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am 4. April 2012
Prima, endlich gibt es ein Europäisches Geschichtsbuch. Geschichte wird traditionell noch zu stark als Geschichte einzelner Länder und Reiche aufgefasst. Gerade an Schulen beginnt man erst langsam, eine Perspektive einzunehmen, die über das eigene Land hinausweist und dieses in einen größeren Kontext einbettet. Das Europäische Geschichtsbuch kommt da gerade recht. Eine europäische Perspektive einzunehmen ist heute wichtiger denn je, denn es gibt Gemeinsamkeiten, die diesen Kontinent von anderen unterscheiden und die eine gemeinsame Betrachtung erforderlich machen.

Auch unter den Autoren wird der europäische Gedanke konsequent verfolgt. Fünfzehn Historiker aus dreizehn Ländern haben mitgearbeitet, um unter der Regie von Frédéric Delouche insgesamt zwölf Kapitel zu erstellen, die chronolgisch diesen Kontinent unter die Lupe nehmen. Nach einer Einführung zu den Wesenszügen Europas (Geographie, Sprachen, Kultur) beginnt es im ersten Kapitel mit der Ur- und Frühgeschichte bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. Auch dies, zeitlich gesehen ein weiter Blick, der von den Neandertalern bis zur griechischen Hochkultur reicht. Nach dem Römischen Reich (2. Kapitel), dem Byzantinischen Reich (3. Kapitel) wird auch dem Mittelalter (4. Kapitel) und der Renaissance (5. Kapitel) eine europäische Perspektive zuteil und nicht anders geht es, denn Christentum und kultureller Aufbruch haben sich europaweit ausgebildet. Im 6. Kapitel wird auf die folgenreiche Expansion nach Übersee eingegangen, die Entdeckungen und Kolonisierungen der Spanier, Portugiesen, Engländer, Franzosen und Holländer (Amerika, Indien, Gewürzinseln, Australien) und die bis heute spürbaren Folgen.

Weitere Kapitel beschäftigen sich mit der Aufklärung, dem Weg in die Moderne (19. Jahrhundert), den Kriegen des 20. Jahrhunderts und dem aktuellen Europa bis einschließlich 2011. Der konsequent europäische Zugriff macht dieses Buch unter den üblichen Geschichtsbüchern zu einer Ausnahme. Der Band ist reichhaltig bebildert und von der Form her eher ein Lesebuch für die historisch interessierte Allgemeinheit. Trotzdem könnten Schüler und Studenten gleichermaßen von der Lektüre profitieren und einen weiten Blick auf die Geschichte des Kontinents gewinnen. Für Idee, Aufmachung und Umsetzung deshalb 5 Sterne.
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am 4. April 2012
Dieses Buch beschreibt die Geschichte Europas von der Besiedlung durch den modernen Menschen bis zur Finanzkrise.

Zu Beginn wird erörtert, was Europa eigentlich ist: Ist es der Kontinent, obwohl dieser eng an Afrika und Asien grenzt? Liegt es an der gemeinsamen Geschichte, obwohl auch Nordafrika zum Römischen Reich gehörte? Ist es die Kultur, obwohl deren Ursprünge in Asien liegen?

Das Buch ist so geschrieben, dass es den einzelnen EU-Ländern gerecht wird. Deshalb stehen weniger einzelne Herrscher, sondern die Beziehungen zwischen den Ländern und deren Hintergründe im Vordergrund. Immer wieder kam es zu Kriegen, Naturkatastrophen usw., auf die die Gesellschaften reagieren mussten. Dazu gehört die Abwehr der Türken durch das Heilige Römische Reich ebenso wie der Drang in neue Länder. Dieser Beginn der Globalisierung hatte vor allem wirtschaftliche Gründe, wenngleich die Religion vorgeschoben wurde. Hat die Entdeckung Amerikas nun den Spaniern genützt? Nein, denn das dort erbeutete Gold und Silber wurde für unnützen Luxus und Kriege ausgegeben, sodass es z. B. in den Niederlanden die Anfänge des Kapitalismus finanzierte... Für die eroberten Länder bestanden die Konsequenzen sowohl in (absichtlicher als auch unbeabsichtigter) Ausrottung als auch im Fortschritt (Bildung, Eisenbahn usw.)

Am Ende wird die Eingangsfrage hinsichtlich des möglichen Beitritts der Türkei zur EU erneut gestellt. Jedoch lässt sich keine endgültige Antwort finden. Jedenfalls bedeute Europa Jerusalem, Athen und Rom.

***

Mir hat das Buch gut gefallen. Neueste archäologische Erkenntnisse u. a. zur Besiedelung des ländlichen Galliens während der römischen Besatzung werden einbezogen.

Die Aufarbeitung der europäischen Teilung während des Kalten Krieges ist gut gelungen und geht auch auf die vom neuen Bundespräsidenten Gauck erwähnte unterschiedliche Erinnerungskultur ein: Im Westen gedenkt man des Nationalsozialismus und im Osten des Kommunismus.

Auch die Geschichte der EU wird anschaulich dargestellt, u. a. mit ihren Wurzeln im französischen Interesse an einer Kontrolle Deutschlands, dem Streit zwischen Großbritannien und Frankreich sowie der "schlitzohrigen Strategie" von Eurogruppenchef Juncker, schrittweise immer mehr Macht nach Brüssel zu verlagern. Aber liegt das Geheimnis Europas nicht eher in seiner Vielfältigkeit und dem Wettbewerb zwischen den Staaten?
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am 9. Dezember 2012
Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, da ich für mein Studium ein bißchen mehr Hintergrundwissen brauchte. In diesem Buch wird die europäische Geschichte so vermittelt, dass man einen Überblick erhält. Will man in die Tiefe des einzelnen Thema gehen, so ist dieses Buch nicht richtig. Für meinen Bedarf ist es jedoch genau das Richtige und deshalb gibt es von mir die volle Punktzahl.
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am 18. Juli 2015
ich hätte mir einen geschichtsunterricht ähnlich dieses geschichtsbuch gewünscht. zu erlernen dass dinge stets ineinander greifen und geschichte nie isoliert sondern im kleinen und im großen ganzen zu verstehen und betrachten ist, ist wichtig und hier wunderbar dargestellt, mit bilder, tabellen, texten, grafiken, einem nachvollziehbaren roten faden durch die geschichte europas und wie europa zu dem wurde was es ist, war und wie es zu dem wurde was heute gegenwart ist. danke dafür
absolute kaufempfehlung - hat sogar interesse an geschichte bei meinem desinteressierten bruder geweckt !
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am 14. April 2013
Das Lieferzeit war kurz und meine Sohn (14-Jahre) benützt das Buch. Ich finde Das Buch auch sehr nützlich und schon.
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