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Kundenrezensionen

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am 31. Oktober 2011
Das Buch ist mit 186 Seiten sehr kurz und auch die Story, bzw. die Spannung und damit die Qualität des Buchen kommen zu kurz. Am Ende ist es einfach oberflächlich und hat keinerlei Tiefgang. Charaktere sowie Geschichte berühren einen nicht, weil man gar nicht in die Story gesogen wird.
Das Buch spielt in Italien und dreht sich um Gangster, Italiener, Kosovaren, Serben. Das alles über einen Zeitraum von 5 Jahren. Alles fängt mit einen spektakulären Drogenraub und einer entführten Frau an. Und ab da wirdŽs undurchsichtig. Was will man uns mit diesem Buch mitteilen? Der Schreibstil ist schnelllebig und oberflächlich, ein paar ausschmückende Worte hätten geholfen, vielleicht den Handlungsablauf überhaupt verfolgen zu können, so bleibt alles nur blass in Erinnerung.
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am 7. August 2011
Massimo Carlotto mag vielleicht in Italien ein Star sein, aber mit seiner Geschichte "Banditenliebe" hat er mich nicht überzeugen können.
Von Anfang an hatte ich Probleme in die Geschichte reinzufinden. Schon zu Beginn wurden zu viele Personen mit italienischen und slawischen Namen, die ich nicht zuordnen und mir nicht merken konnte, in die Geschichte eingebracht. Außerdem ist der Roman weniger eine richtige Geschichte, sondern mehr eine Aneinanderreihung von Geschehnissen ohne wirkliche Handlungsbeschreibung.
Auch die Machtverhältnisse zwischen den verschiedenen serbischen und kosovarischen Mafien konnte ich nicht unterscheiden und am Ende wollte ich das Buch einfach nur noch zu Ende bringen ohne es wirklich verstanden zu haben. Das Lesevergnügen blieb auf der Strecke und mich hat das Buch eigentlich nur enttäuscht.
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am 13. Oktober 2011
Das Buch Banditenliebe" hatte mich in seinen Bann gezogen, weil es einmal eine ganz andere Art Roman ist, die ich bisher nicht gelesen habe, weil es einmal ganz andere Themen beschreibt, mit denen ich mich bisher nicht allzu sehr auseinander gesetzt habe, und weil es einfach spannend klang. Umso mehr habe ich mich auf das Buch von Massimo Carlotto gefreut, mir ziemlich viel davon versprochen und bin in den letzten Tagen endlich dazu gekommen, das Buch zu lesen, das wenn man es in der Hand hält schon alleine durch seine Aufmachung und den goldenen Einband unter dem Schutzumschlag begeistert! Nur leider muss ich nun im Nachhinein sagen, dass sich meine Begeisterung sehr in Grenzen hält und dies wohl eines der wenigen Bücher bleiben wird, die ich in diese Richtung lesen werde, dafür ist es wohl doch zu wenig mein Thema".

Die Geschichte handelt von Marco Buratti und seinen Freunden Max la Memoria und Beniamino Rossini, dessen Freundin Sylvie entführt und misshandelt wird. Die drei scheinen ein eingespieltes Team und gute Freunde zu sein, jeder der drei saß schon im Gefängnis, hat schon seine Lebensgeschichte zu erzählen und sie agieren als Schmuggler und Privatdetektive. Die Entführung von Sylvie, die auf alle Fälle spannend dargestellt wird, geschieht als Rache für eine alte Geschichte vor zwei Jahren, wo die drei einen Mann erschossen haben. Durch viele alte Beziehungen und Kontakte zu Spitzeln ect. gelingt ihnen die Rettung, aber Sylvie ist ein psychisches Wrack, was Beniamino nicht ertragen kann. Deshalb beschließen sie Rache an Sylvies Entführern zu nehmen. Doch bei der Rettung mussten sie wichtige Leute aus dem Kosovo umbringen, und auch das Versteckspiel im Anschluss für zwei Jahre brachte ihnen natürlich nicht Sicherheit auf Dauer. Da blieb es abzuwarten, bis ihnen die kosovarische und serbische Mafia auf den Fersen war...

Positiv fand ich an dem Roman die Personen um Marco, Max und Beniamino, drei Freunde für`s Leben", die auch eine Veränderung in der Geschichte durchleben, scheinbar bessere Menschen werden. Sehr schön beschrieben wurde auch Beniaminos bedingungslose Liebe zu Sylvie, eine Liebe, die sich jeder Mensch wünschen würde! Und ebenso passte der ganze Umgangston in der Geschichte sehr gut zum Milieu, in der sie spielt.

Negativ empfand ich dagegen generell die Schreibweise des Autors, die mich sehr schwer in die Geschichte hat hinein kommen lassen, die für mich sehr ermüdend wirkte, was auch die Länge der Kapitel ausmachte, die meiner Ansicht nach kürzer und knackiger hätten gehalten werden sollen. Ebenso bin ich mit dem Thema Mafia ect. nicht so sehr vertraut, um manche Dinge nachvollziehen zu können, ebenso die vielen Charaktere haben mich sehr verwirrt, immer wieder tauchte eine neue Person aus dem nichts auf, mit der ich nicht so recht etwas anfangen konnte, und dies hat mir das Lesen sehr erschwert.

Für jemanden, der sich gerne mit dieser Thematik auseinander setzt, mag das Buch von daher ein sehr gutes Werk sein, weil es auch durchaus spannend geschrieben ist und im Grunde eine sehr gute Geschichte erzählt. Vielleicht müsste man an meiner Stelle das Buch nochmals überfliegen, damit manches klarer wird, aber dafür hat es mich leider nicht stark genug angesprochen, als dass ich weiter Zeit darin investieren würde, obwohl das Buch mit 186 Seiten wirklich überschaubar ist. Schade, aber auf Grund der doch auch positiven Aspekte, die ich daraus gewinnen konnte, möchte ich trotzdem drei Sterne vergeben.
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am 19. August 2011
Ein Privatdetektiv und seine Freunde erhalten einen Auftrag und lehnen ihn ab. Leider wussten sie dabei nicht, dass der Mittelsmann von der Mafia geschickt wurde. Als er nicht aufhört, sie zu bedrohen, wird er einfach eliminiert. Als viel später die Frau seines besten Freundes entführt wird, erhärtet sich der Verdacht, dass die Aktion ein Racheakt ist. Auf der Suche nach ihr kommen sie der Wahrheit immer näher. Bei der Befreiung werden auch Leute von der Mafia getötet und deswegen müssen sie untertauchen. Sylvie kann indessen die Aktion nicht vergessen, denn Vergewaltigung und Prostitution musste sie erdulden. Rossi hat die Nase voll und will für das Leid seiner Frau Rache nehmen. Sie versuchen die Mafia aus dem Kosovo, und die Mafia aus Serbien gegenseitig auszuspielen. Allerdings mussten sie auch feststellen, dass der Drahtzieher für die Entführung eine Frau war. Sie hatte Rache genommen für die Tötung ihres Mannes, den damaligen Mittelsmann.

Das Buch beinhaltet eigentlich wenig Gewaltanwendung und Blutvergießen, sondern der Autor lässt die Freunde mit Köpfchen arbeiten. Das Buch ist wirklich spannend und spielt überwiegend in Italien, der Schweiz und auch Jugoslawien. Mit den ganzen jugoslawischen Namen kann es etwas verwirrend sein. Der Name des Buches 'Banditenliebe' beruht auf die Liebe von Rossi zu seiner Frau Sylvie. Der Schluss ist offen und lässt Raum für ein zweites Buch. Das Cover passt hervorragend zum Buch, zu der Tänzerin Sylvie. Unter dem Umschlag ist das Buch richtig edel, ganz in Gold mit schwarzen Buchstaben.
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am 8. Februar 2012
Banditenliebe, die bedingungslose, aufopfernde Liebe eines mehr oder weniger Kriminellen zu einer Frau. In diesem Fall ist Benjamino Rossini, freiberuflicher Schmuggler, Räuber und Killer, solch einer Liebe verfallen. Als seine Angebetete verschleppt wird setzt er zusammen mit seinen Partnern, Marco Buratti- Schnüffler, Inhaber einer Kneipe und Erzähler und Max La Memoria- Koch und zusammen mit Marco Inhaber des 'Winkels', alles daran sie wiederzufinden. Aber um die Schuldigen zu erledigen müssen sie weit in der Vergangenheit recherchieren. Denn der einzige Hinweis ist ein Siegelring, den alle drei zwei Jahre zuvor einem Typen nach dessen Exekution abgenommen haben. Ein Fall in dem es um einen Drogenraub aus einem pathologischen Institut ging, sollte das Trio zwei Jahre zuvor recherchieren. Da der Auftraggeber mehr als mysteriös war, Marco grundsätzlich keine 'Drogenfälle' übernimmt, nahm alles ein eher zufälliges tödliches Ende und gipfelt jetzt in der Entführung und Massenvergewaltigung einer jungen Frau. Benjamino schwört Rache, aber die Befriedigung wird lange Zeit dauern'

Massimo Carlotto gibt ein umfassendes Bild der mafiösen Strukturen in Italien wieder. Hirarchien in denen kaum noch Italiener (hier sei insbesondere die Unterwanderung der Polizei erwähnt) sondern eher Serben, Kroaten und Kosovaren vorkommen. Eine Anspielung auf die schwierige Situation der Bewohner des ehemaligen Jugoslawiens versucht er aus seiner Sicht auch darzustellen. Eine Sichtweise die mir eher banal und eingeschränkt erscheint. Der Roman ist zwar gut strukturiert, die Geschichte für mich weder schlüssig noch nachvollziehbar, deswegen hatte ich auch Schwierigkeiten ihr zu folgen. Für Liebhaber dieses Genres sicherlich eine interessante Lektüre. Für mich war sie eher verworren, auch den Vergleich mit Andrea Camilleri kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Die Beiden Autoren sind so unterschiedlich in Bezug auf Schreibstil, Spannungsbögen und Gesamtplot so dass ein direkter Vergleich für mich nicht nachvollziehbar ist. Einzige Gemeinsamkeit Beider ist ihre Herkunft.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Juli 2011
Marco, Max und Beniamino sind das, was man Ehrenleute nennen würde, würden sie nicht einem kriminellen Gewerbe nachgehen. Marco ist auf das Finden von allem und jedem spezialisiert, Max der kluge Kopf für jeden auch noch so verrückten Plan und Beniamino schmuggelt alles was kommt. Im Gegensatz zu den ersten Beiden schreckt er auch nicht vor Gewalt zurück. Doch allen dreien ist gemeinsam, dass sie nichts mit Drogen zu tun haben wollen. Bei dieser Meinung bleiben sie auch, als ein obskurer Unbekannter sie mit allen Mitteln dazu bringen will, für ihn herausfinden, wer zum einen für den Riesencoup in Padua verantwortlich ist: Ein knapper Zentner Heroin, Kokain und anderes wurde aus dem rechtsmedizinischen Institut gestohlen. Und wo zum andern das Rauschgift geblieben ist, denn alle Ermittlungen verliefen im Sande. Da trotz ihrer Weigerung der Fremde nicht lockerlässt, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihn ins Jenseits zu befördern. Die Sache scheint völlig vergessen, als zweieinhalb Jahre später Beniaminos Freundin Sylvie entführt wird: Es ist zweifellos klar, dass es sich um einen Racheakt für den ermordeten Unbekannten handelt. Sie machen sich auf die Suche nach Sylvie und landen in einem Netz der Korruption und Intrigen der serbischen und bosnischen Mafia wie auch der Polizei.
Was Massimo Carlotto hier in gerade mal 180 Seiten abhandelt, wäre bei anderen Autoren noch nicht mal in der doppelten Seitenzahl möglich gewesen. Entsprechend dicht gepackt ist die Handlung, so dass wer Landschafts- oder ausführliche Gemütsbeschreibungen sucht, hier nicht fündig werden wird. Dennoch fühlt man sich mit den drei Hauptpersonen bald vertraut, die Anderen gegenüber auf ihre Art ehrlicher und respektvoller sind als so manches geachtete Mitglied der Gesellschaft. Carlotto lässt Marco die Geschichte erzählen in einer rauhen, ehrlichen Sprache, aber nicht ohne Selbstironie, und so nimmt man ihm und seinen Freunden auch ihre zeitweilige Robin-Hood-Einstellung ab (Spenden an Prostituiertenvereine, Unterstützung Illegaler...) und findet alle nur noch sympathischer :-) Auch an deutlicher Gesellschaftskritik wird nicht gespart, doch sie ist nie überzogen oder penetrant.
Ein Krimi (?) der alles zu bieten hat: Spannung, Gefühl, Brutalität, Empfindsamkeit, Gnadenlosigkeit und Mitgefühl. Und das alles auf 180 Seiten. Nur ein Manko: 180 Seiten - viel zu wenig. Aber die Weichen für eine Fortsetzung sind schon gestellt...
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am 26. Juli 2011
"Banditenliebe" handelt von drei kleinkriminellen Blues-Liebhabern, die eine Bar besitzen (die Banditen) und die (erst physische, dann seelische) Rettung einer Frau (die Liebe). Marco Burlatti, der Ich-Erzähler in dieser Geschichte, war einige Jahre im Gefängnis und verdient nun seinen Lebensunterhalt (neben dem "Winkel", seiner Bar) mit Privatdetektivaufträgen, bis sie eines Tages alle drei in eine üble Geschichte hineingezogen werden. Dies 'passiert' ihnen mehr oder weniger einfach so und schwupps ist einer tot...die Folgen kommen dann zwei Jahre später: Beniaminos Freundin wird entführt, am Tatort findet er den Ring des Mannes, den er erschossen hatte. Nun beginnt die verzweifelte Suche nach ihr. Die drei Freunde nehmen den gesamten ihnen bekannten Untergrund auseinander um eine Spur zu Sylvie zu finden, mit mehr oder weniger rabiaten Methoden. Nach mehreren Wochen sind sie erfolgreich, doch damit stürzen sie sich nur noch tiefer in das Netz der serbisch/kosovarischen Mafia und auf einmal sind ihnen alle auf den Fersen...und Sylvie ist nicht mehr die Frau, die sie einmal war.

Dieses Buch ist eine wunderbar geschriebene Odyssee einer Bande rauer Männer in ihren 50ern, die, wenn sie auch selbst so einiges auf dem Kerbholz haben, gegen die kriminellen Strukturen im Untergrund Italiens vorgehen. Ein persönlicher Rachefeldzug, der von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend und tiefgründig ist. Die Charaktere sind von Carlotto einzigartig und auf ihre Art auch liebenswert gezeichnet (der dicke Max, der für alle kocht, Beniamino, der für die Liebe alles tut und der melancholische Marco, der nie an die richtigen Frauen gerät). Die Erklärungen, wie es zu allem kam und vor allem, wer wen verraten hatte und warum und überhaupt, musste ich zwar zweimal lesen, aber ich fand sie nachvollziehbar, überraschend und schockierend. Das Ende lässt die Möglichkeit einer Fortsetzung offen...was wird denn nun mit Greta?...ich will's wissen! :)

Ach, und den goldenen Einband finde ich klasse. Mal was anderes und meiner Meinung nach auch viel passender als das Foto auf dem Umschlag.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Juli 2011
Inhalt:
Die Bauchtänzerin Sylvie wird entführt, und ein goldener Ring wird in ihrem Auto deponiert, um eine Botschaft zu hinterlassen. Sylvies Mann Beniamino Rossini findet den Ring und informiert seine Kumpels Marco Buratti und Max La Memoria. Auch Marco und Max verstehen die Botschaft des Ringes, denn sie haben selbst Dreck am Stecken und haben denselben Ring bei einem eigenen Verbrechen an genau derselben Stelle in einem anderen Wagen hinterlassen. Damals haben sie den Mann, dem der Ring gehört hatte, umgebracht und seine Leiche am Rand einer Autobahnbaustelle verscharrt. Das in einem Auto hinterlegte Schmuckstück fungierte damals als eine an seine Bande gerichtete Todesanzeige. Die Suche nach Sylvia und nach Zusammenhängen beginnt.

Mein Eindruck:
Mein erster Eindruck von 'Banditenliebe' war durchaus positiv - der Roman liest sich flüssig und ist spannend. Die Wechsel der Zeitperspektive haben mir gut gefallen und lockern die Geschichte sehr auf. Auch das Thema mafiöser Machenschaften vermag zu fesseln und wirkt authentisch. Allerdings empfand ich den Roman als deutlich zu kurz, denn auf den 180 Seiten konnte die Geschichte lediglich angerissen, nicht jedoch detailliert beschrieben werden. Dies führte dazu, dass mir die Protagonisten allesamt fremd geblieben sind und dass ich mich nicht richtig in die Geschichte einfinden konnte.

Vor der Lektüre des Buches sollte man außerdem auf keinen Fall den Klappentext lesen, denn dieser verrät meiner Meinung nach zu viele Details.

Mein Resümee:
'Banditenliebe' lässt mich ein wenig ratlos und neutral zurück. Kann man lesen, muss man aber nicht.
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am 16. Februar 2012
Ein Kleinkrimineller und seine Freundin, eine Tänzerin, die in den Clubs auftritt. Eine richtige Banditenliebe. Doch dann holt ihn und seine zwei Freunde die Vergangenheit ein. Sein Freund Marco ist ein "Ermittler", der vor Jahren eine Ermittlung zu einem großen Drogenraub ausgeschlagen hat. Den aufdringlichen Mann haben sie beseitigt und zur Erkennung seinen Ring zurück gelassen und genau dieser Ring taucht wieder auf während Sylvie, die Frau verschwindet. Die drei krempeln das ganze Land um, um sie zu finden. Sie tauchen in die Welt der Mafiosi ein, korrupte Bullen, Prostituierte, Informanten. Schließlich finden sie Sylvie, aber sie ist nicht mehr die, die sie mal war. Und weiter geht die Jagd, nach Genugtuung und Rache.

Das Buch hat mich nicht umgehauen, aber es ist gut. Es ist authentisch und beschreibt sie Szenen in der es spielt gut. Mich persönlich haben die Zeitsprünge gestört, sie waren besonders am Anfang etwas irritierend. Aber sie waren notwendig um die Zeit zu überbrücken und die Handlung nicht unnötig in die Länge zu ziehen und damit die Geschichte langweilig werden zu lassen. Gut fand ich, wie realistisch auch die Skrupel der Kleinkriminellen geschildert wurden. Es waren keine abgebrühten Gangster, die kein Gefühl kennen. Die Sprache ist hart, authentisch und passend für die Geschichte, die erzählt wurde.
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am 11. Dezember 2011
Aus dem rechtsmedizinischen Institut in Padua wird eine große Menge Rauschgift gestohlen. Nur ein Insider kann dafür verantwortlich sein, denn keiner sonst hätte alle Sicherheitsvorkehrungen umgehen können. Mafiakreise interessieren sich für die Täter und beauftragen Marco Buratti mit Nachforschungen, dieser lehnt aber ab. Er und seine Partner Max und Beniamino wissen sich nicht anders zu helfen und erschießen den Boten des Auftraggebers. Zwei Jahre später wird Sylvie, Beniaminos Geliebte entführt und gezwungen, in einem Bordell, in dem Gruppenvergewaltigungen an der Tagesordnung sind, zu arbeiten. Schnell stellt sich heraus, dass diese Entführung in Zusammenhang mit dem Tod des Mafiosi steht, den die drei Freunde zwei Jahre zuvor erschossen haben. Nach Sylvies gewaltsamer Befreiung beginnt die furiose, atemlose Jagd auf die Entführer und Schänder von Sylvie.

Das Buch ist flott geschrieben, der Schreibstil geradlinig und flüssig. Die Handlungsstränge empfinde ich teilweise etwas verwirrend, außerdem konnte ich nicht immer alle Namen zuordnen. Die Handlung an sich ist spannend, vielleicht ein wenig mit Problemen überfrachtet. Aber so wird sie sein, die Welt der Mafiosi, die wir glücklicherweise nur aus Büchern kennen. Das Cover mag ich gar nicht, das hätte mich sicher nicht dazu animiert, dieses Buch zu lesen.
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