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Kundenrezensionen

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Man muss nicht der größte Fan des Fantasy-Genres sein, um an „Die dunklen Gasse des Himmels“ seinen Gefallen zu finden. Das Buch hat alles, was eine mitreißende Lektüre braucht: Liebe, sinistre Verschwörungen, Action und jede Menge Humor.

Seinen großen Reiz zieht das Buch vor allem aus seiner Grundidee: Alles, was die Religionslehre des Christentums besagt, stimmt: Es gibt die Hölle und es gibt den Himmel. Bei unserem Ableben müssen wir uns vor vor einem himmlischen Richter verantworten und es wird abgewogen, ob man in den Himmel oder Hölle oder doch eher ins Fegefeuer muss.
Die Anwälte des Himmels sind dabei Engel wie etwas Bobby Dollar, der eigentlich auf den Namen Doloriel hört und ein für einen Engel ziemlich atypisches Leben führt. Abhängen in Bars, permanentes Herumblödeln und eine eher widerwillige Arbeitsmoral kennzeichnen sein tägliches Leben.
Das bei seinem Beruf auch eine gehörige Dosis Action auf der Tagesordnung steht, ist vor allem seinem Temperament und seiner großen Klappe geschuldet. So erleben wir Bobby Dollar gleich zu Beginn des Romans, wie er sich in bester Bruce-Willis-Manier durch einen Bürokomplex ballert und kämpft.

Das mag auf dem Papier alles nach einem kruden Amalgam aus Action-Versätzen gepaart mit Dantes „Divina Commedia“ klingen, doch „Die dunklen Gassen des Himmels“ ist ein rundes und überzeugendes Gesamtkunstwerk, das den Auftakt zu einer Trilogie um Bobby Dollar darstellt. Die Geschichte des ersten Bandes präsentiert sich allerdings abgeschlossen und verknüpft alle losen Fäden miteinander.
Das Buch ist – auch dank der gelungenen Übertragung ins Deutsche durch Cornelia Holfelder-von der Tann- ein einziger Lesegenuss, der weder mit Pointen noch mit Action geizt und dabei auch die Grundidee von Himmel und Hölle schlüssig erklärt. Nach und nach wird man von Bobby Dollar, dem Ich-Erzähler, in die Geheimnisse des Himmels und der Hölle und die Besonderheiten der verschiedenen Engel und Dämonen eingeführt.

„Die dunklen Gassen des Himmels“ ist beste Fantasy-Lektüre auch für diejenigen Leser, die normalerweise diesem Genre nicht allzuviel abgewinnen können. Ein großartiger Lesespaß, der auf eine möglichst kurze Wartedauer für Bobby Dollar 2 hoffen lässt.
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Das wollten wir doch immer schon wissen, und ich weiß es jetzt.
Es gibt ihn wirklich. Es gibt den Himmel, die Hölle, Engel, Teufel und Dämonen und den Höchsten, den gibt es auch (obwohl ihn noch keiner gesehen hat).

Einige der Engel und Dämonen leben sogar in menschlichen Körpern auf der Erde, und einer davon ist Bobby Dollar. Er ist Anwaltsengel, der die Seele eines frisch Verstorbenen gegen die Höllenankläger verteidigt. Die Engel in irdischen Diensten sind lässige, hart gesottene Einzelkämpfer, die trinken, rauchen und stets bewaffnet sind, und der coolste von allen ist Bobby.
Als plötzlich aus ungeklärten Gründen Seelen verschwinden, gerät er zwischen die Fronten, wird von himmlischen Vertretern beobachtet und von Dämonen gejagt. Es beginnt ein aktionreiches Abenteuer mit Kämpfen, Schießereien, Verfolgungsjagden und schrägen Typen jeder Art.

Es liest sich nicht so locker weg, wie man es von Tad Williams gewöhnt ist, weil uns der Autor diesmal beweisen will, dass es auch komisch sein kann. (Und er kann es!) Das heißt zum einen, dass jeder zweite Satz einen subtilen Gag beinhaltet, und zum anderen hat er hier die Weitschweifigkeit zur Kunstform erhoben. Streift beispielsweise Bobby Dollar auf seinem (Flucht!)Weg zufällig die Stanford University, dann bekommt der Leser mitten im Kugelhagel noch mal eben die Geschichte der Universität erklärt.

Ich habe dieses Buch mit größtem Vergnügen gelesen. Es ist spannend, originell und witzig. Das Allerbeste: Am Ende steht Ende, und das ist auch so gemeint. Dieses Buch ist zwar der erste Teil einer Trilogie, aber das Grundproblem dieses Teils wird abgeschlossen. Wir können uns entspannt zurücklehnen, und auf Teil zwei warten. Toll!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juli 2015
Ich habe 'Die dunklen Gassen des Himmels' schon ein paar Jahre auf dem SuB herumliegen - der Autor, Tad Williams, kommt eigentlich aus der klassisch-epischen Fantasy (mit kleinen SciFi-Abstechern zwischendurch), und das Buch scheint recht offensichtlich 'mal schnell zwischendurch' geschrieben worden zu sein, um den Hype mitzunehmen, den es vor ein paar Jahren rund um die Urban Fantasy mit ihren Vampir-, Engels- und Dämonenstories gab. Handwerklich ist auch nichts dran auszusetzen - eine leidlich spannende Geschichte mit einem schnoddrigen Berufsengel als ich-erzählendem Helden, in der alles drin ist, was so Standard ist im Genre, verzwickte Romeo-und-Julia-Love-Story eingeschlossen.

Aber das war's dann auch, was hier fehlt, ist die großartige Epik und die hohe Erzählkunst, die Tad Williams' andere Werke auszeichnet. Das hier ist ein kleiner Happen für zwischendurch, eine unterhaltsame Geschichte, aber eine wie tausend andere, die einem garantiert nicht lange im Gedächtnis bleibt.
Dabei hat die Story durchaus ihre Momente. Bobby Dollar, der Held, ist Anwaltsengel und als solcher wie tausende andere Kollegen auch auf der Erde tätig. Da wandelt er in einem menschlichen Körper und verteidigt die Seelen Verstorbener vor den Richtern des jüngsten Gerichts, gegen die dämonischen Ankläger der Gegenseite, die mit dem Himmel um jede Seele feilschen. Der Ärger beginnt, als eines Tages die Seele eines frisch Verstorbenen einfach so verschwindet, und sich Himmel und Hölle gegenseitig beschuldigen, der jeweils andere habe sie sich unrechtmäßig unter den Nagel gerissen. Und dieser ersten Seele folgen immer mehr. Leider war Bobby D mit der Verteidigung des mysteriösen Verschwundenen betraut, was aber nicht Erklärung genug dafür ist, dass ihm plötzlich ein uraltes Dämonenwesen ans Leder will, gegen das kein Kraut gewachsen ist. Während seine Erzengel-Vorgesetzten ihn latent verdächtigen, Dreck am Stecken zu haben. Und Bobby plötzlich ganz schnell herausfinden muss, was wirklich geschehen ist, wenn er sein unsterbliches Leben behalten möchte ... aber damit gelangt er vom Regen in die Traufe, denn es gibt Mächte, die es ganz und gar nicht mögen, wenn man ihnen hinterherschnüffelt.

Der Rest ist Action, Slapstick, eine Prise Romantik und die Jagd nach einem mysteriösen Geheimnis.
Alles Zutaten, die auch Serien wie z.B. Harry Dresden auszeichnen, aber an die großen Vorbilder kommt dieses Buch hier leider nicht dran.

Wie gesagt, es ist nicht wirklich schlecht, aber für den großen Namen des Autors dann doch etwas enttäuschend, deshalb nur 3 Sterne.
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am 12. April 2016
Ich habe jetzt von Tad Williams den ersten Band einer Trilogie um die Abenteuer und Erlebnisse des Engels Bobby Dollar ("Die dunklen Gassen des Himmels") gelesen und bin sehr angetan von diesem Buch. Es handelt sich um eine Mischung zwischen Urban Fantasy, also Fantasy, die in der gegenwärtigen Welt spielt und dem "Hard boiled"-Thriller im Stile der Klassiker von Hammett, Chandler oder MacDonald.
Protagonist ist der Anti-Held Bobby Dollar, der für den Himmel als Anwaltsengel arbeitet. Dies bedeutet, dass er verstorbene Seelen verteidigen muss. Diese kommen nach ihrem Tod - je nach Vorleben - entweder in den Himmel oder die Hölle. Dies wird durch eine Gerichtsverhandlung entschieden und Bobby Dollar vertritt den Himmel und muss versuchen, so viele Seelen wie möglich vor der Hölle zu retten. Eines Tages jedoch verschwindet eine Seele unmittelbar vor der Gerichtsverhandlung: wohin ist sie entschwunden? Haben Vertreter der Hölle einen Weg gefunden, die - ihnen möglicherweise lästige - Gerichtsverhandlung zu umgehen und tote Seelen gleich ohne Umwege in die Hölle zu "verfrachten?" Diesen Fragen geht Bobby Dollar, dessen Haupteigenschaft unstillbare Neugier ist, nach und gerät dabei in nicht geringe Gefahren, denn einigen hochgestellten Personen passen seine Ermittlungen in der Sache überhaupt nicht....

Das Buch ist in einem flotten Schreibstil geschrieben und hat mich an die Bartimäus-Trilogie von Jonathan Stroud erinnert. Bobby Dollar ist meines Erachtens ein genauso witziger und auch schlagfertiger, zeitweise zum Sarkasmus neigender, Anti-Held wie Bartimäus, vergleichbar aber auch mit Hammetts Protagonisten Sam Spade.

Die Ereignisse, machmal etwas zu action-lastig übertrieben, sind meines Erachtens logisch aufgebaut, die Charaktere packend und lebensecht beschrieben, sodass ich das Buch in einem Rutsch ausgelesen habe.

Möglicherweise werden jedoch Liebhaber des hard-boiled-Krimis mehr Freude an dem Buch haben als Leser der "klassischen" (High-)-Fantasy-Romane, weil die Detektion, das heißt die Ermittlung über den Verbleib der "toten Seelen" und die Frage, warum sie verschwunden sind bzw. wer sie verschwinden ließ, im Mittelpunkt der Handlung steht. Anwaltsengel Bobby Dollar betätigt sich wie seine Vorbilder des klassischen "Hard-boiled"-Krimis als Detektiv. Für mich dennoch eines der besten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe und dem Fazit des Fantasy-Autors Patrick Rothfuss: "Noch viel besser, als ich zu tärumen gewagt hatte: scharfzüngig, rasant und vor allem originell" (Buchrücken des 1. Bandes) kann ich uneingeschränkt zustimmen. Lesenswert
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am 9. November 2013
In dem Roman "Die dunklen Gassen des Himmels – Bobby Dollar 1" von Tad Williams, erschienen am 24.07.13 in der Hobbit Presse des Klett-Cotta Verlags, geht es um den Anwaltsengel Doloriel, auf Erden Bobby Dollar genannt, welcher in eine große Verschwörung zwischen Himmel und Hölle gerät.

Alles war wie immer, als Bobby Dollar den Klienten seines Kollegen und besten Freundes Sam übernahm. Doch dieser Klient namens Edward Lynes Walker, der nicht nur unter den Lebenden bekannt war, sollte auch noch nach seinem Tod für viel Furore sorgen.
Walker's Seele, über die nun hätte gerichtet werden sollen, verschwindet urplötzlich, ist einfach unauffindbar. Was bisher für unmöglich galt wird Wirklichkeit. Eine Seele verschwindet aus dem Außerhalb. Und diese Seele sollte nur eine von vielen sein.
Nun stand Dollar mitten in einem Debakel, welches sein Erdenleben völlig auf den Kopf stellen sollte. Seine wissbegierige und etwas unkonventionelle Art, treiben ihn nun von einer waghalsigen Unternehmung in die nächste und er landet im Kreuzfeuer von Himmel und Hölle.
Dollar erfährt mehr als gesund für ihn ist und muss immer wieder um sein Leben fürchten. Am Ende steht er vor einer sehr schwerwiegenden Entscheidung und verliert dabei so manches.

Die Geschichte von Bobby Dollar ist mitreißend erzählt. Dieses Buch ist gespickt mit Action, Humor und einer Prise Leidenschaft. Der kaputte Chor des Compasses ist durchweg unterhaltsam und sympathisch und man bekommt, ein etwas anderes Bild von den Himmelsvertretern.
Die Sprache ist oftmals sehr ruppig, ebenso wie das Verhalten von Dollar und seinen Freunden. Der Leser selbst, wird auch angesprochen, indem man quasi erklärt bekommt, wie es im Himmel abläuft oder man bekommt die Gedankengänge von Bobby Dollar unmittelbar aufgetischt und erhält dadurch einen Einblick in seine Gedankenwelt.
Diese ganze Intrige zwischen Himmel und Hölle wird Seite um Seite, entblättert und Dollar übt sich trotz aller Widrigkeiten, als eigenbrödlerischer und leicht selbstmörderischer Detektiv. Wobei manche Aktionen wirklich so unüberlegt sind, dass man nur noch den Kopf schütteln könnte. Aber gut das Protagonisten nicht so schnell sterben.
Die Beschreibungen vom Himmel und der himmlischen Stadt stören mich hin und wieder, da sich dort oft Wiederholungen auftun und die Erklärungen immer so schwammig und wage sind. Es soll wahrscheinlich so sein, aber es trifft nicht meinen Geschmack.
Was mir jedoch besonders gefällt ist die Sache zwischen Bobby Dollar und der Gräfin von Coldhands, einer Dämonin aus dem Höllenadel. Ich mag solche Entwicklungen und fand es eine schöne Abwechslung zu den häufigen, actiongeladenen Szenen in denen Dollar eigentlich nur um sein Leben rennt oder fährt und um sich schießt.
Der Schauplatz des ganzen, San Judas, wird schön ins Licht gerückt und man fühlt sich manchmal fast schon heimisch in diesen Straßen, welche Bobby wärend seiner Abenteuer, manchmal in Trümmern liegend, zurücklässt. Nichtsdestotrotz, finde ich es gut, wenn man den Ort des Geschehens auch in die Handlung miteinbezieht, so wirkt die Geschichte noch realer und nahezu greifbar. Wobei ich mich manchmal frage, ob der ganze Schaden den Dollar unbeabsichtigt hinter sich her zieht, nicht doch etwas zu viel in kurzer Zeit war.
Das Ende des ersten Bandes hat mich etwas enttäuscht zurückgelassen. Vielleicht habe ich noch etwas mehr erwartet, aufjedenfall waren noch viele Fragen offen, doch einen wirklichen Cliffhänger gab es nicht, aber ansonsten würde ich mir wohl auch die Haare raufen, bis der zweite Teil der Trilogie auf den deutschen Markt kommt. Es hat auch alles seine Vorteile.

Mein Fazit: Wer die Thematik Dämonen versus Engel mag und sich gerne von actiongeladenen Verfolgungen und überdimensonalen Intrigen mitreißen lässt, ist mit diesem Buch gut bedient. Dieser Roman hat das gewisse Etwas und ist ein gelungener Auftrakt zu einer neuen vielversprechenden Trilogie.
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am 6. September 2013
Achtung! Enthält Beschreibungen zum Inhalt!

Bobby Dollar (eigentlich Doloriel) ist ein Engel. Doch kein gewöhnlicher Engel - weder in der Hinsicht, wie sich vielleicht der ein oder andere Engel vorstellen mag, noch in der Hinsicht, wie sie im Buch beschrieben werden. Denn Bobby Dollar macht sich so seine eigenen Gedanken zum Erd; - Himmel; - und Höllengeschehen und setzt diese Gedanken dann auch in die Tat um ...

Im Buch werden verschiedene Arten von Engeln dargestellt, von Schutzengeln über Anwaltsengel (erdgebunden) bin hin zu den ganz hohen Hierarchien im Himmel. Die Hauptperson, Bobby Dollar, ist ein Anwaltsengel. Wenn ein Mensch stirbt, kommt ein Vertreter des Himmels, ein Ankläger aus der Hölle und ein Richter. Nun wird das Leben des Verstorbenen behandelt und am Ende entscheidet der Richter, nach den Verteidigungspunkten des Engels und den Anklagepunkten der Gegenseite, wohin die ewige Seele wandern soll.
Bei einem dieser Fälle verschwindet auf einmal die Seele- was noch nie vorgekommen ist. Immer mehr Seelen verschwinden und der Himmel, als auch die Hölle sind in Aufruhr. Aber auch Bobby Dollar hat seine eigenen Probleme: Der Himmel lässt ihn überwachen, die Vertreter der Hölle wollen ihm an den Kragen (oder aber das Gegenteil) und durch seine eigenen Ermittlungen bringt er sich selbst immer mehr und mehr in das Geschehen ein. Wie das alles am Ende zusammenhängt ... darf jeder allein herausfinden :-)

Meine Meinung:
Bobby Dollar ist nicht die sympathischste Haupfigur, die man sich vorstellen kann, aber gerade Ecken und Kanten machen Personen so interessant. Im Vergleich zu den Nebenfiguren, wie Bobbys Freunde, wird er recht umfassend eingeführt.
Wahnsinn ist die neue Idee, wie so der Himmel und die Hölle, aber auch die Erde funktionieren. Der Autor schafft ein Meisterwerk an Zusammenhängen und Konstrukten- alles in sich schlüssig und anschaulich. Auch wenn es im Buch etwas zu romantisierund dargestellt war, hat mir auch die Stelle gefallen, an der Bobby Dollar Himmel Himmel und Hölle Hölle sein lässt und sich mit einer Dämonin zusammentut.

Für Fantasyfans, die einmal etwas Neues, außerhalb von Vampiren, Zauberern und Elfen erleben wollen- absolutes Muss!
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am 20. Oktober 2013
Bei vorablesen. de durfte ich das Buch schon mal vor Erscheinungstermin lesen.
Schon die Leseprobe fesselte mich und ich war begeistert, als ich hörte, dass ich zu den 100 Auserwählten gehöre.

Das Besondee an den Buch ist es das sie Engel mal ganz anders darstellen, als bisher immer. Hier ist nicht alles so heil und schön, wie man es denkt und vor allen die Engel sind nicht immer so zufrieden und von allen Guten überzeugt. Vor allen Bobbi Doller ist sich der Sache nie Sicher gewesen und ist lieber ein Erdenengel ohne Flügel in Menschengestahlt, als eine Lichtgesthlt im Himmel. Statt glückseligkeit unter den Menschen zu bringen, ist er ein Anwaltsengel, knallhart und eher ein Detektiv in ein Krimiroman von Gotham Citty. Genau an das errinnert mich der Schriftstil von Tad Williams. Es ist eine gute Kombination aus Fantasie, da ja Engel, Himmel, Dämonen und Hölle nicht bewiesen sind, und eben eine super guter Krimi, indem Dinge verschwinden, geschossen wird und welche sterben. Wobei ich das Buch bis zum Ende hin sehr spannend geschrieben fand. Ich wusste nicht die Lösung und konnte sie mir auch nicht ableiten. Aber wenn man es dann weis, kommt der aaah-Effekt . Da es ein 3-teiler werden sollte, hatte ich erst Angst, gar nicht an meiner Lösung zu kommen. Aber für alle, die die gleiche Angst haben, die Geschichte schliesst am Ende ab. Natürlich bleiben noch Kleinigkeit offen, zum nachdenken, aber das ist ja fast in jeden guten Buch so, auch wenn es nicht mehrteilig ist.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, bzw zu verstehen. Das Buch ist im erzähl-Modus geschrieben. So als Bobby uns seine Geschichte erzählt.
Ein sehr schönen Buch, au jeden Fall empfehlenswert.
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am 9. Mai 2015
Stirbt ein Mensch kommt seine Seele vor das jüngste Gericht. Ankläger ist ein Dämon, Verteidiger ein Anwaltsengel. Letzterer ist Bobby Dollar, Anwaltsengel im heutigen San Judas an der Ostküste der USA.

Eine nicht vorhandene Seele, ein gerupfter Dämon und eine Dritte Partei im ewigen Kampf um die menschliche Seele lassen die Welt von Bobby Dollar aus den Fugen geraten.

Mit Witz und Zynismus, mit erheiternder Navität und beeindruckendem Sprachvermögen durchlebt Bobby Dollar himmlische Intrigen, offenherzige Dämonen und Verwirrungen um eine verlorene goldene Feder.

Seit Otherland ist klar, dass kaum jemand Szenen- und Genre-Wechsel im Fantasy-Thrill beherrscht, wie Tad Williams.

Das Springen zwischen den Welten, die Beschreibungen des Unvorstellbaren, die unterschiedlichsten Charaktere, auch die deutsche Übersetzung, alles oberste Liga und höchstes Niveau!

Legt das Cover und das Thema der Engel eher Jugendliteratur nahe, steckt das sprachgewaltige Buch voller Anspielungen, so dass es durchaus erwachsen Spaß macht!

Für mich eine positive Überraschung und ab gehts zu Teil 2.

5 Sterne
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am 25. Mai 2015
Das muss gesagt werden.....ich liebe diesen Schriftsteller. Wer kennt nicht Drachenbeinthron oder Otherland! Für Fantasyfans ein Muss.
Habe mich von Anfang an sehr auf das erste Buch aus dieser Reihe gefreut. Der Schreibstil von Tad Williams ist wirklich originell, und das hat er auch in diesem Buch wieder bewiesen.
Bobby Dollar ist ein Engel, der sich darum kümmert, das die Seele nach dem Tod in Himmel wandert. Im Himmel gibt es eine regelrechte Hierachie. Die Engel haben verschiedene Posten, wobei Bobby Dollar da eher eine untergeordnete bekleidet. Doch als eine Seele unauffindbar ist, wird der Fokus aller auf Dollar gelenkt. Eine Wilde Jagd beginnt. Und sie ist lustig. Und wer denkt Engel in einem Buch von Tad Williams sind gütig, der hat sich wirklich getäuscht. Es wird geschossen, beleidigt und ja auch Engel haben ein Liebesleben.
Von mir gibt es die volle Punktzahl, und das nicht nur weil Williams einer meiner Lieblingsautoren ist, sondern weil alles einfach passt.
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am 29. Juli 2013
Doloriel genannt Bobby Dollar ist ein Engel und ein Anwalt für die Seelen, um die Himmel und Hölle kämpfen.
Eines Tages verschwindet plötzlich die Seele eines Toten. Ein geschickter Schachzug von einem Dämon der Hölle? Doch auch die Gegenseite weiß von nichts und deren Anwalt Grasswax wird später brutal gefoltert und ermordet aufgefunden.
Bobby trifft auf die schöne Gräfin von Coldhands und ist bezaubert von ihr. Doch sie ist ein Dämon und Dämonen darf man bekanntlich nicht trauen.
Als Bobby nach Hause kommt, hat er Besuch von der brennenden Hand bekommen. Die Wohnungstür ist mit einer ziemlich großen eingebrannten Hand markiert worden.
Bei seinen Recherchen wird Bobby von einem riesigen Monster gejagt und wird auch noch des Diebstahls beschuldigt.
Er versucht herauszufinden, um was für einen Gegenstand es sich überhaupt handelt. Bobbys Freund Samariel und der Frischling Clarance versuchen ihm zu helfen.
Der Fürst der Hölle hat seine Leute auf Bobby angesetzt um sein Eigentum wieder zu bekommen.

„Die dunklen Gassen des Himmels“ ist der Auftakt einer neuen Trilogie von Tad Williams um den Anwaltsengel Bobby Dollar.
Das Cover ist ansprechend gestaltet und gefällt mir ganz gut.
Der Roman fängt spannend und interessant an.
Bobby Dollar ist ein Engel und ein Anwalt für die Seelen um die sich Himmel und Hölle streiten.
Bobby Dollar schildert uns den Alltag eines Anwaltsengels und treibt sich in Bars rum bis eines Tages plötzlich die Seele eines Toten verschwindet. Himmel und Hölle sind in Panik, das gab es bisher noch nie.
Bobbyl wird von einem Monster verfolgt, soll dem Fürsten der Hölle einen geheimnisvollen Gegenstand gestohlen haben und verliebt sich in eine Dämonin.
Es gibt einige actionreiche Verfolgungsjagden und Prügeleien.
Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam.
Zwischendurch jedoch sind jedoch ein paar kleine Längen und die Handlung kommt nicht so ganz voran.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Erzählt aus der Perspektive von Doloriel und er spricht den Leser zwischendurch direkt an. Sein Sarkasmus gefällt mir sehr gut.
Bobby Dollar ist ein sehr interessanter Charakter und gefällt mir richtig gut. Er ist kein Unschuldsengel. Er flucht und prügelt sich, der Alkohol fließt reichlich und er benimmt sich auch sonst ziemlich menschlich. Auch Engel haben Laster.
Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe.

Fazit

„Die dunklen Gassen des Himmels“ ist ein gelungener Auftakt einer neuen Trilogie. Es ist ein spannender, actionreicher und witziger Fantasy-Roman und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.
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