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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bizarre Reise durch ein phantastisches England
Kann man ein Buch als Fantasy bezeichnen, das im spätviktorianischen England spielt? Eigentlich nicht. Aber dieses Buch ist anders. Und auch das England, das hier beschrieben wird ist anders. Statt durch Dampfmaschinen wird in diesem Buch die Welt von einer geheimnisvollen Substanz beherrscht, die sich Äther nennt und in Bergwerken abgebaut wird. Der Äther...
Veröffentlicht am 8. September 2005 von futuristic2

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es fehlt der Schwung.
Aether ist ein gutes Buch. Eine Mischung aus Science-Fiction und Phantastik. Aber irgendwie fehlt dem Buch der richtige Kick. Gewiss, der Schreibstil von Ian R. MacLeod ist gut und die Übersetzung von Barbara Slawig ebenfalls. Aber es fiel mir schwer, in MacLeods Welt vollends einzutauchen, oder mit den Charaktern mitzufühlen. Das ganze dümpelt emotionslos...
Veröffentlicht am 29. März 2007 von artist_of_bits


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bizarre Reise durch ein phantastisches England, 8. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Aether: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kann man ein Buch als Fantasy bezeichnen, das im spätviktorianischen England spielt? Eigentlich nicht. Aber dieses Buch ist anders. Und auch das England, das hier beschrieben wird ist anders. Statt durch Dampfmaschinen wird in diesem Buch die Welt von einer geheimnisvollen Substanz beherrscht, die sich Äther nennt und in Bergwerken abgebaut wird. Der Äther besitzt magische Kräfte und man kann mit seiner Hilfe die phantastischsten Dinge herstellen. Allerdings ist er auch nicht ganz ungefährlich. Menschen, die mit reinem Äther in Berührung kommen, verwandeln sich in Ungeheuer, die aus der Gesellschaft ausgestoßen werden. Die Mutter des Jungen Robert macht nach einem Unfall in einem Ätherbergwerk diese schreckliche Verwandlung durch. Robert versucht daraufhin herauszufinden, wie es zu dem Unfall kommen konnte und macht dabei eine überraschende und grauenvolle Entdeckung. Eine wunderschöne, poetische Geschichte in einer bizarren Alternativwelt und eine wirklich romantische Liebesgeschichte. Allen, die gerne einmal ein phantastisches Buch jenseits der ausgetretenen Tolkien-Klischees lesen, kann ich dieses Buch unbedingt empfehlen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es fehlt der Schwung., 29. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Aether: Roman (Gebundene Ausgabe)
Aether ist ein gutes Buch. Eine Mischung aus Science-Fiction und Phantastik. Aber irgendwie fehlt dem Buch der richtige Kick. Gewiss, der Schreibstil von Ian R. MacLeod ist gut und die Übersetzung von Barbara Slawig ebenfalls. Aber es fiel mir schwer, in MacLeods Welt vollends einzutauchen, oder mit den Charaktern mitzufühlen. Das ganze dümpelt emotionslos bis zum Ende hin. Der Hauptkonflikt des Buches, nähmlich der Kampf gegen die allmächtigen Gilden, ist meiner Meinung nach zu uninteressant ausgearbeitet. Es kam bei mir nie so richtig das Los-Macht-Die-Gilden-Fertig-Gefühl auf. Das liegt nicht etwa daran, dass der Konflikt etwa blutleer wäre - das ist er nähmlich an ein oder zwei Stellen durchaus nicht, wobei natürlich viel fließendes Blut noch nie ein Garant für eine gute Story war.

Nein, ganz einfach ausgedrückt war ich nicht in der Lage die Gilden zu hassen und die Hauptcharaktere zu lieben. Es fehlt etwas, dass das alternative England in meinem Kopfkino zu vollem Leben erwachen lässt. Etwas das die Welt, sei sie auch noch so dreckig und unsymphatisch, zu einem imaginären Ort macht, an dem ich mich gern aufhielt und den ich irgendwann mal wieder besuchen will. Und etwas, dass die Charaktere von Aether zu Personen macht, die ich nach dem Umblättern der allerletzten Buchseite vermissen werde - egal ob die Helden oder die Schurken. Das "Etwas" fehlt Aether in meinen Augen.

Aber aus einer anderen Perspektive gesehen ist Aether auch wieder sehr interessant. Ich persönlich interpretiere die magische Substanz, um die es sich im Buch dreht und ihm den Titel gibt - den Aether, als eine Allegorie zum Öl in unserer Welt. Die Gilden wiederum, die sich den Aether gierig unter den Nagel gerissen haben, könnten für soviele Dinge in unserer Welt stehen: Politiker, Großkonzerne, Lobby's und Logen oder allgemein für die Gier nach Macht. Ich möchte dem Autor da selbstverständlich keine beabsichtigten Paralellen unterstellen. Das alles kann ja sowieso jeder Interpretieren, wie es ihm beliebt. Aber getreu nach dem Motto: "Willst du die Wahrheit aussprechen, dann kleide sie in eine Geschichte." scheint hier MacLeod offen Kritik an unserem wirschaftlichen System zu üben. Was ich für eine gute Sache halte.

Alles in allem kann man sagen, dass Aether durchaus lesenswert ist, dass die Welt von MacLeod aber nicht dazu geeignet ist, sich darin zu verlieren, um den Alltag mal für ein paar Buchseiten sausen zu lassen. Diese Magie hat das Buch leider nicht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch, 11. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Aether: Roman (Gebundene Ausgabe)
Robert Borrows weiß schon als Kind, dass er bald in den Aetherfabriken arbeiten wird, dass ihm dasselbe eintönige Leben bevorsteht wie seinem Vater und wie allen Menschen in Bracebridge. Doch er träumt von einer größeren, einer freieren Welt. Als seine Mutter sich nach einer Aethervergiftung in einen Wechselbalg verwandelt und einen grauenvollen Tod stirbt, kehrt er seiner Heimatstadt den Rücken. In London entdeckt er eine neue, glanzvolle Welt voller Widersprüche...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein paar Seiten zuviel, 13. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Aether: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch von Ian McLeod hat mir gut gefallen. Es hätte mir sehr gut gefallen, wenn es 30 Seiten früher geendet hätte.
Der Autor hat eine fantastische Version des viktorianischen Zeitalters mit Magie und sozialen Konflikten geschaffen, einen Spannungsbogen um die Hauptcharaktere aufgebaut, kommt aber dann nicht zu einem Ende, obwohl die wesentlichen Fragen geklärt sind und man die weiteren offenen Punkte durchaus auch der Fantasie des Lesers hätte überlassen können.
Daher gebe ich dem Buch nur drei anstatt vier Punkte.
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0 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieses Buch enthält genügend Schummbumm. Bitte keins hinzufügen., 15. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Aether: Roman (Gebundene Ausgabe)
(Mir fällt grade kein 10000-Bücher-Injoke ein. Bitte dazudenken.)
"Äther" ist ein stilistisch großartiges Buch (Details des Inhalts
habe ich natürlich längst vergessen, es ist zu lange her) und
erzählt eine dichte und originelle Geschichte. (Äther...
ein Vergleich mit "Die gelöschte Welt" von Harkaway ist zwar nicht
zwingend, drängt sich aber trotzdem auf. Siehe dort.)

Aber manchmal enrichen drei Dinge den poet too much. Southpark
wußte ganz präzise, wann der Tod von Kenny sich als running gag
überlebt hat. Hale und Pace setzen ihr Gummihuhn nur äußerst
berechnet ein. Genau wie ich Nikolai Alban Herbst wg. seinem
"Thetis Anderwelt" beim hundersten enrichten Poeten denselben
samt Buch in den Rachen stopfen wollte, hat McLeod sich den
fünften Stern selbst weggeschummbummt. Manchmal versaut ein
Zuviel the poet his work. Desu. ;-)

Es wäre interessant, zu wissen, ob auch andere Leser so
sphexigkeitsallergisch (->Hofstadter) sind wie ich, und ich
will auch nicht deswegen unter 4 Sterne gehen.
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Aether: Roman
Aether: Roman von Ian R. MacLeod (Gebundene Ausgabe - August 2005)
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