Kundenrezensionen


59 Rezensionen
5 Sterne:
 (38)
4 Sterne:
 (13)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitten drin, in einem sagenhaften Fantasyepos...
...ist man beim Lesen dieses zweiten Teils von Tad Williams' Saga um die drei magischen Schwerter von Osten Ard.

Inhalt:
Simon wird jetzt Schneelocke genannt, denn er hat gegen einen Drachen gekämpft und das Drachenblut hat eine Strähne seines Haares weiß gefärbt. Ja tatsächlich, der tollpatschige Küchenjunge hat inzwischen...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2006 von Woodstock

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider zu Detailverliebt
Insgesamt kann ich mich der ersten Rezension in ihren Positiven Aspekten durchaus anschließen.

Aber die derbste Kritik, die dort nur kurz angesprochen wird, überwiegt bei mir. Denn die ständigen Szenarien wechsel sind mir ein echter Dorn im Auge denn, nun da finde ich übertreibt es Tad William etwas.

Ich habe nichts dagegen, wenn...
Veröffentlicht am 20. Juni 2010 von T. Scholz


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitten drin, in einem sagenhaften Fantasyepos..., 15. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein: Roman (Taschenbuch)
...ist man beim Lesen dieses zweiten Teils von Tad Williams' Saga um die drei magischen Schwerter von Osten Ard.

Inhalt:
Simon wird jetzt Schneelocke genannt, denn er hat gegen einen Drachen gekämpft und das Drachenblut hat eine Strähne seines Haares weiß gefärbt. Ja tatsächlich, der tollpatschige Küchenjunge hat inzwischen schon so manche Heldentat vollbracht und ist ganz gewiss kein Mondkalb mehr.
Er und seine Freunde werden nun von der Zauberfrau Geloe zu dem geheimnisvollen Sithiberg, dem Abschiedsstein, gerufen und so treten sie, mit dem Schwert Dorn im Gepäck, den gefährlichen Rückweg aus dem Norden an. Der Weg führt sie durch den unnatürlichen Winter, den der Sturmkönig über das ganze Land gelegt hat. Sie geraten in die Falle der hinterhältigen Skodi und Simon wird von seinen Freunden getrennt und verirrt sich im Schneesturm, der ihn beinahe sein Leben kostet.
Weiter im Süden hat Prinz Josua Ohnehand mit einigen Wenigen die Eroberung von Naglimund überlebt und wird nun von den Nornen verfolgt. Geloe will ihn und seine Leute ebenfalls zum Abschiedsstein bringen, aber er gerät in die Gefangenschaft des Zigeunervolkes der Thrithinge und scheint dort zum Sterben verdammt zu sein.
Prinzessin Miriamel hingegen ist tief im Süden zusammen mit dem dubiosen Mönch Cadrach unterwegs, der sie immer wieder in Gefahr bringt und sie schließlich sogar auf das Schiff des betrügerischen Grafen Aspitis führt.
Endlich wird auch der Wranna Tiamak, ein Freund von Doktor Morgenes, in seinen Sümpfen von Geloes Ruf erreicht. So dass allmählich die letzten paar Widerstandkämpfer sich auf dem Weg zum Abschiedsstein befinden.
Auf dem Hochhorst, dämmert König Elias depressiv und teilnahmslos immer mehr dem Wahnsinn entgegen und ergibt sich zusehends der Führung seines bösen Beraters Pryrates. Die gruseligen Nornen bewegen sich bereits ungehindert auf seiner Burg und nichts mehr scheint den hasserfüllten Sturmkönig aufhalten zu können. Langsam schließt sich sein eisiger Griff um die Welt von Osten Ard.
Das elfenähnliche Volk der Sithi will nichts mit den Menschen und ihrem Kampf gegen den Sturmkönig zu tun haben, schließlich war der einst einer von ihnen, doch als mitten in ihrem sicheren Zufluchtsort ihre Erste Großmutter und ihr König vom Jäger der Nornenkönigin ermordet wird, werden sie endlich wach und beschließen etwas gegen den Sturmkönig zu unternehmen.

Bewertung:
Wer die große Hürde des ersten Buches überwunden hat, wird mit dem "Abschiedsstein" mitten in einer äußerst spannenden und vielschichtigen Fantasygeschichte landen und sich ganz bestimmt nicht über Langeweile oder Einfallslosigkeit beklagen können. Ein sagenhafter Schreibstil, ausgeklügelte und glaubwürdige Charaktere und eine bis ins Detail durchdachte Handlung garantieren, dass man diese rund 900 Seiten sozusagen ohne einmal abzusetzen verschlingt.
Der Abschiedsstein ist ein wunderbarer und sehr befriedigender Lesegenuss, der nur noch durch seine Fortsetzung die Nornenkönigin übertroffen wird.
Daher fette 5 Sterne für den zweiten Teil dieser gigantischen Fantasysage, zuzüglich 2 Sterne für die Übersetzung, die dafür sorgt, dass Tad Williams' überragender Schreibstil auch im Deutschen erhalten bleibt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung!, 6. Januar 2011
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Großen Schwerter: Der Abschiedsstein (Gebundene Ausgabe)
Während Simon Schneelocke - die Begegnung mit dem Drachen hat ihm zu diesem Ehrentitel verholfen - bei den Trollen verweilt und mit gemischten Gefühlen dem Prozess entgegenfiebert, der seinem Freund Binabik gemacht werden wird, breitet sich in ganz Osten Ard der Winter aus. Die Macht der Nornenkönigin Utuk?ku und des von ihr heraufbeschworenen Ineluki hat dank des Magiers Pyrates und des von ihm beherrschten Hochkönigs Elias gefährlich zugenommen. Alle freien Völker Osten Ards sind bedroht und nirgends scheint es eine sichere Zuflucht zu geben.
Josua Ohnehand versucht, mit wenigen Getreuen den Abschiedstein zu erreichen, einen heiligen Ort, der von den Sithi wie den Nornen ebenso verehrt wie gemieden wird. Doch seine Reise findet in den Weiten der Thrithinge ein Ende. Der Mark-Than Fikolmij fordert von Josua Genugtuung für seine entehrte Tochter.
Auch Miriamel versucht, aus dem Machtbereich ihres Vaters Elias zu entkommen. Sie ist mit dem Mönch Cadrach auf der Flucht, gerät jedoch in die Gefangenschaft von Graf Aspitis. Einem gleichermaßen schönen wie skrupellosen Mann, der die Tochter des Hochkönigs für eigene Zwecke missbrauchen will.
Derweil begegnet Herzog Isgrimnur, der Miriamel vergebens sucht, dem Wranna Tiamak, einem Freund des ermordeten Morgenes und wie der Kenner und Bewahrer der alten Schriften.
Auch in der Mark der Hernystiri, die ebenfalls von Elias in einem gnadenlosen Kampf erobert wird, regt sich noch Wiederstand. Prinzessin Maegwin versteckt sich mit ihrem Volk in den Höhlen ihrer Vorväter und entdeckt dort eine uralte unterirdische Stadt der Sithi.
Doch entscheidender Machtfaktor gegen die Pläne der Nornenkönigin und des Untoten Ineluki bleiben die Sithi. Die aber wollen sich nicht für die Menschen und für Josua Ohnehand entscheiden. Sie bleiben neutral und bieten einzig Simon Obdach. Dessen Freundschaft mit Jiriki kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Sithi abwartend verhalten. Sie wollen nicht mit ihrem Schwestervolk, den Nornen, Krieg führen. Da erschüttert ein brutaler Doppelmord die Sithi und stellt deren bisherige Haltung in Frage.

Was für ein Buch. Diese von Fans Tad Williams lang ersehnte Fortsetzung von "Der Drachenbeinthron" vereint klassische Fantasy mit der überbordenden Fantasy eines modernen Autoren. Und entgegen dem ersten Band, der seine Längen aufwies, geht es in "Der Abschiedsstein" sofort recht hektisch los. Immer mehr Figuren werden in die Geschichte eingeflochten, immer unübersichtlicher wird die Handlung.
Dabei kann es den Leser schon zur Verzweiflung bringen, wenn er mehr als hundert Seiten nicht mehr von "seinem" Helden erfährt. Dieses "auf die Folter spannen" weitet Williams in diesem Band fast zur Qual aus. Immer wieder werden Handlungsstränge dazwischen geschoben, die man eigentlich für unwichtig hält oder deren Figuren man nicht leiden kann.

Doch neben der diffuser werdenden Handlung hat man das gesamte Buch über das Gefühl, das Ziel der Reise sei nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum großen Finale. Irgendwie fällt es nicht leicht, dem Autor dorthin zu folgen. Zu viele Handlungen sind verwoben, zu unbestimmt die Rolle jedes Einzelnen.
Ganz im Gegensatz zu üblicher Fantasy macht sich der Eindruck einer wirklichen, riesigen Welt im Leser breit, die neben wichtigen und zentralen Figuren auch unwichtige, nebensächliche Orte und Geschehnisse enthält. Williams aber lässt diese nicht aus oder drängt sie an den Rand, sondern gibt ihnen den gleichen Raum wie den vermeintlich wichtigen. Er erzielt damit einen nicht zu unterschätzenden Effekt: Er macht die Welt real und lässt es zu, dass man sich in Osten Ard zu Hause fühlt.

In diesem Sinn verbietet sich ein Vergleich mit Tolkien. Dieser hat zwar eine grandiose, aber eher unwirkliche Welt erschaffen. Seine Wesen bevölkern eine Erde aus grauer Vorzeit und handeln gemäß ihrem Schicksal. Seine Helden sind übergroß, seine Frauen Staffage. Williams macht nie einen Hehl daraus, von Tolkien beeinflusst worden zu sein, viele seiner Wesen scheinen aus Mittelerde zu Besuch zu sein. Doch seine Welt ist realer und der Wirklichkeit näher als die Tolkiens, wird von einfachen Menschen bewohnt, die zweifeln, scheitern und sterben können. Seine Fantasy ist viel näher am Leser und nicht so kalt und abgehoben, wie "Der Herr der Ringe" manchmal ist.

Wer Tad Williams noch nicht kennt, sollte sich die vier Bücher über Osten Ard unbedingt einmal ansehen. Fast viertausend Seiten beste Unterhaltung ist garantiert. Und wer sich durch den "Drachenbeinthron" durchgekämpft hat und eher Langeweile denn Spannung gefunden hat, muss es mit "Der Abschiedsstein" unbedingt noch einmal versuchen. Hier wird an Spannung und Handlung fast schon zu viel geboten.

Stefan Erlemann
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales High-Fantasy-Werk - auch den zweiten Teil darf man nicht verpassen!, 4. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Großen Schwerter: Der Abschiedsstein (Gebundene Ausgabe)
Die vielen Namen, Völker und Orte lassen es bereits erahnen: An den zweiten Teil von Tad Williams' grandioser Osten-Ard-Saga, die Klett-Cotta endlich neu aufgelegt hat, sollte sich nur heranwagen, wer den ersten Band "Der Drachenbeinthron" bereits gelesen hat. Am Anfang des Buches gibt es aber auch eine ausführliche Zusammenfassung der Handlung des ersten Teils, so dass man sich alles noch einmal genau ins Gedächtnis rufen kann.
Stärker noch als vorher trennt der Autor hier die Wege der Protagonisten, die bald über ganz Osten Ard verteilt sind. Zwar liegt der Schwerpunkt auf den Reisegruppen aus Simon, Binabik und Sludig beziehungsweise aus Josua und seinem Gefolge, doch auch andere Charaktere rücken nun viel stärker in den Fokus - etwa Herzog Isgrimnur, Miriamel und ihr mysteriöser Begleiter Cadrach, die Kammerfrau Rachel, Graf Guthwulf, Tiamak oder Maegwin und Eolair.
Schließlich läuft alles darauf hinaus, dass sich die einzelnen Gruppen, die für das Überleben der Menschheit kämpfen und auf der Suche nach den drei Schwertern Dorn, Leid und Minneyar sind, zum Abschiedsstein aufmachen müssen - einem uralten Ort aus der Vergangenheit der Sithi.

Obwohl die Perspektive häufig wechselt und den Leser viel zu oft in atemloser Spannung zurücklässt - wie kann Williams das Kapitel ausgerechnet an dieser Stelle enden lassen? -, sind alle Erzählstränge gleichermaßen spannend und faszinierend. Die Ereignisse spitzen sich merklich zu und der Leser bekommt mehr und mehr Gefühl für die komplexen Zusammenhänge und den enormen Detailreichtum, den der Autor hier eingebracht hat. Hernystiri, Sithi, Rimmersgarder, Erkynländer, Qanuc - jedes Volk, das der Autor hier beschreibt, ist so individuell, so lebensecht mit ihrer Kultur und ihrer Lebensweise dargestellt, dass man, wie bereits beim ersten Band, das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Es gibt einige unglaublich spannende Szenen, die diesmal nicht lange auf sich warten lassen (Band 1 begann ja sehr gemächlich). Bereits am Anfang erleidet der Leser einen kleinen ungläubigen Schock, denn Simon und Binabik werden nicht, wie man vermutet hatte, mit offenen Armen von den Qanuc empfangen. Auch das Schicksal Josuas bei den Thrithingbewohnern ist so dermaßen spannend geschrieben, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Leider müssen hier, mehr als zuvor, liebgewonnene Figuren ihr Leben lassen, aber dadurch gewinnt die Erzählung natürlich noch an Tiefe. Auch die Charakterisierung der Hauptfigur Simon, der jetzt nicht mehr "Simon Mondkalb" ist, sondern "Simon Schneelocke" - nicht die letzte Verwandlung übrigens - ist Tad Williams wieder ausgesprochen gut gelungen. Zwar ist Simon nicht mehr der tollpatschige, ungelenke Junge, der er auf dem Hochhorst war, sondern wird langsam zum Mann, aber immer noch quälen ihn Fragen, nagende Zweifel und immer wieder furchtbare Einsamkeit.

Die Aufmachung der Neuauflage macht ebenfalls wieder etwas her - der dicke Hardcover-Band hat einen schön gestalteten Schutzumschlag und ein Lesebändchen. Die Anhänge listen ausführlich Personen, Orte und fremdsprachige Begriffe auf, und innen aufgedruckt ist wieder die mittlerweile bekannte Karte Osten Ards, die man zur Orientierung auch wirklich braucht.

Fazit: "Der Abschiedsstein" ist ein grandioser zweiter Teil der vierbändigen Reihe "Das Geheimnis der großen Schwerter". Extrem unterhaltsam, liebevoll und detailreich ausgedacht, intelligent und atemberaubend spannend: Das ist High Fantasy, wie man kaum bessere in diesem Genre findet. Teil 3 "Die Nornenkönigin" soll bereits im August bei Klett-Cotta erscheinen; der vierte und letzte Teil "Der Engelsturm" ist für den Herbst 2010 angekündigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Tolkien?, 29. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein: Roman (Taschenbuch)
Nun ich hätte nie erwartet das ich etwas derartig "ketzerisches" schreiben wuerde, aber es gibt tatsächlich ein Fantasyepos das sich genausogut liest wie der Herr der Ringe! Mehrere Anläufe habe ich zwar gebraucht um mit der Geschichte um das "Mondkalb" Simon anzufangen, aber die bleierne Langeweile in den ersten 300 Seiten des Drachenbeinthrons sollte einen nicht abschrecken, den gerade im Abschiedsstein entwickelt sich die epische Geschichte und übertrifft alles was ich an Fantasy bisher gelesen habe. Gerade weil es viele total verschiedene Handlungsstränge gibt kann man gar nicht mehr aufhoeren, Williams zeichnet nämlich die Nebenfiguren derartig gut das einen das Schicksal dieser genauso am Herzen liegt wie das des Helden. Oft hab ich eben noch ein paar hundert Seiten verschlungen um zu erfahren wie ein bestimmter Nebenplot weiterverläuft. Der Vergleich mit Tolkien ist bei Fantasy ja eigentlich ziemlich sinnlos, aber nur soviel zur Güte dieses Epos, ich denke wenn ich zuerst die Drachenbeinthronbücher gelesen hätte wäre ich vom Herrn der Ringe enttäuscht gewesen! Die ware Stärke des Romans zeigt sich in den Völkern die so gezeichnet sind das sie einem aus dem Buch förmlich entgegenspringen. Die Sithi, die in vielem den Elben Mittelerdes aehneln, wirkten auf mich geheimnivoller und doch kamen sie mir realer vor als alle Unsterblichen (sogar Tolkiens!) von denen ich bisher gelesen habe. Mein Fazit sind 5 Sterne und ein absolutes Lies! fuer jeden Fantasy Fan, dessen Helden von den grauen Anfurten nach Westen entschwunden sind...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Drachenbeinthronzyklus..., 22. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein: Roman (Taschenbuch)
...sollte nur im Ganzen gelesen und kann nur im Ganzen bewertet werden! Deshalb gilt der Großteil den ich hier schreibe allen 4 Büchern (Der Drachenbeinthron, Der Abschiedsstein, Die Nornenkönigin und Der Engelsturm). Tad Williams hat es geschafft die richtige Länge für ein Fantasy-Epos zufinden: Weder haben wir eine unendliche Geschichte(so z.B. Das Rad der Zeit, inzwischen 26 Bände), noch eine Kurzgeschichte, die vorbei ist bevor man noch weiß worum es überhaupt geht. Man taucht ein in das Land Osten Ard und wird Begleiter der Hauptfiguren, die man schnell liebgewinnt, aber wohl nie vergessen wird! Sie sind nicht einfach gut oder böse, sondern allesamt vielschichtig! Jeder hat Fehler und selbst das Handeln von Ineluki(dem Hauptbösewicht) ist irgendwie nachvollziehbar. Vergleiche mit Tolkien finde ich unangebracht, es ist eine ganz andere Geschichte mit ganz anderen Personen und Völkern ein anderes Land mit einer eigenen Historie! Nur wer oberflächlich liest erkennt das nicht! Das Geschichte hat Spannung, Romantik, Schönheit und Philosophie zu bieten, also alles was ein gutes Buch braucht!
Ich habe die 3500 Seiten des gesamten Zykluses in nur 39 Tagen gelesen!
Wer Fantasy liebt, liebt auch die Drachenbeinthron-Saga!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der großen Schwerter Teil II, 13. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Großen Schwerter: Der Abschiedsstein (Gebundene Ausgabe)
Am Ende des letzten Romans stellte sich heraus, dass der Sturmkönig, ein Abtrünniger des Feenvolkes der Sithi, an den Menschen Osten Ards Rache üben will. Lediglich die drei mythischen Schwerter Leid, Dorn und Minneyar stellen einen kleinen Hoffnungsschimmer für die Menschheit dar. Denn mit deren Hilfe hoffen sie alle, den Sturmkönig endgültig bannen zu können. Jedoch befindet sich das Schwert Leid bereits in den Händen des Hochkönigs Elias. Um zu verhindern, dass dieser nun auch in den Besitz der anderen beiden Schwerter gelangt, wurden Simon und seine Freunde auf die Suche nach Dorn geschickt. Nach einem schweren Kampf gelingt es ihnen, das Schwert an sich zu bringen, doch geraten sie dabei in die Gefangenschaft der Qanuc. Binabik, der ebenfalls zu deren Volk gehört, soll in seiner Heimat wegen Eidbruch nun jedoch verurteilt werden...

Ohne große Einschübe knüpft der Autor genau am Ende des ersten Bandes an, sodass der Einstieg in die Geschichte besonders leicht gelingen kann. Da der Leser mit allen Figuren schon vertraut ist, beginnen auch schon die ersten Seiten wirklich spannend, denn es muss um das Leben des kleinen Mannes, Binabik, gebangt werden, der dem Leser durch seine herzlichen Ratschläge schon im letzten Band sehr ans Herz gewachsen ist. Auch das Schicksal des Prinzen Josua scheint ungewiss und so ist es schon zu Beginn sehr schwer, das Buch, sei es auch ur für eine kurze Weile, aus der Hand zu legen.

Nicht nur die Handlung schreitet im zweiten Band der Reihe mit Siebenmeilenstiefeln voran, auch die Figuren zeigen an vielen Stellen bisher ungekannte Charaktereigenschaften, die jeden einzelnen von Ihnen einzigartig und realistisch erscheinen lässt. Besonders bei Simon, der im ersten Buch auf Grund seiner Tollpatschigkeit noch des Öfteren als "Mondkalb" bezeichnet wurde, ist die charakterliche Veränderung deutlich spürbar. Denn im zweiten Band hat er sich durch Mut und Tapferkeit den Titel "Schneelocke" errungen, der ihm vom Sithiprinz Jiriki höchstpersönlich gegeben wurde.

Obwohl der Roman wirklich anspruchsvollen Lesestoff darstellt, gelingt es dem Autor, seine Erzählung niemals langatmig wirken zu lassen. Dabei berichtet er stets aus der Sicht eines allwissenden Erzählers, behält es sich jedoch vor inmitten eines Kapitels die Sichtweise zu verändern, sodass der Leser stets einen guten Überblick beibehält. Mit Simon und Binabik hat der Leser die Möglichkeit bekommen, wahre Freundschaft, sowie Treue unter Kameraden auch in Kriegszeiten kennenzulernen. Doch das Schicksal der beiden ist auch mit Leid, Blut und vielen Grausamkeiten verbunden, die sich an einigen Stellen nur sehr schwer lesen lassen.

Fazit: "Der Abschiedsstein" ist ein wirklich grandioser zweiter Teil der Osten Ard Saga. Liebevoll und detailverliebt erzählt, entführt er den Leser in eine unbekannte neue Welt, voller Spannung und atemberaubenden Nervenkitzel. Ich freue mich deshalb schon wirklich auf den dritten Band, der auch schon in meinem Regal bereitsteht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung!, 11. November 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein: Roman (Taschenbuch)
Während Simon Schneelocke - die Begegnung mit dem Drachen hat ihm zu diesem Ehrentitel verholfen - bei den Trollen verweilt und mit gemischten Gefühlen dem Prozess entgegenfiebert, der seinem Freund Binabik gemacht werden wird, breitet sich in ganz Osten Ard der Winter aus. Die Macht der Nornenkönigin Utuk?ku und des von ihr heraufbeschworenen Ineluki hat dank des Magiers Pyrates und des von ihm beherrschten Hochkönigs Elias gefährlich zugenommen. Alle freien Völker Osten Ards sind bedroht und nirgends scheint es eine sichere Zuflucht zu geben.
Josua Ohnehand versucht, mit wenigen Getreuen den Abschiedstein zu erreichen, einen heiligen Ort, der von den Sithi wie den Nornen ebenso verehrt wie gemieden wird. Doch seine Reise findet in den Weiten der Thrithinge ein Ende. Der Mark-Than Fikolmij fordert von Josua Genugtuung für seine entehrte Tochter.
Auch Miriamel versucht, aus dem Machtbereich ihres Vaters Elias zu entkommen. Sie ist mit dem Mönch Cadrach auf der Flucht, gerät jedoch in die Gefangenschaft von Graf Aspitis. Einem gleichermaßen schönen wie skrupellosen Mann, der die Tochter des Hochkönigs für eigene Zwecke missbrauchen will.
Derweil begegnet Herzog Isgrimnur, der Miriamel vergebens sucht, dem Wranna Tiamak, einem Freund des ermordeten Morgenes und wie der Kenner und Bewahrer der alten Schriften.
Auch in der Mark der Hernystiri, die ebenfalls von Elias in einem gnadenlosen Kampf erobert wird, regt sich noch Wiederstand. Prinzessin Maegwin versteckt sich mit ihrem Volk in den Höhlen ihrer Vorväter und entdeckt dort eine uralte unterirdische Stadt der Sithi.
Doch entscheidender Machtfaktor gegen die Pläne der Nornenkönigin und des Untoten Ineluki bleiben die Sithi. Die aber wollen sich nicht für die Menschen und für Josua Ohnehand entscheiden. Sie bleiben neutral und bieten einzig Simon Obdach. Dessen Freundschaft mit Jiriki kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Sithi abwartend verhalten. Sie wollen nicht mit ihrem Schwestervolk, den Nornen, Krieg führen. Da erschüttert ein brutaler Doppelmord die Sithi und stellt deren bisherige Haltung in Frage.

Was für ein Buch. Diese von Fans Tad Williams lang ersehnte Fortsetzung von "Der Drachenbeinthron" vereint klassische Fantasy mit der überbordenden Fantasy eines modernen Autoren. Und entgegen dem ersten Band, der seine Längen aufwies, geht es in "Der Abschiedsstein" sofort recht hektisch los. Immer mehr Figuren werden in die Geschichte eingeflochten, immer unübersichtlicher wird die Handlung.
Dabei kann es den Leser schon zur Verzweiflung bringen, wenn er mehr als hundert Seiten nicht mehr von "seinem" Helden erfährt. Dieses "auf die Folter spannen" weitet Williams in diesem Band fast zur Qual aus. Immer wieder werden Handlungsstränge dazwischen geschoben, die man eigentlich für unwichtig hält oder deren Figuren man nicht leiden kann.

Doch neben der diffuser werdenden Handlung hat man das gesamte Buch über das Gefühl, das Ziel der Reise sei nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum großen Finale. Irgendwie fällt es nicht leicht, dem Autor dorthin zu folgen. Zu viele Handlungen sind verwoben, zu unbestimmt die Rolle jedes Einzelnen.
Ganz im Gegensatz zu üblicher Fantasy macht sich der Eindruck einer wirklichen, riesigen Welt im Leser breit, die neben wichtigen und zentralen Figuren auch unwichtige, nebensächliche Orte und Geschehnisse enthält. Williams aber lässt diese nicht aus oder drängt sie an den Rand, sondern gibt ihnen den gleichen Raum wie den vermeintlich wichtigen. Er erzielt damit einen nicht zu unterschätzenden Effekt: Er macht die Welt real und lässt es zu, dass man sich in Osten Ard zu Hause fühlt.

In diesem Sinn verbietet sich ein Vergleich mit Tolkien. Dieser hat zwar eine grandiose, aber eher unwirkliche Welt erschaffen. Seine Wesen bevölkern eine Erde aus grauer Vorzeit und handeln gemäß ihrem Schicksal. Seine Helden sind übergroß, seine Frauen Staffage. Williams macht nie einen Hehl daraus, von Tolkien beeinflusst worden zu sein, viele seiner Wesen scheinen aus Mittelerde zu Besuch zu sein. Doch seine Welt ist realer und der Wirklichkeit näher als die Tolkiens, wird von einfachen Menschen bewohnt, die zweifeln, scheitern und sterben können. Seine Fantasy ist viel näher am Leser und nicht so kalt und abgehoben, wie "Der Herr der Ringe" manchmal ist.

Wer Tad Williams noch nicht kennt, sollte sich die vier Bücher über Osten Ard unbedingt einmal ansehen. Fast viertausend Seiten beste Unterhaltung ist garantiert. Und wer sich durch den "Drachenbeinthron" durchgekämpft hat und eher Langeweile denn Spannung gefunden hat, muss es mit "Der Abschiedsstein" unbedingt noch einmal versuchen. Hier wird an Spannung und Handlung fast schon zuviel geboten.

Das unbegreiflichste aber ist die aktuelle Verlagspolitik. Einen solchen modernen Klassiker der Fantasy-Literatur eines Autors von Weltrang nicht permanent im Angebot zu haben ist schon fast ein Armutszeugnis - vermutlich aber nicht von Dauer.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantasy pur!, 17. Mai 2004
Von 
J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein: Roman (Taschenbuch)
Die zweiten knappen tausend Seiten des Osten Ard-Zyklusses gehen erheblich leichter von der Hand - dies liegt sicherlich daran, das man sich schon mit der Welt und dem jungen Simon Mondkalb (der mittlerweile zu Simon Schneelocke geworden ist) auseinandergesetzt hat und man von der Dichte, Spannung und dem Ideenreichtum des Autors schier gefesselt ist.
In diesem Zyklus gibt es so ziemlich alles, was einen guten Fantasyroman ausmacht - ohne jedoch nur zu kopieren. Im Gegenteil, Tad Williams erschafft eine eigene Welt voller Mythen, Völker, jedoch auch bekannter Figuren, wie Trolle oder Elben.
Mit dieser Fortsetzung fängt Williams schon an, am Thron des Fantasykönigs Tolkien zu kratzen....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbare Fantasy Saga! Spitze!, 17. Dezember 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein: Roman (Taschenbuch)
Ich habe Tad Williams Werk vor geraumer Zeit gelesen, doch der Inhalt bleibt an einem hängen, wie die eigene Geschichte. Williams gehört für mich neben Tolkien und Martin zu den großen Drei der Fantasy. Ich möchte nicht direkt vergleichen, da sich jeder selbst ein Urteil bilden soll und ich möchte auch nicht mehr zum Inhalt sagen, da die Kurzbeschreibung schon genug vom Inhalt verrät und ich dem Autor nicht vorgreifen und dem Leser nicht den Spaß rauben will.
Ich möchte aber aufzeigen, was Williams so einzigartig macht.
Die Geschichte beginnt einfach. Ein Küchenjunge namens Simon, naiv und verträumt lebt am Hofe des Königs. Dieses erscheint nicht unbedingt originell und die ersten hundert Seiten des Buches lassen den Leser im Glauben, er befinde sich in einem 08/15-Fantasy-Roman. Doch dieser langsame Beginn ist mit dem Herzen geschrieben und erst mit Verlauf des Buches wird dem Leser klar, dass Simon und sein Umfeld einen Wandel durchleben. „Die Zeit ist im Wandel!" So entwickeln sich die Charaktere unglaublich differenziert und lebhaft. Williams verbindet dabei die Dramatik der Zeit, die Gefahren der Situationen und die Gefühle der Hauptpersonen so wahnsinnig gut, dass es einem das Herz zerreißt, wenn man mit dem Lesen aufhören muss und das Buch zur Seite legt. Freundschaft, Mut, Angst und Liebe - kein anderer Fantasy-autor hat es bisher geschafft, Gefühle so intensiv und deutlich zu schildern. Dabei vergisst Williams nie die Handlung voran zu treiben und den Leser auf Ballhöhe zu halten. Fantastische Naturbeschreibungen lassen eine Traumwelt aufbauen und einen darin versinken. Nie hat man das Gefühl allein gelassen zu sein, immer den Drang mehr zu erfahren. Neben Schlachten und Schmerz, Grausamkeiten und Schicksalen baut Williams eine Bindung zwischen Simon und der Prinzessin Miriamel auf, ohne gefühlsduselig zu werden. Man spürt das Knistern und die Aura der Gefühle. Und was als eine einfache Geschichte beginnt wird zu einem komplexen Roman mit Geheimnissen und überraschenden Wendungen. Am Ende stellt sich beim Leser nur eines ein: Wehmut! Zu gerne hätte man noch mehr davon und es fällt einem schwer nicht wieder von vorne anzufangen. Aber wer hindert einen daran?! :-)
Anm.: Die vier Bücher sind Spannung pur. Auch wenn der Anfang etwas zäh und langsam verläuft, ist Williams Lebenswerk (7Jahre Arbeit und eine Scheidung) ein Feuerwerk der Fantasy. Einzig allein Simons Rückkehr vom Drachenberg im zweiten Buch (Der Abschiedsstein) ist etwas langatmig (deshalb 4 Sterne). Sonst gibt es nur eines zu sagen: Kaufen und genießen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine gelungene Fortsetzung, 18. Oktober 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Abschiedsstein: Roman (Taschenbuch)
Teil 2 dieser Saga ist eine sehr gute Fortsetzung vom Drachenbeinthron.

Die Spannung bleibt und steigert sich noch, die ewig langen Beschreibungen aus Teil 1 werden kürzer (es ist ja auch schon fast alles beschrieben worden).

Gut, dass ich Teil 1 durchgehalten habe, Teil 2 lohnt sich wirklich.

Jedoch müsste man eigentlich ALLE Teile als Gesamtwerk lesen und beurteilen.

Sehr gut finde ich, dass der Autor hier zu verschiedenen Personen und ihren Erlebnissen springt. Da man ja Ahnen kann, dass die Personen sich irgendwann, irgendwo alle Treffen ist die Spannung um so größer.

Der Abschiedsstein hat sich wirklich gelohnt und ich vergebe die 4 Sterne gerne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Geheimnis der Großen Schwerter: Der Abschiedsstein
Das Geheimnis der Großen Schwerter: Der Abschiedsstein von Tad Williams (Gebundene Ausgabe - 20. November 2013)
EUR 24,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen