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Kundenrezensionen

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am 29. November 2015
Hemmersmoor das ist ein kleines Dorf im norddeutschen Teufelsmoor. Fast jeder Einwohner scheint da eine Leiche im Keller zu haben. Sehr düster und beängstigend. Inzest, Mord und Totschlag und alles wird immer hübsch unter den Teppich gekehrt. Da frage ich mich warum ist das so.
Jeder Abschnitt eine neue Schandtat.
Eine Kneipe, wo die Alten von Wiedergängern und Irrlichtern reden. Ein Gutshaus, dessen Besitzer die Menschen im Dorf verachten und manipulieren. Eine alte Fabrik, nach der niemand zu fragen wagt. Hier wachsen Christian und seine Freunde auf, in einer verwunschenen Atmosphäre aus Aberglauben und Brutalität.
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am 23. März 2015
Lässt sich alles nett und gut lesen aber am Ende fragt man sich wo die Story geblieben ist. Teils sehr eintönig und man kann sich nur sehr wage in die Charaktere einfinden. Die Idee hat bestimmt potential, auch wenn ich jetzt nicht sagen könnte was die Idee ist.
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am 6. September 2013
Man mache ein zunächst Brainstorming und überlege, was so alles in einer einsamen Dorfgemeindschaft an Üblem passieren kann. Inzucht, Mord, Grausamkeiten, Betrug und und und. Dann packt man alles in ein Buch, lässt nichts aus und lässt das einzelne Figuren erzählen, weil der Autor es nicht hinkriegt, eine gute Geschichte zusammenzubekommen. Denn ein eigenes erhellendes Prinzip ergeben die vielen Figurenerzählungen leider nicht. Hätten sie können, aber dazu bleiben sie zu sehr an der Oberfläche. Mich hats gelangweilt, den zweiten Stern gibt es für einige seltene schön formulierte Sätze.
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am 1. August 2013
es ist geschmacksache dieses buch zu lesen es gibt bestimmt liebhaber aber mir hat es nicht sehr gut gefallen .
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am 3. Juni 2012
Ein teuflisches Dorf im Moor
Christian betritt seit Langen wieder den Boden von Hemmersmoor. Seit Kurzem lebt ihr wieder im Dorf und wohnt einer Beerdigung bei, mit anderen Kindern Hemmersmoors, Freunde, Feinde, Menschen, die in einer Dorfgesellschaft leben, die von weitaus mehr bestimmt wird als nur Landromantik.

Stefan Kiesbye hat einen Schauerroman geschaffen, der mehr als nur ein paar Schauer beim Leser auslöst. Seine Geschichte rund um ein norddeutsches Dorf zeigt die wahren Monster: die Menschen. In einer Gemeinde in der Töchter von ihren Vätern geschwängert, Frauen und Mädchen vergewaltigt, Außenstehende angeklagt und schier hingerichtet, der Spott und Hohn Zwiespalt gesäht werden. Eine Welt, die eigenständig zu seien scheint, die den Weltethos nicht besitzt, sondern in Aberglauben verstrickt, an moralische Vorstellungen gebunden ist, die an Rückständigkeit klammert. Menschen werden schnell zum Gespräch, zum Gespött und ihr Ruf wird in kürzester Zeit zerstört, wenn sie nicht selbst zerstört werden, psychisch oder physisch.
Dargestellt und repräsentiert wird diese von Doppelmoral geprägte Dorfgemeinde, in der jegliches Grauen unter dem Teppich gekehrt wird, von den Kinder Hemmersmoors. Sie sind die Ich-Perspektiven, die fast schon ohne jegliche Emotion und distanziert über die Geschehnisse im Dorf sprechen und sich gegenseitig ergänzen. Der Autor hat dabei zeitweise eine Art altertümliche Sprache verwendet, die an die Schauergeschichten des 18. Jahrhunderts erinnert. Erst zuletzt gibt sich aus den Perspektivfragmenten ein gesamtes erschreckendes Bild, welches schon in seinen teuflischen Details den Leser anwidert und in seiner Gesamtheit noch weitaus schwerer zu schlucken ist. Speziell die Ich-Perspektive und die doch distanzierte Art des Roman, führt uns direkt ins Dorf, fast schon als Einwohner, obwohl man unbeteiligter und stiller Außenstehender und Beobachter der Szenarien ist.
Dabei erstreckt sich die Entwicklung - und damit die eigentliche Handlung - des Dorfes über mehrere Jahre und so verändern sich auch die Kinder, werden finsterer, unmoralischer, sind von ihren aufkommenden Gefühlen geprägt und gehen seltsam abgestumpft an ihre aufkommende Sexualität heran. Ungebremst und unverhemmt, weil sie selbst ihr Kindsein aufgrund der ärmlichen und drastischen Umgebung abgelegt haben, die selbst nur mit Härte zu ertragen ist.
Die grotesken Episoden voller Gewalt, Vergewaltigungen und obskuren Vorstellungen und Gedankengänge, lassen einen den Kopf schütteln und man möchte etwas dagegen tun, die Leute wachrütteln, aus ihrer Trance erwecken, damit sie nicht einfach wegsehen. Man möchte sie dazu animieren etwas zu tun, offener zu sein, gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen und sie nicht einfach zu akzeptieren und hinzunehmen. Die Grauen, die sie umgibt, nicht zu verfolgen und selbst zu bestimmen, um schlussendlich aufzugeben. Aufgeben, weil fast Jeder in Hemmersmoor schuldig ist, auf seine Art und Weise. Sei es der Neid, der sie dazu treibt, sei es die Angst oder einfach das pure Verlangen und Streben nach dem, was sie wollen oder, was noch weitaus schlimmer ist, ihr (Aber)Glaube an das Richtige. Und das Schlimmste: Sie bleiben ungesühnt, all ihre Schandtaten werden nie angeklagt, denn die Dorfgemeinde tut so, als wäre nie etwas gewesen.
Die tragende Rolle spielt dabei das Verdrängen, das Verdrängen über das, was nebenan passiert, das Verdrängen, was war und das Verdrängen, was man selbst getan hat. Und hier sitzt der Schauer, der aus dem Roman fließt. Der Schauer über die grauenhaften Taten und der Schauer darüber, dass es alltäglich ist. Das Böse in der Welt wird missachtet und verdrängt, obwohl die Erkenntnis, das eigene Einschreiten und nicht wegsehen, weitaus mehr ändern ändern könnte. Denn das Böse ist alltäglich, auch wenn wir es nicht wahr haben wollen und die Augen davor verschließen.

Fazit
'Hemmersmoor' ist ein Schauerroman wie er im Buche. Dunkel, finster, überspitzt und grotesk. Eine Kritik an die Welt und dem größten Opfer und Täter: der Mensch, der verdrängt, wegsieht und auch die Taten begeht. Unheimlich und ungewöhnlich. Lesenswert!
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am 17. April 2012
Das Cover trifft es dann doch ganz gut. Die ganze Atmosphäre hat etwas Schauerhaftes. Die Bewohner des Dorfes agieren auf eine so irreale Weise und doch kann man nicht die Augen davon wenden. Kiesbye schreibt hervorragend. Zu Bemängeln wäre einzig der recht kurze Umfang des Buches. Doch er schafft es trotzdem viele böse Themen auf 200 Seiten unterzubringen. Dieses Buch ist überquellend voll mit Material, dass man verstört am Ende die letzte Seite umblättert. Zu früh hat er aufgehört. Der Leser ist danach leicht taub.

Teilweise hatte ich den Verdacht, dass das Buch gar nicht in der Lage ist, die Inspirationen und das Schreibtalent Kiesbyes voll aufzufangen. Dem Leser wird sehr viel Stoff vermittelt, doch niemals wirr oder unverständlich. Im Gegenteil: Es könnte noch viel länger so weitergehen. Obwohl die Geschichte abgeschlossen ist, giert man regelrecht nach mehr Input.
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am 13. März 2012
Christian kehrt nach dem Tod seiner Eltern nach Hemmersmoor zurück und trifft dort auf seinen Jugendfreund Alex. Beide wollen die Vergangenheit ruhen lassen. Christian stellt Vergleiche zwischen Hemmersmoor damals und heute an und stellt dabei fast dass nichts mehr so ist wie es einmal war.

In den einzelnen Kapiteln werden die Geheimnisse von Hemmersmoor aus der jeweiligen Sicht der damaligen Freunde Christian, Alex, Martin und Anke geschildert. Jeder der Erzählenden nimmt Bezug auf ein Ereignis aus dem letzten Kapitel auf und führt somit die Geschichte fort.

Martin berichtet von dem jährlichen Kochwettbewerb bei dem von einer Jury jeweils der Sieger aus vier verschiedenen Sparten ermittelt wird. Beim Kuchenwettbewerb kommt es dann zu einem Eklat weil alle schwarze Zungen vom Bratenwettbewerb haben , was darauf schließt das Menschenfleisch gegessen wurde. Schnell ist die Schuldige ermittelt und wird samt ihrer ganzen Familie erschlagen und in ihrem Haus verbrannt.

Christian beschreibt wie er eines Tages auf dem Jahrmarkt auf ein Zelt mit dem Namen 'Ricos Reise in die Hölle' aufmerksam wird. Er unterhält sich mit dem Betreiber aber dieser will ihn nicht einlassen da Christian noch keine 18 ist. Da Christian sich nicht abwimmeln lässt und unbedingt einen Blick auf die Hölle werfen möchte bietet ihm der Besitzer einen Deal an. Christian soll nachts wiederkommen um zu erfahren was er tun muss und da erfährt er dass er die Seele seiner Schwester in einem Glasröhrchen einfangen soll. In der nächsten Nacht erstickt er seine Schwester mit einem Wäschesack.

Es wird immer klarer dass alle im Dorf ihr Geheimnis haben und die Dorfgemeinschaft nicht so heil ist wie es auf den ersten Blick scheint und wie man es erwarten würde. Die Geschichte wird immer düsterer und man wartet nur noch auf den großen Showdown.

Fazit:

Einfacher, klarer Schreibstil, der sich flott lesen lässt. Stefan Kiesbye schildert die Ereignisse ziemlich ohne Emotionen und dies lässt die Story dadurch noch düsterer wirken als sie ohnehin schon ist. Ich fand die authentisch und sie hat mich sehr schnell in ihren Bann gezogen.

Ein Buch das ich weiterempfehlen kann.
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am 2. März 2012
Stefan Kiesbye liefert mit "Hemmersmoor" einen Schauerroman, zumindest wenn man der Beschreibung trauen kann. Wer jedoch Spannung erwartet, wird hier fehl am Platze sein. Denn, so viel sei schon gesagt, davon versteckt sich in diesem Gruselwerk nicht wirklich viel. Schuld daran sind die geringe szenische Darstellung (stattdessen häufen sich in dem Werk narrative Zusammenfassungen), der äußerst nüchterne und distanzierte Schreibstil des Autors - hier fehlt das "Mitfühlen" mit den Personen - und die oft zusammenhanglosen Erinnerungsfetzen. Denn Hemmersmoor wird nicht von einem Ich-Erzähler geschildert, vielmehr von einer ganzen Gruppe. Zwar wird schnell klar, wer wann schreibt, da die Passagen ausreichend beschildert sind, eine klare Linie, die sich durch den Roman zieht, fehlt aber. Aber man kann dem Werk auch einiges positives abgewinnen, wenn man sich darauf einlässt. Die distanzierte Erzählart, zusammen mit den Geschehnissen und dem Schreibstil des Autors, der - um das zu erwähnen - durchaus flüssig zu lesen ist und an dem es nicht wirklich etwas zu beanstanden gibt, erschaffen eine beklemmende Atmosphäre. Die einen stellenweise richtig einsaugt. Wer also in eine triste Welt geführt und mit einem unkonventionellen Roman bekanntgemacht werden will, dem könnte dieses Werk gefallen. Andererseits, um die Kritik abzuschließen, fehlt die Spannung und ein klarer Erzählstrang. Wer unsicher ist - reinlesen hilft immer.
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am 31. Januar 2012
Zwar ist die Handlung des Buches in einem imaginären norddeutschen Raum angesiedelt, jedoch passen die Geschichten eher zum neuen Wohnort des Autors (Los Angeles). Viele Tote, wenig Glaubwürdigkeit. Das Buch hält nicht, was der Klappentext verspricht.
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am 18. Oktober 2011
Hemmersmoor ist ein Roman über ein kleines Dorf, weit abgelegen von der Zivilisation mitten im Moor.

Es behandelt kapitelweise aus abwechselnder Sicht die Kindheit und Jugend einiger Bewohner des Dorfes. Es ist ab der ersten Seite fesselnd und zieht den Leser in seinen Bann. Das Buch hat gerade mal 206 Seiten, aber eine doch sehr dichte Handlung.

Es werden viele Themen angerissen wie Inzest, Gewalt, Vergewaltigung, Mord, Selbstjustiz, Eifersucht und der Wunsch mehr aus seinen Leben zu machen, was nicht unbedingt mit Erfolg gekrönt ist. Ein wenig wirkt es wie ein Experiment unter dem Titel. 'Was passiert, wenn ich eine kleine überschaubare Gruppe von Menschen, weitestgehend abgeschieden von anderen, zusammenbringe und beobachte, was dabei herauskommt'. Und das Ergebnis ist wirklich erschütternd. Es ist ein wenig so, wie bei einem schlimmen Unfall, irgendwie muss jeder doch hinschauen und genau beobachten, was passiert. Der Schreibstil ist flüssig und, der Autor benutzt gut gegliederte Sätze und die Sprache dahinter wirkt ansprechend und nicht zu einfach, natürlich benutzten aber die Bewohner des Dorfes dabei meist eine einfache Sprache, da sie meistes von geringerer Bildung sind. Die Charaktere wirken ziemlich authentisch und nicht aufgesetzt oder unglaubwürdig.

Schade finde ich, dass das Buch nicht noch etwas länger war. Das Ende bzw. der Epilog wirkte dann noch etwas aus der Geschichte herausgerissen und schließt sich dann dem Prolog wieder an. Ich denke das Buch ist nicht unbedingt für jeden etwas, zeitweise gibt es unheimliche Szenen und das Buch lebt auch durch den Aberglaube der Menschen. Dieser wird aber nicht zu Nichte gemacht wird, sondern in dem Buch oft so dargestellt wird, als wäre wirklich alles genauso geschehen, auch wenn es unrealistisch wäre. Oft wird der Leser daher alleine gelassen mit der Frage, ob es wohl wirklich so abgelaufen ist oder noch einen anderen, dem Leser nicht erschließbaren Grund, für die Geschehnisse gibt. Ich denke dies macht mit den besonderen Charme des Buches aus.

Ich fand das Buch wirklich gut und kann es nur empfehlen, wenn man auf diese Art Bücher steht. Ich denke auch, dass der Buchumschlag gut zu dem Buch passt und den unheimlichen Unterton sehr gut trifft.
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