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Kundenrezensionen

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am 23. März 2007
Das Buch "Silmarillion" ist mit Sicherheit kein leichter Lesestoff und wird wohl auch nur von den Personen ganz gelesen, die das "Warum Wieso Weshalb" hinter der Ring-Trilogie sehen und verstehen wollen.

Ich hatte das Buch im Anschluß an "Der Hobbit" und "HdR" gelesen und musste mich auch durchbeißen. Aber es birgt eine Faszination und einen unglaublichen Reichtum an Geschichten, so dass ich es vor kurzem erneut angefangen hatte.

M.E. darf man nur nicht den Fehler machen und versuchen, jeden Satz, jede Person, jeden Ort zu kennen, zu verstehen und zu behalten. Dann wird's mit Sicherheit genauso anstrengend, wie den Duden von A - Z zu lesen.

Aber es ist wirklich toll wenn man plötzlich versteht, wer Sauron ist, woher Kankra kommt, welche Rollen die Balrogs spielen und wer in HdR gemeint ist, wenn bspw. von Maia, Istari, Morgoth und dem Erscheinen der Elben gesprochen wird.

Allerdings löst das Buch nicht auf, wer oder was Tim Bombadil ist, auch wenn er aus dieser Zeit kommt.

Als ich das sah, dass es das als Hörbuch gibt und Achim Höppner (Synchronstimme von Gandalf) der Sprecher ist, wollte ich es ausprobieren.

So gerne und viel ich auch Lese, aber dieses Hörbuch ist mit Abstand das Beste was ich bisher gehört habe.

Achim Höppner verteht es wie kaum ein anderer, diesen schwierigen Text, mit seinen vielen Namen, Verknüpfungen, Geschichten auf eine Art und Weise zu lesen, dass es spannend ist und man sich automatisch in dieser Welt befindet.

Ich habe durch dieses Hörbuch mehr Verstanden, als ich es durch's Lesen bisher geschafft hatte. Einfach auf Grund der Betonung, der ruhigen und sanften Stimme und weil kein weiterer Schnick-Schnack (Musik für die Spannung, oder Geräusche etc.) existiert. Sehr empfehlenswert.

Also wer sich das Buch noch nicht getraut hat anzugehen, sollte es vielleicht mit den CDs versuchen und sich auf die Anfänge von Mittelerde einlassen. Es lohnt sich!!!
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am 18. September 2007
Als Buch mag es ja harter Tobak sein. Aber als Hörbuch: Ganz große Klasse!

Vorgelesen von "Gandalf" Joachim Höppner, läßt das Silmarillion den Hörer eintauchen in die Mythologie, die grauen Vorzeiten von Mittelerde... ganz, ganz tief eintauchen. Das mag nicht jedermanns Sache sein, den Fantasy Freund, der aus dem Alltagsmansch a la "Die Zwerge" oder gar Harry Potter entkommen will, trägt das Silmarillion auf eine völlig andere literarische Ebene. Sehr salbungsvoll formuliert, mag der Text dem rationalen Menschen bisweilen etwas schwülstig vorkommen. Höppners Stimme jedoch läßt einen an einen lieben Großvater denken, der seinen Enkeln am Weihnachtsabend Geschichten vorliest. Ganz großes Ohrenkino!

Ich habe die 13 CDs über mehrere Wochen beim Autofahren gehört. Mitnichten schläft man dabei ein: Dazu ist der Text viel zu komplex, und man muß ständig geistig aktiv mitdenken, wer da gerade wem wieder was angetan hat. Denn die frühen Elben- und Menschenstämme werden samt Cousins und Schwipschwagern alle vorgestellt, und es kann durchaus sein, daß eine Figur nach vier CDs plötzlich wieder auftaucht. Das Beiheft, viele Seiten dick, hilft hier, den Überblick zu behalten. Tolkien erzählt letztlich von Alpha bis Omega die ganze Geschichte von Mittelerde, von der Schöpfung - zu Beginn sehr biblisch und es dauert ein kleines bißchen, bis man reinkommt. Wenn die frühe Mittelerde aber erstmal bevölkert ist und das Unheil seinen Lauf nimmt, dann kann man sich nicht mehr entziehen - man will wissen, wie es weitergeht. Das Hörbuch endet mit der Handlung des Herrn der Ringe, der auch nochmal kurz zusammengefaßt wird. Eben die ganze Geschichte Mittelerdes auf 13 CDs - jede Menge Liebe, Haß, Intrigen, Treue, Verrat, Neid, Mißgunst und Heldentum. Viele der unzähligen Episoden sind in der Essenz sehr tragisch, dem herr der Ringe Fan bleibt hier aber der beständige Trost, daß man ja weiß, daß gaaaaanz am Ende alles gut wird.

Absolute Empfehlung für alle, die keine Angst vor vielen Figuren, lang aufgebauten Handlungssträngen, epischer Sprache und traurigen Wendungen haben. Ich fands ganz außerordentlich spitze!
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am 14. Juli 1999
In letzter Zeit erfreuen sich Mythen und Sagen wieder größerer Beliebtheit - Sagen des Klassischen Altertums genauso wie Sagen aus Eire. Aber Sagen aus Mittelerde, einer erfundenen Welt?
Wenn man das Silmarillion "ungewöhnlich" nennt, dann ist das eine Untertreibung. Das Buch handelt von der Altvorderenzeit, vom Anbeginn der Tage über den Verlust der Silmaril und dem Fall von Gondolin bis hin zu Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns. Viele Sagen, die im Herrn der Ringe nur angedeutet werden, kann Tolkien in diesem Buch vollständig erzählen. Aber es handelt sich nicht um ein Kurzgeschichtenbuch. Die einzelnen Abschnitte gehören irgendwie zusammen, und irgendwie doch nicht...
Zunächst kann man das Silmarillion allen empfehlen, die den "Herrn der Ringe" gelesen haben und mehr über die Mythen erfahren wollen, die immer wieder aus der alten Zeit auftauchen. Doch auch andere, die schon alle Sagen dieser unseren Welt gelesen haben, können Freude an der Vergangenheit Mittelerdes finden. Jedoch: auf eine richtige Auflösung, ein richtiges Ende muß man bei vielen Abschnitten dieses Buches verzichten. Das und die teilweise etwas langatmige Erzählweise mag manchen abschrecken. Wer jedoch auf viel Atmosphäre Wert legt, der wird dieses Buch lieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. Oktober 2007
Obwohl der Rezensionen bereits viele sind, möchte ich mich dennoch mitteilen. Das Silmarillion habe ich vor langer Zeit, kurz nach dem Herrn der Ringe gelesen und es stimmt, wenn man sagt, es sei harte Kost. Allerdings wurde die aufgebrachte Geduld belohnt und es erschloss sich mir ein Universum, dass im Hauptwerk Tolkiens nur angedeutet wurde. Dennoch konnte man von Lesespass nicht sprechen, denn einzig der Wissensdurst trieb mich damals an.

So kam es eines Nachmittags, müde von einem anstrengenden Tage im späten Winter, dass ich ein paar Minuten in der Hörbuchabteilung einer Buchhandlung verbrachte und auf "Das Silmarillion" stieß, gelesen von Achim Höppner, in der Verfilmung des Herrn der Ringe die Stimme Gandalfs. Ich begab mich in einen bequemen Sessel, setzte die Kopfhörer auf und startete die Hörprobe. Sie begann mit der Ainulindale, der Musik der Ainur, dem Teil des Silmarillions von der Entstehung der Welt und ich driftete dahin wie einst Húrin und Huor auf Thorondors Rücken durch die Weiten einer unbekannten Welt. Die warme Stimme Höppners, die es ohne Hilfsmittel schafft, den ganzen Tolkien'schen Kosmos auszumalen, hatte mich gepackt und mir war klar, das Silmarillion zu lesen ist so träge wie studieren, jedoch das Gefühl zu haben, es würde einem an kalten Wintertagen bei einem warmen, knisternden Kamin erzählt, Genuss pur. Und genau so kann ich "Das Silmarillion" empfehlen: Als Hörbuch. Es besteht aus Erzählungen und erzählt werden sollten einem die Geschehnisse aus der Altvorderenzeit vom Anbeginn der Welt. Wer also "Das Silmarillion" noch nicht kennt: Lasst das Buch im Regal liegen und kauft die Hörfassung!
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am 20. Juni 2001
Ich hielt mich an die empfohlene Reihenfolge und las zuerst "Der kleine Hobbit" dann "Der Herr der Ringe" und zuletzt "Das Silmarillon".
"Das Silmarillon" ist eine biblische Geschichte über die Entstehung von Tolkiens großartiger und fantastischer Welt. In dem Götter das Land, das Meer, die Luft und das Böse schufen. Im Mittelpunkt dieser Erzählung steht die schicksalhafte Geschichte des Elbenvolkes, aus der sich so manche Antwort auf Fragen, die man sich beim lesen der anderen Werke Tolkiens stellte, entnehmen kann. "Das Silmarillon" unterscheidet sich gegenüber anderen Büchern Tolkiens durch seine Komplexität und Beschreibung verschiedener Elbenvolke, deren Geschichte, Wanderungen, Schicksale und Verwandtschaften. Schnell kann man die Übersicht verlieren und Namen vertauschen. Wer Wen gebar und welche dieser heiratete und welches Kind wiederrum aus diese Ehe hervorging, ist nur unter Mühen einprägbar. Jedoch treten bei dieser Fülle an Details an keiner Stelle Ungereimtheiten auf.
Ich empfehle daher jedem Leser sich mit diesem Buch viel Zeit zu lassen. Lesen Sie Passagen lieber doppelt, als das sie unverstanden bleiben.
Aufgrund dieser Kleinstarbeit beim lesen, geht der letztendliche Lesespass etwas verloren, daher meine nicht ganz so positive Einschätzung dieses Buches.
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am 10. März 2006
Im Vorfeld hörte ich oft, dass sich das Buch schwer lesen lasse, dass es interessant sei, aber nicht so mitreissend.
In meinen Augen liest sich das Buch aber genauso flüssig wie ein Roman, auch wenn das Silmarillion keiner ist. Es ist mehr wie ein Buch über Mythen. Konkret erinnert es vor allem an keltische Mythen und in Ansätzen auch an die nordische Mythologie. Und auch wenn es nicht diesen Reiz des Fremden, seltsam Anmutenden hat, wie die alten Mythen, so ist es dafür vielleicht in seiner Geschichte spannender. In seiner Grundidee ist es auf jeden Fall ein sehr schöner Mythos. Angefangen bei der Schöpfung wird die Geschichte der Elben und ihrer Welt erzählt, bis zu dem Punkt wo auch die letzten Elben Mittelerde verlassen.
Natürlich tauchen dann auch bekannte Namen wie Galadriel, Elrond etc. auf. Aber nicht nur Elben, Menschen und Zwerge (Hobbits finden übrigens praktisch keine Erwähnung) bilden Hauptpersonen, sondern auch deren "Götter", die Ainur (bzw. Valar). Erzählt wird der Kampf gegen den mächtigsten der Ainur, der sich vom Lichte abwendete und nach mehr Macht strebte. Dabei geht es deutlich heftiger und blutiger zu als in 'Herr der Ringe'. Während letzteres eher schwarz-weiss gestaltet ist, schimmert 'Silmarillion' in grauen Tönen. Gut und böse sind nicht so klar getrennt. Krieg, Verrat und Gier dominieren das Geschehen. Aber auch Geschichten von Liebe und Ehre tauchen hier und da auf.
Das 'Silmarillion' ist vor allem für die Leser interessant, die 'Herr der Ringe' mögen, sich aber vor allem auch einwenig für Mythen begeistern können. Wer hingegen eine detaillierte Erzählung erwartet, wird enttäuscht werden.
Jetzt auch noch ein paar Worte zur Ausgabe von Harper-Collins, die mit knapp 30€ alles andere als günstig ist. Ich habe mich für diese spezielle Ausgabe entschieden, weil ich sowohl den Hobbit und auch den Herr der Ringe ebenfalls von Harper Collins besitze. Bei diesen beiden handelt es sich um echte Prachtstücke (ich habe zu diesen Ausgaben ausführliche Rezensionen geschrieben). Leider erreicht die Ausgabe von 'Silmarillion' nicht diesen hohen Level. Es ist zwar in ähnlichem Layout gestaltet und mit einer wunderschönen, passenden Illustration von J.R.R Tolkien höchstpersönlich als Umschlagbild versehen, aber ansonsten gibt es keinen Grund der den hohen Preis rechtfertigen würde. Kein hochwertiges Papier, keine Illustrationen oder größere Karten (Karten sind über zwei Seiten im Querformat gedruckt) und sehr umfangreich ist das Buch auch nicht (370S., es verfügt aber über einen 60 Seiten langen Anhang, mit Glossar, Stammbäumen, Karten und einen Index über das Vokabular der Elbensprache; ich weiß nicht ob andere Ausgaben auch darüber verfügen). Für mich als Sammler schade ist auch, dass das Buch nicht dieselbe Höhe hat wie die anderen Ausgaben von HP.
Den Lesern, die über gute Englischkenntnisse verfügen, sei aber auf jeden Fall eine englische Ausgabe ans Herz gelegt, da die Sprache einen großen Anteil am Reiz, den dieses Buches ausübt, hat.
FAZIT: Der Roman ist es auf alle Fälle wert gekauft zu werden. Wenn es aber eine englische gebundene Version sein soll, ist vielleicht die Ausgabe von Houghton Mifflin Company eine interessante Alternative(besitze eben genannte nicht und will mich deshalb auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen; wenn es um "Herr der Ringe" Illustrationen geht ziehe ich zwar Alan Lee, welcher "Lord of the Rings" und "The Hobbit" für Harper Collins illustr., Ted Nasmith vor, aber schlecht ist zweiterer auch nicht.).
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am 17. Februar 2004
It is impossible to give an objective rating to the Silmarillion. I have only met two kinds of people - the kind that thinks it's the best book ever written, and the other that says that it isn't even possible to read this thing. There is no middle ground ("Oh, a nice read"!), and you won't know which group you're in unless you read a few chapters - preferably, past the first few chapters.

It can't be compared to the Lord of the Rings, which is this book's main problem. People who have seen the movies and have fought their way through the books (very probably skipping "all those boring landscape descriptions") are often completely frustrated when they read the Silmarillion. There's a six hundred years war but little "action". There are hundreds of characters and very little dialogue.

The reason why so many people love this book nonetheless is that it just exudes history, a deep and rich history that Tolkien developed for around fifty years. It is the driving force behind Middle-earth and the heart and soul of Tolkien's legendarium. It is the bigger picture of everything of which even the Lord of the Rings offers only glimpses caught through a keyhole. Reading it, you can feel how much there is to a simple sentence, a sentence that has been revised and rewritten for so long that it's incredibly dense. If you allow yourself to dive into this book, you will find a whole world to dicover, a richly woven tapestry of myth and heroes and villains and love and betrayal, of hope and despair and endurance. The Silmarillion follows the storytelling tradition of classical and medieval myths - the Iliad, the Edda, the Mabinogion, the Beowulf poem. People who are not familiar with these will say that "it reads like the Bible!", probably because the Bible follows similar storytelling traditions, but it has nothing to do with it.

Unlike some of the above, the Silmarillion is driven by a vision and purpose from the very first sentence, which makes the reader embark on a truly epic journey if he's willing to - and if he is willing to follow this epic journey down sad paths to its bitter end.

It is the story of the creation of Middle-earth, the Valar (Powers) that govern and reign it, the creation of Elves, Men, and Dwarves, and, in the main part, the story of the Downfall of the Elves, who rebel against the Valar, and are driven out of the Blessed Realm and come to Middle-earth as exiles. Unable to return to Valinor and sworn to fight against Morgoth, the Dark Vala (to whom Sauron of the Lord of the Rings was only a servant), they wage a hopeless war against the forces of evil - and driven by a terrible oath, wage war upon one another as well.

Then follows the tale of the island of Númenor in the Second Age of the world, its rise and corruption and eventual fall, as well as the events leading to the destruction of the One Ring in the Third Age.

When you read this book for the first time, you will probably need to keep a thumb in the index of character names at the back of the book. Most of the people I know who love the Silmarillion have read it at least twice. But you *should* try it, and find out if you belong to the people for whom the Silmarillion *is* the greatest book in the world. If you have a love for old-fashioned storytelling and epic tales in the old traditions, there's a good chance that you will.
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am 20. Februar 1999
als ich das "Silmarillion" mit 11 Jahren zuerst las, konnte ich es kaum verstehen und mich daher auch nicht dafür begeistern. Als ich es später noch einmal zur Hand nahm, erkannte ich erst den wahren Wert dieses Buches. Man sollte es auf keinen Fall am Stück lesen wollen, denn dann gerät man zusehr in die Gefahr vor Charaktern (z.T. mit bis zu 5 Namen), Schauplätzen und Stammbäumen aus dem Konzept zu kommen. Jede Geschichte im Buch sollte als eigenständige Erzählung angesehen werden und auch (sehr wichtig!) nicht schnell und oberflächlich heruntergelesen werden. Nur wer den wunderschönen Schreibstil Tolkiens und die tiefe Hintergründigkeit dieser Odysse richtig auf sich wirken läßt, wird dieses Buch so lieben lernen wie ich. Fazit: Für Leser, die sich in einem Buch viel Action, Spannung und ein bombastisches Finale wünschen, ist das "Silmarillion" von Tolkien keine gute Empfehlung. Für die Leser, die sich jedoch für die Hintergründe und die tragische Vergangenheit dieser (vielleicht doch nicht ganz so) fernen Welt Mittelerde, in deren Geschichte "Der Herr der Ringe" nur ein kleines Kapitel ist, interessieren und sich zugleich in die schöne Sprache Tolkiens gut einfügen können, denen sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Für eben diese Leser gelten auch die von mir gewählten 5 Sterne, da ich selbst dieser Gruppe von Lesern angehöre. Für die andere Gruppe dürften höchstens 2 oder 3 Sterne genügen.
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am 1. November 1999
Das Silmarillion zu lesen erfordert vom Leser weit mehr Abstraktionsvermögen als es noch beim Herrn der Ringe vonnöten war. Sicherlich wer hofft in diesem Buch eine Fortsetzung (wenigstens in der Schreibweise vom Herrn der Ringe )zu finden, der wird sich spätestens nach den ersten 20 Seiten mit Grausen abwenden. Doch wer es schafft den Anfang zu überstehen, demjenigen also dem sich ein Zugang zu diesem Buch erschließt wird für seine "Mühen" mehr als belohnt. Das Buch muß eigentlich als eine Art Bibel des Hobbituniversums betrachtet werden. Wird doch die Enstehungsgeschichte von Mittelerde mit all seinen Sagen detailliert wiedergegeben und auch die Sprache ist an die des alten Testaments angelehnt. Jeder der sich ernsthaft mit dem Phänomen Tolkien auseinandersetzen will, sollte sich das Buch kaufen und eintauchen in diese Welt. All diejenigen jedoch, die nur auf der Suche nach kurzweiliger Unterhaltung sind sollten dieses Buch meiden. Nur dem wahren Fan wird sich das Tor in die Welt des Silmarillion öffnen.
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am 17. Januar 2002
Das Silmarillion ist ein wundervolles Buch - es entführt den Leser in Tolkiens mysthische Welt Mittelerde. Doch zum Buch selbst will ich nicht viel schreiben - es ist einfach genial, was man auch in vielen anderen Rezensionen nachlesen kann.
Diese spezielle Ausgabe enthält eine schöne, gebundene Version des Silmarillions und noch einige tolle Extras. Zum einen wäre da die "Map of Beleriand", wunderschön von John Howe illustriert. Zweitens ist im Paket eine CD mit einer Aufnahme von Christopher Tolkien, der die Geschichte von Luthien und Beren aus dem Silmarillion vorliest. Diese CD ist nur in diesem Paket erhältlich! Und zum Schluß sind noch einige schöne, farbige Postkarten mit Motiven aus dem Buch beigefügt.
Alles in allem ein tolles Angebot zu einem fairen Preis. Nicht nur zum Verschenken - auch zum sich selbst beschenken!
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