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Vom Sinn des Lebens: Ein Lesebuch für alle Lebenslagen (Fischer Klassik)
Format: TaschenbuchÄndern
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 8. November 2010
Dieser Auftakt eines Briefes von Epikur an Menoikeus folgt der Gesundheit der Seele bzw. macht sich auf den Weg, diese erkenntnistechnisch zu durchleuchten. Die Selbstgenügsamkeit und der Reichtum des Augenblicks machen nach Epikur ein Leben hier aus, das den Göttern folgt. Der Tod kommt als ein Freund des Lebens und möchte es bereichern, jede Sekunde.

Immer wieder richtig und lesenswert Mark Aurel: "All Dein Tun und Denken sei so beschaffen, dass Du möglicherweise im Augenblick aus dem Leben scheiden solltest." Alles scheint schon so lange zurück gesagt zu sein und es leuchtet auch heute noch: "Tue nichts mit Widerwillen, nichts ohne Rücksicht aufs Gemeinwohl, nichts ohne Prüfung, nicht im Gezerre der Leidenschaft."

Dazu passen die 13 Tugenden bzw. Vorschriften (für sich selbst) von Benjamin Franklin. Seine erste: "Mäßigkeit. Iss nicht bis zum Stumpfsinn. Trink nicht bis zur Berauschung." Seine Schwierigste: "Ordnung. Lass jedes Ding seine Stelle und jeden Teil deines Geschäftes seine Zeit haben." Unbeding wieder-lesenswert!

Man findet hier auf 268 Seiten reiche Erkenntnis-Schätze und Annäherungen an jenen Zustand, der oft so flüchtig und doch so erstrebenswert sei: Glück. Spinoza definiert es so: "Ja, ein Mensch soll die Dinge des Lebens benützen und sich ihrer so viel als möglich erfreuen, sich durch mäßige und angenehme Nahrung kräftigen, seinen Sinne durch den Duft und die grünende Pracht der Pflanzen entzücken, selbst seine Kleidung schmücken, sich er Musik erfreuen, durch Spiele und Theater, durch alle Belustigungen, welche ein jeder sich gönnen kann, ohne Schaden für seine Person."

Diese Anthologie besticht durch eine kluge Textauswahl im Mix aus kurzen Essays, Auszügen, Aphorismen und Gedichten, deren Stärke darin liegen, das Positive und Lebens-Weise zu erhellen, jene Lichter, die uns im Nebel des Alltäglichen so oft verloren gehen. Sehr zu empfehlen. Philosophieren ist für mich der einzige Weg zu jenem Wohlgefühl, das weit über dem Habenwollen und dem endlosen äußeren Wachstum unserer Gesellschaft steht.

José Ortega Y Gasset hat Recht: "Alles in der Welt ist sinnvoll und wunderbar für ein Paar offener Augen."
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2011
Mir hat das Buch gefallen, weil die Auswahl der Autoren sehr breit angelegt ist - von ganz modernen bis zu antiken Denkern und Schriftstellern sind alle dabei, die ebenso tief wie spannend schreiben.
Natürlich fällt einem auch der eine oder andere Autor ein, den man in dieser Anthologie vermisst, dafür gibt es aber ein paar wirklich schöne Neuentdeckungen. Die Texte sind in thematische Gruppen zusammengefasst, etwa zum Thema Liebe, Gott, Vergänglichkeit und so weiter, ich habe mich aber nicht darum gekümmert und bin einfach immer kreuz und quer zu den Texten gesprungen auf die ich Lust hatte.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2010
Generationen von Menschen, Dichtern, Denkern, Philosophen waren und sind immer noch auf der Spur dessen, was das Leben innerlich ausmacht. Was Glück, Sinn, ein gehaltvolles Leben sein mag.

Eine Lebensaufgabe zur Beantwortung dieser Frage, die sich letztlich jedem denkenden Wesen stellt. Zum Glück muss nicht jeder und jede jeweils bei Null wieder anfangen. Vielfach wurde über dieses existentielle Thema bereits nachgedacht. So vielfach, dass weniger ein Mangel an Texte für die Herausgeber das Problem dargestellt hat, sondern eine gehaltvolle und den Sinn des Lebens von allen Seiten aufnehmende Auswahl als Aufgabe im Raum stand.

Vorweg gesagt ist die Auswahl der Texte ebenso wie die äußere Form und inner Struktur des Buches durchweg gelungen. Keine platten Lebensweisheiten stehen hier im Raum, kein ungeordnetes Nebeneinander von Textschnipseln aller Jahrhunderte, sondern in der Einordnung in 14 Oberthemen (Lebenswille, Selbstlos, Glück, Disziplin, Wundervoll, Widersinnig, Jetzt aber! Und manches mehr) ist den Autoren eine Essenz wesentlicher Bereiche gelungen, in denen Sinnfragen immer wieder in verschiedener Form auftauchen.

Die Lyrik des Horaz verweist auf die Gegenwart als einzigen Ort des Seins, da ist ein "Jetzt aber" immer wieder in den Raum zu stellen gegen die Neigung des Menschen, vieles nach vorne hin aufzuschieben. Einen Impuls, den ein Auszug aus Anne Franks Tagebuch vertieft, indem sie auf die allgegenwärtige Möglichkeit des Genusses der Natur verweis. Und Wittgenstein fasst dies in einem einzigen Satz zusammen. In der Gegenwart leben ist Glück. Glück, da an anderer Stelle des Buches entsprechend weiter vertieft wird. Aristoteles erhält eine Reihe von Seiten zur ausführlichen Darstellung des Glücks aus Sicht des Philosophen, bevor Thomas von Aquin des langen Text in einem kurzen Abschnitt zusammenfasst. Glückseligkeit ist das Ziel des Menschen (sehr zu unterscheiden vom spontanen Glücksgefühl hier und da unserer Tage). Ein Glück angesichts der Vergänglichkeit, welche im Buch in einfühlsamer und ebenso auch klarer Form mit Texten von Freud, Montaigne u.a. benannt wird.

Horaz, Aristoteles, Marc Aurel, Novalis, Sigmund Freud, durch die Jahrhunderte haben die Autoren zum jeweiligen Thema einprägsame, mal kurze, mal lange, mal Sentenzen, mal Essays gefunden und in der Form einander zugeordnet, die ein stringentes Lesen ermöglichen.
Selbst der, das Buch abschließende, kurze Text von Monthy Python wirkt hier in keiner Form albern oder reinweg belustigend, sondern schließt das Buch in einer wunderbaren Form dergestalt ab, dass keine tief-intellektuelle Nachdenklichkeit die nächsten Wochen nach dem Lesen bestimmen wird, sondern ein aufatmen und eine eindeutige Klärung und Erdung.

In der Form ist das Buch handlich, einfach mit zu nehmen und zu transportieren, jederzeit auf zu schlagen und mit intensiven und zu Grunde führenden Gedanken zu den Themenbereichen des Lebens ausgestattet. Für jeden, der gründlicher zu Leben gedenkt, eine wunderbare Handreichung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 16. November 2013
Dies Buch ist kein Fast Food, sondern verlangt den intensiven und ausdauernden Leser. Es versammelt wichtige Texte zum Thema. Es gibt viel zu entdecken an Gedanken und Reflexionen über die wichtigste Frage im Leben, die Frage nach dem Warum. Warum lebe ich und welchen Sinn hat das alles hier?

Die Frage nach dem Sinn beschäftigt ein Leben lang - fertig wird man nie, wie bei allem Wesentlichen im Leben. Der Gang des eigenen Lebens führt vielleicht dazu, dass der Leser mal von diesen mal von jenen Texten angesprochen und betroffen wird. Schade, wenn man es nur einmalig liest. Denn die Spannweite der Texte ist groß und reicht von dem Schopenhauerschen Pessimismus und Überdruss bis zur Einsicht größten Glückes gerade im Absurden wie bei Camus.

Wie bei Sammelbänden üblich, spricht nicht jeder Text den Leser gleich an. Manches wird überflogen. Der eine Leser lässt sich lieber berühren von einem poetischen Text von Dostojewski oder Tolstoi, von Lyrik von Goethe oder Hofmannsthal, der andere von philosophischen Texten eines Stoikers oder von Kant. Einiges macht neugierig auf mehr und man will den Autor intensiver kennenlernen. So erging es mir etwa mit einem Ausschnitt aus Tolstois Beichte. In einer tiefen Lebenskrise auf dem Höhepunkt des eigenen Schaffens fragt sich Tolstoi, wozu er lebt, wozu er begehrt, wozu er handelt. Die Frage nach dem Sinn im Leben kann eben ganz plötzlich hervorbrechen, selbst in den glücklichsten Phasen des Lebens.

Die Kapitel decken alles wünschenswerte ab. Sie reichen von der Gottesfrage, dem Lebenswille, Glück und Liebe bis hin zur Vergänglichkeit. Von diesem Bewußtsein des eigenen Todes, der Endlichkeiten entfalten viele Texte die Sinnfrage. Wie kann ich Sinn erfahren, glücklich sein, mich und andere lieben, wenn doch letztlich mit meinem Tode alles wieder ins Nichts versinkt? Spannend und interessant sind die Antworten nicht nur inhaltlich. Sie müssen auch nicht nur schwermütig daherkommen. In einem Gedicht über das Glück zeigt Wilhelm Müller, dass man damit auch recht lakonisch umgehen kann.

Wer das Buch liest, lernt jedenfalls viele Gefährten im Geiste kennen, die das eigene Nachdenken über das Leben als gute Gesprächspartner begleiten und neu beflügeln können.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sammlung von Texten verschiedener Philosophen zu verschiedensten Themen. Teilweise recht schwierig zu lesen. Besonderes Highlight ist wie ich finde ein Tagebucheintrag von Anne Frank.
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