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VINE-PRODUKTTESTERam 29. März 2004
In diesem liebevollen und lehrreichen Buch wird die Beziehung Agha Akbars zu dessen Sohn beschrieben. Es gibt nicht nur einen Überblick über die jüngere iranische Geschicht bis hin zur Revolution und darüber hinaus sondern bietet auch interessante Einblicke in die Lebenswelt des taubstummen Vaters. Dieser nimmt aufgrund seiner Behinderung die Welt und seine Umgebung ganz anders wahr als wir das gewohnt sind. Viele für uns selbstverständliche Dinge haben für ihne keine Bedeutung (wie z.B. die Zeit, die Jahre). In gewisser Weise lebt er in seiner eigenen Welt und besitzt eine rege Phantasie. Damit diese Gedanken, die er aufgrund seiner Behinderung nicht ausdrücken kann, ihn nicht "verrückt" machen, beschliesst ein Onkel ihm die antike Keilschrift einer berühmten Höhle zu zeigen und schenkt ihm ein Notizbuch - fortan entwickelt Agha Akbar seine eigene Schrift und bringt so seine Gedanken zu Papier (daher der Name das Buches).
Einziger Schwachpunkt des Buches ist das meiner Meinung nach deutliche Abflauen des Buches mit dem Beginn des Studiums des Sohnes und der Entwicklung zur Revolution: das Buch wird immer mehr zum kühlen Aufzählen von Ereignissen, das im krassen Gegensatz zum warmherzigen und lebhaften Stil davor steht. Dieses Ende trübt etwas den Gesamteindruck und daher gibt es von mir nur 4 Sterne, obwohl grosse Teile des Buches 5 Sterne wert sind
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am 28. Mai 2003
Der Protagonist (Autor?), der sich als Exilant in Holland vorstellt, erzählt die Geschichte einer (seiner?) Familie aus dem Nordiran, nahe der Grenze zur (ehemaligen) Sowjetunion. Das Geschehen spielt zur Zeit vor, in und nach der Islamischen Revolution.
Die vorgestellten Begebenheiten sind sehr stark am Alltag der Landbevölkerung orientiert und wirken plastisch und lebensnah (autobiographisch gefärbt?). Die Szenen sind realistisch und scheinen authentisch. Wer sich auf diese Welt und die ihr eigene Atmosphäre einläßt, hat es leicht, mit den Personen der Geschichte mit zu gehen und in der Erzählung mit zu leben.
Der Roman setzt damit ein, dass Kasem Chan seinem Neffen, Agha Akbar, in einer Höhle, in der sich forschungswürdige Keilschrift-Zeichen befinden, das Schreiben beibringt. Die Geschichte endet, als Aghas Sohn, der Exilant, das in Keilschrift hinterlassene Vermächtnis seines taubstummen Vaters fertig ins Niederländische übersetzt hat.
Dazwischen liegen über 300 Seiten spannende Unterhaltung! Und mehr als das: Punktuell beispielhafte Einblicke in die Prozesse und Strukturen, die zur Iranischen Revolution führten und das Regime bis heute an der Macht halten...
Fazit: In wunderbarer Sprache - mit bestem Dank an die Übersetzerin! - viel Atmosphäre verpackt in Bilder, die die letzten Jahrzehnte iranischen Alltags spiegeln. Absolut lesenswert!
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am 13. Mai 2003
Das Buch ist sehr sehr Spannend, denn vor allem weol man sich in Persien rein versetzen kann und weil man so auch irgendwie die Taubstummen verstehen kann!
Ich kann dieses Buch echt nur weiterempfehlen es hat sich gelohnt das zu kaufen.
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