entwicklung, die in diesem Falle eben gegenwärtig nicht genutzt werden. Diese Möglichkeiten freizusetzen, dass ist das eigentliche Ansinnen des Buches. Letztendlich nämlich werden Sexualität und Verlangen in den Augen Scharchs nicht von Hormonen gesteuert. Es ist eine Frage der inneren Haltung des Menschen und des Zugangs zu sich selbst, die sich auch auf sexueller Ebene ausdrücken.

Die 'Verwandlung' des gestörten Verlangens in neue Leidenschaft hinein ist dabei der Schlüssel zur lang dauernden Partnerschaft unter den Bedingungen des gegenwärtigen Beziehungs-Lebens. Bedingungen, die es nicht als 'Störung', sondern als den Normalzustand eher kennzeichnen, dass das sexuelle Verlagen zu Zeiten sich abschwächt oder gar kaum mehr vorhanden ist, wie Schnarch eindrucksvoll belegt. In den vier Teilen seines Buches legt er offen, warum Störungen des Verlangens eher die Regel, nicht die Ausnahme sind, wie eine gemeinsame Entwicklung der Beteiligten durch die Bearbeitung der sexuellen Probleme in den Raum treten kann, er erläutert im dritten Teil, das Lustlosigkeit immer ein individuelles Phänomen auf dem Hintergrund einer persönlichen Lebensgeschichte ist und leitet dann im abschließenden Teil ausführlich in die Praxis über, was genau man, innerlich wie äußerlich, tun kann, um das Verlangen (neu) zu entfachen und die Sexualität befriedigend zu vertiefen.
Auch in diesem Teil behält er seinen roten Faden der persönlichen Entwicklung bei, denn auch im direkt sexuellen Bereich geht es letztlich darum, 'der Mensch zu werden, der man sein will'. Getäuscht hätte sich übrigens wiederum , wer hier einen praktischen Stellungsratgeber erwartet (im Sinne sexueller Stellungen, intime Stellungen werden durchaus erarbeitet).

Den wesentlichen Bereich, der für das Gelingen einer erfüllten Sexualität über lange Zeit hinweg im Raume steht, verortet Schnarch in der Intimität. Eine intime Nähe (die durchaus nicht vom Himmel fällt, sondern erarbeitet werden kann und soll) ist quasi der Garant für eine auch erfüllte körperliche Nähe An diesen Einlassungen und dem (übrigens im Buch durchgehend immer zur Erhellung bestens eingebrachten) präzisen Fallbeispiel wird deutlich, wie sehr das Konzept Schnarchs auf der persönlichen Entwicklung und der inneren Arbeit an sich selbst beruht.

In therapeutischer Tiefe bietet das Symptom des sexuellen Erkühlens eben nur den Ansatzpunkt für eine Entwicklung und damit Veränderung der eigenen Person.

Ein fundiertes, überzeugendes und breit angelegtes Buch, in dem Davis Schnarch Intimität mit Sexualität, persönliche Entwicklung mit (knisternder Erotik) und Transzendenz mit Beziehungsqualität verwebt. Ein Buch über das menschliche Leben selbst, ausgehend und einmündend in eine der stärksten Vitalitätsäußerungen, die zwischen Menschen geschehen kann. Ein Buch, mit dem der Leser sich intensiv beschäftigen muss und in dem keine vorgefertigten oder einfachen Antworten im Vordergrund stehen, sondern die richtigen Antwort-Wege aufgezeigt werden.
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am 13. November 2011
Dieses Buch zu lesen ist das Beste, was Paare für Ihre Beziehung tun können. Und nicht nur für die Partnerschaft, sondern auch für die Beziehung zu sich selbst!

Die Anregungen und Übungen kann man wunderbar ausprobieren und Stück für Stück umsetzen. Das hat meine Ehe und unser Liebesleben bereichert, ebenso meine Arbeit als Coach.

David Schnarch hat einen revolutionären Therapie-Ansatz entwickelt. Sein Buch "Die Psychologie sexueller Leidenschaft" hat mich schon begeistert. Ich würde es jedoch eher zur Fachlektüre zählen, für "Psycho-Laien" ist es meiner Meinung nach keine leichte Kost. Intimität und Verlangen ist näher an der Praxis geschrieben, so dass ich es auch meinen Klienten empfehlen kann.

Der wichtigste Aspakt ist für mich "bei sich selbst bleiben". Nicht nur in Verbindung mit dem Partner, sondern auch mit den eigenen Eltern, den Kindern, Freunden, Kunden oder Kollegen. Mit den vier Aspekten der Balance gelingt das auch mehr und mehr.

Von der fremdbestimmten Selbstwahrnehmung (Pseudo-Selbst) zu einem "echten" Selbst zu gelangen ist die große Meisterschaft des Lebens.
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am 5. Juli 2011
Beim Lesen ging mir sein erstes Buch nie aus dem Kopf und so komme ich nicht umhin, die beiden Bücher zu vergleichen.

Der Ansatz von David Schnarch ist nach wie vor revolutionär. Die neue Darstellung wirkt erwachsener. Der Einstieg ist für Leser, die sich dem Thema erstmals nähern nicht ganz so steil.

Die größte Neuerungen sind die vier "Aspekte der Balance":
1. Stabiles und flexibles Selbst
2. Stiller Geist - ruhiges Herz
3. Maßvolles Reagieren (Grounded Responding)
4. Sinnvolle Beharlichkeit

Das ist ein großer Fortschritt, denn so wird endlich greifbar, wie die "Differenzierung" der Partner wirklich vorangebracht werden kann. Mit diesem Raster im Hinterkopf fällt einem plötzlich ins Auge, wie es Menschen schaffen immer wieder die gleichen Fehler in ihrem Leben zu machen. Und man kann ihnen - ein therapeutisches Verhältnis vorausgesetzt - viel konkreter helfen, einen neues Ausgangspunkt zu finden.

Neu ist ebenfalls, dass Schnarch jetzt eine Verbindung zur Neurobiologie herstellt und darauf hinweist, wie therapeutische und sexuelle Praxis neuronale Netzwerke beeinflusst. Das muss man zwar nicht unbedingt verstehen um Schnarchs Anliegen aufzunehmen, ist aber dennoch ein nützlicher Hinweis. Neurologie und Psychologie rutschen durch neue bildgebende Verfahren in der Hirnforschung zusehens näher zusammen. Der Hinweis, wie sexuelle Praxis das Hirn in bleibender weise formt ist wirklich bedenkenswert.

Etwas kürzer als im ersten Buch kommt der spirituelle Aspekt von Sexualität. Das ist schade, den bei Schnarch klangen gerade die erfreulich unesoterisch.

Was wirklich über ist sind die, gerade im ersten Teil des Buches, häufigen Bezugnahmen auf die Stammesgeschichtliche Entwicklung der Menschheit um psychische Eigenschaften der menschlichen Rasse herzuleiten. Das bläht Schnarchs Werk nicht nur unnötig auf, die Herleitung ist auch einfach unnötig. Die Dinge sind halt wie sie sind. Da ist es nicht nötig moderne Metaerzählungen zu bemühen.

(Ich frage mich, ob das nicht einfach ein Tribut an den amerikanischen Markt ist. Schnarch propagiert die lebenslange Einehe, weil er davon ausgeht, dass ein Leben gerade reicht um eine Partner wirklich kennen zu lernen. Mit dieser Position steht er in Amerika in der Gefahr vom dortigen konservativen Christentum vereinnahmt zu werden. Ich kann mir vorstellen, dass die demonstrativ anti-kreationistischen Gedanken einfach den Zweck haben, in diese Richtung Distanz aufzubauen.)

Fazit: Der Ansatz ist nach wie vor super, ein lange überfälliges Novum in der Paar- und Sexualtherapie und das Buch ist lesenswert. Im Vergleich zum ersten Buch fehlte mir zwar der Thrill, den ich von Schnarch erwartet hatte. Trotzdem uneingeschränkte fünf Sterne, denn die haben Ansatz und Buch wirklich verdient.
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am 17. September 2011
Es ist das beste Buch, das ich je über Sexualität, dem wichtigsten Thema in
unserem Leben gelesen habe. Ein jeder und in jedem der Fallbeispiele findet
Mann/Frau sich wieder. Es ist sehr gut, bis hin zu wilder Leidenschaft.
Aber das Tun nimmt einem das Buch natürlich nicht ab. Aber wir haben unsere
Sehnsucht, die uns führt und die Willenskraft, unser "mitgegebenes" Handwerkszeug
und dann kann es losgehen mit Mut !
Sehr empfehlenswert für ernsthaft Sehnsüchtige auf der Suche nach sich selbst.
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am 3. Oktober 2011
Ich habe vielleicht zu viel vom neuen Schnarch erwartet. Nachdem ich mich teilweise durch "Die Psychologie sexueller Leidenschaft" kämpfen musste, habe ich gehofft, im neuesten Werk weniger Theorie, sondern mehr Analyse und Tipps zu sehen. Diese gibt es - nur müssen sie stark gesucht werden, weil sie über das ganze Buch verteilt sind. Am besten gefallen haben mir die konkreten Fallbeispiele, die er wie gewohnt umfassend und detailliert beschreibt und interpretiert, und die Zusammenfassungen am Ende der einzelnen Kapitel. Stichwörter, die als Paar von Bedeutung sein sollten, sind für mich: Vier Aspekte der Balance, nicht Wollen wollen, statt im Wohlfühlmodus zu bleiben einen Entwicklungsmodus anstreben, Kapitel 13 und 14 lesen. Etwas gestört haben mich die abschliessenden Anhänge, wo auf Therapieangebote hingewiesen wird (Schleichwerbung?) und Tipps zum Oralsex abgegeben werden. Diese hätte er einfach in den Lauftext einfliessen können.
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am 7. Mai 2011
Ein wunderbares Buch, das alle Paare dringend lesen sollten! Auf jeder Seite erkenne ich Situationen wieder. Und es erfolgt eine Erklärung, was diesen Problemen zu Grunde liegt und nicht die üblichen guten Ratschläge, wie sich alle Beteiligten "besser" verhalten sollten.
Das Buch macht auch nicht die Kindheit für alles Übel in Beziehungen verantwortlich. Eine Empfehlung, nicht nur für "alt gestandene" Paare!
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