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Kundenrezensionen

278
4,3 von 5 Sternen
Das Silmarillion
Format: BroschiertÄndern
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2003
Das Silmarillion besticht durch die üblichen Eigenschaften Tolkiens. Es ist detailliert und wunderschön geschrieben, ein Epos sozusagen das seinesgleichen sucht. Im Silmarillion wird von der Erschaffung der Welt, Arda, durch die Götter, welche später auf die Erde gesandt werden um die Ankunft ihrer Kinder zu erwarten, nämlich den Elben und Menschen. Vom ersten Zeitalter wird berichtet, in denen die Elben Reiche in Mittelerde gründen, während die Menschen noch nicht exestieren, und gegen Morgoth, einen abtrünnigen Gott, der dunkelste aller dunklen Herrscher, dessen oberster Helfer Sauron ist, und welcher die Balrogs erschaffen hat, Krieg führen.
Das Silmarillion ist eine Chronik mit Geschichten, die am Ende des dritten Zeitalters nur noch Elrond, Galadriel und Cirdan in Erinnerung haben und in Form von kurzen Liedern auch im Herrn der Ringe vorkommen, wie zum Beispiel die Fahrt Earendils oder die Abenteuer Luthiens und Berens, von denen Elrond, die Könige von Numenor und andere abstammen.
Dieses Buch ist wärmstens all jenen zu empfehlen die mehr über Mittelerde, Elben und deren Entstehung und die Urahnen der Helden des dritten Zeitalters erfahren wollen, oder die in eine Welt voller Wunder eintauchen wollen und bereit sind sich verzaubern zu lassen.
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59 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2001
Ich habe das Silmarillon gekauft,nachdem ich Herr Der Ringe gelesen habe, und das war auch gut so. Denn ohne Herr der Ringe hat man dazu echt keinen Bezug, doch für einen echten Tolkien-fan ist es ein sich lohnender Zusatz. Das einzige was mich an dem Buch ein bisschen gestört hat ist,dass man so oft nach schlagen muss, wer nun wer ist, und das wird auf die Dauer echt anstrengend.Deshalb ist es auch gut,dass am Schluss ein Namensregister angefügt ist. Ein anderes Problem war,dass ich mich anfangs mit den Orten nicht zurecht fand, da auch die beiden Karten am Ende des Buches überhaupt nichts mit denen in Herr der Ringe gemeinsam haben und so bin ich erst Mitte des Buches daraufgekommen, wo das alles den genau spielt.
Also kurz zusammengefasst:
Für Neueinsteiger nicht unbedingt günstig,doch für Tolkien-fans ein guter Zusatz für Herr Der Ringe
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juni 2001
Ich habe wie viele andere auch zuerst den Herrn der Ringe und den Hobbit gelesen und mich erst ca. 3 Jahre danach mit dem "Silmarillion" befasst. Man sollte sich meiner Meinung nach viel Zeit lassen, um dieses Buch zu lesen.Insgesamt habe ich so etwa 3 Monate (mit Unterbrechungen) gebraucht. Was einem im Silmarillion erwartet, ist etwas ganz anderes als im Herrn der Ringe. Hier wird eine ganze Welt mit ihrer Geschichte, ihren Tragödien und Schicksalen dargestellt. Tolkiens Meisterwerk ist vielmehr dieses Buch, das in seiner epischen Breite und Erzähldichte alles andere übertrifft, was ich je gelesen habe. Manchen mag das schwer zu verstehen sein, wenn 1000 Namen und Ereignisse auf einem niederprasseln, andererseits ist es gerade dieses Komplexe, was Tolkiens Welt ausmacht. Und irgendwie ergibt am Ende alles einen Zusammenhang, die Sprache verzaubert einem vom ersten Wort an und lässt einem bis zum Ende nicht mehr los. Das, was Tolkien geschaffen hat, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Seine Welt ist genauso schön und zugleich auch hässlich wie die unsere, seine Charaktere manchmal schön wie die Sonne (s. Luthien Tinuviel) , manchmal dunkel und grausam, aber nie ganz das eine oder andere. Inhaltlich erzählt dieses Epos die Geschichte der Entstehung von Arda (der Welt), der Geburt der Elben, der Zwerge und der Menschen. Hauptsächlich aber geht es um die Elben und ihre tragische Vorbestimmung. Und dies zu verfolgen, ist das Ziel dieses Buches. Als ich den letzten Abschnitt las und erfuhr, was nach der Herrn der Ringe geschah, wusste ich, das der Herr der Ringe nur eine winzige Geschichte darstellt. Alles in allem kann dieses Buch Geschmackssache sein, dennoch ist es alles andere als nur ein Buch einer fantasierten Welt, es birgt viel mehr als das. Dazu solltet ihr es aber selbst lesen! ;)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2007
Das Silmarillion ist ein wirkliches muss für jeden HDR Fan, es schließt unmengen an Lücken, klärt den Leser über Dinge auf die nicht unbedingt aus dem Hobbit und dem HDR herausgehen. Ausserdem wird hier die Entstehung von Mittelerde, der Elfen, der Menschen und der Bösen genau Buch geführt.

Wer sich nun allerdings einen ähnlichen Epos wie bei HDR oder eine Erzählung wie beim Hobbit erwartet ist hier falsch.

Das Silmarillion ist zeitweise langatmiger, und beinhaltet eine wirklich extreme Menge an Namen. Dennoch ist es für Leute welche die Lücken, die nach HDR und Hobbit noch bleiben, füllen wollen ein tolles Buch mit guten erzählungen welche Tolkiens Universum zu einer gesammten und schlüssigen Sache macht.
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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2002
„Eru war da, der in Arda Ilúvatar heißt; und er schuf erstens die Ainur, die Heiligen, Sprößlinge seiner Gedanken; und sie waren bei ihm, bevor irgend andres erschaffen war. Und er sprach zu ihnen, sie Melodien lehrend, und sie sangen vor ihm, und er war froh."
So beginnt das Silmarillion und nicht zu Unrecht wird es manchmal als „die Bibel Mittelerdes" bezeichnet.
Das Silmarillion, hiernach als Sil bezeichnet, wurde 1978, also fünf Jahre nach J.R.R. Tolkiens Tod, von seinem Sohn Christopher veröffentlicht. Doch die Entstehungsgeschichte der einzelnen Mythen und Sagen des Sil reicht zurück bis ins Jahre 1917.
Zeit seines Lebens entwickelte J.R.R. Tolkien die Mythologie rund um Mittelerde und rund um den „Herr der Ringe". Bis in die Zeit des ersten Weltkriegs reichen die Notizen auf zerfledderten Papieren, in denen Tolkien Sagen aus der Welt der Elben, Zwerge, Menschen und der Ainur entwirft.
Nach seinem Tod verwaltete sein Sohn Christopher seinen Nachlass und stellte aus dem „Best of" das Silmarillion zusammen, die vielen Geschichten, die nicht in das Sil aufgenommen wurden, wurden später in den „Nachrichten aus Mittelerde" oder der „History of Middle-Earth" veröffentlicht, doch meist fehlt ihnen der innere Zusammenhang und manchmal auch die Stimmigkeit. Denn die Mythologie Mittelerdes wuchs und entwickelte sich über die Jahre und vieles wurde später überarbeitet, gestrichen und verworfen.
Und so ist auch das Sil keine zusammenhängende Geschichte, sondern eine Sammlung von Erzählungen, die unzählige Fragen, die sich beim Lesen des „Herr der Ringe" stellen, beantwortet.
Zum Beispiel: Warum hassen sich Elben und Zwerge? Wer ist eigentlich Elbereth, die von den Elben und von Sam und Frodo angerufen wird? Kankra ist die letzte von Ungolianths Brut, aber wer ist eigentlich Ungolianth? Wer ist dieser Earendil, über den Bilbo in Bruchtal ein Lied dichtet? Wie entstanden eigentlich die Orks?
Alles Fragen, die sich beim Lesen des „Herr der Ringe" aufwerfen, aber nicht beantwortet werden - das Silmarillion schafft Abhilfe.
Das Sil unterteilt sich in Ainulindale, die Geschichte von der Erschaffung der Welt, in die Valaquenta, die Geschichte von den einzelnen Ainur und Maia, in das Quenta Silmarillion, dem längsten Teil, der die Geschichte Mittelerdes bis zur endgültigen Verbannung Melkors umfasst, die Akkalabêth, die sich mit den Númenórer und deren Untergang beschäftigt, und schließlich in das Schlußkapitel Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter, also quasi eine Kurzzusammenfassung vom „Herr der Ringe".
Der längste Teil des Sil ist das (namensspendende) Quenta Silmarillion; es wird erzählt, wie nach der Erschaffung der Welt einer der 15 Ainur (= die „Erzengel" Erus bilden, der sich nicht mehr direkt in die Geschicke der Welt einmischt) namens Melkor von Eru abwendet und sich nicht mehr an dessen Weltenplan halten will - er will selbst Leben schaffen, doch er kann es nicht, wird neidisch und verdirbt alles in Mittelerde.
Er zerstört die gewaltigen Lampen, die die Welt erhellen, gemeinsam mit dem Monster Ungolianth vergiftet er die zwei lichtspendende Bäume von Valinor, dem Segensreich im Westen, und er stiehlt die Silmaril. Sie wurden von Feanor, dem begabtesten Elbenkünstler aller Zeiten geschaffen und tragen das Licht der zwei Bäume in sich.
Feanor will die Silmaril wieder zurückgewinnen und zieht mit seinem Elbenvolk, den Noldor, zurück nach Mittelerde, obwohl die Ainur sie daran hindern wollen. Doch Melkor hat nicht nur die Silmaril gestohlen, er hat auch Hass in die Herzen der Elben gelegt und so kommt es wieder zu Kriegen zwischen den einzelnen Elbenkönigen, es kommt zu Völkermord, Verrat und Betrug.
Vor allem das Quenta Silmarillion ist ein wildes Sammelsurium an dem Stoff, aus dem Mythen sind: große Schlachten, tapfere Helden, Verrat, Inzest, Gier und sehr viel Tragik. Die Leidensgeschichte der Elben in den ersten Zeitaltern lässt einen erahnen, wieso die Elben im „Herr der Ringe" derart ‚entrückt' sind, wieso sie zu Melancholie neigen und wieso sie zurück in den Westen ziehen wollen.
Aber man sieht auch die dunklen Seiten der Elben, die ja im HdR stets einen sehr unfehlbar Eindruck gemacht haben. Aus Gier nach den Silmaril begehen die Noldor einen Völkermord und die Söhne Feanors töten jeden Elben, der die Silmaril nicht herausgeben will, nachdem sie Melkor endlich abgenommen wurden.
Es bietet sich also ein gänzlich anderes Bild, es bildet sich eine geschlossene Mythologie und manche der Figuren aus dem Sil (Galadriel, Sauron, Círdan, Elrond,...) finden sich auch im HdR wieder.
Sprachlich ist das Sil um einiges anspruchsvoller als der „Herr der Ringe"; auch hier hält sich Tolkien sehr eng an die mythologischen Vorbilder aus der Menschheitsgeschichte.
Was viele Kritiker der Neuübersetzung des HdR durch Wolfgang Krege wundern wird ist, dass auch das Sil von Krege übersetzt wurde. Seltsamerweise kamen hier allerdings nie irgendwelche Proteste von „Sprachpuristen", im Gegenteil, in einem Tolkienforum hat sogar jemand behauptet, „Krege hätte sich ein Vorbild an dem Übersetzer des Sil nehmen sollen." (Viel Spaß im Fettnäpfchen ;) )
Um so störender sind da vereinzelte Tippfehler (!) - hoffentlich nur in meiner Ausgabe! - die den Gesamteindruck leider doch etwas herabsetzen, vor allem, da sie doch durch sorgfältiges Korrekturlesen vermieden hätten werden können.
Fazit: Jedem, dem der „Herr der Ringe" gefallen und der sich nun noch mehr für Mittelerde und seine Geschichte interessiert, ist das „Silmarillion" wärmstens zu empfehlen. Nach dem HdR ist es der nächste logische Schritt, sich dem Gesamtkunstwerk Mittelerde zu näheren.
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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2002
Im Gegensatz zum HdR sowie dem Hobbbit stellt sich das Silmarillion nicht so sehr als Unterhaltungslektüre, sondern vielmehr als Kompendium des Tolkienschen Kosmos dar, welcher Schöpfungsmythos, Genealogie und Historie Mittelerdes gleichermassen in sich vereinigt. Darin liegt seine Schwäche - für diejenigen, welche ihre Lektüre primär nach ihrem Unterhaltungswert und dem Augenblicksgenuß,den sie bietet, beurteilen; für all diejenigen dagegen, die sich mit Mittelerde um seiner selbst willen beschäftigen und tiefer in seine Geheimnisse eindringen möchten, ist dieses Werk die Offenbarung schlechthin.
Erst dieses Buch ermöglicht es, die Geschehnisse im HdR sachgerecht einzuordnen; es repräsentiert gleichsam den Masstab, an welchem sich die Vorgänge und Protagonisten des HdR bewerten und ermessen lassen. Numenor, Elbereth, Nargothrond, Gondolin, die elbische Sehnsucht nach dem Westen, Beren und Luthien, Eaerendil, der Balrog... alle diese in Tolkiens Hauptwerk nur oberfächlich gestreiften Legenden und Charaktere werden hier ans Licht der Erkenntnis gehoben; aber auch Schlüsselfiguren im HdR, deren Machtbefugnisse und Stellung (absichtlich) nicht mit letzter Schärfe gezeichnet werden - wie z.B. Elrond, Galadriel, Sauron und nicht zuletzt Gandalf - werden hier in ihrer wahren Natur beleuchtet.
Zum Stil: sicherlich liest sich das Silmarillion nicht so leicht wie die bekannteren Werke Tolkiens, und doch verleiht der archaisierende, episch-getragene Stil den dargebotenen Geschichten eine gemmessene Würde und entfaltet einen eigenwilligen, doch eingängigen Reiz.
Das Silmarilion ist gewiß kein Buch, welches je dem Bewußtsein der lesenden Masse zugänglich sein wird, und doch ist es Tolkiens dichtestes, eigenstes, schönstes Werk; erst seine Lektüre erlaubt es, den HdR in seiner wahren Dimension zu erfassen; und es ist dieses Buch, welches in plastischer Weise die beispiellose Erfindungsgabe seines Schöpfers in all ihrer gedanklichen und ästhetischen Tiefe offenbart.
Stilistisch anspruchsvoll, inhaltlich fesselnd, an Gedanken- und Ideenreichtum nicht zu überbieten - Danke, Herr Professor!
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2001
Das "Silmarillion" ist das Werk das dem "Herr der Ringe" und dem "Kleinen Hobbit" zugrunde liegt. Es zeigt keinen "geordneten" Ablauf so wie die beiden anderen Bücher sondern ist mehr eine Sammlung vieler einzelnen Geschichten aus allen Zeitaltern Mittelerdes. Dabei reicht die Spanne von der Entstehung allen Lebens über grausame Schlachten bis zu rührenden Liebesgeschichten. Am Anfang wird man zwar von den vielen Namen und Orten etwas überrollt aber legt sich auch diese mit der Zeit. Wer mehr über Mittelerde und seine Geschichte wissen möchte und den Umfang an Informationen nicht scheut der sollte sich dieses Werk nicht entgehen lassen
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2003
Nachdem ich die Trilogie DHdR verschlungen hatte, wollte ich nun doch wissen, woher sie kommen, die Orks, die Elben, die Istari, welchen Ursprung sie haben, die Reiter von Rohan oder der Truchsess von Gondor, warum ein Waldläufer auch ein Dunedain ist und warum Gandalf sich mit einem Balrog so schwer tut. Gerade für diejenigen, die der Herr der Ringe begeistert hat aber auch viele Fragen aufgeworfen hat, ist das Silmarillion empfehlenswert wenn auch gefährlich. In dieser "Bibel Mittelerdes" werden die Ursprünge und unzählige Entstehungsgeschichten von Völkern, Königreichen und Beziehungen detailliert geschildert und neben dem Effekt, dass es nicht so nebenbei zu lesen ist (dazu ist es zu komplex) besteht die Gefahr, dass man sich täglich (auch im Alltag !!!) damit beschäftigt, die einzelnen Stammbäume zu verinnerlichen. Ich fühlte mich teilweise an meine Schulzeit erinnert, in der im Geschichtsunterricht diverse Stammbäume der Herrscherhäuser Europas abgefragt wurden, nur das ich diesmal keinerlei Zwang unterlag, mich damit zu beschäftigen. Ist Tuor ein Sohn Hurins oder Turins, ist er ein Bruder Huors, ist er ein Elbe, Halbelbe oder Mensch? Ist Fingolf der Vater Fingolfins oder andersrum und wie sind sie verwand mit Finrod, der auch Felagund genannt wird? Die vielen (teils sehr ähnlich klingenden) Namen und Verflechtungen der einzelnen Personen mit ihren jeweiligen Schicksalen machen das Buch schwierig aber auch fesselnd. Wer also wirklich überlegt, sich dieses Buch zuzulegen, sollte Zeit für konzentriertes Lesen mitbringen und ein gerüttelt Mass an Selbstkontrolle, um sich nicht völlig in die Welt Tolkiens hineinziehen zu lassen.
Ein faszinierendes Buch mit Suchtgefahr !
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2002
Hätte Tolkien länger gelebt, so hätte er neben (bzw. VOR) dem Hobbit und dem Herrn der Ringe (etc.) noch zig weitere Bücher schreiben können. Denn an Ideen mangelte es ihm nicht. Das Silmarillion ist der Beweis hierfür.
Insgesamt über 2 Dutzend ineinander übergreifende Geschichten aus der Historie Mittelerdes sind in der "Bibel" niedergeschrieben. Im letzten Kapitel wird übrigens der Herr der Ringe auf 10 Seiten erzählt. Hätte also Tolkien "mehr Zeit gehabt", so hätte er meines Erachtens nach aus den restlichen WICHTIGEN (!!!) Erzählungen weitere Bücher schreiben können, bzw. müssen. Besonders die Geschichte des Túrin Turambar ist sehr sehr gelungen. Und wenn mensch bedenkt, dass dies "nur" Notizen des J.R.R. Tolkien sind, die von seinem Sohn zu einem Buch zusammengesetzt wurden, so lässt sich hieraus ableiten, dass Tolkien noch mehr Bücher geplant hatte. Es ist schade, dass diese nicht mehr in Form von zig Büchern erschienen sind. Gerade Túrin Turambar wäre ein geniales Buch beworden (wie Herr der Ringe mindestens eine Trilogie!).
Doch dies sind alles nur Spekulationen meinerseits.
Tatsache ist jedoch, dass das Silmarillion für jeden der alles über die Entstehung und die Historie Mittelerdes erfahren will Pflichtlektüre ist. Für all jene, die sich weniger hierfür interessieren, dürfte das Silmarillion zu einem bibelähnlich geschriebenem Langweiler werden.
Mich faszinierte Das Silmarillion allerdings. Daher 5 Sterne. "Nicht-Freaks" werden diese Bewertung mit Sicherheit nicht nachvollziehen können. Also: Vor dem Kauf fragen: "Interessiere ich mich für die Geschichte einer fiktiven Welt?"
Viel Spaß.
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52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2001
Das Silmarillion ist bildet wohl die Grundlage des Gesamtwerkes Tolkiens. Im Mittelpunkt des Werkes steht die Quenta Silmarillion, die Geschichte von der Erschaffung der Silmaril und der daraus entstehenden tragischen Geschehnisse des 1. Zeitalters, in die Elben und Menschen gleichermassen hineingezogen werden.
Unübertroffen an Heldentum, aber auch an Tragödie sind wohl die Geschichten von Beren und Luthien sowie die Geschichte Turin Turambars.
Das Silmarillion ist ein komplexes Buch. Das liegt an der großen Anzahl der handelnden Personen und den unglaublichen Verknüpfungen zwischen den einzelnen Protagonisten.
Den idealen Einstieg in Tolkiens Universum bildet wohl der Herr der Ringe, m.E. (nachdem ich das Werk 4x gelesen habe) ist das Silmarillion das beeindruckendere Werk. Gemeinsam mit den Nachrichten aus Mittelerde episch, tragisch, unübertroffen!
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