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am 25. September 2012
nüchtern, geradlinig, glaubhaft und kein Bisschen selbstverherrlichend wird hier so ziemlich alles beschrieben , was abgelaufen ist. Das eher unbeliebteste Mitglied der Band erklärt dem Leser warum und wie er mit eiserner Knute den Laden, bestehend aus Alkies und Junkies, zusammengehalten hat. - und ganz einfach scheint es nicht gewesen zu sein. Selbst die oft(in andern Biographien)langatmigen Beschreibungen aus der Kindheit sind kurz und knapp gehalten. Als sehr angenehm fand ich auch das Weglassen von seitenlangen Prahlereien zum Thema Groupies. Ein gewisses Herziehen über Bandkollegen oder Crewmitglieder konnte ich ebenfalls nicht erkennen. Ist mal jemand aus der Reihe getanzt oder hat sich mal einer seltsam verhalten wird dies festgestellt, sofort verarbeitet und weiter geht's(zum Wohle der Band). Man könnte das Buch fast als Ratgeber bezeichnen wenn es um das Abwägen von Unangenehmlichkeiten und Nutzen geht...
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Juni 2014
Ich bin seit langer Zeit glühender Ramones-Fan, durfte Joey, Johnny und Marky sogar noch persönlich kennenlernen. Schon von der sehr zu empfehlenden Doku "End Of The Century - The Story Of the Ramones" vorgewarnt, wusste ich in etwa was mich erwartet. Trotzdem war ich (positiv) überrascht:

Hier schreibt einer ehrlich, ungeschönt und direkt - kein Intellektueller, niemand, der künstlich irgendwelche aufgeblasene Ideologien in "Punk" hineininterpretieren will, sondern ein rauer Straßenjunge, der nur zwei Chancen für sich sah - Baseball oder Rockmusik. Der brav arbeitete und erst, als er seinen Job verlor (durch "umgekehrte Diskriminierung" - sprich - weiße Arbeiter wurden entlassen, um für Farbige Jobs zu schaffen) ernsthaft darüber nachdachte, hauptberuflich Musik zu machen.

John Cummings alias Johnny Ramone hielt die Band mit Disziplin und eiserner Faust über zwanzig Jahre zusammen. Niemand von den anderen Bandmitgliedern (außer Frühramone Tommy) konnte ihn leiden, Sänger Joey hasste ihn. Die beiden sprachen die letzten zehn Jahre nur noch das Notwendigste miteinander. Was sicherlich auch damit zusammenhing, dass Johnny Joey die Freundin ausspannte, Linda wurde dann seine Ehefrau, die glückliche Ehe hielt bis zu Johnnys Tod.

Ich finde die Autobiographie ergreifend, gerade darum, weil Johnny sich so offensichtlich NICHT bemühte, irgendjemand zu gefallen oder sympathisch zu sein. Seine Gedanken waren manchmal etwas schlicht. Er las nicht gerne Bücher, sah viel lieber fern, konnte Europa nicht besonders leiden, verstand nicht, warum nicht alle perfekt Englisch sprechen auf dieser Welt, war absoluter US-Patriot und hundertprozentiger Republikaner, bewunderte und verehrte Ronald Reagan, hätte Vietnam gerne "atomisiert", war nicht nur Befürworter der Todesstrafe, sondern macht den Vorschlag, Hinrichtungen live gegen "pay per view" auf Fernsehkanälen zu übertragen.

Mein lieber Freund, das ist für mich definitiv Punk.

Außerdem achtete er penibel auf das Image der Ramones und bestimmte jede Kleinigkeit und jedes Detail. So schwierig er als Mensch auch gewesen sein mag, nur ihm ist die lange Karriere dieser Band zu verdanken. Die anderen, alles Chaoten, Junkies und Alkoholiker, wären ohne ihn niemals dazu fähig gewesen.

Total ungewöhnlich für die sogenannten Künstler ist, wie offen er über Geld spricht. Sein erklärtes Ziel war, eine Million Dollar auf die Seite zu legen und sich dann zur Ruhe zu setzen. Genau das hat er getan. Das finde ich saucool. Johnny war immer für Geld, konnte immer rechnen und stand offen dazu. Dafür gebührt ihm Respekt.

Doch noch viel mehr Respekt gebührt ihm dafür, wie offen er über seine Krankheit schreibt. Und, dass wenn man seine Zeilen liest, er vielleicht schon tot sei. Was dann auch der Fall war. Die Ramones lösten sich 1996 auf, 1997 erfuhr Johnny aus heiterem Himmel, dass er an Prostatakrebs erkrankt war. Er, der so gut wie niemals krank gewesen war, der eine eiserne Disziplin an den Tag gelegt hatte, wie man es sonst nur vom Militär kennt. Jahrelang kämpfte er tapfer und ohne Selbstmitleid gegen diesen heimtückischen Gegner, durchlitt diverse Chemotherapien und andere Methoden, um am Ende doch zu verlieren.

Johnny Ramone starb am 15. September 2004 im Kreise seiner Freunde. Er wurde auf dem Hollywood-Forever-Friedhof am Santa Monica Boulevard in Los Angeles beigesetzt, eine zweieinhalb Meter hohe Bronzestatue, die ihn in seiner typischen Gitarrenhaltung zeigt, schmückt sein Grab.

Seine Ehefrau Linda gründete die Johnny Ramone Army, die sein künstlerisches Vermächtnis weiter betreut.

Das 176 Seiten starke Buch ist sehr ansprechend gestaltet und verschwenderisch mit vielen Fotografien aus Johnnys reichhaltiger Sammlung ausgestattet. Mancher Prominente hat Zeilen beigesteuert, sehr berührend das Nachwort von Lisa Marie Presley, einer engen Freundin von Johnny, und von Linda Ramone, Johnnys Ehefrau.

Für Fans sehr interessant - Johnnys Einzelkritiken zu jedem Ramones-Album, auch hier nimmt er sich kein Blatt vor den Mund,
sowie seine "TopTens": Seine Top-Horrorfilme, Top-Science Fiction-Filme, Top-Republikaner, Top-Sänger, Top-Gitarristen usw.

Ich war traurig und beeindruckt zugleich, als ich das Buch fertig gelesen hatte. Ein schwieriger, tougher, beeindruckend ehrlicher Mensch, jemand, der nur wenige Menschen an sich heran ließ, diesen aber ein treuer Freund war.

Johnny Ramone, der kommandierende Befehlshaber der Punkarmee THE RAMONES.

Johnny, I salute you!
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. November 2012
Johnny Ramone, einer der Gottväter des US-Punkrocks verfasst seine Biographie.
Der misanthropisch wirkende Finsterling erweist sich als talentierter Erzähler, der seine Leser gut bei der Stange zu halten weiß. Die Geschichte der Ramones aus seiner Sicht wird ebenso straight runtererzählt wie die Songs seiner Band. Im Klappentext wird besonders das Gewaltpotential des Rockers hervorgehoben, klar ganz ohne kann das wohl bei einer solchen Persönlichkeit nicht funktionieren, aber er ist dann doch zahmer als man vielleicht meinen könnte. Spannend fand ich auch, dass Johnny Ramone teils doch erzkonservative Gedanken zum American Way of Life zum besten gibt, aber Punk in Europa und den USA ist eben doch ein Unterschied. Ich fand das Buch jedenfalls sehr unterhaltsam, richtig viel neues zur Geschichte des Punkrocks gab es aber nicht zu lesen. Abgerundet wird Commando durch zahlreiche Bilder und ein optisch sehr gelungenes Layout.
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am 30. November 2013
Für mich als absoluter Ramones Fan und Gitarrist war dieses Buch geradezu eine Pflicht.
Ich muss sagen dass dies erst mein zweites Buch war( kann mit Büchern nicht sonderlich viel anfangen :D) dass ich komplett und in nur 2 Tagen durchgelesen habe.
Von all den Storys die man immer nur so hört z.B was Johnny für ein "Arschl**h" war, ist man am Ende doch überrascht wie ehrlich, direkt und geradlinig dieser Typ doch einfach nur war.
Er hackt nicht sonderlich auf den anderen Mitgliedern rum, sondern sagt einfach was Ihn immer gestört hat und wie anstrengend es doch gewesen sein muss die Ramones so lange zusammenhalten zu können.

Interessant ist am Ende vom Buch wie offen er doch über seine Krankheit spricht.
SEHR Interessant, für mich jeden falls, sind seine persönlichen Bewertungen zu jedem Album.

HEY HO LET'S GO!!! kauft euch das Buch.
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am 3. Oktober 2014
John Cummings, so der bürgerliche Name von Johnny Ramone, erzählt in diesem Buch seine Lebensgeschichte. Ungeschminkt und ohne zu verklären oder zu beschönigen.

Ich muss sagen, vieles in diesem Buch hat mich überrascht. So schildert er beispielsweise seine fast diktatorische Position im Bandgefüge und wie er den Rest der Ramones penibel zu Pünktlichkeit und der Einhaltung von Verträgen anhielt. Sein Verhältnis zu den übrigen Bandmitgliedern war weitgehend miserabel und Alben wurden pflichtschuldig zum Zwecke des Geldverdienens eingespielt. Er hasste es, in Europa auf Tour zu sein, da er seine gewohnten amerikanischen Produkte nicht bekam und kein Wort verstand, was im TV gesprochen wurde. Ebenso wenig macht Johnny einen Hehl aus seiner konservativen politischen Einstellung, dem glühenden Patriotismus und der Verehrung für die ehemaligen US-Präsidenten Reagan oder George Buch Sr. Wer hätte das von einer Punkrock-Legende erwartet?

Johnny schert sich einen Dreck um sein Image, er versucht nicht, sich für die Nachwelt in einem besonders guten Licht dastehen zu lassen und das macht das Buch so lesenswert. Die Legende, von der der ein oder andere an manchen Stellen des Buches enttäuscht sein dürfte, weil sie nicht in das gängige Bild eines Punkidols passen will, wird menschlich und das lässt einen das Buch doch ein wenig ergriffen aus der Hand legen, nachdem man am Ende des Buches von Johnnys Ängsten in der letzten Phase seines Lebens vor dem Krebstod erfahren durfte.

Viele Bilder und handschriftliche Dokumente sowie Johnnys Bewertung aller Ramones-Alben runden "Commando" ab.
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am 28. Oktober 2014
Ein wirklich sehr interessantes Buch.
Aus Johnny Ramones Sicht hat man einen sehr persönlichen Einblick in die Geschichte der Ramones.
Viele Anekdoten und Fakten , die man vielleicht noch nicht über die Band wusste.
Absolut lesenswert.
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am 27. Oktober 2013
Ich hatte die Gelegenheit und Ehre dem guten John zwischen 1990 und 1996 ein paar mal über den Weg zu laufen.
Was soll ich sagen, das Buch gibt spannend, kurzweilig und haargenau die mitunter ziemlich kranke Weltvorstellung des Johnny Ramone wieder.
Humorvoll, reaktionär, nicht gerade der große Dichter und Denker - aber ne Type - und bitte bitte nicht allzu ernst nehmen.
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am 30. Dezember 2012
ja ein buch das sich jeder ramones fan, aber auch jeder musikinteressent zulegen sollte, hier zeigt sich deutlich wie so ein buch die sichtweise verändern kann. wie punkrock auch business ist. absolut empfehlenswert.
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