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4.0 von 5 Sternen Der letzte Schattenschnitzer - ungewöhnliche Fantasywelt
Wie der Titel schon andeutet, handelt es sich hierbei um einen Fantasyroman.Doch hier wird einmal nicht auf dieTolkiensche Elfen- Zwerge- Gnome- Welt oder die ebenso populäre Fantasywelt der Werwölfe und Vampire zurückgegriffen, sondern der Autor erschafft ein eigenes "Spielfeld" :eine Auseinandersetzung der Welt der Schatten, hier eigenständige Wesen,...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2011 von Eveline

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Der letzte Schattenschnitzer" von Christian von Aster
Zuerst einmal: Ich finde die Idee der Geschichte absolut genial. Über Schatten, die ihr Eigenleben führen, habe ich bisher noch in keinem Buch gelesen, geschweige denn von einer ganzen Schattenwelt und einer Magie, die nur Schatten beherrschen. Dieses Thema hat mich sehr neugierig gemacht und ich war super-gespannt auf das Buch!

Die Geschichte besteht...
Veröffentlicht am 18. Januar 2012 von Die Bücherdiebin


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Der letzte Schattenschnitzer" von Christian von Aster, 18. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Schattenschnitzer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zuerst einmal: Ich finde die Idee der Geschichte absolut genial. Über Schatten, die ihr Eigenleben führen, habe ich bisher noch in keinem Buch gelesen, geschweige denn von einer ganzen Schattenwelt und einer Magie, die nur Schatten beherrschen. Dieses Thema hat mich sehr neugierig gemacht und ich war super-gespannt auf das Buch!

Die Geschichte besteht aus drei Erzählebenen. Einmal wird das Leben der Kinder geschildert, angefangen bei Jonas' Babyjahren und seiner Kindheit; später schwenkt die Erzählung auch zu Maria, dem Kind ohne Schatten. Dieser Erzählstrang hat mir aufgrund der einfachen, aber eindringlichen Beschreibungen gut gefallen und ich habe das Leben der beiden Kinder gerne verfolgt.
Mit dieser Ebene eng verbunden ist außerdem die Erzählung von Jonas' Schatten, der uns aus der Ich-Perspektive über einige Hintergründe der Schattenwelt aufklärt. Auch diese - leider recht kurzen Einschübe - haben mir gefallen. Sie waren so voller Mystik und konnten die finstere Schattenstimmung gut herüberbringen. Gleichzeitig zeigten sie auch, wie allmächtig die Schatten sind - Jonas' Schatten kann seinem Schützling alles über die Schattenmagie beibringen und verfügt über ein Jahrhunderte altes Wissen.
Auf einer dritten Ebene wird vom Rat der Schatten berichtet. Mit dieser Erzählung konnte ich allerdings überhaupt nicht warm werden und sie hat mir leider auch den Rest des Buches ziemlich vermiest. Der Rat der Schatten und sein Umfeld bestand aus lauter undurchsichtigen Personen, die teilweise gar keine Namen hatten (und nur mit "der Alte", "der Ruhige", "der Energische", "die scharfe Stimme" usw. angesprochen wurden). Das hat mich wirklich an den Rand der Verzweiflung gebracht, da ich diese Personen nie zuordnen, geschweige denn wiedererkennen konnte. Auch die Themen, die sie besprochen haben, waren wirr, so dass ich der Handlung des Schattenrats bald überhaupt nicht mehr folgen konnte - die ganze Magie dahinter blieb so für mich ein Buch mit sieben Siegeln.

Gegen Ende des Buches fließen diese verschiedenen Erzählstränge zusammen und es herrscht wieder etwas mehr Klarheit - ich hatte die richtige Abfahrt für diese Geschichte aber längts verpasst und konnte mir nie richtig etwas unter den ganzen Mysterien vorstellen. Gerade, da die Art der Schattenfantasy so ein neues Gebiet ist, hätte es hier in meinen Augen viel mehr Erklärungen geben müssen, damit man diese Welt richtig verstehen und sich vorstellen kann - für mich blieb sie so aber leider unnahbar und schwammig. Es werden wahnsinnig viele Andeutungen gemacht, oft wird beschrieben, dass Jonas (mal wieder) im Dunkeln tappt und die großen Zusammenhänge (noch) nicht erkennen kann. Dem Leser werden so aber auch keine großen Erkenntnisse gewährt - oft ist man genauso ahnungslos wie Jonas und das kann zeitweise ganz schön frustrieren. Am Ende von "Der letzte Schattenschnitzer" gab es einige überraschende Wendungen, die mich doch noch länger über das Buch nachdenken ließen. Aber ganz retten konnte es die verworrene Geschichte leider nicht mehr.

Eine weitere Ebene gibt es noch in dem Buch, und zwar werden aus dem Buch "Alchimia Umbrarum" von John Dee einige Kapitel zitiert, die Hintergründe zu den Mysterien der Schatten liefern - so wirkte für mich diese alte Magie ein bisschen realer. Die Kapitel waren kurz und beeinhalteten gute Erklärungen, so dass man etwas hinterher kam mit den ganzen Geheimnissen dieses Buches. Die Idee, aus einem fiktiven Buch zu ziteren, fand ich - genauso wie die gesamte Idee der Schattenmagie - wieder überaus genial.

Fazit: Eine faszinierende neue Fantasy-Idee, die aber stellenweise so wirr wirkt, dass man weder alle Geheimnisse versteht noch richtig in die Welt eintauchen kann.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der letzte Schattenschnitzer - ungewöhnliche Fantasywelt, 15. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Schattenschnitzer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wie der Titel schon andeutet, handelt es sich hierbei um einen Fantasyroman.Doch hier wird einmal nicht auf dieTolkiensche Elfen- Zwerge- Gnome- Welt oder die ebenso populäre Fantasywelt der Werwölfe und Vampire zurückgegriffen, sondern der Autor erschafft ein eigenes "Spielfeld" :eine Auseinandersetzung der Welt der Schatten, hier eigenständige Wesen, mit der Welt der Menschen.

Eine zentrale Rolle darin spielen 2 Kinder : Jonas Mandelbrodt, der . gelehrt durch seinen eigenen Schatten-, ein tiefes Verständnis für die Zusammenhänge in der Schattenwelt entwickelt, und Maria Dolores Hidalgo, ein Mädchen, das ohne Schatten geboren wird.

Doch auch die Welt der Schatten bevölkert der Autor mit detaillierten Charakteren, z.B mit dem Eidolon, dem ersten künstlich geschaffenen, ohne "Herrn" existierenden Schatten.

Insgesamt eine sehr intensiv durchdachte, schöpferisch gestaltete Welt mit vielen liebevoll gestalteten Details..

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, die jedoch durch verschiedene Schriftarten gekennzeichnet und daher gut zuzuordnen sind.

Mein Fazit : ein ungewöhnlich kreativer Fantasyroman, der Fans des Genres bestimmt faszinieren wird.

Lediglich der Spannungsbogen war nicht immer sehr intensiv, daher fehlt der 5.Stern.
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5.0 von 5 Sternen Fantastisch mit viel Stoff zum Nachdenken, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Schattenschnitzer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt
Die Geschichte wird in drei Teilen erzählt: von dem Schatten selbst, von einem auktorialen Erzähler und aus dem Buch der Schatten, dem Alchimia Umbrarum. Sie beginnt mit dem Prolog, der von dem Schatten erzählt wird (diese Passagen sind immer dick gedruckt). Das Schicksal der Welt liegt in den Händen von Jonas Mandelbrodt, einem kleinen Jungen, der mit Schatten kommunizieren und sie beherrschen kann. Schon direkt nach seiner Geburt versucht er unbewusst, sich von seinem Schatten loszureißen, da er merkt, dass ein Schatten nicht einfach nur geworfen wird, sondern ein "eigenes Leben" hat. Jonas ist der letzte Schattenschnitzer, den es auf der Welt noch gibt und so hängt alles von ihm ab - von ihm und Maria Dolores Hidalgo, dem Mädchen ohne Schatten. Der Rat der Schatten, der das Gleichgewicht in der Welt der Menschen halten soll, bemerkt zwar früh genug, dass diese zwei Kinder gefährlich werden könnten, doch sie unternehmen zuerst nichts dagegen - und als sie sich dann entschließen, dass diese beiden Kinder sterben müssen, um Schlimmeres zu verhindern, ist es bereits zu spät, denn es gibt einen Verräter in ihren Reihen - einen Verräter, der weder auf der einen, noch auf der anderen Seite steht und nur die eigenen Ziele verfolgt. So passiert es, dass Jonas sich, nach einem schlimmen Zwischenfall im Garten (er und ein Freund von ihm werden von einem Schatten angegriffen), auf eine Reise begibt, die ihn in eine heilige Stadt führen soll. In dieser besagten Stadt lebt der Wächter - Gottes Schatten auf Erden - und auch hier wird ihm bald bewusst, dass selbst der Wächter, der das Böse fernhalten sollte, nicht mehr unbedingt auf der guten Seite steht. Aber was genau ist eigentlich die gute Seite? Ein Abenteuer beginnt, dass sobald kein Ende nehmen wird und viel Opfer fordert. Als ein Krieg ausbricht und alles verloren scheint, wendet sich jedoch das Blatt. Jetzt liegt alles in Jonas Händen...

Meine Meinung
Ein wunderbar zu lesendes Buch in einem gut verständlichen Schreibstil. Die Spannung wird bis zur letzten Seite aufrecht erhalten und selbst am Ende bleibt es dem Leser offen, zu interpretieren, was das Buch einem sagen wollte. "Ehrt Eure Magier!" und achtet eure Schatten... Für uns ist es selbstverständlich, dass wir einen Schatten werfen, so wie alles andere auch. Dort wo Licht ist, ist auch Schatten - das eine kann ohne das andere nicht existieren. Doch dort wo kein Licht ist, muss ja auch Schatten sein, denn was sollte diese Dunkelheit sonst sein? In der Dunkelheit verschmelzen alle Schatten miteinander und das ist es, worüber wir nicht nachdenken - es ist einfach selbstverständlich, Naturgesetze eben. Dieses Thema in einem Buch aufzufassen ist eine tolle Idee, die ebenfalls toll umgesetzt wurde. Ich kann nur sagen: Mehr davon!

Fazit
Jedem, der Fantasy mit Hintergrund gerne liest, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Christian von Aster hat ein wunderbares Buch geschaffen, das ich von der ersten Seite an nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dieses Buch bekommt die vollen 5 Sterne!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mein Schatten ist sicherlich enttäuscht von mir, 20. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Schattenschnitzer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Meine Rezensionen beginnen immer mit einer kurzen Inhaltsangabe des Buches. Wie soll ich aber eine schreiben, wenn sich mir der Inhalt nicht erschlossen hat? Sicherlich weiß ich, dass es um Jonas Mandelbrodt geht, der die seltene Fähigkeit besitzt, mit seinem Schatten zu kommunizieren, was ihn zu einer Art Auserwählten qualifiziert. Der Schatten lehrt ihn die Geheimnisse seiner Welt und verstößt somit gegen sämtliche Regeln, die der Rat der Schatten aufgestellt hat. Jonas Existenz bedroht das Gleichgewicht zwischen ihnen und der Menschheit. Das heißt, er muss sterben.

So weit ist es nicht schwer zu verstehen und die Idee einer Welt, in der Schatten denken und handeln könnten, fasziniert mich. Das war auch der Grund, warum ich zu diesem Buch griff, obwohl das Genre Fantasy mir nicht das liebste ist. Bereits beim Lesen der ersten Seiten köderte mich der Autor mit seiner außergewöhnlichen Sprache. Einige Sätze ließen mich sogar zum Stift greifen und sie niederschreiben. Leider schwand die Magie der ersten Abschnitte im Weiteren fast völlig. Je mehr über Gleichgewicht, Engel, Ältestenrat gesprochen wurde um so mehr langweilte mich das Thema, da ich einfach keinen Zugang fand. Das Tor zur Schattenwelt blieb mir verschlossen, die Charaktere blass, die Handlung verschwommen. Viele historische Personen und Ereignisse fanden Erwähnung. Einige davon waren mir bekannt, andere nicht. Jedoch verspürte ich, wie sonst eigentlich üblich bei mir, nicht die Lust, diese zu recherchieren, mehr darüber zu erfahren. Sie blieben für mich genauso fremd wie Jonas selbst. Hinzu kam, dass die ganzen Begriffe der Fantasywelt, die einem Fan sicherlich nicht unbekannt sein dürften, mir die Lektüre noch zusätzlich erschwerten.

Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich kein religiöser Mensch bin. Darum kann ich auch mit übersinnlichen Kräften, Limbus und Engeln nicht allzu viel anfangen, was nicht heißen soll, dass ich mich nicht gerne verzaubern lasse. Aber auch diese Entführung in eine fremde nicht greifbare Welt muss für mich nachvollziehbar und in sich schlüssig sein. Das vermisste ich im Roman "Der letzte Schattenschnitzer" völlig. Auch wenn der Autor viele Sachen nicht nur einmal erklärte, wurden sie dadurch nicht greifbarer. Oft war ich kurz davor, das Buch vor seinem Schluss zuzuschlagen. Möglich, dass dadurch auch meine Aufmerksamkeit nachließ und mich die ein oder andere Erklärung nicht erreichte. Allein der letzte Satz des Romans belohnte mich dann doch noch für meine Geduld. Ich hätte mir mehr dieser wunderbaren Gedanken des Autors gewünscht.

Gerne gebe ich das Buch in dankbarere Hände, da der Roman sicherlich nicht schlecht ist, nur weil ich im Reich der Schatten nicht willkommen war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fürchte deine Schatten, 18. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Schattenschnitzer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Fürchte deine Schatten!

Als eine alte Magie wieder zum Leben erwacht, beginnen die Schatten sich gegen ihre Herren zu verbünden. Und während ein kleiner Junge die Schatten seiner Stofftiere vertauschen lernt, geschieht ein Wunder, das die Welt in Verzückung setzt: Ein Mädchen ohne Schatten wird geboren, Carmen Maria Dolores Hidalgo.
Von jeher wacht der Rat der Schattensprecher über das Gleichgewicht zwischen Menschen und Schatten. Noch bevor die sagenumwobene Maria Dolores das Licht der Welt erblickt, wächst ein Kind mit einer unglaublichen Begabung heran: Jonas Mandelbrodt.

Er ist dazu bestimmt, die Sprache der Schatten zu erlernen. Mithilfe eines fast vergessenen magischen Zaubers ist er die einzige Hoffnung, den Krieg zwischen Mensch und Schatten zu verhindern. Als Jonas und Maria Dolores aufeinandertreffen, beginnt ein phantastisches Schattenspiel um Magie, Intrige und Macht.
"Der letzte Schattenschnitzer" ist kein Buch für zwischendurch. Die in diesem Roman herrschende detailverliebtheit, mit der der Autor hier seine Beschreibungen ausschmückt, machen das flüssige Lesen der Geschichte stellenweise etwas schwer. Hinzu kommen die häufigen Perspektivenwechsel mit denen ich an einigen Stellen zu kämpfen hatte, denn man muss sich ja jedes Mal auf eine andere Erzählweise einstellen. Wenn man nur hier und da ein paar Zeilen liest, kommt man irgendwie nicht richtig in die Geschichte rein und das Lesevergnügen bleibt aus.
Positiv anzumerken ist für mich die neue Idee. Nach langem endlich mal ein Fantasyroman in dem es nicht nur um Werwölfe, Vampire, Elfen Zwerge und so weiter geht. Auch wenn ich diese auch immer noch gerne lese, es gibt genug davon.
Von Aster hat für seine Geschichte die uns bekannte Welt um eine Schattenwelt erweitert deren Grenzen durch Jonas und Maria verschwimmen.
Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert, die aus Sicht von Jonas Schatten, einem allwissenden Erzähler und einem Schattenlehrwerk erzählt und zu einem Gesamtbild gefügt werden. Vor allem der Teil der Geschichte der aus Sicht des Schattens erzählt wird hat mir gefallen.

Trotz einiger Startschwierigkeiten kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Eine schöne Abwechslung zu normalen Fantasythemen wie Elfen, Werwölfe und Vampiere.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen filigran-phantastische Erzählkunst, 17. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Schattenschnitzer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Christian von Asters - Schattenschnitzer ist erneut eines jener Werke aus dem von asterschen Kosmos, der die Leser vom ersten Satz an in seinen magischen Bann zieht.
Dieses Mal begleiten wir gleich zwei Protagonisten - den deutschen Jonas Mandelbrodt und die kleine Mexikanerin Maria Dolores deren Schicksale auf zunächst unergründliche Weise miteinander verwoben sind auf einer magischen Odyssee um die halbe Welt. Beiden stellen sich wundersame Wesen und ungewöhnliche Menschen schützend zur Seite, denn böse Mächte versuchen mit allen Mitteln ihr Zusammentreffen zu verhindern.
Preisgekrönte Phantastik in Reinform (nicht Fantasy mit seinen kleinen Elfen und guten Magiern) wird dem Leser hier in überaus dichter Form aufgewartet. Meredith der Buchsammler, der Alchemist Ripley, der Rat der Schattensprecher und Sigelbewahrer sind nur einige der erstaunlichen Figuren die dem Leser in diesem Buch begegnen werden. Diese tauchen plötzlich in unserer Welt auf, um an uralten, magischen Orten wie Kutna Hora in Tschechien oder auch dem spanischen Lourdes, einen Kampf auf Leben und Tod, um die vormacht auf Erden auszufechten.
Erzählt werden die spannenden und zum Teil auch grausamen Begebenheiten von einem der letzten seiner Art ... und mehr wird an dieser Stelle nicht verraten...
Bleibt nur zu hoffen, dass Herrn von Aster bald wieder von einem jener erstaunlichen Wesen von denen er - so scheint es bald - beständig umringt wird weitere spannende Geschichten ins Ohr geflüstert bekommt.
Klett-Cotta hat sich da einen überaus kreativen Kopf an Land gezogen, den der Verlag hoffentlich nicht so schnell wieder vom Haken lässt. Danke hier auch für die wohlfeile Buchgestaltung.
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5.0 von 5 Sternen Traust du deinem eigenen Schatten???, 14. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Schattenschnitzer: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Der letzte Schattenschnitzer" nimmt einen in eine neue und bisher unentdeckte Welt mit - die Welt der Schatten. Wer hätte gedacht, dass ein Schatten viel mehr als nur eine Silhouette dessen Ursprungs sein kann? Würde man es überhaupt bemerken wenn sich sein Schatten auf einmal ändert? Wer schenkt seinem Schatten schon groß Aufmerksamkeit? Wenn man "Der letzte Schattenschnitzer" gelesen hat, wird man mit Sicherheit mehr auf seinen Schatten Acht geben und die Dinge vielleicht auch mit anderen Augen betrachten.

Ich will gar nicht näher auf die Handlung eingehen, da sonst zu viel verraten werden könnte. Man sollte sich das Buch selbst erschließen und von ihm in einen geheimnisvollen Bann gezogen werden. Ich sage nur soviel, dass das Buch von einem kleinen Jungen handelt, der durch seinen Schatten in die magische Schattenwelt eingeführt wird. Es passieren mysteriöse Dinge und der Leser tappt immer wieder im Dunkeln (welch Witz, wenn das Buch doch von Schatten handelt), sind die Leute denen Jonas begegnet nun gut oder böse? In welchem Zusammenhang stehen sie miteinander? Viele Geheimnisse, die jedoch zum Ende hin gelüftet werden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Geschichte ist einzigartig und zeugt von großem Einfallsreichtum und Erfindergeist des Autors. Auch die Sprache ist sehr gewählt und erzeugt eine Stimmung, welche zur positiven Untermalung der Geschichte beiträgt. Hier muss man den Autor wirklich loben, da die Sprache ein sehr wichtiges Werkzeug ist, welches der Autor hier auf jeden Fall beherrscht! Die Geschichte ist in sich schlüssig und enthält viele Elemente, die einen zum Nachdenke anstoßen.

Fazit: Eine wirklich fantastische Geschichte, die man so vorher noch nie gelesen hat! Sehr lesenswert!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesen, 22. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der letzte Schattenschnitzer ist eine packende Geschichte, die den Leser an der einen oder anderen Stelle auch nachdenklich stimmt.
Die Idee ist originell und die handelnden Personen nachvollziehbar charakterisiert. Randfiguren sind recht klischeehaft, aber dafür sind sie ja auch Randfiguren.
Der von mir hochgeschätzte Humor des Autors blitzt nur selten auf, aber das hätte auch nicht zu dieser Handlung gepasst.
Wer fantastische Literatur mag und außerhalb ausgetretener Fantasy-Pfade ein Buch lesen möchte, dessen Grundidee erfrischend originell ist und überraschende Wendungen schätzt, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein ausgefallenes Werk das vor Ideenreichtum geradezu sprüht., 20. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Schattenschnitzer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kurze Beschreibung

Die magische Welt der Schatten ist von jeher sehr geheimnisvoll. Ein kleiner Junge namens Jonas Madelbrodt wird gegen die Gesetze von seinem Schatten in der Kunst der Schattenschnitzerei unterrichtet. Als er beginnt die Schatten seiner Stofftiere zu verändern geschieht ein weiteres Wunder, das Mädchen Carmen Maria Dolores Hidalgo wird ohne Schatten geboren. Schon bald scharen sich Pilger aus der ganzen Welt um sie.

Der Rat der Schatten herrscht über das Gleichgewicht zwischen Menschen und Schatten. Als sie von dem Mädchen ohne Schatten und dem begabten Jonas Mandelbrodt erfahren steht für den Rat fest, dass diese Kinder sterben müssen. Ein Krieg zwischen Menschen und Schatten entfacht – einzig Carmen Maria Dolores und Jonas sind dazu fähig ihn zu beenden.

Meine Meinung

Das Cover von Christian von Aster's Fantasyroman >>Der letzte Schattenschnitzer<< verspricht magischen Lesestoff und hat mir auf Anhieb richtig gut gefallen. Außerdem verwendet der Autor eine lyrisch angehauchte Sprache, die mich sofort ins Reich der Mythen und Sagen entführt. Trotz der ansrpuchsvollen Sprache lässt sich Christian von Aster's Roman locker und flüssig lesen.

>>Der letzte Schattenschnitzer<< ist in drei Bücher (Abschnitte) unterteilt in denen man die verschiedenen Lebensabschnitte von Jonas Mandelbrodt und Carmen Maria Dolores Hidalgo verfolgen kann. Während das erste Buch recht gemächlich vor sich hintröpfelt zieht in den beiden anderen Teilen eine angenehme Spannung auf. Als die beiden Hauptprotagonisten dann endlich aufeinandertreffen kann ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

In der Geschichte dreht sich alles um die Welt der Schatten. Der Schattenrat übernimmt dabei eine tragende Rolle da er für das Gleichgewicht zwischen Menschen und Schatten zu sorgen hat. Doch die Zeit ist Reif für einen neuen und äußerst begabten Schattenschnitzer: Jonas Mandelbrodt. Als dann auch noch die Kunde über das Mädchen ohne Schatten die Runde macht ist der Rat gezwungen Masnahmen zu ergreifen.

Besonders hervorstechend sind die wundervoll ausgearbeiteten Hauptprotagonisten Jonas Carmen Maria Dolores. Je weiter man liest desto mehr Facetten enfalten sich. Die vielen Nebenfiguren sind dahingegen etwas matter gezeichnet und verschwimmen in der Masse. Ab und an hatte ich das Gefühl das einfach zuviele Nebenfiguren mit ins Spiel gebracht werden und das Ganze etwas unübersichtlich machen.

Die magische Atmosphäre die sich während des Lesens breitmacht konnte mich trotz den teilweise ziemlich langatmigen Ausführungen fesseln. Die Geschichte die Christian von Aster um die Schatten spinnt ist fantasienreich und etwas ganz besonderes. Wer hätte gedacht das Schatten ein eigenes Leben führen?

Besonders schön fand ich das jedes Kapitel mit einer Seite aus Dee’s Alchimia Umbrarum eingeleitet wird und man so mehr von dem geheimen Wissen über das Wesen der Schatten erfährt. Außerdem werden große Alchemisten wie George Ripley mit eingebuden, denn auf ihrer Zauberei beruht das Wissen das ein Schattenschnitzer benötigt. Ein wunderbarer Einfall der den Roman in meinen Augen abrundet.

Mich konnte Christian von Asters Geschichte auf jeden Fall begeistern! Den ersten Teil fand ich jedoch zu langatmig und beinahe wäre mir die Lust am weiterlesen vergangen. Ich bin froh weitergelesen zu haben, denn >>Der letzte Schattenschniter<< entpuppt sich dann doch noch als spannend düsterer Fantasyroman mit einem Knallerende! Ich vergebe 3,5 von 5 Grinsekatzen.

Über den Autor

Christian von Aster, geboren 1973, studierte Germanistik und Kunst, um sich schließlich Bühne, Film und Schreiben zuzuwenden. Neben seinen Fantasybüchern ist er auch mit seinen Lesungen, die gleichermaßen die Gothic- wie Phantastikszene begeistern, einem großen Publikum bekannt. (Quelle: Klett-Cotta)

Fazit

Ein ausgefallenes Werk das vor Ideenreichtum geradezu sprüht.

Düster, einfach magisch gut!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 20.08.2012
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2.0 von 5 Sternen Ränkespiele zwischen den Schatten, 21. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Schattenschnitzer: Roman (Gebundene Ausgabe)
Jonas Mandelbrodt's Geschichte in der Welt der Schatten beginnt damit, dass er als Einziger und das bereits in der sprichwörtlichen Wiege erkennt, dass sein Schatten mehr ist als das bloße Abbild seiner durch Licht reflektierten Person. Sondern vielmehr ein Wesen, dass im Laufe der Äonen schon zu Füßen der gelehrtesten Köpfe der menschlichen Geschichte gesessen und mit ihnen gelernt hat.
Soweit der Beginn der Geschichte, in der gerade der für seine Umgebung unscheinbare Jonas durch die Unterweisung seines Schattens langsam zum letzten Schattenschnitzer wird und außerdem die Gesetz beider Welten komplett auf den Kopf stellt. Ein Schatten soll unauffällig im Hintergrund bleiben und das im Laufe eines Lebens erlangte Wissen in sich aufnehmen.
Genau dieses Wissen ist es dann auch, dass nur allzubald den Schattenrat und andere Jäger mit den unterschiedlichsten Absichten auf den Plan treten lässt. Und den Schatten eines Engels, der als letzter Kontakt zu Gott hatte und seinen Plan kennt.
Ein Ränkespiel jeden gegen jeden beginnt und kaum jemand - egal ob nun Schatten oder Mensch - ist wirklich das, was er zu sein vorgibt. Eine Hetzjagd quer durch Europa, die mich am Ende leider mit deutlicher Verwirrung zurücklässt. Ich weiß nicht, wie ich es in Worte fassen soll. Aber eine so spannende Grundidee für eine Geschichte, die mehr als nur 'gut' hätte sein können... Wenn...
Und genau daran bleibe ich immer stocken. Wenn.
Wenn die Geschichte liebevoller und nicht so abgehackt erzählt worden wäre.
Wenn am Ende nicht das unbestimmte Gefühl zurückbleiben würde, dass etwas fehlt. Etwas, worauf ich nicht genau den Daumen legen könnte. Man muss das Buch wohl gelesen haben, um die richtigen Worte dafür zu finden. Es ist eine spannende Idee und mit Bestimmtheit hätte sich eine wundervolle Geschichte daraus weben lassen. Leider nur habe ich oft das Gefühl, von einem Abschnitt zum nächsten gehetzt zu werden und kein Gefühl für die Personen aufbauen zu können. Und bleibe am Ende mit einem Gefühl der Leere zurück.
Diese Worte befriedigen nicht - aber so ging es mir auch mit der Geschichte. Ich vermisse das Leben darin.
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Der letzte Schattenschnitzer: Roman
Der letzte Schattenschnitzer: Roman von Christian von Aster (Gebundene Ausgabe - September 2011)
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