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4.0 von 5 Sternen Auch Banditen können lieben
Ein Privatdetektiv und seine Freunde erhalten einen Auftrag und lehnen ihn ab. Leider wussten sie dabei nicht, dass der Mittelsmann von der Mafia geschickt wurde. Als er nicht aufhört, sie zu bedrohen, wird er einfach eliminiert. Als viel später die Frau seines besten Freundes entführt wird, erhärtet sich der Verdacht, dass die Aktion ein Racheakt ist...
Veröffentlicht am 19. August 2011 von Baroness

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen oberflächlich
Das Buch ist mit 186 Seiten sehr kurz und auch die Story, bzw. die Spannung und damit die Qualität des Buchen kommen zu kurz. Am Ende ist es einfach oberflächlich und hat keinerlei Tiefgang. Charaktere sowie Geschichte berühren einen nicht, weil man gar nicht in die Story gesogen wird.
Das Buch spielt in Italien und dreht sich um Gangster, Italiener,...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2011 von Ivonne Wiese


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen oberflächlich, 31. Oktober 2011
Von 
Ivonne Wiese (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist mit 186 Seiten sehr kurz und auch die Story, bzw. die Spannung und damit die Qualität des Buchen kommen zu kurz. Am Ende ist es einfach oberflächlich und hat keinerlei Tiefgang. Charaktere sowie Geschichte berühren einen nicht, weil man gar nicht in die Story gesogen wird.
Das Buch spielt in Italien und dreht sich um Gangster, Italiener, Kosovaren, Serben. Das alles über einen Zeitraum von 5 Jahren. Alles fängt mit einen spektakulären Drogenraub und einer entführten Frau an. Und ab da wirdŽs undurchsichtig. Was will man uns mit diesem Buch mitteilen? Der Schreibstil ist schnelllebig und oberflächlich, ein paar ausschmückende Worte hätten geholfen, vielleicht den Handlungsablauf überhaupt verfolgen zu können, so bleibt alles nur blass in Erinnerung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht mein Geschmack, 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Massimo Carlotto mag vielleicht in Italien ein Star sein, aber mit seiner Geschichte "Banditenliebe" hat er mich nicht überzeugen können.
Von Anfang an hatte ich Probleme in die Geschichte reinzufinden. Schon zu Beginn wurden zu viele Personen mit italienischen und slawischen Namen, die ich nicht zuordnen und mir nicht merken konnte, in die Geschichte eingebracht. Außerdem ist der Roman weniger eine richtige Geschichte, sondern mehr eine Aneinanderreihung von Geschehnissen ohne wirkliche Handlungsbeschreibung.
Auch die Machtverhältnisse zwischen den verschiedenen serbischen und kosovarischen Mafien konnte ich nicht unterscheiden und am Ende wollte ich das Buch einfach nur noch zu Ende bringen ohne es wirklich verstanden zu haben. Das Lesevergnügen blieb auf der Strecke und mich hat das Buch eigentlich nur enttäuscht.
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3.0 von 5 Sternen 'Das war seine Art zu lieben. Banditenliebe.', 20. Juli 2011
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Die Bauchtänzerin Sylvie wird entführt, und ein goldener Ring wird in ihrem Auto deponiert, um eine Botschaft zu hinterlassen. Sylvies Mann Beniamino Rossini findet den Ring und informiert seine Kumpels Marco Buratti und Max La Memoria. Auch Marco und Max verstehen die Botschaft des Ringes, denn sie haben selbst Dreck am Stecken und haben denselben Ring bei einem eigenen Verbrechen an genau derselben Stelle in einem anderen Wagen hinterlassen. Damals haben sie den Mann, dem der Ring gehört hatte, umgebracht und seine Leiche am Rand einer Autobahnbaustelle verscharrt. Das in einem Auto hinterlegte Schmuckstück fungierte damals als eine an seine Bande gerichtete Todesanzeige. Die Suche nach Sylvia und nach Zusammenhängen beginnt.

Mein Eindruck:
Mein erster Eindruck von 'Banditenliebe' war durchaus positiv - der Roman liest sich flüssig und ist spannend. Die Wechsel der Zeitperspektive haben mir gut gefallen und lockern die Geschichte sehr auf. Auch das Thema mafiöser Machenschaften vermag zu fesseln und wirkt authentisch. Allerdings empfand ich den Roman als deutlich zu kurz, denn auf den 180 Seiten konnte die Geschichte lediglich angerissen, nicht jedoch detailliert beschrieben werden. Dies führte dazu, dass mir die Protagonisten allesamt fremd geblieben sind und dass ich mich nicht richtig in die Geschichte einfinden konnte.

Vor der Lektüre des Buches sollte man außerdem auf keinen Fall den Klappentext lesen, denn dieser verrät meiner Meinung nach zu viele Details.

Mein Resümee:
'Banditenliebe' lässt mich ein wenig ratlos und neutral zurück. Kann man lesen, muss man aber nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wahre Banditenliebe und großartige Freundschaft, 13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch Banditenliebe" hatte mich in seinen Bann gezogen, weil es einmal eine ganz andere Art Roman ist, die ich bisher nicht gelesen habe, weil es einmal ganz andere Themen beschreibt, mit denen ich mich bisher nicht allzu sehr auseinander gesetzt habe, und weil es einfach spannend klang. Umso mehr habe ich mich auf das Buch von Massimo Carlotto gefreut, mir ziemlich viel davon versprochen und bin in den letzten Tagen endlich dazu gekommen, das Buch zu lesen, das wenn man es in der Hand hält schon alleine durch seine Aufmachung und den goldenen Einband unter dem Schutzumschlag begeistert! Nur leider muss ich nun im Nachhinein sagen, dass sich meine Begeisterung sehr in Grenzen hält und dies wohl eines der wenigen Bücher bleiben wird, die ich in diese Richtung lesen werde, dafür ist es wohl doch zu wenig mein Thema".

Die Geschichte handelt von Marco Buratti und seinen Freunden Max la Memoria und Beniamino Rossini, dessen Freundin Sylvie entführt und misshandelt wird. Die drei scheinen ein eingespieltes Team und gute Freunde zu sein, jeder der drei saß schon im Gefängnis, hat schon seine Lebensgeschichte zu erzählen und sie agieren als Schmuggler und Privatdetektive. Die Entführung von Sylvie, die auf alle Fälle spannend dargestellt wird, geschieht als Rache für eine alte Geschichte vor zwei Jahren, wo die drei einen Mann erschossen haben. Durch viele alte Beziehungen und Kontakte zu Spitzeln ect. gelingt ihnen die Rettung, aber Sylvie ist ein psychisches Wrack, was Beniamino nicht ertragen kann. Deshalb beschließen sie Rache an Sylvies Entführern zu nehmen. Doch bei der Rettung mussten sie wichtige Leute aus dem Kosovo umbringen, und auch das Versteckspiel im Anschluss für zwei Jahre brachte ihnen natürlich nicht Sicherheit auf Dauer. Da blieb es abzuwarten, bis ihnen die kosovarische und serbische Mafia auf den Fersen war...

Positiv fand ich an dem Roman die Personen um Marco, Max und Beniamino, drei Freunde für`s Leben", die auch eine Veränderung in der Geschichte durchleben, scheinbar bessere Menschen werden. Sehr schön beschrieben wurde auch Beniaminos bedingungslose Liebe zu Sylvie, eine Liebe, die sich jeder Mensch wünschen würde! Und ebenso passte der ganze Umgangston in der Geschichte sehr gut zum Milieu, in der sie spielt.

Negativ empfand ich dagegen generell die Schreibweise des Autors, die mich sehr schwer in die Geschichte hat hinein kommen lassen, die für mich sehr ermüdend wirkte, was auch die Länge der Kapitel ausmachte, die meiner Ansicht nach kürzer und knackiger hätten gehalten werden sollen. Ebenso bin ich mit dem Thema Mafia ect. nicht so sehr vertraut, um manche Dinge nachvollziehen zu können, ebenso die vielen Charaktere haben mich sehr verwirrt, immer wieder tauchte eine neue Person aus dem nichts auf, mit der ich nicht so recht etwas anfangen konnte, und dies hat mir das Lesen sehr erschwert.

Für jemanden, der sich gerne mit dieser Thematik auseinander setzt, mag das Buch von daher ein sehr gutes Werk sein, weil es auch durchaus spannend geschrieben ist und im Grunde eine sehr gute Geschichte erzählt. Vielleicht müsste man an meiner Stelle das Buch nochmals überfliegen, damit manches klarer wird, aber dafür hat es mich leider nicht stark genug angesprochen, als dass ich weiter Zeit darin investieren würde, obwohl das Buch mit 186 Seiten wirklich überschaubar ist. Schade, aber auf Grund der doch auch positiven Aspekte, die ich daraus gewinnen konnte, möchte ich trotzdem drei Sterne vergeben.
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4.0 von 5 Sternen Auch Banditen können lieben, 19. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Ein Privatdetektiv und seine Freunde erhalten einen Auftrag und lehnen ihn ab. Leider wussten sie dabei nicht, dass der Mittelsmann von der Mafia geschickt wurde. Als er nicht aufhört, sie zu bedrohen, wird er einfach eliminiert. Als viel später die Frau seines besten Freundes entführt wird, erhärtet sich der Verdacht, dass die Aktion ein Racheakt ist. Auf der Suche nach ihr kommen sie der Wahrheit immer näher. Bei der Befreiung werden auch Leute von der Mafia getötet und deswegen müssen sie untertauchen. Sylvie kann indessen die Aktion nicht vergessen, denn Vergewaltigung und Prostitution musste sie erdulden. Rossi hat die Nase voll und will für das Leid seiner Frau Rache nehmen. Sie versuchen die Mafia aus dem Kosovo, und die Mafia aus Serbien gegenseitig auszuspielen. Allerdings mussten sie auch feststellen, dass der Drahtzieher für die Entführung eine Frau war. Sie hatte Rache genommen für die Tötung ihres Mannes, den damaligen Mittelsmann.

Das Buch beinhaltet eigentlich wenig Gewaltanwendung und Blutvergießen, sondern der Autor lässt die Freunde mit Köpfchen arbeiten. Das Buch ist wirklich spannend und spielt überwiegend in Italien, der Schweiz und auch Jugoslawien. Mit den ganzen jugoslawischen Namen kann es etwas verwirrend sein. Der Name des Buches 'Banditenliebe' beruht auf die Liebe von Rossi zu seiner Frau Sylvie. Der Schluss ist offen und lässt Raum für ein zweites Buch. Das Cover passt hervorragend zum Buch, zu der Tänzerin Sylvie. Unter dem Umschlag ist das Buch richtig edel, ganz in Gold mit schwarzen Buchstaben.
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2.0 von 5 Sternen Furchtbar zäh ..., 8. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Von diesem Roman habe ich mir viel versprochen, doch leider wurde ich enttäuscht. Irgendwann konnte ich dem Geschehen nicht mehr Folgen, es wurden viel zu viele Personen eingeführt, die überhaupt nichts oder nur vage etwas mit dem Fall zu tun hatten. Es gab keine Identifikationsfigur, deshalb war es mir nicht möglich richtig in die Handlung mit einzusteigen. Teilweise wurde auch eher berichtet als erzählt; die Details fehlten. Auch wurden eigentlich spannende Handlungsstränge nicht geschildert und beim Schreiben übersprungen, sodass man zwar wusste was passiert war, aber keinerlei Spannung aufkam.

Die Idee für den Roman war gut, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig.
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3.0 von 5 Sternen Drei Freunde und die Mafia, 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Mir hat der Roman "Banditenliebe" von Massimo Carotto ganz gut gefallen. Der Roman war leicht und flüssig zu lesen. Sehr verständlich war es durch die Bezeichnungen der Tage mit Jahreszahl, wodurch es mir leicht geaffeln ist. Das Buchcover zeigt eine leicht bekleidete Bauchtänzerin. Ohne Schutzumschlag ist das Buch golden, was auch mal etwas besonderes ist und mich angesprochen hat.

Der Roman handelt von 3 Freunden, einer Geliebten und den Machenschaften der Mafia. Zu Beginn waren es viele Namen, aber dem Autor ist es durch seinen Schreibstil gut gelungen, dass man der Handlung folgen konnte. Drogen wurden gestohlen, und ein Mann musste sterben. Die drei Freunde wollten ihr Leben geniessen, doch dann Jahre später wird die Freundin entführt und misshandelt und vergewaltigt. Die drei Freunde finden sie und bestrafen den Täter. Politik und Freundschaft sind wichtig in diesem Roman.

Mehr möchte ich zum Inhalt nicht erzählen, aber ich bin der Meinung der Autor Massimo Carlotto hat es verdient ein Krimi-Bestseller in Italien zu sein, und wird hier sicherlich auch noch den ein oder anderen Leser gewinnen können.
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1.0 von 5 Sternen Holzhammer, 4. März 2012
Von 
C. Voigt (Stanford/California) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Nach der Leseprobe hatte ich etwas Packendes erwartet. Doch der anfangs spannende Erzählstil flaut extrem schnell ab. Die Charaktere werden entweder gar nicht oder durch Klischees beschrieben. Die Personen waren mir ein Rätsel. Der ganze Schreibstil war kalt, aber nicht in seiner Handlung, sondern in der Art der Erzählung selbst. Fakt auf Fakt. So funktioniert aber ein Roman nun mal nicht. Der Ich-Erzähler und seine beiden Freunde waren dabei vollkommen rätselhaft. In dem einen Moment eiskalt, dann wieder à la Robin Hood. Die Gegner alle klischeebeladen. Politisch sind wird so was von links. Das war schon recht aufdringlich vom Autor.
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3.0 von 5 Sternen Banditenliebe, 16. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Ein Kleinkrimineller und seine Freundin, eine Tänzerin, die in den Clubs auftritt. Eine richtige Banditenliebe. Doch dann holt ihn und seine zwei Freunde die Vergangenheit ein. Sein Freund Marco ist ein "Ermittler", der vor Jahren eine Ermittlung zu einem großen Drogenraub ausgeschlagen hat. Den aufdringlichen Mann haben sie beseitigt und zur Erkennung seinen Ring zurück gelassen und genau dieser Ring taucht wieder auf während Sylvie, die Frau verschwindet. Die drei krempeln das ganze Land um, um sie zu finden. Sie tauchen in die Welt der Mafiosi ein, korrupte Bullen, Prostituierte, Informanten. Schließlich finden sie Sylvie, aber sie ist nicht mehr die, die sie mal war. Und weiter geht die Jagd, nach Genugtuung und Rache.

Das Buch hat mich nicht umgehauen, aber es ist gut. Es ist authentisch und beschreibt sie Szenen in der es spielt gut. Mich persönlich haben die Zeitsprünge gestört, sie waren besonders am Anfang etwas irritierend. Aber sie waren notwendig um die Zeit zu überbrücken und die Handlung nicht unnötig in die Länge zu ziehen und damit die Geschichte langweilig werden zu lassen. Gut fand ich, wie realistisch auch die Skrupel der Kleinkriminellen geschildert wurden. Es waren keine abgebrühten Gangster, die kein Gefühl kennen. Die Sprache ist hart, authentisch und passend für die Geschichte, die erzählt wurde.
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3.0 von 5 Sternen Banditenliebe, 8. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Banditenliebe: Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
Banditenliebe, die bedingungslose, aufopfernde Liebe eines mehr oder weniger Kriminellen zu einer Frau. In diesem Fall ist Benjamino Rossini, freiberuflicher Schmuggler, Räuber und Killer, solch einer Liebe verfallen. Als seine Angebetete verschleppt wird setzt er zusammen mit seinen Partnern, Marco Buratti- Schnüffler, Inhaber einer Kneipe und Erzähler und Max La Memoria- Koch und zusammen mit Marco Inhaber des 'Winkels', alles daran sie wiederzufinden. Aber um die Schuldigen zu erledigen müssen sie weit in der Vergangenheit recherchieren. Denn der einzige Hinweis ist ein Siegelring, den alle drei zwei Jahre zuvor einem Typen nach dessen Exekution abgenommen haben. Ein Fall in dem es um einen Drogenraub aus einem pathologischen Institut ging, sollte das Trio zwei Jahre zuvor recherchieren. Da der Auftraggeber mehr als mysteriös war, Marco grundsätzlich keine 'Drogenfälle' übernimmt, nahm alles ein eher zufälliges tödliches Ende und gipfelt jetzt in der Entführung und Massenvergewaltigung einer jungen Frau. Benjamino schwört Rache, aber die Befriedigung wird lange Zeit dauern'

Massimo Carlotto gibt ein umfassendes Bild der mafiösen Strukturen in Italien wieder. Hirarchien in denen kaum noch Italiener (hier sei insbesondere die Unterwanderung der Polizei erwähnt) sondern eher Serben, Kroaten und Kosovaren vorkommen. Eine Anspielung auf die schwierige Situation der Bewohner des ehemaligen Jugoslawiens versucht er aus seiner Sicht auch darzustellen. Eine Sichtweise die mir eher banal und eingeschränkt erscheint. Der Roman ist zwar gut strukturiert, die Geschichte für mich weder schlüssig noch nachvollziehbar, deswegen hatte ich auch Schwierigkeiten ihr zu folgen. Für Liebhaber dieses Genres sicherlich eine interessante Lektüre. Für mich war sie eher verworren, auch den Vergleich mit Andrea Camilleri kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Die Beiden Autoren sind so unterschiedlich in Bezug auf Schreibstil, Spannungsbögen und Gesamtplot so dass ein direkter Vergleich für mich nicht nachvollziehbar ist. Einzige Gemeinsamkeit Beider ist ihre Herkunft.
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Banditenliebe: Kriminalroman
Banditenliebe: Kriminalroman von Massimo Carlotto (Gebundene Ausgabe - Juli 2011)
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