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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen58
3,7 von 5 Sternen
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am 18. Januar 2012
Zuerst einmal: Ich finde die Idee der Geschichte absolut genial. Über Schatten, die ihr Eigenleben führen, habe ich bisher noch in keinem Buch gelesen, geschweige denn von einer ganzen Schattenwelt und einer Magie, die nur Schatten beherrschen. Dieses Thema hat mich sehr neugierig gemacht und ich war super-gespannt auf das Buch!

Die Geschichte besteht aus drei Erzählebenen. Einmal wird das Leben der Kinder geschildert, angefangen bei Jonas' Babyjahren und seiner Kindheit; später schwenkt die Erzählung auch zu Maria, dem Kind ohne Schatten. Dieser Erzählstrang hat mir aufgrund der einfachen, aber eindringlichen Beschreibungen gut gefallen und ich habe das Leben der beiden Kinder gerne verfolgt.
Mit dieser Ebene eng verbunden ist außerdem die Erzählung von Jonas' Schatten, der uns aus der Ich-Perspektive über einige Hintergründe der Schattenwelt aufklärt. Auch diese - leider recht kurzen Einschübe - haben mir gefallen. Sie waren so voller Mystik und konnten die finstere Schattenstimmung gut herüberbringen. Gleichzeitig zeigten sie auch, wie allmächtig die Schatten sind - Jonas' Schatten kann seinem Schützling alles über die Schattenmagie beibringen und verfügt über ein Jahrhunderte altes Wissen.
Auf einer dritten Ebene wird vom Rat der Schatten berichtet. Mit dieser Erzählung konnte ich allerdings überhaupt nicht warm werden und sie hat mir leider auch den Rest des Buches ziemlich vermiest. Der Rat der Schatten und sein Umfeld bestand aus lauter undurchsichtigen Personen, die teilweise gar keine Namen hatten (und nur mit "der Alte", "der Ruhige", "der Energische", "die scharfe Stimme" usw. angesprochen wurden). Das hat mich wirklich an den Rand der Verzweiflung gebracht, da ich diese Personen nie zuordnen, geschweige denn wiedererkennen konnte. Auch die Themen, die sie besprochen haben, waren wirr, so dass ich der Handlung des Schattenrats bald überhaupt nicht mehr folgen konnte - die ganze Magie dahinter blieb so für mich ein Buch mit sieben Siegeln.

Gegen Ende des Buches fließen diese verschiedenen Erzählstränge zusammen und es herrscht wieder etwas mehr Klarheit - ich hatte die richtige Abfahrt für diese Geschichte aber längts verpasst und konnte mir nie richtig etwas unter den ganzen Mysterien vorstellen. Gerade, da die Art der Schattenfantasy so ein neues Gebiet ist, hätte es hier in meinen Augen viel mehr Erklärungen geben müssen, damit man diese Welt richtig verstehen und sich vorstellen kann - für mich blieb sie so aber leider unnahbar und schwammig. Es werden wahnsinnig viele Andeutungen gemacht, oft wird beschrieben, dass Jonas (mal wieder) im Dunkeln tappt und die großen Zusammenhänge (noch) nicht erkennen kann. Dem Leser werden so aber auch keine großen Erkenntnisse gewährt - oft ist man genauso ahnungslos wie Jonas und das kann zeitweise ganz schön frustrieren. Am Ende von "Der letzte Schattenschnitzer" gab es einige überraschende Wendungen, die mich doch noch länger über das Buch nachdenken ließen. Aber ganz retten konnte es die verworrene Geschichte leider nicht mehr.

Eine weitere Ebene gibt es noch in dem Buch, und zwar werden aus dem Buch "Alchimia Umbrarum" von John Dee einige Kapitel zitiert, die Hintergründe zu den Mysterien der Schatten liefern - so wirkte für mich diese alte Magie ein bisschen realer. Die Kapitel waren kurz und beeinhalteten gute Erklärungen, so dass man etwas hinterher kam mit den ganzen Geheimnissen dieses Buches. Die Idee, aus einem fiktiven Buch zu ziteren, fand ich - genauso wie die gesamte Idee der Schattenmagie - wieder überaus genial.

Fazit: Eine faszinierende neue Fantasy-Idee, die aber stellenweise so wirr wirkt, dass man weder alle Geheimnisse versteht noch richtig in die Welt eintauchen kann.
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am 17. Mai 2016
Der aussergewöhnliche Buchtitel sowie der Klappentext haben mich zum Kauf dieses Buches bewegt, was im weiteren Verlauf aber gemischte Gefühle einherbrachte.

Das Buch ist in drei Ebenen aufgebaut, mit einem schönen Kapitelhinweis und Illustration. Dazu gibt es noch eine weitere Ebene wo Textschnipsel aus "Alchimia Umbrarum" der Schattenmagie zitiert werden in unterschiedlichen Abständen.

Der Aufbau im Buch ist klar geregelt, angefangen mit dem vorstellen der Schatten-Protagonisten (Jonas & Maria); die Schattenmagie im Allgemeinen sowie der Schluss wo sich alles zusammenfügt.

Nun fragt man sich, warum die gemischten Gefühle? Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war der erste Teil recht spannend und mystisch zugleich. Es gab viele Erklärungen und Beschreibungen und sogar kleinere Kämpfe zwischen den Schatten und natürlich ausserhalb derer, allerdings hätte ich etwas mehr erwartet was noch mehr die Spannung angehoben hätte.

Positiv überrascht hat mich dieses Buch, das es keine Liebesszenen oder sonstige Kuss- & Berührungsattacken gab!

Wer gerne Bücher bevorzugt wo es mystisch einhergeht und weniger Blut fliesst, dann ist dies ein schöner Jugendroman, was man sich durchaus mal zu Gemüt nehmen kann. Denn die Idee mit den Schatten ist schon genial!

FB | Das.Buch&Das.Ich
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am 30. April 2016
Libri amici, Libri magistri

- Bücher sind Freunde, Bücher sind Lehrer -

Christian von Aster ist - so steht zu befürchten - hoffnungslos verrückt. Nachdem ich ihm höchst amüsiert auf den Pfaden von Dunkeldingens Düsterschau und dem Weg des Muffins des Todes gefolgt bin, war ich mächtig gespannt auf sein (meines Wissens nach) erstes großes, 312 Seiten füllendes Abenteuer. Und wurde nicht enttäuscht.

Es beginnt mit Jonas Mandelbrodt der, soeben geboren, schon von seinem Hund und seinem Schatten beschützt wird. Er gilt als seltsames Kind, spricht er doch nur innerlich mit seinem Schatten und nicht laut mit anderen Menschen und wird schließlich als Autist abgestempelt.

In einem weiteren Handlungsstrang folgen wir dem Rat der Schatten zu ihrer geheimen Sitzung in einem Fels, wo sie über das Schicksal der Welt beraten und das "Gleichgewicht" zwischen Menschen und Schatten wahren.

Als drittes lernen wir die kleine Maria Hidalgo kennen, ein Mädchen, so seltsam wie Jonas, denn sie wird ohne Schatten geboren und von ihrem Vater sogleich als Touristenattraktion hergerichtet.

Langsam verstricken sich die Stränge, denn als Jonas' Schatten anfängt, den Jungen in der Kunst der Schattenschnitzer zu unterrichten, bricht er ein altes Gesetz und da mit Maria etwas nicht stimmen kann, werden beide Kinder vom Rat zum Tod verurteilt. Was jedoch keiner zu ahnen gewagt hat ist, dass der Schatten des letzten Schattenschnitzers Ripley aus seinem Gefängnis befreit wurde. Ripley kreierte einen Schatten ohne Wirt, der nun frei auf der Welt umhergeistert. Sollte dieser es schaffen, in den Schattenlimbus einzudringen, würden alle Schatten befreit werden und könnten Besitz von Menschen ergreifen und sie sich Untertan machen. Ein Wettlauf gegen die Zeit und den mächtigsten Schattenschnitzer aller Zeiten beginnt...

Die düsteren Fantasien des Stirnhirnhinterzimmers und seine zahlreichen Lesungen auf Friedhöfen scheinen Christian von Aster den Schatten näher gebracht zu haben, denn wie sonst sollte man auf die Idee kommen, ihnen ein komplettes Buch zu widmen?

Die Hauptperson seines Buches von Anfang seines Lebens an zu begleiten ist eine tolle Idee, auch wenn er zu Beginn den langweiligsten Handlungsstrang darstellt. Allein die mysteriösen Geschehnisse um die neue Bibliothek von Alexandria und den Rat der Schatten lassen einen vorwärtslesen. Auch Jonas' Ende ist relativ vorhersehbar, macht sein Schatten doch durchweg Andeutungen.

Christian erfindet eine ganze Welt, die vor den Augen der Menschen existiert, die diese aber nicht wahrnehmen. Als brave Buchwissenschaftlerin habe ich natürlich mitnotiert, und er erwähnt im Verlauf des Buches immer wieder acht Bücher, von denen nur drei tatsächlich existier(t)en. Jedes Kapitel schließt sogar mit einem Zitat aus dem Schattenwerk "Alchimia Umbrarum" welches angeblich von John Dee verfasst wurde, in Wirklichkeit jedoch nie gedruckt wurde. Schade eigentlich.

Das Werk ist schön gestaltet, jedes Buch wurde mit einem Deckblatt verziert, welches alchimistisch anmutet und Schattenrisse der beiden Kinder zeigt. Inhaltlich ein fantastisches Abenteuer, welches zwar an die Verrücktheiten aus der Vergangenheit nicht heranreicht, aber von Asters Fantasiereichtum eindrucksvoll demonstriert. Er erfindet sogar neue Spezies, deren Schatten nicht so sind, wie man es erwartet (z. B. der Schatten des Querkrauts fällt immer zur Sonne hin).

Der Schatten aller Mythen ist eins. Buddha, Gott, Allah und all die vergessenen Götter werfen am Ende nur einen einzigen Schatten.
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TOP 500 REZENSENTam 9. November 2011
Jonas Mandelbrodt besitzt die Gabe, mit Schatten zu sprechen. Carmen Maria Dolores Hidalgo wird ohne Schatten geboren. Damit werden diese beiden Kinder zu einem Spielball höherer Mächte.

Christian von Aster hatte die fantastische Idee, den Schatten ein Eigenleben zuzuschreiben. Folgerichtig wird diese Geschichte auch zu einem großen Teil von Jonas' Schatten erzählt. Aber auch andere Perspektiven werden berücksichtigt. Die Handlung ist äußerst vielschichtig und komplex. Man muss schon sehr genau aufpassen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Es ist eine neue Geschichte von Gut gegen Böse, wobei der Leser lange im Unklaren bleibt, wer nun gut und wer böse ist. Hier hält der Autor immer wieder Überraschungen parat, und doch ergibt sich zum Schluss alles logisch.

Von der Grundidee her hat mir das Buch ganz gut gefallen. Das Lesen fiel mir trotzdem sehr schwer, da die Sprache recht schwülstig ist und altertümlich anmutet. Das passt zwar sehr gut zur Geschichte, fördert aber den Lesefluss nicht gerade. Bei mir hat sich die Sprache stark in den Vordergrund gedrängt, so dass ich mich fast mehr darauf konzentriert habe als auf die Handlung. Ich musste etliche Passagen zweimal lesen, weil ich beim ersten Mal darüber weg gelesen habe. Über weite Strecken wurde die Handlung einfach erzählt, ohne Dialoge oder sonstige Auflockerungen. Das fand ich teilweise sogar richtig langweilig. 'Der letzte Schattenschnitzer' ist sicher kein Buch, das man mal schnell nebenbei liest. Man muss sich schon ganz darauf einlassen.
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am 15. Oktober 2011
Wie der Titel schon andeutet, handelt es sich hierbei um einen Fantasyroman.Doch hier wird einmal nicht auf dieTolkiensche Elfen- Zwerge- Gnome- Welt oder die ebenso populäre Fantasywelt der Werwölfe und Vampire zurückgegriffen, sondern der Autor erschafft ein eigenes "Spielfeld" :eine Auseinandersetzung der Welt der Schatten, hier eigenständige Wesen, mit der Welt der Menschen.

Eine zentrale Rolle darin spielen 2 Kinder : Jonas Mandelbrodt, der . gelehrt durch seinen eigenen Schatten-, ein tiefes Verständnis für die Zusammenhänge in der Schattenwelt entwickelt, und Maria Dolores Hidalgo, ein Mädchen, das ohne Schatten geboren wird.

Doch auch die Welt der Schatten bevölkert der Autor mit detaillierten Charakteren, z.B mit dem Eidolon, dem ersten künstlich geschaffenen, ohne "Herrn" existierenden Schatten.

Insgesamt eine sehr intensiv durchdachte, schöpferisch gestaltete Welt mit vielen liebevoll gestalteten Details..

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, die jedoch durch verschiedene Schriftarten gekennzeichnet und daher gut zuzuordnen sind.

Mein Fazit : ein ungewöhnlich kreativer Fantasyroman, der Fans des Genres bestimmt faszinieren wird.

Lediglich der Spannungsbogen war nicht immer sehr intensiv, daher fehlt der 5.Stern.
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am 6. Oktober 2013
Wundervoller Roman, bei dessen Lektüre sicher jeder einmal aufblickt, um seinen eigenen Schemen, den die Leselampe an die Wand wirft, zu betrachten.
Aber von diesem Autor war auch nichts weniger als Großartiges zu erwarten.
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am 17. Oktober 2014
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd.
Ich kann es nur weiterempfehlen. Eine wundervolle Welt , voller Magie die den Leser unbedingt in seinen Bann zieht.
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am 29. März 2016
Ich liebe Bücher aber in den letzte Jahren war ich fast schon bei der Überzeugung angelangt, das diese wohl, aufgrund von allerlei Zeitenwandel-schnick schnack nicht mehr verlegt werden. Aber auf Hobbit Press ist doch noch verlass (aber bitte verfilmt es nicht gleich, wobei als Hörbuch würde ichs nochmal kaufen, grins)
P. Süskind hat mich meiner 5 Sinne nähergebracht, S. Nadolny mich die Langsamkeit gelehrt, M.Kundera sogar die Unerträglichkeit des Seins versüsst. H.Mulisch,I. Allende, J. D. Salinger, K. Kesey und all die anderen das freie denken gelernt.
Aber bis zu diesem Buch, hatte ich meinen Schatten sowie den aller anderen geflissentlich ignoriert und ausgeblendet, dies wird mir so schnell nicht mehr gelingen.
Das Buch hat Kraft und kommt zur richtigen Zeit. Allein schon für die Aussaage: wisse wofür es sich zu kämpfen lohnt, könnt ich den Autor Küssen!!!
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am 14. September 2012
"Der letzte Schattenschnitzer" nimmt einen in eine neue und bisher unentdeckte Welt mit - die Welt der Schatten. Wer hätte gedacht, dass ein Schatten viel mehr als nur eine Silhouette dessen Ursprungs sein kann? Würde man es überhaupt bemerken wenn sich sein Schatten auf einmal ändert? Wer schenkt seinem Schatten schon groß Aufmerksamkeit? Wenn man "Der letzte Schattenschnitzer" gelesen hat, wird man mit Sicherheit mehr auf seinen Schatten Acht geben und die Dinge vielleicht auch mit anderen Augen betrachten.

Ich will gar nicht näher auf die Handlung eingehen, da sonst zu viel verraten werden könnte. Man sollte sich das Buch selbst erschließen und von ihm in einen geheimnisvollen Bann gezogen werden. Ich sage nur soviel, dass das Buch von einem kleinen Jungen handelt, der durch seinen Schatten in die magische Schattenwelt eingeführt wird. Es passieren mysteriöse Dinge und der Leser tappt immer wieder im Dunkeln (welch Witz, wenn das Buch doch von Schatten handelt), sind die Leute denen Jonas begegnet nun gut oder böse? In welchem Zusammenhang stehen sie miteinander? Viele Geheimnisse, die jedoch zum Ende hin gelüftet werden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Geschichte ist einzigartig und zeugt von großem Einfallsreichtum und Erfindergeist des Autors. Auch die Sprache ist sehr gewählt und erzeugt eine Stimmung, welche zur positiven Untermalung der Geschichte beiträgt. Hier muss man den Autor wirklich loben, da die Sprache ein sehr wichtiges Werkzeug ist, welches der Autor hier auf jeden Fall beherrscht! Die Geschichte ist in sich schlüssig und enthält viele Elemente, die einen zum Nachdenke anstoßen.

Fazit: Eine wirklich fantastische Geschichte, die man so vorher noch nie gelesen hat! Sehr lesenswert!!!
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am 17. September 2012
Christian von Asters - Schattenschnitzer ist erneut eines jener Werke aus dem von asterschen Kosmos, der die Leser vom ersten Satz an in seinen magischen Bann zieht.
Dieses Mal begleiten wir gleich zwei Protagonisten - den deutschen Jonas Mandelbrodt und die kleine Mexikanerin Maria Dolores deren Schicksale auf zunächst unergründliche Weise miteinander verwoben sind auf einer magischen Odyssee um die halbe Welt. Beiden stellen sich wundersame Wesen und ungewöhnliche Menschen schützend zur Seite, denn böse Mächte versuchen mit allen Mitteln ihr Zusammentreffen zu verhindern.
Preisgekrönte Phantastik in Reinform (nicht Fantasy mit seinen kleinen Elfen und guten Magiern) wird dem Leser hier in überaus dichter Form aufgewartet. Meredith der Buchsammler, der Alchemist Ripley, der Rat der Schattensprecher und Sigelbewahrer sind nur einige der erstaunlichen Figuren die dem Leser in diesem Buch begegnen werden. Diese tauchen plötzlich in unserer Welt auf, um an uralten, magischen Orten wie Kutna Hora in Tschechien oder auch dem spanischen Lourdes, einen Kampf auf Leben und Tod, um die vormacht auf Erden auszufechten.
Erzählt werden die spannenden und zum Teil auch grausamen Begebenheiten von einem der letzten seiner Art ... und mehr wird an dieser Stelle nicht verraten...
Bleibt nur zu hoffen, dass Herrn von Aster bald wieder von einem jener erstaunlichen Wesen von denen er - so scheint es bald - beständig umringt wird weitere spannende Geschichten ins Ohr geflüstert bekommt.
Klett-Cotta hat sich da einen überaus kreativen Kopf an Land gezogen, den der Verlag hoffentlich nicht so schnell wieder vom Haken lässt. Danke hier auch für die wohlfeile Buchgestaltung.
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