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4.0 von 5 Sternen Wann kommt endlich der Abschluss
Fünf Jahre warten -

es hat sich gelohnt!

Tad Williams hat sich über die Jahre zu einem meiner liebsten Autoren entwickelt.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mit der Saga über die großen Schwerter Herrn Williams ins Netz gegangen bin, aus dem ich mich seither nicht mehr befreien konnte.
Jedes neue Werk ist...
Veröffentlicht am 18. November 2010 von R. Weller

versus
52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts neues unter der Sonne
Natürlich ragt Shadowmarch aus dem Meer der Fantasy-Romane heraus. Tad Williams hat genug bewiesen, dass er ein großer Erzähler ist. Die Personen sind stimmig, die Geschichte ist spannend, der Stoff trifft die Erwartungen und genau dass ist das Problem.
Ich werde das Gefühl nicht los, eine weitere Variation des Drachenbeinthrones vor mir zu...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2005 von marmat


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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts neues unter der Sonne, 15. Dezember 2005
Von 
marmat (Sachsen-Anhalt Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Natürlich ragt Shadowmarch aus dem Meer der Fantasy-Romane heraus. Tad Williams hat genug bewiesen, dass er ein großer Erzähler ist. Die Personen sind stimmig, die Geschichte ist spannend, der Stoff trifft die Erwartungen und genau dass ist das Problem.
Ich werde das Gefühl nicht los, eine weitere Variation des Drachenbeinthrones vor mir zu haben. Es gibt die Burg mit ihren Türmen, die Hauptpersonen des ersten Bandes sind Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsensein, hineingeboren in eine Welt des Umbruchs. Im Norden (wo sonst seit Morgoth?) regen sich die Bösen und auch die Südländer (hier die Bewohner von Xand) rütteln mit dem Säbel. Die Elben (fremd und unverständlich - oder unverstanden?) heißen nicht mehr Sithi oder Sindar sondern Qar, die Hobbits, die sich schon im Drachenbeinthron zu Qanuk emanzipiert hatten sind jetzt unter der Erde als fleißige Funderlinge tätig und natürlich gibt es das übliche Halbdutzend exotischer Geschöpfe, die den Roman als Randbewohner bevölkern. Komplementiert mit Karten, Anhängen und der historischen Quelle zum Anfang, die an anderem Ort noch in Anlehnung an tatsächliche Bücher "Rotes Buch" hieß und hier schlicht "Geschichte" bringt der Roman tatsächlich in guter Form alles das, was man von ordentlicher Fantasy erwartet - nur leider (bis jetzt) nicht mehr.
Schade. Wer wenigstens fünf Fantasyromane gelesen hat und die traditionellen narrativen Strukturen kennt, kann sich diesen hier fast ersparen - zumindest sollte er nicht erwarten, neues zu erfahren.
Tut mir leid, gutes Handwerk alleine bekommt von mir nur drei der fünf Punkte. Aber vielleicht werden die beiden anderen Bände eine Überraschung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wann kommt endlich der Abschluss, 18. November 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Fünf Jahre warten -

es hat sich gelohnt!

Tad Williams hat sich über die Jahre zu einem meiner liebsten Autoren entwickelt.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mit der Saga über die großen Schwerter Herrn Williams ins Netz gegangen bin, aus dem ich mich seither nicht mehr befreien konnte.
Jedes neue Werk ist umgehend erworben und verschlungen worden.
Leider ist Herr Williams nicht immer der Schnellste und vor allem seine vierbändigen Veröffentlichungen ziehen sich über 3000 - 3.500 Seiten - entsprechend viele Handlungsstränge tun sich auf...
Wenn man dann immer 1 bis 2 Jahre warten muss, bis die Geschichte endlich weiter geht, dann kann es schon sein, dass man an entscheidenden Punkten einfach den Faden verliert.

Genau das sollte mir mit Shadowmarch" nicht passieren.
Nach dem Kauf des ersten Bandes wurde dieser als Sammlerstück in den Schrank gestellt.Mit den lesen habe ich erst begonnen als der dritte Band nach fast fünf Jahren in meinen Händen war.

Ich habe es nicht bereut. (Das einzige Problem, die Trilogie hat nun einen vierten Band hinzubekommen und die Story bleibt leider vorerst doch noch offen)

Zur Geschichte selbst will ich nicht viel schreiben, denn das ist in den anderen Rezensionen bereits ausführlich erledigt.
Man kennt dem Werk an, dass es nicht in 800 Seiten erledigt sein soll.
Es werden viele parallel laufende Handlungsstränge entworfen und der Autor springt von Person zu Person.
Während des ersten Teils sind relativ schnell um die 10 verschiedenen Personen- und Erzählstränge eingeführt. Trotz der Dicke des Buches bleibt da auf einmal gar nicht so viel Platz für die einzelnen Personen um sich zu entwickeln.
Wer also nach dem ersten Band nicht weiterlesen kann, der bleibt mit Sicherheit etwas ratlos zurück, vor allem wenn die Geschichte erst in zwei Jahren fortgesetzt wird.
Aus Sicht des Jahres 2010 ist es einfacher, denn die Story wird spätestens 2011 im Frühjahr auch auf Deutsch abgeschlossen sein. (Für die ungeduldigen, die des englischen mächtig sind, wird das Warten bereits Ende November 2010 beendet sein, denn da kommt der vierte Band auf Englisch in die Läden).

Sprachlich gehört das Werk definitiv in die Bundesliga. Es hebt sich wohltuend von den vielen schnell und schlampig übersetzten Fantasybüchern ab.
Die Story gewinnt immer mehr an Fahrt.
Vieles, anfänglich unklare löst sich im zweiten und dritten Band, im dritten Band finden auch die ersten Handlungsstränge zueinander, was hilft die Übersichtlichkeit zu erhöhen.
Die Spannung nimmt von Seite zu Seite zu. Figuren, mit denen man im ersten Teil noch nicht so richtig warm wird wachsen dem Leser immer mehr ans Herz.

Mit anderen Worten - die Fantasyempfehlung für lange, graue Winterabende!

Einzeln bewertet kommt der erste Band auf 3-4 Sterne.
In der Gesamtheit schafft es die bisher veröffentlichte Trilogie auf unangefochtene 5 Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Fantasy, 15. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Gleich vorweg. Seit dem "Blumenkrieg" glaube ich nicht, dass Tad Williams mich noch mehr beeindrucken kann. Shadow March zu beurteilen fällt schwer, denn es bleibt die Frage ob er all das Vorgegebene in den weiteren zwei Teilen auflösen kann.
Die Geschichte liest sich spannend, fesselnd, er wechselt zwischen Höhepunkten und Entspannungsmomenten, gekonnt, manchmal sogar virtuos. Wie kaum ein anderer lässt W. die Spannung auf mehreren Ebenen steigen, zieht dann wieder die Zügel, um in eine erzählerische "Stimme aus dem Off" überzugehen.
Ich mag die Figuren, die Ideen. Die Dachlinge (Däumlinge), die Zwielichtler (ziemlich unheimlich), die beiden jugendlichen Thronfolger Barrick und Briony.
Ich habe halt nur immer das Problem bei W., dass ich einzelne Passagen, mitunter sogar ganze Handlungsstränge als störend empfinde.
Aber wie gesagt: Bei einem Dreiteiler könnte das eine oder andere in den folgenden Bänden noch an Wirkung gewinnen.
Vier Sterne vor allem deshalb, weil ich es liebe, es kaum abwarten zu können, bis der nächste Band erscheint. Und das Gefühl - versprochen - stellt sich beim Leser ein!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Norden nichts Neues?, 14. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Shadowmarch ist der erste Band einer geplanten Trilogie, die auf dem mystischen Kontinent Eion spielt. Die Südmarksburg stellt die menschliche Grenzfestung zu den Zwielichtlanden dar. In den Zwielichtlanden leben die nichtmenschlichen Qar, die einst von den Menschen vertrieben wurden und jetzt ihre alte Heimat wiederhaben möchten. Die Menschen sind aber unter sich uneins; insbesondere die Herrscher haben derzeit keine hohe Lebenserwartung.
T. Williams führt in diesem ersten Band eine Menge von Charakteren aller Schichten und Rassen ein. Auch ein paar Götter werden erwähnt. Die Story ist verwinkelt, auch bleibt am Schluß noch vieles unklar (und wird hoffentlich in den Folgebänden aufgelöst).
Eine Bewertung nur des ersten, in sich nicht abgeschlossenen Bandes fällt daher schwer. Schafft es der Autor in den Folgebänden all die im ersten Band beschriebenen oder angedeuteten Storylinien zusammenzuführen oder verliert er sich in seinem eigenen Dickicht?
Der Stil ist solide, wie von Williams gewohnt. Das Tempo dürfte noch etwas anziehen, obwohl im Buch viel geschieht. Bei der Betrachtung der Personen können alten Williamslesern vielleicht ein paar Dinge bekannt vorkommen: Ein Prinz mit Selbstzweifeln, der Probleme beim Gebrauch einer Gliedmaße hat? Ein intelligenter Getreuer, der das Unheil klar kommen sieht und gerade deshalb scheitert?
Fazit: Es bleibt abzuwarten, ob sich Herr W. nur auf gutem Niveau selbt zitiert oder in den weiteren Bänden noch etwas Neues aus dem Hut zieht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viele Worte bei wenig Inhalt und Spannung, 10. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Eine Einzelbetrachtung der Bände macht, nachdem man alle drei bereits gelesen hat, wenig Sinn. In Band 1 beginnt aber das, was sich durch alle Bücher zieht. Ich vermute fast es auch im letzten der Fall sein wird: Sehr viele Erzählstränge, Beschreibungen von Personen, hingeworfene Brocken von Andeutungen, die sich bisher nicht aufgelöst haben. Die Hofnarren Matty Kettelsmith oder Puzzle hätte man ganz weglassen können. Sie nerven. Wohingegen interessante Charaktere wie etwas Shaso plötzlich aus dem Verkehr gezogen und die Umstände im Vorübergehen angerissen werden (ich vermute fast, er ist gar nicht gestorben).

Mir kommen einfach zu viele Personen in den Bänden vor und keine übernimmt eine wirklich herausragende Rolle. Alle sind irgendwie wichtig und irgendwie auch wieder nicht. Spannend fand ich nicht viele Stellen in den jeweiligen Bänden. Erzähltechnisch jedoch gut gemacht. Warum braucht man 4 Bände mit einem Umfang von ca. 800 - 900 Seiten? Da habe ich einige Fantasy Autoren gelesen, die mit viel weniger Worten mehr Spannung aufbauen und mehr erzählen.

Die Höhepunkte in Band 4. werden wahrscheinlich dann auf 60 Seiten zusammengepresst sein. Ich werde mir diesen nicht mehr kaufen, sondern zusehen, dass ich ihn mir aus der Bibliothek leihe. Nicht weil mich die ersten 3 Bände vom Hocker gehauen hätten, sondern weil ich einfach wissen will, wie die Geschichte endet. Viel erwarte ich nicht mehr. Vielleicht hatte ich an Shadowmarch zu hohe Erwartungen. Eine Leseempfehlung kann ich für die Bände nicht aussprechen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Fantasy, aber leider kein Highlight, 29. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Tad Williams hat bei einer Lesung gesagt, dass das Buch, an dem er gerade schreibt, sein Lieblingsbuch ist. Aber er ließ doch durchblicken, dass "Otherland" sein wichtigstes Werk ist. Und tatsächlich fällt "Shadowmarch" auch gegenüber seinen früheren Werken ab. Die Story ist interessant, aber nur mäßig spannend. Man sollte lieber "Das Lied von Eis und Feuer" von George Martin lesen. Ähnliche Geschichte, aber viel aufregender und besser. Vielleicht wirkt "Shadowmarch" deswegen ein bisschen verzwungen, weil es ursprünglich fürs Internet geplant war und Tad Williams das Buch total umschreiben musste. Deshalb hoffe ich, dass Band zwei und drei besser werden und Tad Williams zu seiner alten Stärke zurück finden wird.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tads Rückkehr zur High Fantasy!, 16. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Die Fantasy-Geschichte spielt in dem einst friedlichen Kontinent, der sich Eion nennt und der in kleinere Königreiche unterteilt ist. Eins davon ist die Südmark mit ihren Markenlanden. Dort leben die Geschwister Briony und Barrick, Prinzessin und Prinz von Südmark. Sie sind gerade mal 15 Jahre jung, als sich ihr Leben komplett ändert. Wir befinden uns im Jahre 1316 des Trigon. 300 Jahre sind mittlerweile nach den entsetzlichen Schlachten von Kaltgraumoor vergangen, in denen die Armeen der Menschen des Kontinents Eion, der Elben und des Zwielichtvolks, der Qar, aufeinanderprallten. Nach den schrecklichen Kämpfen wurde das Grenzland in vier Marken aufgeteilt, die Nordmark, die Südmark, die Ostmark und die Westmark, die alle jedoch dem Königreich der Südmark unterstanden. Bis zum heutigen Tage herrscht das ruhmreiche Haus Eddon in der Südmark, bildet die einzige verbliebene Großmacht des Kontinents und stellt den König der Markenlande.
Kaum etwas hat sich in der langen Zeit des trügerischen Friedens geändert, die Schattengrenze der Südmark bildet die Grenze der derzeit bekannten Welt. Menschen oder Schiffe, die die Schattengrenze passierten, wurden nie wieder gesehen. Wegen dieser von unheimlichen Legenden umwobenen Schattengrenze wird die Südmark im Volksmund auch die Schattenmark - Shadowmarch - genannt. Doch die Schattengrenze ist keineswegs unpassierbar, und neue dunkle Wolken ziehen über Eion auf. Der Nebelwall, der die Schattengrenze bildet, beginnt sich ins Landesinnere zu verschieben und der König der Markenlande kehrt von einer Reise nicht mehr zurück.
Ursprünglich hatte Tad Williams die Shadowmarch-Saga als Internet-Veröffentlichung geplant, kapitelweise wurde der Text ins Internet gestellt und konnte gegen eine Gebühr heruntergeladen werden. Wie andere Versuchsprojekte dieser Art scheiterte auch dieses an der mangelnden Akzeptanz bei den potentiellen Lesern, so beendete Williams das Projekt vorzeitig und brachte den ersten Teil des auf drei Bände angelegten Romans nun auf die vielleicht altmodische, aber sicherlich weitaus handlichere Weise heraus - als Buch.
Gewaltiges neues Fantasy-Epos, das vorzüglich zu unterhalten weiß. Für Fans von Tad Williams auf jeden Fall eine Pflichtlektüre. Es handelt es sich um eine der besten und vielversprechendsten Fantasy-Veröffentlichungen der letzten Jahre, und man darf sich auf die restlichen Bände der Trilogie freuen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 5. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Ursprünglich war diese Geschichte als Nebenbei-Internet-Projekt gedacht. Der Autor stellte wie in einer Fortsetzungsgeschichte immer neue Kapitel des Romans gegen Bezahlung zur Verfügung. Das Konzept war allerdings wenig erfolgreich, so dass Williams den Roman erweitert und als Druckversion veröffentlicht hat.
Williams neue Fantasysaga bietet gewohnt intensive, umfangreiche aber auch herkömmliche Kost. Es gibt mehrere Handlungsebenen mit einer höhen Zahl an Protagonisten.
Eine Burg, die am Anfang der Geschichte steht und deren Grundriss im Buchdeckel des Buches dargestellt ist? Ein am Arm verkrüppelter Bruder des Prinzen? Eine Flucht durch die Katakomben der Burg? Eine Art Doktor als weiser Gelehrter der Burg? Wie, das kommt Ihnen bekannt vor? Ein hellheutiges Elfenvolk als möglicher Antagonist? Tatsächlich sind zu Beginn extreme Gemeinsamkeiten zu der "Drachenbeinthron-Saga" erkennbar.
Hauptkritikpunkt für einige Fantasy Fans könnte die Tatsache sein, dass Williams einige sehr untypische Elemente in seine Geschichte einbaut, die sich so gar nicht nach High Fantasy anhören. Rollenspielexperten sollten beim Leseerlebnis also Toleranz aufweisen. Extreme Beispiele sind Musketen-Waffen und Däumlinge.
Insgesamt ist der Roman bisher leider nicht der erhoffte Meilenstein. Teilweise - Williams typisch - sind die Helden zu sehr "desperate Heroes". Einige Handlungsebenen sind zäh und überladen. Objektiv als Einzelroman 3 Sterne.
Der Williams-Fan findet dennoch Gefallen an dem Roman und kann sich über die unzähligen und liebevollen Details erfreuen. Wie der Autor selbst einmal sagte, sollen seine Bücher mit Absicht keine Pageturner und Filme in Buchform sein.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es beginnt wieder......, 20. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Gerade habe ich Osten-Ard beendet und sofort mit Shadowmarch begonnen.
Einiges kommt einem natürlich bekannt vor, aber natürlich gelingt es Williams wieder einmal uns Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.
Aber ist es nicht dass, was einen hervorragenden Autor von einem guten Autor unterscheidet?
Und das Tad Williams mit seiner Kunst des Beschreibens, von auch kleinsten Details seiner Welt, der den Leser förmlich in diese eintauchen lässt, zu den allerbesten seines Genres gehört ist unbestritten.
Schadow March lässt uns teilhaben an den Ängsten und Nöten der Königs Zwillinge Briony und Barrick, die plötzlich regieren müssen weil die Umstände es erfordern.
Die Person des Funderling Chert ist besonders liebenswert gezeichnet und seine Expedition in die Unterwelt von Südmark mit dem Dachling Giebelgaup ist ein Genuss.
Wie gewohnt werden die Charaktere bei Williams detailliert gezeichnet und man fiebert mit den handelnden Figuren förmlich mit.
Auch der zweite Handlungsstrang im Königreich Xand beginnt viel versprechend und lässt uns noch einiges an Spannung erwarten.
Jetzt bleibt für alle Fans das Problem wie man den Williams Entzug bis zum zweiten Teil in einem Jahr bewältigt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Williams war schon mal besser..., 17. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
ich bin leider ein wenig enttäuscht..
das buch ist nicht schlecht,aber kein vergleich zu seinen früheren werken,wie die Osten Ard chronik oder Otherland.
teilweise erinnert Shadowmarch sehr an Osten Ard oder George R.R. Martins geniales Lied von Eis und Feuer, ohne je die klasse dieser beiden werke zu erreichen.
was mich auch sehr wundert,ist,daß die weiblichen charaktere sehr überhand nehmen. hätte mir noch ein paar starke männliche charaktere gewünscht.
ich werde aber auf alle fälle weiterlesen,in der hoffnung,daß Williams zu seiner alten genialität zurückfindet.
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Die Grenze (Shadowmarch, Band 1)
Die Grenze (Shadowmarch, Band 1) von Tad Williams (Gebundene Ausgabe - Juni 2012)
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