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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut strukturiertes Buch über menschliches Verhalten
Gerhard Roth schreibt in diesem Buch über die Schwierigkeit, "sich und andere zu ändern" (so der Untertitel). Dabei stellt er zunächst sehr umfangreich Erkenntnisse der Psychologie und Hirnforschung über Persönlichkeit und menschliches Verhalten dar. Er befasst sich mit der Funktionsweise unseres Gehirns, mit "rational-choice-Theorien" (denen...
Veröffentlicht am 19. Juli 2008 von Else Kling

versus
79 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend!
Ich habe das Buch nach der Lektüre eines "Spiegel"-Interviews mit Herrn Roth gelesen und versprach mir davon vertiefte Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Hirnforschung, Persönlichkeit und Verhalten.
Diese Erwartung wurde enttäuscht, denn Herr Roth mag zwar ein Experte auf dem Gebiet der Neurobiologie sein, seine Kenntnisse auf dem...
Veröffentlicht am 16. September 2007 von S. Hess


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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut strukturiertes Buch über menschliches Verhalten, 19. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten: Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (Gebundene Ausgabe)
Gerhard Roth schreibt in diesem Buch über die Schwierigkeit, "sich und andere zu ändern" (so der Untertitel). Dabei stellt er zunächst sehr umfangreich Erkenntnisse der Psychologie und Hirnforschung über Persönlichkeit und menschliches Verhalten dar. Er befasst sich mit der Funktionsweise unseres Gehirns, mit "rational-choice-Theorien" (denen zufolge menschliches Verhalten stets auf rationalen Überlegungen beruht), Lern- und Persönlichkeitspsychologie und vielem mehr.
Aufbauend auf diesen Erkenntnissen zeigt er, dass unser Verhaltensspielraum (und analog unser Spielraum, andere Menschen zu verändern) sehr klein ist. Verhaltensänderungen zeigen sich nur dann, wenn das neue Verhalten unseren unbewussten Motiven dient (also den Bedürfnissen unseres "limbischen Systems", welches in unserem Gehirn entscheidend an der Entstehung unserer Gefühle beteiligt ist). Die unbewussten (also nicht bewusstseinsfähigen) Regionen unseres Gehirns haben auf unser Verhalten nämlich einen viel größeren Einfluss als unser Großhirn (der sog. Cortex), welches nicht viel mehr als ein "Übersetzer" der Signale dieser unbewussten Regionen ist.
Roths Buch ist gut strukturiert, seine Argumentationen sind überzeugend. Die Kapitel, in denen er sich abschließend mit den Möglichkeiten von Verhaltensänderungen befasst, nehmen im Vergleich zu den theoretischen Kapiteln aber einen recht geringen Raum ein und werden wenig von empirischen Daten untermauert. Hier hätte eine tiefergehende Beschäftigung mit der Psychotherapieforschung gelohnt. Ein Co-Autor hätte hier sicher interessante Erkenntnisse beitragen können.
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124 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt, 5. September 2007
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten: Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, auf dessen Erscheinen ich mich gefreut habe. Denn der Bremer Neurologe Gerhard Roth gehört zu den wissenschaftlichen Leitfiguren, die meine An- und Einsichten über das menschliche Gehirn stark beeinflussten. Gefreut habe ich mich auch, weil der angekündigte Inhalt ein Thema im Fokus hat, das mich ganz besonders interessiert. Denn schliesslich gehört es zur Kernaufgabe meines Jobs als Marketer, menschliches Wahlverhalten zu beeinflussen. Und jeder Beitrag zu Frage, ob und wie es möglich ist, andere Menschen zu ändern, ist für mich von Bedeutung.

Die Frage, ob das neue Buch von Gerhard Roth ein Ereignis ist, das mit fünf Sternen behängt wird, ist nicht einfach zu beantworten. Ich meinte, es könne hilfreich sein, zwei potenzielle Lesergruppen zu unterscheiden. Neugierige, die noch nie ein Buch von Roth gelesen haben, und Neugierige, die Roths andere Werke kennen. War es aber nicht. Für beide Lesergemeinden hat das Buch unerwartete Schwächen. Wer sich vom Titel und eventuell sogar vom schönen Buchumschlag ansprechen lässt, aber von Neurologie wenig bis nichts weiss, wird sich an den Passagen die Zähne ausbeissen, in denen Gerhard Roth wissenschaftlich argumentiert, in die Details geht und mit den lateinischen Fachausdrücken operiert. Und da dies im ersten Teil eher der Fall ist, frage ich mich natürlich besorgt, ob überforderte Leser genügend Durchhaltewillen haben, um bis zu den einfacheren Inhalten vorzustossen. Leser aus der Roth-Gemeinde werden auf viele Passagen, Erläuterungen und Zusammenhänge stossen, die sie aus früheren Büchern kennen. Ich motivierte mich zu einer Zweitlektüre dieser zahlreichen Abschnitte, indem ich neue Positionen Roths aufspüren wollte. Ist er radikaler geworden oder übernahm er Ansichten von eher gemässigten Kollegen? Schreibt er der Vernunft eine gewichtigere Rolle zu als früher? Oder sind wir ziemlich determinierte Wesen ohne freien Willen? Sind erwachsene Menschen nun veränderbar oder können sie ihre Verhaltensmuster bis hohe Alter neu verknüpfen? Wenn ja, wie?

Gerhard Roths Buch gehört zu den wenigen, die ich vor dem Laptop lese, um mir Wesentliches gleich notieren zu können. Das waren am Schluss immerhin zwanzig Seiten. Aber wenn ich diese mit früheren Aufzeichnungen vergleiche, so stelle ich fest, dass der Neuigkeitswert doch eher gering ist. Das finde ich in einer Erstreaktion bedauerlich, nach einer Denkpause jedoch logisch. Denn Gerhard Roth gleicht seine eigenen Forschungsarbeiten mit Ergebnissen von Psychologen, Heuristikern, Wahrnehmungs- und Kognitionsforschern ab. Zwar ist er noch immer nicht euphorisch, was die Möglichkeiten betrifft, menschliches Verhalten zu ändern, aber er scheint weniger Lust zu haben, mit klaren Aussagen klar Stellung zu beziehen. Zumindest weniger klar als in früheren Büchern. Und oft kam mir bei der Lektüre der Gedanke, Gerhard Roth habe die Zeit gefehlt, seinen Text sorgfältig zu verdichten, logischer zu strukturieren und sprachlich zu glätten. Daher ist die Lektüre auch ein Wechselbad von angestrengtem Lesen und unterhaltsamer Wissensvermittlung. Ob alle Roths Rhythmuswechsel mitmachen wollen, wird sich zeigen.

Mein Fazit: Ich habe die Lektüre nicht bereut. Weniger weil sie mir neues Wissen brachte, sondern weil sie zu einer Auffrischung schon gesehener Vorstellungen diente und ein paar wichtige Statements in anderen Formulierungen wiederholte. Ausserdem gab mir die Lektüre das gute Gefühl, mich bei der Wahl einer neurologischen Forschungsrichtung nicht vertan zu haben. Bin gespannt, wie dieses Buch auf andere Leser wirkt.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes aus der Persönlichkeits- und Hirnforschung, 10. Januar 2008
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten: Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (Gebundene Ausgabe)
Die Persönlichkeitsforschung gehört zu den spannendsten Wissenschaftsthemen überhaupt, dieses Buch bestätigt es einmal mehr. Zwar fühlen wir uns grundsätzlich in unserem Körper und Geist zu Hause, dennoch leben wir sozusagen Tür an Tür mit einem Fremden: unserem Unbewussten, das einen Großteil unserer Entscheidungen kontrolliert und damit Einfluss auf unsere Persönlichkeit ausübt. Das Buch von Gerhard Roth führt detailliert in die Persönlichkeitsentwicklung auf neurobiologischer Ebene ein, inklusive einiger Ausflüge in die Hirnphysiologie. Aber auch Psychologie, Pädagogik und Philosophie fließen in Roths Erläuterungen ein. Sein Stil ist sehr angenehm zu lesen, schwankt aber im Schwierigkeitsgrad stark: Die Bandbreite reicht von launigen, fast verschmitzten Passagen bis hin zum Ton einer neurobiologischen Vorlesung. Wenn es um konkrete Tipps geht, bleibt das Buch recht oberflächlich oder sinkt sogar auf das Niveau der Ratgeberliteratur (etwa mit Vereinfachungen wie „Es gibt fünf Typen von Mitarbeitern ...“). Wir empfehlen es dennoch allen, die wissen wollen, wie Persönlichkeit entsteht und was unser Verhalten beeinflusst.
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79 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend!, 16. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten: Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch nach der Lektüre eines "Spiegel"-Interviews mit Herrn Roth gelesen und versprach mir davon vertiefte Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Hirnforschung, Persönlichkeit und Verhalten.
Diese Erwartung wurde enttäuscht, denn Herr Roth mag zwar ein Experte auf dem Gebiet der Neurobiologie sein, seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Psychologie sind dagegen sehr oberflächlich. Er betrachtet die Dinge im Grunde nur aus seiner neurobiologischen Brille. Forschungsergebnisse aus der Psychotherapie bezieht er vorsichtshalber gar nicht in seine Darstellung ein. Seine Schlussfolgerungen sind entsprechend eingleisig und banal. Am Ende wird die Geduld des Lesers auch noch mit erkenntnistheoretisch äußerst dürftigen Ausführungen zur Frage des freien Willens strapaziert.
Leser, die eine differenzierte Darstellung über Zusammenhänge zwischen Neurobiologie und Psychologie erwarten, sind bei diesem Buch an der falschen Adresse.
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32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschiedlich bekömmlich, 5. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten: Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (Gebundene Ausgabe)
Ich habe von Gerhard Roth schon viel über das
Gehirn gelernt, aber dieses Buch hinterlässt bei mir zwiespältige Gefühle.
Ausgezeichneten Kurzzusammenfassungen , die wirklich auch orientieren , wie die Kapitel über die Lerntheorien, Persönlichkeitsforschung, mit Abstrichen auch über Kommunikation und Motivation stehen Abschnitte gegenüber, die über- oder unterfordern. Der Hirnteil wird schlicht doziert, frei von lern- und lehrpsychologischen Bemühungen. Bitte Lehrbuch zur Hand nehmen... Andrerseits wird es im praktischen Teil ganz unterhaltsam und man weiß nicht, ob Gerhard Roth grinst, wenn er verkündet:Es gibt 5 Typen von Mitarbeitern (inklusive Führungsrezepte). Wo kommen die denn her ? Und das Thema Selbstmotivation fällt irritierend dürftig aus.
Zum Dessert dann wieder Philosophie pur. Wow.
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3 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessantes Buch unbedingt zu empfehlen!, 4. April 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten: Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch das ich ohne Einschränkung empfehlen kann. Wer sich als "Nichtexperet" für Neurobiologie interessiert, dem kann ich diese Buch empfehlen.
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