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TOP 500 REZENSENTam 9. September 2009
Schnörkellos und direkt beschreibt das Autorenduo Carlotto/Videtta den familiären und politischen Filz in einem Dorf im Veneto, dem Nordosten Italiens.

Aufhänger und roter Faden für die Geschichte ist der Mord an Giovanna , einer jungen Frau, die mit Francesco, dem Sohn des Anwalts verlobt war. Davon ausgehend entsteht sowohl ein Soziogramm der alles beherrschenden Familien im Dorf als auch ein Abbild der mafiösen Strukturen, die sich bis in die privaten Bereiche der Mitglieder der Dorfgemeinschaft erstrecken.

Die Autoren nehmen hierbei kein Blatt vor den Mund und prangern in aller Deutlichkeit die politischen und ökologischen Missstände in Oberitalien an. Ausländerhass, Umweltverschmutzung, Korruption - die Palette reicht sehr weit.

Nicht nachvollziehen kann ich den Vorwurf, dass die handelnden Figuren nicht sauber ausgearbeitet wären. Im Gegenteil: Carlotto/Videtta reichten m.E. wirklich knappe, aber sehr präzise Beschreibungen, um beispielsweise das psychisch gestörte Muttersöhnchen Filippo, die 'emporgekommene' Contessa oder den Anwaltssohn Francesco, der zwischen Loyalität zu seinem Vater und dem Wunsch, den Mörder seiner Verlobten zu finden, hin- und hergerissen ist, hinreichend zu charakterisieren. Hier sieht man ganz deutlich, dass sie ihr Metier des Schreibens perfekt beherrschen!

In diesem 215 Seiten dünnen Roman steckt auf alle Fälle mehr Substanz als in so mancher dicken "Schwarte". Perfetto!!!
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TOP 500 REZENSENTam 24. Oktober 2009
Inhalt:
Wenige Tage vor ihrer Hochzeit wird Giovanna tot in ihrer Badewanne gefunden - höchstwahrscheinlich von dem Mann getötet, mit dem sie eine Affäre hatte. Ihr Verlobter Francesco macht sich auf die Suche nach dem Täter und nach der Wahrheit und deckt dabei dunkle Machenschaften innerhalb der ansässigen Familien auf.

Mein Eindruck:
Der Kriminalroman beginnt langsam, fast beiläufig. Auch im weiteren Verlauf bleibt die Spannung auf einem eher niedrigen Level - der Mord und dessen Aufklärungen stehen nicht im Mittelpunkt, bieten lediglich den Rahmen für die Schilderung der Familiengeschäfte, der Intrigen, der kriminellen Geschäfte. Auch ohne Nervenkitzel und ohne Herzklopfen liest sich der Roman flüssig, obwohl der Sprache bisweilen der letzte Schliff fehlt. Oftmals empfand ich die Schilderungen als etwas holprig oder unausgegoren. Die Handlung und die Protagonisten bleiben zudem eher oberflächlich und ohne Tiefgang.

Mein Resümee:
'Wo die Zitronen blühen' ist ein netter Zeitvertreib für graue Herbsttage, aber nicht mehr.

Empfehlung:
Wer sich für mafiöse Machenschaften, die Dynamik familiärer Beziehungen und Italien interessiert, dem sei 'Ehrenwerte Leute' von Giuseppe Fava empfohlen.
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am 8. August 2012
Ein Dorf im Nordosten Italiens, wo eher Industrien als Zitronen blühen, ist der
Schauplatz von Massimo Carlottos neuestem Roman, den er diesmal zusammen mit
Marco Videtta geschrieben hat.

Francesco Visentin ist der einzige Sohn einer wohlhabenden Anwaltsfamilie und
selbst Rechtsanwalt. Wenige Tage bevor er heiraten will, findet er seine Braut
Giovanna in der Badewanne ihres Hauses tot auf.

Schnell ist klar, dass es sich um Mord handelt. Zu dumm nur, wenn man zur
Tatzeit kein Alibi hat und so vom Bräutigam plötzlich zum Hauptverdächtigen
wird. Doch Francesco macht sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und stößt
hierbei auf eine böse Überraschung nach der anderen...

Wo die Zitronen blühen ist die Geschichte vom Aufstieg und Fall dreier Familien
und deren Erben: Francesco, Giovanna sowie Filippo, Giovannas Ex-Verlobtem.

Einerseits ist dieser Kriminalroman ein typischer Carlotto: wie immer geht es um
menschliche Abgründe, Sex und Drogen, Gewalt und Korruption, aber auch um die
Macht der Familie. Anders als sonst, ist der Ich-Erzähler Francesco hier jedoch
das Opfer und nicht der Täter.

Die Sprache ist düster, die Sätze kurz und knackig, das Buchcover gut gelungen.
Der Wiedererkennungswert zu Carlottos letztem Roman "Die dunkle Unermesslichkeit
des Todes" - meinem bisherigen Favoriten - ist unverkennbar.

"Wo die Zitronen blühen" ist ein kleines Meisterwerk, auch wenn dem geübten
Krimi-Leser schnell klar sein sollte, wer der Mörder ist. Sehr empfehlenswert!
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am 12. Mai 2011
Der Klappentext verspricht ja eine Handlung mit viel Krimi um den Tod von Giovanna, tiefen Abgründen des Familienlebens und auch noch die kriminelle Kehrseite des Kapitalismus... Es sollte also spannend werden!

Leider fand ich auch, dass zu viel hineingepackt werden sollte auf die doch sehr überschaubare Seitenanzahl. Und trotz des geringen Umfangs kann ich jetzt schon einen Tag nach dem Fertiglesen des Buches nicht mehr sagen, wer nun genau was warum gemacht hat (bis auf den Mord, der von der Auflösung her nicht wirklich überraschend war), denn hier hätten vielleicht einfach ein oder zwei ausschweifendere Schilderungen dem Buch und dem Wiedererkennungswert von diversen Personen gut getan.

Ich hatte zudem auf mehr Krimi gehofft, aber das Hauptthema war dann doch die Familientragödie, die sehr schwarz-weiß gezeichnet war (gut situierte Familie, böser Dorftrottel, aber hinter jeder Tür steckt doch ein dunkles Geheimnis).

Der Schreibstil an sich war eben sehr distanziert, so dass ich zu keiner der Personen Sympathien oder Antipathien aufgebaut habe und auch nicht wirklich mit Francesco oder Carla gelitten habe, wenn im Buch Tränen geflossen sind. Die gesamte Geschichte kam mir eher so vor wie eine mehr oder weniger seichte Vorabend-Soap, die nebenbei läuft, aber auf die keiner so richtig achtet.
Schade, denn ich hatte mehr erwartet, aber für zwischendurch einfach ein leichtes Buch, das aber auch so schnell wieder vergessen ist, wie es durchgelesen ist.
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am 16. Dezember 2009
Francesco Visentin, Sohn einer der angesehensten und mächtigsten Familien im Dorf, steht kurz vor der Hochzeit mit Giovanna, als er diese tot in der Badewanne auffindet. Nachdem er selber unter Verdacht stand und die Polizei nur schleppend weiterkommt, begibt er sich selber auf die Suche nach ihrem Mörder und wird hier von Carla, Giovannas bester Freundin unterstützt. Diese stoßen auf diverse Geheimnisse innerhalb der Familie und des Dorfes und Francesco muss sich zwischen seiner Familie und der Gerechtigkeit für Giovanna entscheiden, denn den Familien geht es nicht um die Aufklärung des Mordes, sondern lediglich um ihr Ansehen und die Firma.

Nach einer wirklich spannenden Leseporbe hielt das Buch leider nicht, was diese versprach.

Ich fand es unheimlich schwierig, den Überblick über die Personen zu behalten, denn neben den Hauptprotagonisten treten sehr viele, recht unwichtige Nebendarsteller auf. Ich habe von keiner Person ein genaues Bild bekommen oder das Gefühl eines tieferen Einblicks gehabt. Hinzukommt, dass ich mit keiner Person außer Francesco warm geworden bin und mich auch bei Francesco häufig fragte, ob er wirklich so naiv ist. Ein Anwalt, der so planlos auf eigene Faust ermittelt? Der ohne handfeste Beweise zur Polizei geht? Ich hatte nicht das Gefühl, dass Francesco von Beruf Anwalt ist. Genauso gut hätte er einen anderen Beruf ausüben können und das Wissen, das im Buch zum Vorschein kommt, könnte auch aus dem Fernsehen stammen.

Von den Personen mal abgesehen sprach mich auch die Geschichte gar nicht an. Die Aufklärung des Mordes an Giovanna rückt in den Hintergrund und man beschäftigt sich plötzlich mit der italienischen Müllmafia, mit korrupten Angestellten und rumänischen Gangstern. Das hatte für mich leider nichts mehr mit Krimi, sondern vielmehr mit Familiendrama oder einem Roman über die Müllmafia zu tun. Es wäre ebenfalls als eine Art Aufklärungsbuch oder Erfahrungsbericht interessant.

Des Weiteren fehlte mir bei dem Buch der italienische Flair. "Wo die Zitronen blühen" vermittelt Leichtigkeit, Sommer und vor allem viel Italien. Doch im Buch spürte man davon nichts. Hier herrschte eher bedrückende Düsternis, so dass ich zeitweise nicht das Gefühl hatte, dass ich mich in Italien befinde. Hier kann ich mir allerdings vorstellen, dass die Autoren dies bewußt gemacht haben, um ein anderes Bild Italiens zu zeigen. Ein kleines italienisches Dorf, das von den einflussreichen Familien und ihre Firma abhängig ist, und mit Korruption und der Mafia zu kämpfen hat. Dies ist ihnen natürlich nicht bewußt und zeigt ein verschwiegenes und korruptes Bild der Mafia, die meist in Hinterzimmerchen und hinter verschlossenen Türen arbeitet.

Positiv muss erwähnt werden, dass Massimo Carlotto und Marco Videtta einen sehr schönen Schreibstil haben und die Geschichte um die Müllmafia gut recherchiert scheint. Man konnte sich wirklich ein sehr gutes Bild über die italienische Mafia und ihre Handlanger machen.

Alles in allem hat es mich aber enttäuscht, denn ich rechnete mit einem spannenden Krimi. Wer sich mit diesem Thema gerne auseinandersetzt, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Allen, die sich auf einen spannenden Krimi und viel Italien freuen, kann ich es allerdings nicht empfehlen
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am 13. September 2009
Francesco Visentin, junger Anwalt und glücklicher Bräutigam, ahnt nichts böses auf seinem Junggesellenabschied, doch während er versucht den Späßen seiner Freunde zu entkommen, wird seine junge Frau Giovanna brutal ermordet. Als Francesco die Leiche seiner Verlobten am nächsten Morgen findet, nimmt eine Abwärtsspirale ihren Lauf, die all die Intrigen und Verbrechen in seinem kleinen italienischen Heimatdorf freilegt. Langsam muss er erkennen, dass Menschen, die er schon sein Leben lang zu kennen glaubt, ein ganz anderes Leben haben und dass er sich nicht mehr auf sie verlassen kann! Gequält von falschen Beschuldigungen und dem großen Verlust macht sich Francesco in Eigenregie auf die Suche nach dem Mörder seiner Giovanna.

Am Anfang überzeugt das Buch noch durch die rasante Entwicklung der Geschehnisse, doch schon bald nach der Ermordung Giovannas lässt das Erzähltempo nach. Die Autoren neigen dazu sich in Nichtigkeiten zu verlieren und manchmal kostet es ein wenig Überwindung die Ausführungen über die kriminellen Machenschaften komplett zu lesen. Doch so sehr der Erzählstil schwächeln mag, so überzeugend ist doch die Geschichte. Diese hält einen an den Seiten und schafft es den Leser an sich zu fesseln, denn zu grausam ist die Wahrheit über den Mörder. Leider schaffen es die Figuren nicht aus dem Schatten der Geschichte herauszutreten, sie bleiben eher farblos und dienen als Statisten in einer großangelegten Kritik, einzig Francesco durchlebt eine leichte Veränderung, da er mit dem wahren Gesicht seiner Heimat konfrontiert, wesentlich reift. Durch die gewählte Perspektive fühlt man sich selbst wie der Suchende, man erlebt hautnah wie der junge Anwalt Puzzelteil um Puzzelteil aufdeckt.

Im Großen und Ganzen ein lesenswertes Buch, das vor allem durch den gut durchdachten Plot und einige unerwartete Wendungen überzeugt!
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am 6. September 2009
Als Italienfan habe ich mich sehr auf den Krimi von Massimo Carlotto und Marco Videtta gefreut.
Den Inhalt des ersten Drittels empfand ich als atmosphärisch und inhaltlich überfüllt mit typischen Italien-Klischees: Zwei priviligierte Familien, die des Avvocato Antonio Visentin und die der Contessa Selvaggia Calchi Renier werden vorgestellt. Sie nutzen ihre Stellung aus, um für sich Gewinn und Vorteile zu erzielen. Ihre beiden Söhne lieben Giovanna Barovier. Filippo, der Sohn der Contessa, hatte eine Affäre mit Giovanna, und er liebt sie immer noch. Sie verlobt sich aber mit Francesco, Sohn des Avvocato. Am Vorabend ihrer Hochzeit mit Francesco wird sie ermordet.
Im Dorf und in den Familien liegt vieles im Argen, und so läuft die Suche nach Giovannas Mörder in alle Richtungen: Kriminalität im Drogen- und Prostituiertenmilieu, ein von Giovanna aufgedeckter Giftmüllskandal (die Camorra ist mit im Geschäft), Korruption, Ausländerfeindlichkeit, Globalisierung (die Chinesen kommen, Unternehmen sollen nach Rumänien ausgelagert werden) - all dies und noch mehr packen die Autoren in ihr Buch. Wäre weniger mehr gewesen?
Als völlig überraschend eine vermisste Person wieder auftaucht, bekommt der Roman Schwung, und neue Themen, die zur Aufklärung des Mordfalls dienen können, geraten ins Blickfeld.
Das Autorenduo hat mit seinem Buch ein schäbiges, schmutziges Bild von Italien gezeichnet. Nirgendwo darin habe ich meine eigenen vielfach erlebten Eindrücke eines nicht ganz so hoffnungslos verkommenen Landes finden können.
Insgesamt ist dieses Buch durchaus lesenswert, aber meiner Meinung nach ist es eher ein gesellschaftskritischer Roman denn ein Krimi. Jedenfalls sollten Krimi-Fans ihre Erwartungen an einen fesselnden, spannungsgeladenen Krimi nicht zu hoch stecken.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Oktober 2009
Ich finde den Titel sehr gut gewählt, denn ich gehe einfach mal davon aus, dass auch im Nordosten von Italien Zitronen blühen. Und in der Idylle, wo die Zitronen blühen, passieren sehr schmutzige Dinge. Das Buch beginnt mit ein paar politischen Fakten und dann geschieht auch schon der Mord an Giovanna, diesem schönen Mädchen, das Francesco, der Sohn aus einer der angesehensten Familien im Ort, ein paar Tage später heiraten wollte. Erst geht es ihm nur darum, den Mord an Giovanna aufzudecken, doch dann trifft er auf ihren Vater und ihre Freundin, mit deren Hilfe es ihm gelingt, immer mehr Einblicke in die dunklen Machenschaften der Fondazione Torrefranchi zu gewinnen.
Das Buch ist in mehrere Erzählstränge unterteilt - wie immer ein Garant für spannende Unterhaltung. Francesco erzählt in der Ich-Form, der Rest wird in der 3. Person erzählt. Alle Protagonisten werden nach und nach sehr detailliert vorgestellt und zwar so schön verpackt in die Story, dass es nicht langweilig wird. Besonders gut gefallen haben mir die vielen italienischen Namen, ein schöner Kontrast zu der sehr klaren und schnörkellosen Sprache, die sehr gut zu der Story passt. Die Spannung wird bis zum Ende gehalten und ich fand es sehr positiv, dass ich endlich mal wieder ein Buch lesen konnte, das völlig ohne blutige oder eklige Szenen ausgekommen ist. Die Hauptdarsteller waren mir fast alle unsympathisch, sowohl Francesco als auch sein Vater und das tote Mädchen. Aber auch das passte in dieses Milieu, so dass es dem Lesespaß nicht gemindert hat. Ich habe das Buch bis zum Schluss genossen und kann es guten Gewissens weiterempfehlen.
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am 4. Januar 2010
Francesco Visentin blickt in eine grandiose Zukunft. Er, Anwalt, Sohn einer der einflussreichsten Familien der Gegend und verliebt bis ueber beide Ohren steht kurz davor die Liebe seines Lebens zu heiraten, seine Giovanna. Doch alles kommt anders und der Traum vom perfekten Leben zerplatzt von der einen auf die andere Sekunde als er sie tot in ihrer Badewanne findet. Schnell stellt sich heraus, dass es sich nicht um einen Unfall handelt, sondern um Mord.

Schnell uebernimmt Francescos Vater Antonio, seines Zeichen der beste Anwalt der Stadt, die Initiative. Er sorgt dafuer das Beweise die angeblich seinen Sohn belasten koennten verschwinden oder aber manipuliert werden. Francesco hingegen ist dies alles mehr als egal, er will nur eins, den wahren Moerder finden und zur Strecken bringen.

Da sich die Polizia jedoch nicht gerade mit Ruhm bekleckert und die Ermittlungen nur so vor sich hinplaetschern uebernimmt der Protagonist die Fuehrung und beginnt selbst zu ermitteln. Die Ergebnisse sind alles andere als angenehm und schnell wird klar, dass hier nicht nur ein Mord geschehen ist, sondern etwas weit Groesseres dahinter steckt.

Wer jedoch genaue Beschreibungen des italienischen Lebens erwartet, wird bis auf die immer wieder vorkommenden italienischen Gerichte, enttaeuscht sein.

Der 215 Seiten umfassende Roman steckt voller Intriegen, politischer Intermezzos und Raenkenspiele, die selbst am Sarg der Ermordeten nicht halt machen.

Obwohl ich schon sehr frueh geahnt habe, wer der Moerder ist, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. September 2009
In dem Krimi von Massimo Carlotto und Marco Videtta geht es um die Aufklärung des Mordes an der jungen talentierten Anwältin Giovanna Barovier die kurz vor ihrer Hochzeit mit dem Sohn der Kanzleichefs Francesco Visenti stand.

Francesco findet seine Verlobte ertränkt in der Badewanne ihres Hauses. Ermordet vermutlich von ihrem Liebhaber. In der Nacht in der Sie diese Affäre beenden wollte, und Francesco alles zu beichten. Die Suche nach dem Mörder beginnt. Francesco muß mit jedem Tag in den immer neue Enthüllungen und Verstrickungen seines Vaters und der adligen Familie der Contessa Calchie Renier in dunkle Geschäfte erkennen, wie seine wohlgeordnete Welt mehr und mehr auseinander bricht.

Wie sein Vater und die Contessa sich die ethnischen und moralischen Grundsätze skrupellos zurecht biegen um ihr schlechtes Gewissen zu berruhigen, erschüttert Francesco zutiefst. Vorallem als Francesco herausfindet, das Giovanna in Recherchen über die Verurteilung ihres Vaters steckte, in dem sein Vater und die Contessa eine nicht unwesentliche Rolle spielten.

Die Geschichte liest sich flott und ohne übertriebenes Mitgefühl zeichnen die Autoren ein schonungsloses Sittengemälde der italienischen "ehrenwerten" Familien. Die Aufklärung des Mordes kann man als Rahmenhandlung verstehen, in der die schmutzigen Geschäfte und Intrigen eingebettet sind. Ein durchweg lesenswertes Buch.
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