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Kundenrezensionen

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am 3. Februar 2014
Mit feinem Humor gewährt uns Jon Gnarr einen Einblick in die letzten paar Jahre seines Wirkens und lässt und Teil an seinem bedingungslos positiven Weltbild haben.

Mit der Forderung nach mehr Freundlichkeit, Lebensfreude und Toleranz gegenüber den Mitmenschen zeigt er uns einen leider viel zu selten beschrittenen Weg der Lebensführung auf und regt zur Nachahmung (oder in Ausnahmefällen: zur Weiterverfolgung) an. Dabei kommt eine wohltuende Entspanntheit zum Vorschein, die er auch mit seiner isländischen Herkunft erklärt. Mit teilweise gewagten Thesen äusserst er sich aber auch zu heiklen Themen wie der Religionen und liefert damit neue Denkanstösse.

Leider erfährt man wenig Konkretes über seine Projekte als Bürgermeister von Reykjavik. Ob er bewusst darauf verzichtet oder ob diese am politischen Alltag gescheitert sind muss somit offen bleiben.

Trotzdem kann das Buch wärmstens zur Lektüre empfohlen werden, ja es wäre geradezu wünschenswert, dass möglichst viele Leute dieses Buch lesen. Es ist ein Beitrag zu mehr Menschlichkeit auf dieser Welt, was nicht nur in der Politik als dringend notwendig erscheint.
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am 19. Oktober 2014
... darum habe ich mir diesen Titel gekauft. Leider handelt es sich dabei aber nicht um ein Buch. Dies hier ist eine dünne Broschüre, die lieblos aus einigen frei zugänglichen Internetartikeln und launigen Bonuserinnerungen des Autors zusammengeschustert wurde. Der Gipfel ist gegen Ende des Buchs ein Interview mit Gnarrs Frau, in dem sie das bisher gelesene nochmals in eigenen Worten zusammenfassen darf. Da das Buch redaktionell derart verkorkst wurde, ist die nun folgende inhaltliche Kritik mit Vorsicht zu genießen, denn mehr als einen oberflächlichen Blick auf seine Welt gestattet uns der Autor nicht:

Inhaltlicher Hauptkritikpunkt 1: Das Ziel des "Wiederholen Sie" wird verfehlt: Es wird für Nachahmer absolut nicht klar, wie der Erfolg von Gnarr und seiner Partei konkret zustande kam. Alles, was das Buch verrät, ist: "Alles war total lustig und meine Freunde sind halt einfach die fähigsten Menschen der Nation".

Inhaltlicher Hauptkritikpunkt 2: Das ist keine Biografie - es ist das zusammenhanglose Schwadronieren eines Kinds des Internetzeitalters. Gnarr kommt für mich als oberflächlicher Populist rüber, obwohl er das selbst abstreitet und das mit einigem Namedropping bekannter (anarchistischer) Autoren abwehren will. Ein ordentlicher Biograf hätte diesem interessanten Charakter mit Sicherheit mehr Tiefe gegeben als er es selbst (ver)mochte. Der Autor erscheint auch am Ende des Buchs noch mehr wie eine Comicfigur als wie ein Mensch.

Fazit: Das, was einen interessieren würde, nämlich a) der Mensch Gnarr und b) Gnarrs Methode kommen nicht im geringsten rüber. Das Buch ist schlecht geschrieben, bzw. aus bestehenden Texten schlecht zusammengefügt und bleibt politikwissenschaftlich derart an der Oberfläche, dass ich keinen Erkenntnisgewinn erzielen konnte.

Die meiner Ansicht nach beiden wichtigsten Aspekte des Erfolgs Gnarrs kommen überhaupt nicht zur Sprache, nämlich 1) seine Popularität (man vergleiche ihn mit Stefan Raab und stelle sich vor, dieser würde so eine Partei gründen ... schon wird alles viel klarer) und 2) die "Übersichtlichkeit", um nicht zu sagen "Provinzialität" der isländischen Politiklandschaft, die sich immens viel leichter von einer charismatischen Persönlichkeiten kapern lässt, als ein z.B. 80-Millionen-Volk.

Wer ein Buch sucht, dass ihm unterhaltsam wirkliche Einblicke ins Politgeschäft sucht, dem sei das PARTEI Buch von Martin Sonneborn empfohlen:

http://www.amazon.de/Das-PARTEI-Buch-Deutschland-gründet-übernimmt/dp/3462040901

Bei allem Sinn für Unsinn findet man dort zumindest jenen Inhalt, der bei Gnarr fehlt.
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am 18. April 2014
Ich habe die Aktivitäten von Jon Gnarr schon seit einigen Jahren verfolgt und sein Buch war deswegen für mich ein absoluter Pflichtkauf. In diesem Buch geht es nicht alleine um Politik sondern um die Vorstellung einer besseren Gesellschaft für unsere moderne Zeit.
Das Buch ist eine Verbindung von Biografie, Philosophie und Politik. Gnarr beschreibt, wie er einen völlig neuen Zugang zu Politik gefunden hat und wie man die Menschen besser einbeziehen und motivieren kann sich an der Poltik ihres Landes, ihrer Stadt oder Gemeinde aktiv zu beteiligen. Er beschreibt Poltik als das was sie heutzutage überall sein sollte: Etwas das uns alle betrifft und an dem wir uns alle beteiligen sollten und nicht ein Instrument von wenigen alten Herren die über das Leben von ganzen Ländern entscheiden.
Gleichzeitig vermittelt das Buch auch seine Lebensphilosopie, eine Einstellung des Genießens, im Jetzt leben und die Besinnung auf die wirklich Wichtigen Dinge im Leben von der sich die meisten Menschen in unserer heutigen Burn Out Gesellschaft etwas abschauen könnten.
Ich kann das Buch praktisch jedem Menschen nahelegen.
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am 8. Januar 2015
Alle Männer sind die besseren Fußballnationaltrainer als der, der gerade das Amt innehat. Alle BewohnerInnen eines Landes wissen es besser als die PolitikerInnen, die gerade das Volk vertreten sollten. Jon Gnarr wollte es wissen und bekam das mächtigste Amt des Landes (denn wer Reykjavik regiert, regiert quasi ganz Island), obwohl und/oder weil er es ganz anders machen wollte als Bürgermeister dieser quirligen Stadt. Und er hat das Amt nicht etwa in ruhigen Zeiten übernommen, sondern als Island wirtschaftlich am Boden lag, in den schwersten Stunden der Nation seit der Unabhängigkeit.

Er und seine FreundInnen haben es anscheinend gut gemacht. Island erholte sich von der Krise, steht wirtschaftlich wieder auf beiden Beinen. Dass Gnarr nach einer Amtsperiode den Hut drauf haute, passt zu seiner Persönlichkeit. Nebenbei hat man der isländischen Politik ein neues Profil verpasst, ein unprofessionelleres, aber liebenswerteres. Gnarr stellt in diesem schmalen Band sich und seine politischen Ansichten vor, er ist bekennender Anarchist, der sich den so gerne als Ausrede verwendeten Sachzwängen aber nur so weit beugte als es unbedingt nötig war. Liebenswert berichtet er über seine Erfolge und seine Misserfolge, Freuden und Leiden des Bürgermeisteramtes, seine Visionen und Wünsche.

Wer sich ein Anleitungsbuch zur politischen Revolution erwartet, liegt hier falsch, auch wenn der Titel solches suggerieren könnte. Zu speziell sind auch die isländischen Verhältnisse als dass man sie einfach auf andere Länder umlegen könnte. Es handelt sich mehr um ein Tagebuch, eine Selbstreflexion, durchsetzt von Interviews mit seiner Frau, Blogeinträgen usw. Ein bissl chaotisch halt. So wie der symphatisch-chaotische Gnarr eben.

(Der Buchtitel leitet sich von einem Deutschkurs auf CD her, den Gnarr auf seinen Autofahrten hörte. "Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!" ist laut seiner Angabe der einzige Satz den er sich dabei gemerkt hat)
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am 27. Januar 2014
Aus diesem Buch spricht ein Politiker, wie man ihn sich hierzulande und anderswo in Europa seit langem wünschen könnte: mit Geist, Charme und Kreativität. Dafür lässt er in erfrischender Weise vermissen, was wir gemeinhin mit der politischen Klasse verbinden, selbst auf kommunaler Ebene - ich erspare mir hier entsprechende Gegenbegriffe.
In der Rolle des naiven Komödianten zeigt Jón Gnarr das absurde Theater des politischen Tagesgeschäfts auf und lässt immer wieder den unverfälschten und unkorrumpierten Menschen hinter seinem Amt als Oberbürgermeister von Reykjavík durchscheinen, zu einer Zeit, da Island durch die schlimmste Krise seit langem geht.
Sprachlich treffend und mit zum Teil melancholischem Humor plädiert er sympathisch nicht nur für eine neue Kultur des Regierens; wer möchte, findet Anregungen zum Nachdenken über den persönlichen Umgang mit Verantwortung und Veränderung, Anregungen zum Querdenken und Gegen-den-Strom-Schwimmen.
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am 5. Januar 2015
Von vorne bis hinten eine schöne Geschichte. Wer bereits in Island war, kann die Mentalität dieses vermeintlichen Clowns noch besser nachvollziehen. Die Isländer machen in manchen Dingen das möglich, was andere für Utopie und Träumerei halten. Jon Gnarrs Amtszeit war ein Experiment und er hat sich in jedem Fall besser geschlagen, als die "klassischen" Politiker, weil er einen anderen Zugang hatte. Er ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein vermeintlich seltsames Vorgehen und Denken, manchmal genau jene Veränderung des Blickwinkels birgt, die man braucht, um voran zu kommen. Gnarr mag manchmal übers Ziel hinausschießen, aber er steht auch zu seinen Fehltritten. Ein großer Charakter!
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am 6. April 2014
Jon Gnarr schildert auf kurzweilige Art seine Erlebnisse als "Neupolitiker", umgeben von einer starren und ihn ablehnenden Politikerkaste. Besonders interessant ist sein Wandel vom Anführer einer Graswurzelbewegung hin zum verantwortungsbewussten Bürgermeister. Politisch interessierten Menschen bietet das Buch immer wieder Anlässe, das eigene Denken zu hinterfragen.
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am 14. April 2015
Das Buch ist schräg!es ist witzig, und schräg.macht wahnsinnig Lust auf Island und die Menschen dort!es gibt viele Infos in dem Buch über Wirtschaft, Politik und die Szene in Island.ich werd es sicher nochmal lesen, und garantiert weiter empfehlen.
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am 22. Februar 2014
.....und das hat Jon Gnarr....
.....auf alle Fälle lesen.....
.....und sich anstecken lassen, das Meckern lassen und
selbst politisch aktiv werden...und das bitte mit Humor...
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am 19. Januar 2016
Mit Witz Humor und Tiefgang eine menge Erfahrenswertes über Island und die isländische Lebensweise erfahren, zumal die eigenen Geschichte des Autors ein Spannende ist. Klare Kaufempfehlung!
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