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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empathische Rückschau auf eine unentdeckte Zeit und Stadt
Die „Wende“ nach der Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands ist sicher eine der eindrucksvollsten Abschnitte Deutscher Geschichte. Vieles ist in der tatsächlichen aber auch der vorgeführten Euphorie dieses Ereignisses untergegangen. Insbesondere die Beschreibung des nicht Konsumorientierten Aufschwungs und des Alltags in der lange geteilten nun...
Vor 8 Monaten von Uli Geißler veröffentlicht

versus
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Missraten
Missraten

Leider ein ziemlich missratenes Buch. Der Titel ist zwar viel versprechend, der Text wird ihm aber überhaupt nicht gerecht, da er sich nur auf ganz wenige Aspekte der "Szene" in (Berlin-)"Mitte" in den Neunzigern beschränkt, die ziemlich wahllos aneinandergereiht werden. Eigentlich geht es nur ums Tacheles, die Mauerstrasse und einige...
Vor 8 Monaten von Alexandra Voganatsi veröffentlicht


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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Missraten, 10. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende (Broschiert)
Missraten

Leider ein ziemlich missratenes Buch. Der Titel ist zwar viel versprechend, der Text wird ihm aber überhaupt nicht gerecht, da er sich nur auf ganz wenige Aspekte der "Szene" in (Berlin-)"Mitte" in den Neunzigern beschränkt, die ziemlich wahllos aneinandergereiht werden. Eigentlich geht es nur ums Tacheles, die Mauerstrasse und einige Originale aus der Musik- und Hausbesetzerszene, die der Autor mal kennengelernt oder interviewt hat. Große Mühe, das Ganze mal irgendwie einzuordnen, chronologisch zu sichten oder gar zu reflektieren, macht er sich nicht. Selbst die Schwarz-Weiß-Fotos - wiederum von der Mauerstraße und diversen Hinterhöfen - sind unansehnlich und lieblos zusammengestellt. Das Buch kann man mal durchblättern oder überfliegen, kaufen lohnt garantiert nicht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Strukturlos, 28. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende (Broschiert)
Der Autor ist Journalist und hat in den Neunzigern eine Reihe von Szenegrößen interviewt, meist aus dem Tacheles und dessen Umkreis. Daraus wird dann aber kein Buch, dazu fehlt es an einer Struktur, an Reflexion, an Kontext, an einem Blick für die größeren Zusammenhänge. So wurde das Ganze weitgehend unlesbar, da redundant und strukturlos. Ein potientiell hochinteressantes Thema wurde verschenkt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vergeblicher Versuch einer literarischen Zeitmaschine, 5. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende (Broschiert)
Der vielversprechende Untertitel weckte sofort mein Interesse und schürte die Erwartungen, dass ich mich förmlich in das Berlin der (Nach)Wendezeit versetzen lassen würde und die Zeit nun wenigstens im Kopfkino erleben könnte. Insgeheim hoffte ich auch, dass ich genauere Infos zur Musik von damals bekäme, um vielleicht doch noch eigene Erinnerungen hervorkramen zu können. Wer diese Erwartungen teilt und ebenso versuchen will, einer verpassten Zeit zumindest für die Dauer eines Buches hinterherzulaufen, wird enttäuscht werden.
Es handelt sich natürlich um ein informatives Buch und nicht um eine Zeitmaschine, dennoch wird man den Eindruck nicht los, dass der Autor selbst einen historischen Rundumschlag in seinem Buch versucht. Besonders die erste Hälfte der Lektüre ist geprägt von langatmigen historischen Exkursen zur Kolonialisierung Nordamerikas, zur Judenverfolgung im Dritten Reich und zur Gründerzeit, deren Bezüge zum Berlin der Jahre 1989-1995 oft nicht erkennbar, an den Haaren herbeigezogen oder für die Entwicklung in der Wendezeit absolut unbrauchbar sind. Auch die Wahl des inoffiziellen Protagonisten, der Obdachlose Kiosknachbar, der im Stile einer Reportage das Buch eröffnet, dann zur Randerscheinung wird und letztendlich am Ende die Geschichte abschließt, ist meiner Meinung nach für einen neutralen Beobachter nicht zu verstehen und dient hier lediglich der journalistischen Formgebung des Textes.
Auch sprachlich kann das Werk nicht überzeugen. Umständliche Syntax lässt häufig lange Sätze entstehen, die das Weiterlesen zumindest in den o.g. langatmigen Passagen erheblich erschweren. Auch die zahlreichen Tipp- und Grammatikfehler erreichten längst meine Toleranzgrenze und werfen die Frage auf, ob das Werk überhaupt einem Lektorat unterzogen wurde.
Immerhin liefert das Buch ein paar nette Illustrationen aus der Zeit sowie einige Namen von Fotografen und Künstlern, von denen man sich einen Bildband aus der Zeit wünschen würde, um weitere Sounds aus den Jahren der Wende aufzunehmen.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empathische Rückschau auf eine unentdeckte Zeit und Stadt, 31. Juli 2013
Von 
Uli Geißler (Fürth, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Die „Wende“ nach der Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands ist sicher eine der eindrucksvollsten Abschnitte Deutscher Geschichte. Vieles ist in der tatsächlichen aber auch der vorgeführten Euphorie dieses Ereignisses untergegangen. Insbesondere die Beschreibung des nicht Konsumorientierten Aufschwungs und des Alltags in der lange geteilten nun für alle geltenden Hauptstadt Berlin.

Der Autor lässt das Leben seiner Alterskohorte kurz nach der Wende aufwallen, belegt eigene Erlebnisse und Erfahrungen mit zahlreichen Zitaten aus Interviews und Befragungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und verschafft Einblicke in eine geradezu geheim stattgefundene Kultur in Abbruchhäusern und unansehnlichen Hinterhöfen. Das liest sich oft wie ein Abenteuerbericht eines urbanen Robinson Crusoe.

Gemischt mit Hausbesetzertum und Andersromantik aber auch historischen Einlassungen – welche allerdings bezogen auf das Buchthema bisweilen zu weit in der Vergangenheit angesiedelt sind – legt der Autor die durchaus auch politisch relevanten subkulturellen Vorgänge der Um- und Aufbruchsphase in den 90er-Jahren dar. Legendäre und oft fast mystifizierte Orte werden plastisch, das Geheimnis des Augenblicks stark, denn Dokumente sind rar, wollte „die Szene“ die Einmaligkeit der Geschehnisse offensichtlich für sich behalten.

Plastisch und vorstellbar geraten die persönlichen Einzelschicksale oder Lebensbeschreibungen, die den Lesenden eine melancholische Nähe zu den so kaputten Baulichkeiten, dem anfangs so unglaublich zerstörten Umfeld, dem vermeintlichen oder auch echten Chaos und der gleichzeitig so starken Aufbau- und Ausdrucksfreudigkeit verschaffen. Eigene Erinnerungen an Ostberlin-Besuche werden wach wie der Besuch eines namenlosen, unbekannten Ortes in einem mehrstöckigen Haus, wo in drei übereinanderliegenden Wohnungen mit schwarzverschmutzten Wänden in kleinen Räumen, gering möbliert und Kerzenbeleuchtet, unerlaubt Getränke ausgeschenkt und durch das Treppenhaus dröhnender Musik gespielt wurde, eine ganz außergewöhnliche, familiäre und doch ein wenig fremdelnde und Stimmung vorherrschte. All das war neben der Erfahrung, im Jetzt an etwas teilzunehmen, das es so doch gar nicht geben kann, durchsetzt von der Frage „Wo geht das alles hin? Wo wird das alles enden?“.

Auch wenn Musik immer ein Ausdruck Zeitgeistigen Geschehens ist und im Titel vom „Sound der Wende“ gesprochen wird, gewinnt das Buch ab der Hälfte etwa etwas Übergewicht in der Darstellung der - sicher vielfältigen und einflussreichen sowie vorherrschendes Lebensgefühl beschreibenden -Club- und Musik-Szene. Hier wäre eine stärkere gesellschaftspolitische und –kulturelle Ansicht des „Außenherum“ neben den Clubs und Veranstaltungen interessant gewesen, also was war da noch an Daseinsabläufen, derer die sich nach den Clubabenden irgendwo irgendwie durchschlagen mussten?

Das emotionale Kulturbuch ist ein die Geschichtsschreibung bereicherndes und persönliches Buch, welches nicht nur die Hauptstadt in ihrer jüngsten Entwicklung beschreibt, sondern versucht, ein Gespür für das zu bekommen, was sich neben all den faktischen Sachlichkeiten in der Seele der vormals geteilten Stadt und in oder mit den Menschen dort abspielte. (c) 7/2013, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Buch, 24. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende (Broschiert)
Für Fans und Kenner der Techno-Szene ein absolutes Highlight. Von besetzten Häusern, illegalen Clubs und dreckigen Techno-Partys ist alles dabei. Nach dem Lesen wünscht man sich, ein paar Jahre früher geboren zu sein. Klare kauf und lese Empfehlung. Eine Beschreibung warum Berlin so ist wie es ist.
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Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende
Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende von Ulrich Gutmair (Broschiert - 1. August 2013)
EUR 17,95
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