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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ergänzende Quelle zu Ernst Jünger, 28. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Feldpostbriefe an die Familie 1915-1918 (Gebundene Ausgabe)
Der Briefwechsel Jüngers mit seinen Eltern, seiner Großmutter und seinem Bruder Friedrich Georg sind eine weitere Quelle zu Jüngers Werk und Leben. Wer bereits das Kriegstagebuch 1914-1918 und/oder in Stahlgewittern gelesen hat, erfährt allerdings nichts wesentlich neues aus diesen Briefen. Zum Teil lesen Sie sich als Varianten der Tagebuchblätter, zum Teil dienten Sie sicherlich auch zur Selbststilisierung oder aber zur "Beruhigung" der zu Hause gebliebenen. Ganz sicher sollte man diese Briefe nicht als die des "normalen" Frontsoldaten betrachten. Das Büchlein ist mit acht seiten Fotos bzw. Abdrucken der Briefe ausgestattet, dazu eine kurze Chronik von Jüngers Lebensweg während des Krieges und einem (knapp bemessenen) Vorwort. Der Anmerkungsapparat ist sehr spärlich. Für alle die sich mit Jünger erstmals befassen, hätte ich mir hier mehr gewünscht.
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5.0 von 5 Sternen Empfehlenswertes Stück Zeitgeschichte, 6. Juni 2014
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Rezension bezieht sich auf: Feldpostbriefe an die Familie 1915-1918 (Gebundene Ausgabe)
Empfehlenswertes Stück Zeitgeschichte, um zu erkennen wie eine ganze Generation, sich in einen Krieg reintreiben hat lassen und sich in ihrem Ideaslismus mißbraucht wurde.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todesmut, 28. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Feldpostbriefe an die Familie 1915-1918 (Gebundene Ausgabe)
Wie überlebt man in einem Krieg, der in einer einzigen Angriffsaktion ganze Regimenter, ja Divisionen auslöschte? Der ein nie dagewesenes Arsenal an tödlichen Massenvernichtungsmitteln aufbot, um ein paar hundert Meter Gelände zu gewinnen? Der mehr als 10 Millionen Soldaten das Leben kostete? Ernst Jünger wurde sieben Mal verwundet und hat sich in dreieinhalb Jahren an der Front nie geschont. Er war fasziniert von der Dämonie des Schlachtfeldes, genoss den Kitzel, "Jäger und Gejagter" zugleich zu sein, den "rauschhaften Augenblick", wie Heimo Schwilk, der Herausgeber der Feldpostbriefe, in seinem 13 Seiten umfassenden Vorwort schreibt. Jünger-Biograf Schwilk deutet den Todesmut des 19-jährigen Kriegsfreiwilligen als Versuch, dem übermächtigen Vater zu imponieren. Der Unternehmer Ernst Georg Jünger hatte seinen ältesten Sohn kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges mit diplomatischer Hilfe von der Fremdenlegion zurückgeholt. Dafür meldete Jünger sich im August 1914 beim berühmten Füsilierregiment 73 in Hannover. Seinen Eltern, so Heimo Schwilk, wollte Jünger beweisen, dass er, der miserable Schüler, als Frontoffizier Karriere machen konnte. Tatsächlich wurde Ernst Jünger mit zahlreichen Kriegsorden ausgezeichnet, darunter der Pour le Mérite, der höchste preußische Tapferkeitsorden. Im Ersten Wekltkrieg wurde er nur rund 500 mal verliehen. Der Briefband erhellt den biografisch-psychologischen Kontext, aus dem heraus Jüngers großartiges Kriegsbuch "In Stahlgewittern" geschrieben wurde. Eine spannende, aufschlußreiche Lektüre und ein wichtiger Baustein zur Deutung von Jüngers Leben und Werk!
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Feldpostbriefe an die Familie 1915-1918
Feldpostbriefe an die Familie 1915-1918 von Ernst Jünger (Gebundene Ausgabe - 21. Februar 2014)
EUR 19,95
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