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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine der besten Umsetzungen der Artus-Sage
Ich habe schon vor Jahren als Jugendliche die 2-bändige Ausgabe gelesen bzw. verschlungen und war von Anfang an gefesselt. Das Buch ist teilweise sehr amüsant und kann auch gut von Jugendlichen gelesen werden. Aber auch als Erwachsene hat mich das Buch immer wieder begeistert, was wohl auch daran liegt, daß das Thema aus der Sicht des Kindes Artus (im 1...
Veröffentlicht am 19. August 2002 von Bücherfan66

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geschichtsbuch statt Fantasy-Roman
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden durch die spannenden "White-Zitate", die Cornelia Funke in der Tintenherz-Trilogie nutzt. Aufgrund der ausschließlich positiven Rezensionen bei Amazon und anderswo habe ich mir das Buch schließlich gekauft und mich gefreut auf eine spannende und magische Geschichte. Statt dessen fand ich eine - für mich -...
Veröffentlicht am 20. März 2011 von Hanno J.


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine der besten Umsetzungen der Artus-Sage, 19. August 2002
Ich habe schon vor Jahren als Jugendliche die 2-bändige Ausgabe gelesen bzw. verschlungen und war von Anfang an gefesselt. Das Buch ist teilweise sehr amüsant und kann auch gut von Jugendlichen gelesen werden. Aber auch als Erwachsene hat mich das Buch immer wieder begeistert, was wohl auch daran liegt, daß das Thema aus der Sicht des Kindes Artus (im 1. Band) geschrieben wurde. Erst im zweiten Teil handelt es von der eigentlichen Artus-Sage, die ja wohl jeder kennt. Dadurch wird jedoch der altbekannte Stoff ganz neu aufgearbeitet. Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswerter Lesespaß.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins der besten Bücher, das ich bisher gelesen habe!, 24. August 2000
Von 
Dr. A. Metz "Ametz" (Saarbrücken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
T.H. Whites Bücher beschreiben zunächst die Kindheit und Jugend von König Arthus, der zunächst einfach nur Wart, die Warze genannt wird. Im Laufe seiner Jugend begegnet er Merlin, der von seinem Onkel, Sir Hektor, auf dessen Schloß er mit seinem Vetter Kay aufwächst, zum Hauslehrer ernannt wird. Merlin verwandelt Wart immer wieder in unterschiedliche Tiere, damit er aus deren Sicht die Welt kennen und verstehen lernt. Als Wart bei einem großen Turnier das Schwert seines Vetters Kay nicht findet, zieht er ein Schwert aus einem Amboss - Excalibur - und wird damit zum König von Britannien. Als solcher setzt er sich für Recht und Gesetz ein und schafft die Tafelrunde, um mit den Mächtigen, den Rittern, Recht und Gesetz auch für die Armen und Schwachen Geltung zu verschaffen. Als alle Drachen getötet, alle Riesen erschlagen und alle Raubritter diszipliniert sind, beginnt er mit seinen Mannen die Suche nach dem heiligen Gral - tja und wie die Geschichte weitergeht, das solltet Ihr selber lesen - es lohnt sich wirklich!!!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszination von Anfang an!, 31. Januar 2004
Von 
Seit meiner Kindheit hat mich die Artus Sage immer wieder fasziniert: Die Zaubereien von Merlin, die Verfolgung und spätere Zerschlagung einer Vision von einer besseren Welt, Kampf um Macht, Liebe und Intrigen - alles findet sich in dieser Sage wieder.
Auf die Bücher von T.H. White bin ich als Jugendliche durch eine Bücherbesprechung im Fernsehen aufmerksam geworden. Den Kauf habe ich nie bereut. Die Bücher haben mich fasziniert, weil sie unheimlich viel vom mittelalterlichen Leben vermitteln und dies auch noch auf eine sehr humorvolle Art. Ich bin damals und auch später komplett in diese mittelalterliche Welt hinein getaucht.
Im ersten Buch wird der spätere König Artus von Merlin dem Zauberer unterrichtet. Er erlernt die Sprache der Tiere, wird in Tiere verwandelt und lernt alles über die Natur. Diese Verwandlungen sind sehr witzig geschrieben und man muss immer wieder inne halten und lachen. T.H. White hat die Gabe England zur Zeit des Mittelalters so bildlich zu beschreiben, dass man alles vor dem inneren Auge sehen kann. Man erfährt vieles über das Leben, die Ritter, Schwertkampf, Lanzenkampf, das Leben auf Burgen und Schlössern, die Falknerei u.a..
Im zweiten Teil kommt Lanzelot an den Hof von König Artus und verliebt sich in Artus Frau Ginevra. Liebe, Intrigen, die Suche nach dem heiligen Gral und die Zerschlagung von Artus Königreich - also die eigentliche Artus Sage - werden hier wundervoll beschrieben.
Ich kann die Bücher wirklich empfehlen. Daher auch 5 Sterne.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein magisches Buch !, 17. Juni 2000
Von Ein Kunde
Man versteht, warum Walt Disney gerade dieses Buch als Vorlage für seinen Zeichentrickfilm über die Kindheit Artus' genommen hat. Ich kenne keinen Autor, der die Artussage auf so fesselnde, realistische, fantastische und trotzdem amüsante Weise beschreibt wie T.H. White. Dieses Buch ist eine Art philosophische Abhandlung, die zum Nachdenken anregt und das man einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte. Für mich eines der glaubhaftesten Bücher dieses Genres.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Interpretation der Artus-Sage - Der große Fantasy-Klassiker von T.H. White, 6. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Der König auf Camelot: Erstes Buch: Das Schwert im Stein /Zweites Buch: Die Königin von Luft und Dunkelheit /Drittes Buch: Der missratene Ritter /Viertes Buch: Die Kerze im Wind (Gebundene Ausgabe)
Dieser fantastische Sammelband enthält alle vier Teile von T. H. Whites Klassiker der Fantasyliteratur.

DAS SCHWERT IM STEIN
Der junge Arthur, genannt Wart (Warze), lebt bei dem Ritter Sir Ector und dessen Sohn Kay.
Arthur ist vom Charakter her ruhelos, wissbegierig und träumt davon eines Tages ein heldenhafter Ritter zu werden.
Eines Tages nimmt Kay den Habicht Cully mit sich und Arthur begleitet ihn.
Als Cully ausbüxt nimmt Arthur die Verfolgung auf und irrt durch den Wald herum bis er für kurze Zeit König Pellinor trifft, dieser Jagd nämlich das Biest Glatisant.
Nach der Begegnung trifft er auf den wunderlichen alten Zauberer Merlin, der sich bereit erklärt Arthurs Lehrer zu werden.
Zugleich macht Arthur Bekanntschaft mit Merlins sprechender Eule Archimedes.
Die beiden kommen zu Sir Ector und nach ein paar Kostproben wird Merlin offiziell Arthurs Lehrer.
Arthur wird von Merlin in verschiedene Tiere verwandelt um so Lektionen zu lernen, was ihm große Freude bereitet.

Der erste Band hat mir sehr gut gefallen.
Die Beschreibung des Zauberers Merlin hat mich sehr erheitert, ein Zauberer, der mit sehr viel Wissen aus zukünftigen Zeiten ausgestattet ist.
Die Anachronismen finde ich zudem sehr amüsant und die Verwandlungen von Artus haben mich auch entsprechend unterhalten.
Dieser erste Band war die Vorlage für den Disney-Zeichentrickfilm >>Die Hexe und der Zauberer<< von 1963.

DIE KÖNIGIN VON LUFT UND DUNKELHEIT
Arthur ist König geworden und Zauberer Merlin steht ihm weiterhin zur Seite.
Arthur muss gegen Könige und Ritter vorgehen, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollen, um so seine Rolle als König zu festigen.
Als Arthur Merlin gesteht dass er Spaß am Krieg hat wird er genauer über Macht und Recht belehrt und ob es überhaupt triftige Gründe für Krieg gibt.
Merlin versucht König Arthur zu erläutern, wie eine gute Gesellschaft entstehen kann.
Angeregt durch Merlin entschließt König Arthur die Tafelrunde für seine künftigen Ritter zu erfinden.

Der zweite Band ist zwar der kürzeste, aber dafür sehr aussagekräftig und tiefgründig.
Geht Macht vor Recht? Hat Krieg überhaupt eine berechtigte Begründung?
Auf jeden Fall sehr interessant.
Man lernt zudem die Kinder von König Lot und Königin Morgause kennen, die später entscheidende Rollen spielen werden: Gawaine, Agravaine, Gaheris und Gareth.
Kurz aber dennoch großartig.

DER MISSRATENE RITTER
Der junge Lanzelot, Sohn von König Ban von Benwick, ist nicht gerade gutaussehend (sein Gesicht hat was affenartiges), aber ist entschlossen ein tapferer Ritter unter König Arthur zu werden.
Dafür trainiert der Junge sehr hart.
Ein paar Jahre später wird er von König Arthur zum Ritter geschlagen und wird sein bester Freund.
Als König Arthur Guinevra heiratet und sie somit zur Königin von Camelot wird empfindet Lanzelot zunächst große Eifersucht.
Lanzelot versucht sich mit der Königin anzufreunden, doch dann verlieben sich Sir Lanzelot und Königin Guinevere ineinander.
Lanzelot steht vor dem großen Konflikt zwischen der Freundschaft zu seinem König und seiner Liebe zur Königin.
Er verlässt Camelot um Menschen in Not zu helfen und übersteht viele Kämpfe, aber trotzdem kann er die Königin nicht vergessen.
Doch dann begegnet Lanzelot in einer Stadt die junge Lady Elain, die sich in ihn verliebt.
Diese Begegnung soll für Lanzelot zu einem Verhängnis werden.

Im dritten Band geht man auf die Geschichte von Sir Lanzelot, einer der berühmtesten Ritter der Tafelrunde ein.
Lanzelot ist in der Bearbeitung von T. H. White kein attraktiver Mann, aber allein seine Tapferkeit als Ritter gleicht seine Hässlichkeit aus und macht ihn sehr beliebt.
Dem Autor gelingt es wunderbar den Glanz aber auch die Schwächen Lanzelots darzustellen, wie sehr er zwischen Königstreue und Liebe zur Königin schwankt.
Ritterlichkeit, Heldentum, Treue und tragische Liebe wundervoll beschrieben.

DIE KERZE IM WIND
König Arthur und Ginevra regieren weiterhin zusammen in Camelot, doch durch das Verhältnis zwischen Lanzelot und Ginevra droht das Gleichgewicht des Reiches zu kippen.
Lanzelot ist bei allen Rittern der Tafelrunde beliebt, darunter Sir Gawaine, Sir Gaheris und Sir Gareth.
Doch zwei Ritter wenden sich gegen König Arthur, Königin Ginevra und Sir Lanzelot:
Sir Agravaine, der Sir Lanzelot hasst, und Sir Mordred, der König Arthur hasst und nach dessen Thron giert.
Zusammen beginnen sie eine Intrige gegen König Arthur.

Der vierte Band ist sehr spannend, wegen der Intrigen, die Mordred und Agravaine gegen König Arthur, Königin Ginevra und Lanzelot spinnen.
Auch die Zerrissenheit von König Arthur ist gut geschildert, da er als König auch an Gesetze gebunden ist.
Liebe, Missgunst, Intrigen und der Kampf um die Ehre.

Dieser Klassiker von T. H. White sollte nicht in Vergessenheit geraten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantasy mit Humor vom Feinsten, 12. Oktober 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der König auf Camelot: Erstes Buch: Das Schwert im Stein /Zweites Buch: Die Königin von Luft und Dunkelheit /Drittes Buch: Der missratene Ritter /Viertes Buch: Die Kerze im Wind (Gebundene Ausgabe)
Wer Tolkien mag, wird auch T.H. White lieben lernen. Ein Feuerwerk an Witz und verblüffenden Einfällen, angereichert mit wohl überlegten Anachronismen. Ein Bildungsroman mit und über König Arthur, Lanzelot und Lehrer-Zauberer Merlin, sozusagen die Urform des Topos "Lehrer als Zauberer", den wir aus den Harry-Potter-Romanen kennen. Und ein großer Spaß mit einem Ungeheuer, das depressiv wird, weil sein Ritter aufhört, es zu jagen. Der Ritter erbarmt sich, und dann geht es beiden wieder besser. Das Gute ist eben auf das Böse angewiesen. Und umgekehrt.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein vergessenes Kleinod, 28. Dezember 2008
Von 
P. Ruch (Earth) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der König auf Camelot: Erstes Buch: Das Schwert im Stein /Zweites Buch: Die Königin von Luft und Dunkelheit /Drittes Buch: Der missratene Ritter /Viertes Buch: Die Kerze im Wind (Gebundene Ausgabe)
Leider habe ich in meiner Jugend einfach viel zu wenig gelesen. Dieses Buch ist völlig an mir vorbeigegangen. Die Geschichte von Arthus ist hier auf eine ganz wunderbare Art erzählt. Den Einstieg habe ich über das hervorragend gelesene Hörbuch von Jochen Malmsheimer gefunden, dass ich jedem nur ans Herz legen kann. Mittlerweile beides meine absoluten Favoriten.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geschichtsbuch statt Fantasy-Roman, 20. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Der König auf Camelot: Erstes Buch: Das Schwert im Stein /Zweites Buch: Die Königin von Luft und Dunkelheit /Drittes Buch: Der missratene Ritter /Viertes Buch: Die Kerze im Wind (Gebundene Ausgabe)
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden durch die spannenden "White-Zitate", die Cornelia Funke in der Tintenherz-Trilogie nutzt. Aufgrund der ausschließlich positiven Rezensionen bei Amazon und anderswo habe ich mir das Buch schließlich gekauft und mich gefreut auf eine spannende und magische Geschichte. Statt dessen fand ich eine - für mich - langatmige uninteressante Erzählung. Ich musste mich quälen weiter zu lesen, was ich lange nicht erlebt habe (und ich lese viel). Lediglich auf den letzten 50 Seiten nahm die Geschichte Fahrt auf.

Was ist passiert? Und was unterscheidet mich von den anderen RezensentInnen?
Ich vermute, ich habe das Buch mit einer falschen Erwartung gelesen. Ich hoffte auf eine Geschichte ähnlich der "Nebel von Avalon" nur aus anderer Perspektive. Außerdem wünschte ich mir, mich zumindest mit einer der Figuren identifizieren zu können bzw. von den Personen berührt zu werden, aber sie blieben mir seltsam fremd, distanziert. Für mich kein Wunder: da kommen die Ritter nach und nach von der Gralsuche und berichten in seitenweisen Monologen von ihren Erlebnissen...Gähn.

Ich würde sagen, wenn man an kleinsten Details zur Artus-Sage interessiert ist, am besten schon "oberflächlichere" Werke gelesen hat und sich auf ein Geschichtsbuch - statt Geschichtenbuch - einlassen kann, dann ist T.H.White vielleicht genau das Richtige.

Für mich hätte es einfach mehr Magie sein können. Und: nicht vor dem Einschlafen, sondern tagsüber lesen.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starker Anfang, läuft sich aber tot, 22. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der König auf Camelot: Erstes Buch: Das Schwert im Stein /Zweites Buch: Die Königin von Luft und Dunkelheit /Drittes Buch: Der missratene Ritter /Viertes Buch: Die Kerze im Wind (Gebundene Ausgabe)
Der Junge, der gemeinsam mit seinem ungefähr gleichaltrigen Vetter Kay auf der Burg seines Onkels Ector aufwächst, wird von allen nur "Wart" genannt, auch wenn er eigentlich Artus heißt. Während Kay nur eins im Kopf hat, nämlich Ritter zu werden, Turniere zu gewinnen und Kämpfe zu bestreiten, ist der phantasievolle Wart eher auf Abenteuer aus. Da kommt der neue Hauslehrer Merlin gerade recht. Der wunderliche alte Herr, der alle möglichen Tiere als Gefährten hat, der Zauberei mächtig ist und sich in alles mögliche verwandeln kann, bringt Wart so manche Fähigkeit bei, die ihm später noch zugute kommen wird.

Eines Tages wird er nämlich der große und gütige König Artus von England sein, der sein Volk und ganz besonders die Ritter seiner Tafelrunde im Kampf anführt. Irgendwo in seinem großen Reich gibt es immer Ärger, allen voran mit den verflixten Orkneys und Cornwalls. Dann ist da noch ein fieses Biest, das besiegt werden muss (wobei sich darum vor allem König Pellinore und Sir Palomides kümmern). Und Lanzelot, der, was Artus aber (noch) nicht weiß, schon ewig in Artus' Gemahlin verschossen ist ...

White liefert hier eine höchst respektlose und schräge Nacherzählung der Artussage, durchsetzt mit Anachronismen noch und nöcher, viel Ironie und eigenwilligen Umdeutungen. Was in der Originalsage bedeutungsschwer und ehrwürdig geschildert wird, passiert hier oft durch einen dummen Zufall.

Merlin kommt ein bisschen wie eine Kreuzung aus Dumbledore und Hagrid daher - ein weiser Kopf mit einem hervorragenden Draht zum Tierreich. Artus ist gutmütig und ein bisschen naiv, und auch die anderen Figuren haben alle mehr oder weniger einen Knall, witziger bis nerviger Art.

Das ist alles anfangs ziemlich amüsant und lustig, hat mir sogar einmal einen richtigen Lachanfall beschert, mit der Zeit läuft sich der Humor aber zumindest für mich ziemlich tot. Die Handlung wird zwar zeitlich linear erzählt, springt aber zwischen diversen Charakteren hin und her, deren Beziehung zueinander mir nicht immer klar war (wobei das möglicherweise meiner eher mageren Kenntnis der Originalsage geschuldet sein mochte). Irgendwann war es mir einfach zuviel Sich-gegenseitig-den-Schädel-möglichst-blutig-einschlagen und zuwenig Legenden-Charme und -Zauber.

Insgesamt also nicht so richtig meine Kragenweite. Am besten fand ich den Anfang um den noch jungen "Wart" und seinen Lehrer Merlin. Dessen coolen Uhu Archimedes möchte ich abschließend auch noch mal lobend erwähnen. Ein toller Vogel!
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