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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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Mit "Der Engelsturm" schließt sich der Kreis der epischen Ereignisse rund um die drei großen Schwerter Hellnagel, Dorn und Leid. Im englischen Original ist Tad Williams' Fantasy-Saga eigentlich eine Trilogie; im Deutschen wurde der sehr umfangreiche dritte Band "To Green Angel Tower" in zwei Bände aufgeteilt. Es ergibt keinen Sinn, mit diesem Band in die Serie einzusteigen, weil alle Bände aufeinander aufbauen.

Elegant führt der Autor den Leser am Ende dieser langen Reise wieder dahin zurück, wo alles begann: zum Hochhorst, der schon lange kein Ort der Geborgenheit für Simon mehr ist, sondern stattdessen ein Ort des Schreckens, an dem der grausame Priester Pryrates und der irrsinnig gewordene Elias regieren. Simon verschlägt es nach einem Sturz in die Tiefe ausgerechnet in jenes Labyrinth, aus dem er im ersten Teil, als er aus Dr. Morgenes Hütte floh, entkommen konnte. Endlich kommt es nun zur unausweichlichen Konfrontation mit Pryrates und Elias, die der Leser schon seit hunderten von Seiten mit Spannung erwartet hat.

Vor dem großen Finale gibt es jedoch eine Menge extrem spannender Szenen, in denen vor allem die liebgewonnenen (oder verhassten) Nebencharaktere entscheidende Rollen spielen. So gibt es ein Wiedersehen mit der Kammerfrau Rachel, mit dem blinden Guthwulf, der durch die Katakomben des Hochhorstes irrt, und mit dem fiesen Inch, der inzwischen die Macht in den höllenartigen Schmieden unter der Burg an sich gerissen hat. Für Simon wird diese letzte Etappe der Reise ein besonders grauenhafter Albtraum und er muss viel Leid ertragen, bevor er endlich ans Ziel gelangt. Das Ende hält, soviel darf verraten werden, eine Wendung zum Guten bereit, was man im Prinzip auch von Anfang an erwartet hatte - zu klassisch ist die Fantasy-Story, die einen Küchenjungen vom Drachentöter zum Ritter macht und ihn am Ende das Schicksal der Welt entscheiden lässt, als dass am Ende die Bösen siegen könnten. Man verzeiht diese gewisse Vorhersehbarkeit aber gerne, da die Geschichte einfach perfekt ausgearbeitet und unheimlich spannend und detailreich ist.
Tad Williams sorgt auf jeden Fall auch nach mehr als 3000 gelesenen Seiten immer wieder für Überraschungen und gibt der Geschichte einige unvorhergesehene Wendungen, denn nichts ist so, wie es scheint - viele Personen sind nicht die, für die man sie lange hielt, auf Simon wartet eine verblüffende Enthüllung und vor allem die Prophezeiung von Nisses spielt am Ende eine wichtige Rolle.

Die Neuauflage von Klett-Cotta kann auch mit diesem vierten Band überzeugen. Das Hardcover hat neben einem Hochglanz-Schutzumschlag und einem Lesebändchen wieder die Karten von Osten Ard zu bieten, die erneut wertvolle Orientierung bieten, außerdem die umfangreichen Anhänge, in denen Orte, Personen, Fremdsprachen und dergleichen aufgelistet sind. Lediglich über die ziemlich kitschigen Motive der Cover (Illustrator: Kerem Beyit) lässt sich, wie auch bei den Bänden davor, streiten - doch diese sind wohl insgesamt einfach Geschmackssache.

Fazit: "Der Engelsturm" ist ein würdiger, spannender und großartig erzählter Abschluss der vierbändigen Saga um das Geheimnis der großen Schwerter, die sicher zum Besten im Bereich der High Fantasy zählt. Am Ende fühlt man sich, als hätte man eine wirklich fantastische Reise mitgemacht, während der man jeden Winkel von Osten Ard, all seine Völker, Sitten, Gebräuche und Bewohner kennen- und liebengelernt und viele Abenteuer erlebt hat.
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am 23. März 2015
Zunächst mal, ja, ich finde die Osten Ard Saga großartig, und man sollte auch mal erwähnen, dass sie eines der Lieblingswerke George R.R. Martins ist und sogar teilweise als Vorlage zum Lied von Eis und Feuer (Game of Thrones) gedient hat. Dinge, die man nur als Leser wiedererkennt, nicht als Fan der TV-Serie.

Ich habe die ersten drei Bände auf einem ziemlich billigen DVD-Player völlig problemlos anhören können - 12 MP3-CDs! - und ärgere mich sehr, dass der letzte Band anscheinend in einem veränderten Dateiformat produziert wurde, denn keine einzige der 4 CDs dieses Teils lässt sich vernünftig auf demselben Player abspielen. Zugegebenermaßen kann er auch andere Produktionen nicht wiedergeben, aber muss man innerhalb eines Mehrteilers das Format ändern?
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am 19. September 2015
In diesem Band spitz sich die Geschichte ihrem Höhepunkt und Ende zu.
Wer sich durch die ersten 3 Bände gekämpft hat, schafft auch diesen noch.
Fazit: interessante Fantasy-Story, die sich manchmal aber ein wenig zieht...
Das Ende dafür ein wenig zu schnell erzählt und die eine oder andere Frage bleibt.
Aber dennoch ein gutes Fantasy-Epos, welches zu lesen Freude macht.
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am 29. Mai 2016
ein Hörspiel der Extraklasse, Tad Williams erzählt in beeindruckender adjektivreicher Weise die Geschichte des Simon der durch eine Welt wandelt, die sich auf den Kopf dreht.
Die Bilder entstehen im Kopf und man taucht ab in diese völlig andere Welt!

Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn wissen ist begrenzt: Niemals war dieser Spruch Einsteins präsenter als bei diesem Hörspiel
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am 4. Februar 2015
Da ich in meinem hohen Alter noch gerne in andere Welten versetzen lasse , liebe ich es wenn ein Schriftsteller es schafft mich in der Geschichte erleben zu lassen wie diese Welten erschaffen sind und wie die Menschen darin leben und welche Gefahren sich auf sich nehmen damit das Gute in der Welt nicht verloren geht. Dieser Schrifftsteller schafft es.
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am 20. Dezember 2013
Dieses Hörbuch gefällt mir weil es genau meinem Geschmack entspricht. Es ist Fantasy-Roman der in seiner Ausdehnung etwas an Herr der Ringe erinnert. Es ist sehr ausführlich beschrieben daher hat das Hörbuch eine Länge von 34 Stunden.
Das Hörbuch ist sehr gut gelesen da man die Charaktere bereits an der Stimmlage des Lesers erkennt. Einen Stern Abzug gibt es nur dafür, dass es einiges an Aufmerksamkeit verlangt da es um sehr viele Verschiedene Charaktere geht. Dafür kann das Hörbuch natürlich nichts.
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am 18. Juli 2012
Ich konnte es nicht erwarten, den letzten Teil von Williams' Fantasie-Saga zu erhalten. Nachdem wie gewohnt, viele Charakter in den ersten 3 Bücher erschienen sind, hat er es mal wieder geschafft Alles zu einem perfekten Abschluss zu bringen. Bei den ersten zwei Büchern wird mächtig Spannung aufgebaut und diese zieht sich bis zum Ende durch. Schon vom 3. Teil war ich äußerst begeistert, da er sehr spannend und actiongeladen war. Dieser Teil übertrifft Ihn jedoch und die Storyline wird zu einem grandiosen Ende weitergeführt mit dem Ich nie im Leben gerechnet hätte. Tad hat wieder bewiesen, dass es sich lohnt wenn man sich durch die ersten Zwei Bücher kämpft :D (Spaß, ich liebe seine ausgefallenen Erläuterungen). Doch dieser letzte Teil könnte sogar den 4. Teil von Otherland übertreffen (nichts gegen Otherland=Lieblingsfantasybuch)

Ich würde sagen:"Eine Pflichtlektüre für alle Williams-Fans."

Viel Spaß beim lesen

mfg
BD
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am 9. Juli 2013
..obgleich viele kritische Leser anführen würden, dass das Ende doch vorhersehbar war. Leider ist dies bei vielen Büchern der Fall. Allerdings gibt es Leser, die sich schwer tun, ein Ende hervorzuahnen; anderen wiederum fällt dies entsprechend einfach. Daher fließt dieses Kriterium bei der Bewertung an sich nicht mit ein.

~~~~~ Inhalt ~~~~~
[Die folgende Inhaltsangabe ist dem Buch (Fischer-Verlag) selbst entnommen]

Simon, der mit Prinzessin Miriamel, seiner großen Liebe, heimlich den Stein des Abschieds verlassen hat, will für Prinz Josua die beiden letzten Großen Schwerter gewinnen, Hellnagel, das in König Johans Grab liegen soll, und Leid, das an Elias' Gürtel hängt.

Miriamel sucht das Gespräch mit ihrem Vater. Sie glaubt jetzt zu wissen, dass ihn nur blinde Liebe zu seiner verstorbenen Gemahlin, ihrer Mutter, zum Pakt mit dem Sturmkönig getrieben hat, und will versuchen, ihn auf den Boden der Vernunft zurückzuführen.

Aber als die beiden den Hochhorst erreichen, ist das Grab leer. Wieder gerät Simon in das entsetzliche Labyrinth, das tief in der Erde unter dem Engelsturm liegt. Dort tauchen auch der verschollene Mönch Cadrach und die Unterirdischen wieder auf. Vor den Toren der Feste erscheint endlich Josuas Heer. Zusammen mit Binabik dringt auch Miriamel in die grausigen Gänge ein.

Oben im Turm kommt es zur Konfrontation zwischen Elias, Pryrates dem Priester, Simon und Miriamel.

Es erweist sich, dass weder Elias noch König Johan noch Josua noch der alte Ritter Camaris das sind, was sie zu sein scheinen, und selbst hinter Simon steckt ein Geheimnis, von dem er nichts wusste.

Auch die Rolle der drei Großen Schwerter, die nun endlich zusammenkommen, wie es der wahnsinnige Priester Nisses vor 500 Jahren geweissagt hat, ist eine ganz andere, als vermutet.

~~~~~ Wertung ~~~~~

"Zurück zum Anfang!", so könne man das Motto von "Der Engelsturm" bezeichnen. Denn die dem Leser liebgewordenen Charaktere begeben sich, direkt oder auf Umwegen, dahin, wo alles begonnen hat: Zum Hochhorst. Dort nämlich scheint das dritte Schwert verborgen zu sein, und das ausgerechnet dort, wo die Gefahr, entdeckt und dem Bösen ausgeliefert zu sein, am größten zu sein scheint.

Nach drei doch recht langen Büchern werden nun viele viele offene Fragen beantwortet. Wer die drei Vorgänger nicht gedanklich parat hat und somit einige wichtige Bemerkungen nicht mehr vorhanden sind, der sollte eventuell noch einmal von vorne beginnen.

Denn durch alle Bücher hindurch fragt man sich doch, was genau mit den Schwertern passiert, um das Böse aufzuhalten? Wer ist Ineluki wirklich, wird man ihn sehen? Was ist mit der Nornenkönigin? Was hat es mit Simons Ring auf sich? Und so weiter, und so fort.

Leider werden nicht alle Fragen sehr zufriedenstellend beantwortet. Der Auftakt zum "Großen Finale" ist äußerst positiv zu bewerten (zahlreiche Spannungspunkte, keine zu schnelle Entwicklung), der Höhepunkt selbst aber, also der Kampf mit Ineluki, mag für viele Leser nach doch etwa 3000 Seiten eher unzureichend sein.
Man sollte dabei aber stets bedenken, dass ein Buch nicht nur aus einem guten Ende besteht. Gerade bei der Anzahl an Seiten ist es doch wirklich der Weg zum, der zählt und nicht das Ziel selbst. Und dieser (lange) Weg war wirklich angenehm.

Wenn man über das Ende selbst noch ein weniger mehr nachdenkt, dann gönnt man es den vielen (kleinen) Helden irgendwie auch, dass es nicht länger gedauert hat.
Obwohl es einige Entwicklungen gibt, die man von Anfang an vorhersehen konnte (es ist keine Magie, wenn man vermutet, dass aus dem Küchenjungen irgendwann etwas Besonderes wird), gibt es am Ende dann doch Einiges, das nicht ins Schema gepasst und individuelle Geschehnisse hervorgebracht hat.

Alles in Allem endet mit diesem Buch eine wunderschöne, angenehme 4-bändige Reihe einer Geschichte, die anfangs doch etwas abschreckt, jedem durchhaltekräftigen und motivierten Leser aber ein ungemeines Lesevergnügen bescheren wird.

Insgesamt noch einmal 4/5 Sternen.
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am 17. Juni 2014
Dieser Teil bringt die Geschichte zu einem guten Abschluss, auch wenn das Ende noch Lust auf etwas mehr macht.
Ich kann das Buch nur allen empfehlen, die auch die Vorgänger gelesen haben, da man sonst der Geschichte nur schwer folgen kann und mit den Charakteren nicht so vertraut ist, da man nicht so genau weiß welche Rolle Sie vorher gespielt haben und einen Großteil der Entwicklung der Figuren verpasst.
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am 25. November 2015
Der Engelsturm
-Das Geheimnis der großen Schwerter
(Band 4)

Von:

Tad Williams

Titel: Der Engelsturm
-Das Geheimnis der großen Schwerter
(Band 4)
Autor: Tad Williams
Sprecher: Andreas Fröhlich
VÖ: Dezember 2013
Einband: Coverhülle
Verlag: der Hörverlag
-Random House Verlage
Spiellänge: 32 Stunden und 44 Minuten
Sprache: Deutsch
Genre: Hörbuch
Übersetzer/in: Verena C Harksen
Original Titel: To Green Angel Tower
Preis: 24,99€
ISBN-10: 978-3-86717-980-5

Bereits mit: Der Drachenbeinthron, hat es Tad Williams geschafft, einen Meilenstein im Fantasy-Genre zu setzten. Doch auch in: Der Engelssturm schafft er es das der Hörer mit jedem Wort das er hört, versinkt man immer weiter in einer wunderbar anderen, magischen Welt, die den Hörer von Minute zu7 Minute mehr fesseln und begeistern wird. Mit jeder Sekunde die man hört, spürt man deutlich mit welchem Herzblut und welcher Stimmigkeit der Autor schreiben und erzählen kann.

Der junge und höchst angagierte Simon Schneelocke will um alles das letzte der großen Schwerter für seinen Prinz Josua gewinnen. Gemeinsam mit der bezaubernden Prinzessin Miriam Hellnagel irrt er durch das saganumwobene Labyrinth unter dem Engelsturm. Zeitgleich jedoch entdeckt Binabik das das Grab des Königs Johannes leer ist. Letzten endes jedoch trifft die vor über 500 Jahren getroffene vorhersage ein und die großen Schwerter werden erneut vereint...Doch was dann geschieht wurde nicht vorhergesagt...

Ein wirklich spannender, aktionreicher, mystischer und genialer Fantasy-Roman. Tad Williams schreibt sehr Detailverliebt und ausführlich was in diesem Buch die Welt im wahrstem Sinne des Wortes zum Leben erweckt. Zudem könnte man die Geschichte ein ganz klein wenig mit "Herr der Ringe" vergleichen und doch ist sie wieder ganz anders und absolut Hörenswert! Sein Schreibstil ist wie von ihm gewohnt etwas vollkommen anderes und bezaubert auf eine ganz eigene Weise. Die Charaktäre, als auch die Dialoge sind sehr passend und sorgen für einen ununterbrochenen Hörfluss. Ein magisches Spektakel...
Ein wirkliches Meisterwerk!

Rezension von: Das Schreibstübchen
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