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am 19. März 2001
Dieses Buch ist fast schon ein Klassiker, der erste Roman von Peter S. Beagle, der vor allem durch "Das letzte Einhorn" weltbekannt wurde. Sein erstes Buch ist auch gleichzeitig sein bestes, voller Charme und Witz, aber auch melancholisch, philosophisch und spannend. Der Schauplatz der Handlung ist ein Friedhof in New York. Dort hat sich seit Jahren Jonathan Rebeck in einem Mausoleum niedergelassen, bis jetzt unbemerkt von der Außenwelt, und führt ein zurückgezogenes Leben, friedliches Leben. Begleitet wird er dabei von einem (sprechenden) Raben, der ihn mit gestohlener Nahrung versorgt, - und den Toten. Den Toten, die nach der Beerdigung als Geister aus ihren Gräbern aufstehen, wie schwerelos, unsichtbar für alle Lebenden - nicht aber für Jonathan Rebeck und den Raben. Er informiert sie über den Friedhof, erzählt ihnen ein, zwei Geschichten oder spielt eine Partie Schach gegen sie, meistens aber beobachten die Geister Besucher, vor allem ihre eigenen Familienangehörigen. Mit der Zeit aber werden die Geister immer müder, verlieren immer mehr das Interesse an der Welt der Lebenden, bis sie sich schließlich nach einigen Wochen zum ewigen Schlaf in ihren Gräbern niederlegen. Eines Tages aber wird dieses Idyll gestört: Zwei neue Geister treffen ein. Michael, der seinen Tod nicht akzeptieren kann, in ohnmächtiger Wut sträubt er sich gegen seinen Zustand; und Laura, erst 29 Jahre alt, die aber ihrem Schlaf freudig entgegensieht. Mr. Rebeck lernt derweil Mrs. Klapper kennen, die auf dem Friedhof das Grab ihres verstorbenen Mannes besucht. Die beiden freunden sich an, aber für Mr. Rebeck beginnt ein anstrengendes Versteckspiel: Er kann gegenüber Mrs. Klapper nicht zugeben, daß er auf dem Friedhof haust, nie kann er sie über die Grenzen des Freidhofes hinaus begleiten und immer neue Ausreden muß er ersinnen. Das sind die beiden miteinander verwobenen Handlungsstränge des Romanes: Die aufkeimende Freundschaft Mr.Rebecks mit Mrs. Klapper und die aufkeimende Freundschaft Michaels mit Laura. Wird Mr. Rebeck weiter auf dem Friedhof leben können, wie wird sich die Michaels Beziehung zu Laura entwickeln, was ist das Geheimnis von Michaels Todes - das sind die Fragen des Buches. Dieses Buch ist eines der schönsten, das ich je gelesen habe. Der Autor vermag es, lebensnahe Charaktere zu zeichnen und viele kleine Episoden zu schreiben, witzig (in etwa bei der Konversation zwischen dem Raben und einem Eichhörnchen (der Rabe haßt Eichhörnchen)) oder auch tiefgründig und wehmütig (z.B. als Michael und Laura auf einer Mauer sitzend das Rendezvous eines jungen Paares beobachten und über die Liebe philosophieren). Das Buch ist ein Fantasy-Buch, aber wer vor allem an Büchern wie Drachenlanze und Co interessiert ist, sollte es sich vielleicht noch einmal überlegen; umgekehrt sollte jemand, der normalerweise wenig für dieses Genre übrig hat, ruhig einmal zu diesem Buch greifen - es lohnt sich!
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am 20. Oktober 2015
Peter S. Beagles erstes Buch, welches er im zarten Alter von 19 Jahren veröffentlichte, unterscheidet sich zwar von seinen Klassikern "Das letzte Einhorn" und "Es kamen drei Damen im Abendrot", dennoch schwingt auch hier ein Hauch von magischer Poesie zwischen jeder Zeile. Die Story rund um den ehemaligen Drogisten Mr Rebeck, der jetzt auf einem New Yorker Friedhof lebt und den Toten hilft, ihr neues Ableben zu akzeptieren, bevor sie jeder Erinnerung verlieren und eines Tages ganz verschwinden hat mich zu Tränen gerührt und absolut begeistert. (Und das nicht nur, weil eine tote Buchhändlerin darin vorkommt ;)) Peter S. Beagle ist und bleibt jemand, der sein Handwerk versteht; jemand, der mit wenigen Worten zarte Weben aus Fantasie strickt, die man als Leser nie wieder vergisst.
Leider ist das Buch, welches vor einigen Jahren bei meinem Lieblingsverlag Hobbitpresse (Klett Cotta) unter dem Titel "He! Rebeck!" erschienen ist, auf deutsch nicht mehr lieferbar- und ich hoffe so sehr, dass sich das wieder ändert.
Ein Buch, welches meine Lesewelt unendlich bereichert hat...
Etwas für alle, denen "The Graveyard Book" von Neil Gaiman gut gefallen hat: Dieses hier gefiel mir noch besser ;)
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am 3. August 2005
Unglaublich, dass dieses Buch von einem 19-jährigen geschrieben wurde. Ein Werk ohne Action, aber dafür mit umso mehr Tiefgang. Als ich dieses Buch zum ersten Mal, las verstand ich endlich was Vergessen, ewige Ruhe und Nirvana wirklich bedeutet...
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am 10. November 2008
Einige Stellen des Buches ziehen sich tatsächlich etwas, aber wenn man darüber hinweg ist, eröffnet "He Rebeck!" einen ganz neuen, zärtlichen Blick auf das Leben danach.
Krude, verschrobene Charactere und an sehr vielen Stellen Beagles wundervolle Wortbilder wie man sie auch schon aus den 3 Damen und dem letzten Einhorn kennt.
Ein bisschen traurig, ein bisschen melancholisch und ein bisschen Humor. Sehr schönes Buch wenn man Beagle mag.
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am 22. Oktober 2003
Ich habe bis jetzt 3 Bücher von Beagle gelesen und war immer begeistert. Von diesem Werk jedoch bin ich wirklich enttäuscht! Ich habe nach gut der Hälfte kapituliert, weil ich es vor Langeweile einfach nicht über mich brachte weiterzulesen!
Es spielt fast ausschließlich auf dem Friedhof, wo es so gut wie keine Handlung gibt!
Absolut nicht zu empfehlen!
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